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Die Sanduhr unserer Liebe Roman

Kundenrezensionen (15)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41984-1

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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England, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder ....

Kate Riordan (Autorin)

Kate Riordan lebt in Cheltenham. Sie ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für den Guardian und Time Out.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Heike Holtsch
Originaltitel: THE SHADOW HOUR
Originalverlag: Penguin UK

Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41984-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 10.04.2017

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Schöne Zeitreise

Von: Rebecca Feist Datum: 13.06.2017

muffins-light-side.blogspot.de/

Cover:
Dieses Cover mag ich sehr, auch wenn es nichts vom Titel wiedergibt. Das Bild mit den Blüten und Vögeln wirkt wie eine Stoffmalerei und gibt dem Buch so einen nostalgischen Touch.

Meinung:
Mit diesem Buch begibt sich der Leser ein wenig auf Zeitreise. Die Autorin erzählt sogar in zwei vergangenen Zeitschienen. Zum einen 1878 mit Harriet als Hauptfigur und 50 Jahre später mit ihrer Enkelin Grace. Beide bewegen sich in Fenix House und begegnen teilweise den selben Personen, aber eben mit einem halben Jahrhundert dazwischen. Abwechselnd wird aus Sicht der beiden Frauen erzählt. An einigen Stellen war es etwas ausschweifend, aber am Ende erkennt man, dass das auch gut so war.
Mir gefallen solche Bücher in der Regel ganz gut. Ein Blick in die Vergangenheit, ein Geheimnis, das erst viele Jahre später ans Licht kommt. Und wenn ich dachte zu wissen, was passieren wird, überraschte mich die Autorin mit einer neuen Wendung. Das dann auch tatsächlich bis zum Schluss.
Kate Riordan hat einen angenehmen Schreibstil und entführt ihre Leser ohne Probleme ins 19. Jahrhundert bzw in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Besonders gelungen sind die unterschiedlichen Beschreibungen des Settings. Nicht nur die Charaktere sind älter geworden, auch Gebäude und Umgebung haben sich in 50 Jahren natürlich verändert.

Fazit:
Ich konnte mich in dieser Geschichte so richtig schön fallenlassen und somit ließ sich dieser Roman recht zügig lesen.
Wunderbar berührend erzählt und sehr gut geeignet für Fans von Downton Abbey und Büchern über alte Familiengeheimnisse.

Grace vs. Harriet - Die Geschichte eines Hauses

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 30.05.2017

www.lesegenuss.blogspot.de/

Die Waise Grace Fairford wächst bei ihrer Großmutter Harriet Jenner auf,. Ihre Eltern waren im Mai 1910 bei einem Eisenbahnunglück ums Leben gekommen, als sie gerade mal zehn Jahre alt war.
England 1922: Immer wieder hatte die Großmutter Grace von ihrer Zeit als Gouvernante im Fenix House erzählt. Dort war sie im Jahr 1878, um die beiden Mädchen des Hauses zu unterrichten. Doch ihr Aufenthalt war nicht von langer Dauer. Nun, im Jahr 1922 sucht Fenix House für einen siebenjährigen Jungen ebenfalls eine Gouvernante. Grace tritt dort die Stellung an und ist erschüttert, denn all die Schilderungen über das Anwesen entsprachen nicht dem heutigen Zustand. Nach gut über 40 Jahren öffnet ihr die Haushälterin Mrs. Peck und schon bald wird Grace klar, es ist Agnes, das ehemals zweite Hausmädchen zur Zeit als die Großmutter dort arbeitete. Sie war immer noch hier! Ebenso bekommt sie das ehemalige Zimmer von Helen. All die Erzählungen der Großmutter platzen wie eine Seifenblase. Der jetzige Besitzer ist David Pembridge, dessen Sohn Lucas ein schwieriger Fall zu sein scheint. Doch Grace gelingt es, langsam sein Vertrauen zu gewinnen. Desweiteren wohnen noch zwei ältere Herren mit im Haus. Wobei der eine in absoluter Dunkelheit und anscheinend sehr verwirrt im Kopf, in einem Raum wohnt und mit der dort aufgebauten Eisenbahn "spielt". Diese Bahn spielt eine große Rolle in seinem früheren Leben, real, echt. Die Person David bleibt Grace irgendwie ein Rätsel, wortkarg, ziemlich unnahbar und teils sehr unfreundlich.
In den jeweiligen Erzählsträngen von Harriet erfährt man mehr über die damals dort lebenden Menschen, den Kindern Victoria und Helen. Was genau sich dort abspielte, würde zuviel zur Handlung verraten. Auf Victoria wird Grace später ebenfalls treffen, die nach einem längeren Auslandsaufenthalt erst einmal in Fenix House einzieht. Zusammen mit der zwölfjährigen Tochter Esther, Essie.
Als die Großmutter anfängt Grace Briefe zu schreiben, wundert sie sich. Doch es sind die Rückblenden in ihr damaliges Leben, und so langsam lichtet sich das Dunkel. Und am Ende lüftet der alte Mann, Robert Pembridge, das Geheimnis um Esther.
Die Kapitel sind gut zu lesen und auch der jeweilige Wechsel zwischen Helen und Grace problemlos. Die Geschichte um Helen ist sehr lebendig geschrieben. Kate Riordan hat hier eine spannende wie auch teils dramatische Familiengeschichte geschrieben. Es gibt mehrere Arten von Charaktere, starke, schwache, interessante, aber auch blasse und farblos wirkende. Auch das Ende hat mir gefallen. Der Kreis, welcher im Jahr 1910 unterbrochen wurde, schließt sich am Ende. "Die Sanduhr unserer Liebe" ist nicht nur ein Frauenroman, es ist auch ein Stück Historie.
Für mich war das Buch eine unterhaltsame wie auch emotionale Geschichte und empfehle dies gern weiter.

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