Die Welt ist ein schöner Ort

Der Weg meiner Tochter in einen würdevollen Tod

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Taschenbuch
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Am Silvesterabend des Jahres 2013 wird die 29-jährige Brittany Maynard wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz darauf erfährt sie, dass ein Hirntumor in ihrem Kopf wütet und sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Für Brittany steht fest: Sie wird nicht warten, bis der Tumor sie ihres Wesens beraubt und ihr ein qualvolles Ende bereitet. Sie ist entschlossen, gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen. Es beginnt ein zäher Kampf, doch sie findet einen Weg: Elf Monate nach der Diagnose nimmt sie ein todbringendes Medikament zu sich und stirbt in Oregon, umringt von Familie und Freunden. In ihrem Buch erzählt Brittanys Mutter vom unglaublichen Mut ihrer Tochter – und ihrem beispiellosen Einsatz für einen würdevollen Tod.


Aus dem Amerikanischen von Eva Kemper
Originaltitel: Wild and Precious Life
Originalverlag: Simon & Schuster
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
8 S. Farbbildteil
ISBN: 978-3-442-15957-4
Erschienen am  16. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wie würdest Du entscheiden?

Von: mareike_liest

09.01.2019

Wie würdest Du entscheiden? Wie würde man entscheiden? Für sich selber oder für jemand Nahestenden? Ist Sterbehilfe tatsächlich eine Lösung? Deses Buch hat mich sehr berührt. Brittany erfährt am Silvesterabend 2013, dass sie einen Hirmtumor hat. Einen der übelsten Sorte, der schon jahrelang in ihrem Gehirn wächst. Für sie selbst aber auch für ihre Familie bricht eine Welt zusammen. Doch während ihr Mann, ihr Stiefvater und vor allen Dingen ihre Mutter, die Tatsache ihres bevorstehendes Todes leugnen und nach Auswegen suchen, ist Brittany sehr schnell klar, dass es keinen Ausweg gibt. Ausser den Ausweg eines selbstbestimmten Sterbens. Doch dafür muss sie schnellstmöglich von Kalifornien nach Oregan umziehen, da dort Sterbehilfe erlaubt ist. Deborah Zieglier beschreibt in ihrem Buch die schwersten elf Monate ihres Lebens, ungeschönt und voller Traurigkeit. Aber auch schöne Momente gibt es. Letzte Reisen, Geschenke die nach Brittanys Tod ankommen. Ein trauriges Buch, das einem trotzdem Respekt abverlangt, vor einer jungen Frau, die sich nicht von ihrer tödlichen Krankheit beherrschen lässt.

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Die Welt ist ein schöner Ort

Von: Niklas' Leseblog

17.06.2017

Am Silvesterabend des Jahres 2013 wird die 29-jährige Brittany Maynard wegen unerträglicher Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz darauf erfährt sie, dass ein Hirntumor in ihrem Kopf wütet und sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Für Brittany steht fest: Sie wird nicht warten, bis der Tumor sie ihres Wesens beraubt und ihr ein qualvolles Ende bereitet. Sie ist entschlossen, gegen das bestehende Gesetz in Kalifornien den Zeitpunkt ihres Todes selbst zu bestimmen. Es beginnt ein zäher Kampf, doch sie findet einen Weg: Elf Monate nach der Diagnose nimmt sie ein tödliches Medikament zu sich und stirbt in Oregon, umringt von Familie und Freunden. In einem sehr berührenden und ergreifenden Schreibstil berichtet Brittany's Mutter von dem Weg ihrer Tochter in den Tod. Was sich zunächst einmal schrecklich anhört - und zweifelsohne auch ist - ist gleichzeitig auch unglaublicher Mut und der Kampf und Einsatz für ein würdevolles Sterben, das leider viel zu selten möglich ist. Es ist schockierend über das Leben der jungen Frau zu lesen und über die Symptome, die Anfälle auf ihrem Weg in den Tod. Andererseits ist es auch ergreifend und ein Beispiel für die Politik und viele Länder, warum Brittany gekämpft hat. Das ist und wird auch die Kernaussage bleiben - es muss möglich sein, in einem solchen oder ähnlichen Fällen, über seinen eigenen Tod entscheiden zu können. Es ist kein schönes Thema, das soll es auch gar nicht sein - aber es ist wichtig. Denn auch die eigene Familie möchte dem Kind nicht unbedingt dabeizusehen, wie sich ein Tumor weiterentwickelt und wie es dann unter Qualen sterben muss. Es ist viel schöner, mit einem Medikament im Kreise seiner Liebsten einschlafen zu können. Gleichzeitig zeigt das auch die Gefahren eines solchen Medikaments auf und verkündet, dass es klare, neue Gesetze geben muss. Fazit: Einerseits schockierend, andererseits beispielslos und stark: Der Kampf einer jungen Frau für einen würdevollen Tod.

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Vita

Deborah Ziegler wurde 1956 in Albuquerque, New Mexico, geboren. Sie studierte Pädagogik und unterrichtete fünfzehn Jahre lang Englisch und Naturwissenschaften. Derzeit lebt sie mit ihrem Mann Gary und zwei Hunden in Kalifornien und hält Vorträge über selbstbestimmtes Sterben.

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