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Die geheime Braut Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35698-6

Erschienen:  12.01.2015
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Eine junge Nonne, ein begnadeter Maler und eine unheimliche Mordserie

Wittenberg 1528: Bettelarm verschlägt es die ehemalige Nonne Susanna in die Lutherstadt. Dort trifft sie den Maler Jan aus der Werkstatt von Lucas Cranach, der drei junge Frauen nackt porträtieren soll. Doch kaum ist die erste der Grazien gemalt, wird sie tot aufgefunden. Eine zweite Frau steht Modell und wird lebendig begraben. Susanna, längst in Jan verliebt, bietet sich als Lockvogel an – mit verhängnisvollen Folgen …

"Ein historischer Roman mit mörderischem Inhalt beleuchtet Glauben, Aberglauben und Moral des 16. Jahrhunderts. (Mords-)Geschichte zum Miterleben.“ (Wiener Zeitung)

Wiener Zeitung

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON BRIGITTE RIEBE

Historische Romane von Brigitte Riebe im Diana Verlag

Historische Jugendromane bei cbj

  • 1. Der Kuss des Anubis
  • 2. Die Nacht von Granada

Brigitte Riebe bei Heyne fliegt

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Brigitte Riebe (Autorin)

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Zu ihren bekanntesten historischen Romanen zählen "Pforten der Nacht", die beiden erfolgreichen Jakobsweg-Romane "Straße der Sterne" und "Die sieben Monde des Jakobus" sowie "Die Braut von Assisi" über das Leben des heiligen Franziskus. Und jetzt im Diana Taschenbuch: "Die Pestmagd", ebenfalls ein neuer Roman von Brigitte Riebe über das verheerende Peststerben in Köln um 1540. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

"Ein historischer Roman mit mörderischem Inhalt beleuchtet Glauben, Aberglauben und Moral des 16. Jahrhunderts. (Mords-)Geschichte zum Miterleben.“ (Wiener Zeitung)

Wiener Zeitung

"Den historischen Roman möchten wir gerne als literarisches Sahnetörtchen bezeichnen."

www.fachbuchkritik.de

"Am Himmel der historischen Romane ist Brigitte Riebe ein hell leuchtender Stern, denn sie erweckt vergangene Zeiten zu neuem Leben."

www.literaturmarkt.info

"Kaminfeuerromanze für kalte Winternächte."

Süddeutsche Zeitung

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35698-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen:  12.01.2015

  • Leserstimmen

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Faszinierender Krimi über eine aufwühlende Zeitepoche

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 29.10.2018

www.buecherinmeinerhand.ch

Schon seit Jahren lese ich Brigitte Riebes Bücher sehr gerne. Doch diesmal ist es kein historischer Roman, sondern ein in Wittenberg spielender historischer Krimi, er erschien passend zum Thema in der Woche des Reformationstages (Deutschland) und Reformationssonntag (Schweiz), an dem ich dann auch zu lesen begann.

Als Protagonisten erleben wir neben Martinus und seiner Käthe (Katharina von Bora) auch Philipp Melanchthon und den berühmten Maler Lucas Cranach. Mittelpunkt des Krimis ist sein berühmtes Bild "Die drei Grazien", das seit 2011 im Louvre zu sehen ist.
Zwei weitere wichtige (fiktive) Figuren sind Susanna und Binea, ehemalige Nonnen, deren Kloster geschlossen wurde. Sie suchen Arbeit und kommen bei der Familie Luther im "schwarzen Kloster" unter.
Cranach bekommt den Auftrag ein Bild der drei Grazien/Chariten (Göttinnen der Anmut/Töchter von Zeus mit Namen Aglaia, Euphrosyne und Tahlia) zu malen. Der Auftraggeber ist unbekannt, er versteckt sich im Dunkeln und hinter einer Maske. Er wünscht, dass für die Grazien drei Frauen aus Wittenberg Modell stehen. Die erste Grazie, Aglaia, soll die Apothekersfrau Margareta Relin darstellen. Damals war es unvorstellbar als ehrbare Frau nackt portraitiert zu werden, der Auftrag war also sehr gewagt. Kurz nachdem sie gemalt wurde, findet man sie tot auf. Cranach als Mitglied des Stadtrats wird zum "Detektiv" ernannt, er soll den Todesfall aufklären. Sein Geselle Jan wird verdächtigt. Doch es bleibt nicht nur bei einem mysteriösen Todesfall...

Das Buch ist von Anfang bis Ende fesselnd. Ein Stück Zeitgeschichte in einem spannenden fiktiven Krimi verpackt. So macht Geschichte Spass! Ausserdem ist das Buch - wie immer bei Brigitte Riebe - historisch genau. Abweichungen davon werden am Ende des Buches samt einigen Erläuterungen zur damaligen Zeit abgegeben.

Mein ehemaliger Dozent in Kirchengeschichte wollte jeweils eine Karte von "wichtigen" Geschichtsorten geschickt bekommen, falls wir mal an solch einem Ort sind. Da ich noch nie in Wittenberg war, kann ich ihm auch keine Karte schicken - ihn aber auf dieses Buch aufmerksam machen.

Fazit: "Die geheime Braut" ist viel besser als eine Karte, es kommt fast einem Besuch vor Ort gleich, man taucht ein in die geschichtsträchtige Zeit um 1528 und erwacht erst lange nach der letzten Seite wieder aus diesem faszinierendem Krimi. 5 Punkte.

BUCH: Die geheime Braut

Von: Honey Datum: 15.01.2016

honey-loveandlike.de/die-geheime-braut/

Kurz vorab, ich liebe historische Romane und habe schon etliche verschlungen. Allerdings muss mir der Schreibstil gefallen, denn viele Romane aus dem Mittelalter habe ich genau deswegen nie zu Ende gelesen. Zum einen interessiert mich das Leben von damals, aber die Geschichte muss natürlich auch spannend sein. Und auch die Wörter müssen passen, denn vor über 500 Jahren hat man nun mal anders gesprochen. Dies macht die Autorin Brigitte Riebe sehr gut. Ihr Schreibstil gefiel mir von Anfang an und so blieb ich bei den 429 Seiten auch am Ball.

Spoilern möchte ich nicht, aber natürlich kurz etwas zur Handlung schreiben: Der Maler Jan porträtiert drei junge schöne Frauen als Aktzeichnung. Die Geschichte dreht sich um das echte Bild „die drei Grazien“. Kurz darauf findet man die erste Schönheit tot auf. Wieder kurze Zeit später wird die zweite Grazie lebendig begraben. Zur selben Zeit pilgert die Nonne Susanne bettelarm in die Lutherstadt und verliebt sich in Jan. Um ihm zu helfen bietet sie sich als Lockvogel an.

Gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von gegebenen Tatsachen und fiktiver Erfindung. Ich bin nicht so geschichtlich bewandert und habe auch nicht akribisch recherchiert, aber nach dem Bild „die drei Grazien“ habe ich natürlich schon gegoogelt. Mir gefällt die Verbindung einen Roman zu erfinden, in dem sich tatsächliche Gegebenheiten wiederspiegeln, auch wenn manches mit Sicherheit erfunden ist. Man merkt die historische Arbeit, die dahinter steckt und davor habe ich großen Respekt. Ich finde der Autorin Brigitte Riebe ist ein toller klassischer Roman gelungen, der zum frühen Mittelalter passt und überhaupt nicht langweilig ist. Natürlich hätte man die Geschichte auch mit ein paar weniger Seiten erzählen können, aber mir hat das Buch trotzdem sehr gut gefallen. Deshalb gibt es von mir auch 5 von 5 Sternen.

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