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Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41845-5

Erschienen: 08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch

Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.

"Seine scheinbar trockenen Themen derart leichthändig in eine unterhaltsame Fiktion zu verpacken ... ist ein großes Verdienst dieses Zeitromans."

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Robin Sloan (Autor)

Robin Sloan wurde 1979 in der Nähe von Detroit geboren und hat an der Michigan State University Wirtschaftswissenschaften studiert. Er hat für Twitter und verschiedene andere Onlineplattformen gearbeitet und schreibt gerade an einem neuen Roman. Er lebt in San Francisco.

www.robinsloan.com

"Seine scheinbar trockenen Themen derart leichthändig in eine unterhaltsame Fiktion zu verpacken ... ist ein großes Verdienst dieses Zeitromans."

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Robin Sloan hat einen Roman mit Sogwirkung geschrieben. Herrlich kurios."

Cosmopolitan

"Der Roman des in San Francisco lebenden Autors ist singulär: originell, charmant, eine Schnitzeljagd mit Anspruch."

Ingeborg Sperl, Der Standard

"Eine bezaubernde Liebeserklärung an die Welt der Bücher."

The New York Times

"Eine gewiefte Parodie auf Fantasy-Abenteuer, eine amüsante Reportage aus der Welt der kalifornischen Tekkies, eine spitze Satire der Allmachtsphantasien von Google."

Jan Wiel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Ruth Keen
Originaltitel: Mr. Penumbra's 24-Hour-Bookstore
Originalverlag: Blessing

Taschenbuch, Broschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41845-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.09.2015

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Nette Unterhaltung, von der wir uns etwas mehr erhofft haben

Von: unzensiert♡team Datum: 14.08.2017

unzensiertblog.blogspot.de/

Auf der Suche nach einem Job stolpert der arbeitslose Webdesigner Clay in die Buchhandlung von Mr. Penumbra und wird ohne große Umstände als Verkäufer für die Nachtschicht eingestellt. Schnell stellt er fest, dass dieser Laden ein Geheimnis birgt: Was steht in den Büchern, die er nicht lesen darf, und wer sind die seltsamen Gestalten, die hin und wieder eines dieser unbekannten Werke ausleihen? Mit Hilfe eines nicht minder seltsamen Sammelsuriums von alten und neuen Freunden, alten Büchern und moderner Technik macht Clay sich daran, das Rätsel um die geheimnisvollen Bücher zu lösen.

Robin Sloan erzählt auf leicht verdauliche Art und Weise die Geschichte von Clay und seinem Abenteuer. Die Sprache ist modern und überwiegend unkompliziert, nur hin und wieder etwas unverständlich für alle, die gar kein Basis-Programmier-Computerkram-Knowhow haben. Clay ist ein sympathischer Nobody, der in Anbetracht seiner Kenntnisse sein Licht stellenweise etwas zu sehr unter den Scheffel stellt. Seine Freunde scheinen allesamt Genies auf ihren Gebieten zu sein: Mat, der eine Miniaturwelt baut, Neel, ehemals Schuldnerd – jetzt Softwareentwickler, und Kat, die bei Google irgendwas mit Daten macht. Google und die digitale Welt spielen überhaupt eine große Rolle. Uns hat das allerdings nicht gestört, im Gegenteil, die Ähnlichkeiten zwischen Google und Dave Eggers „The Circle“ haben uns gut amüsiert. „Normale“ Leute scheint es in Clays Welt nicht zu geben, was es etwas erschwert, sich mit den Figuren zu identifizieren. Dafür werden aber die verschiedenen Positionen und Weltanschauungen durch die Figuren sehr plastisch dargestellt.
Der Vorteil dieses Buches ist zugleich auch sein großer Nachteil: Es verbindet den einzigartigen Geruch eines wertvollen alten Buches mit dem scheinbar seelenlosen Rattern eines Computers. Je nachdem, wie man das Ganze liest, kann man das Buch als Modernisierungsfreak oder als Technikfeind verdammen – wir finden, dass sich das Für und Wider eigentlich ganz gut die Waage hält und das Buch keine Richtung vorgibt. Kleine Seitenhiebe gibt es von Clay in beide Richtungen, was uns immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.
Die Handlung an sich ist logisch strukturiert und ohne große Schnörkel erzählt. Die Idee hinter den geheimnisvollen Büchern hat uns gut gefallen, die Umsetzung hätte unserer Meinung nach – um ein richtig tolles Buch zu werden – noch etwas mehr Überraschungen und Mysterien vertragen. Auch wäre es schön gewesen, bei einem Buch voller Rätsel wenigstens eines mal selbst zu sehen und zu lösen.

Als kleinen Bonus gibt es in der Taschenbuchausgabe eine Zusatzgeschichte. Diese erzählt von Mr. Penumbras Ankunft in San Francisco und seinem Weg in diese besondere Buchhandlung. Zu Beginn ist sie etwas holprig erzählt, nimmt dann aber noch an Fahrt auf. Notwendig ist sie zwar nicht, aber wir haben sie gerne gelesen, denn schließlich ist uns Mr. Penumbra im Laufe des Buches (wie vermutlich jedem) ganz besonders ans Herz gewachsen.

Unser Fazit: Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, für Fans von Codes, Büchern und Technik unter 30 Jahren geeignet. Wer Bücherliebe à la Funke oder Ende erwartet, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Für eine lange Zugfahrt oder einen Sommerurlaub ist Mr. Penumbras Buchhandlung aber genau das Richtige, deshalb bekommt sie von uns 3 von 5 Sternen und den Vermerk: gute Unterhaltung – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Sonderbare Buchhandlung

Von: Nicole Plath Datum: 07.05.2017

www.nicole-plath.de

Der arbeitslose Webdesigner Clay Jannon bekommt in der Buchhandlung von Mr. Penumbra einen Aushilfsjob. Er soll dort die Nachtschichten übernehmen, hat aber sehr merkwürdige Auflagen von seinem neuen Chef erhalten. So darf er beispielsweise nicht in den Büchern lesen. Genauso seltsam sind die Stammkunden. Sie leihen nur Bücher aus, welche im hinteren Raum in riesigen Regalen stehen.

Doch eines Tages überkommt Clay die Neugier und er schaut in eines der Bücher. Doch er wird enttäuscht. Statt Wörter befindet sich nur eine Art Code auf den Buchseiten. Buchstabe an Buchstabe ohne ein erkennbares Muster. Zusammen mit seiner Freundin Kat – die bei einer sehr bekannten Firma arbeitet – und seinem Kumpel Neel, Nerd und Inhaber einer Software-Firma, versucht Clay das Geheimnis der Buchhandlung zu lösen.

Ein Roman, der in einer Buchhandlung spielt und sich um Bücher dreht? Leserherz, was willst du mehr… Naja, vielleicht mit weniger hohen Erwartungen an diese Geschichte starten. Denn hier prallen zwei Welten aufeinander. Alte, gebundene Bücher treffen auf eBook-Reader und Suchmaschinen.

Je mehr Clay und seine Freunde herausfinden, was in der Bibliothek vor sich geht, desto mehr Rätsel ergeben sich. Wer ist Mr. Penumbra, und wer sind seine Stammkunden? Eine aussterbende Spezies für Geschichten in Papierform? Kat, Mitarbeiterin bei einer bekannten Suchmaschinen-Firma, lässt jedenfalls keine Gelegenheit aus, die Vorteile digitaler Bücher und überhaupt des ganzen digitalen Lebens anzupreisen.

Das Buch ist in mehrere Teile mit angenehm kurzen Kapiteln aufgeteilt. Stück für Stück enthüllt sich das Geheimnis, leider ohne besondere Spannungsmomente. Die Bibliothek ist auch nicht der Schwerpunkt in dieser Geschichte, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.

Die Charaktere sind gut dargestellt. Kat, deren Arbeitgeber in diesem Buch gefühlte 1.000 plus X-mal genannt wird, ist von der Leistungsfähigkeit der heutigen Technik restlos begeistert. Clay, der die Geschichte aus der „Ich-Perspektive“ erzählt, ist ein sympathischer Mann, der sich auf seine Freunde verlassen kann. Neue Erkenntnisse nimmt er mit Gelassenheit hin und löst einfach das Rätsel um die Bibliothek weiter.

Das Buch ist nicht schlecht, konnte mich jedoch nicht richtig fesseln. Der Funke ist nicht übergesprungen. Vielleicht ist er aber auch jedes Mal, wenn eine „Lobeshymne“ auf die tollen Arbeitsbedingungen von Kat eingegangen wird, wieder erloschen. Ich habe wirklich kein Interesse daran gehabt, zu erfahren, wie man sich in dieser Firma für sein Essen in der Kantine anstellen muss.

Leider verläuft sich die Geschichte so immer wieder mal. Auch die anschließende Kurzgeschichte, wie Mr. Penumbra zu seiner Bibliothek gekommen ist, war nicht berauschend. Wort für Wort hat sich aneinander gereiht, und irgendwann war sie dann zu Ende. Nett gedacht, aber nicht notwendig gewesen.

Als lockerer Lesestoff ohne große Ansprüche ist das Buch geeignet. Buchfreunden sei allerdings gesagt, die Bibliothek ist wirklich nur der Handlungsort der Geschichte. Ein echtes Geheimnis, welches sich in den Büchern versteckt – à la Unendliche Geschichte und Co – gibt es in diesem Buch nicht.

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