Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

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Als Clay Jannon seinen Job als Webdesigner verliert, meldet er sich auf eine Stellenanzeige hin bei Mr. Penumbra, der in San Francisco eine alte, verstaubte Buchhandlung betreibt, die rund um die Uhr geöffnet ist. Clay übernimmt die Nachtschicht, und bald ist ihm klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt: Die Kunden kaufen nichts, sondern leihen die Bücher nur aus, drei Stockwerke hohe Regale beherbergen riesige Folianten, die keine Texte beinhalten, sondern nur ellenlange Reihen aus Buchstaben. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Mit der Unterstützung seiner Freundin Kat und seines ältesten Kumpels Neel, sowie der Weisheit von Mr. Penumbra, macht sich Clay daran, dieses Geheimnis zu lüften. Ein Geheimnis, das bis in die Anfangszeiten des Buchdrucks zurückreicht.

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra ist ein spannendes literarisches Rätsel und ein inspirierendes und philosophisches Buch voller einzigartiger Charaktere und visionärer Ideen.

"Eine gewiefte Parodie auf Fantasy-Abenteuer, eine amüsante Reportage aus der Welt der kalifornischen Tekkies, eine spitze Satire der Allmachtsphantasien von Google."

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung (20. März 2014)

Aus dem Amerikanischen von Ruth Keen
Originaltitel: Mr. Penumbra's 24-Hour Bookstore
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-09323-5
Erschienen am  03. März 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Buchhandlung vs. Google - spannend!

Von: Lilith

02.05.2019

Clay Jennon ist ein arbeitsloser Programmierer in San Francisco. Eines Tages begibt er sich auf seiner Suche nach einem Job in eine düstere, enge, muffige kleine Buchhandlung namens Penumbra. Im vorderen Teil des Ladens werden einige wenige aktuelle Titel verkauft, der größere Teil des Geschäfts besteht aber aus uralten Büchern, die von verschrobenen Mitgliedern einer seltsamen Gesellschaft ausgeliehen und weitergereicht werden. Oberflächlich geht es um einen jungen Programmierer, der in einer Buchhandlung arbeitet und dabei quasi aus Versehen die Geheimnisse einer bibliophilen Geheimgesellschaft decodiert. Hintergründig - und das ist es, was mich an diesem Buch so gefesselt hat - geht es um Google und alles was davor war und ob die beiden Welten aus Internet und Buchhandlung nebeneinander existieren können oder sich gegenseitig bereichern. Ein weiterer Aspekt war die alte Frage, ob es da draußen irgendwo tatsächlich einen Schlüssel zum ewigen Leben gibt und ob man ihn überhaupt finden sollte. Viele faszinierende Ideen werden durcheinander geworfen, vor allem die wilden "Spinnereien" der Googler können durch ihre Bodenlosigkeit faszinieren. Die im Buch so präsente Schriftart Gerritszoon sowie "Die Drachenlied-Chroniken"-Lieblingsserie des Hauptcharakters existieren leider nicht wirklich. Was mich etwas geärgert hat, denn die Chroniken hätte ich jetzt wirklich gern als nächstes gelesen. Der Ordensgründer Aldus (Pius) Manutius hingegen hat tatsächlich existiert. Einzige Kritikpunkte sind die teilweise arrogante Art von Clay, wenn es um Technik geht ("Wer das nicht versteht, ist unter 30") und dass das Wort "schnuckelig" mehrfach auftaucht, wo es doch so gar nicht in seinen Wortschatz passen will. Ein durchweg lesenswertes Buch, in dem liebenswerte Büchernerds auf kreative Technikgeeks treffen und sich gegenseitig bereichern. "Festina lente", was die Schwarzroben so gerne sagen, bedeutet übrigens nichts anderes als "Eile mit Weile". Ja, mit Büchern geht's wohl etwas langsamer als mit dem Internet, aber man kommt auch ans Ziel. "Manche von ihnen arbeiten wirklich sehr schwer." "Was tun sie?" "Mein Junge!", sagte er und sah mich erstaunt an, als könne nichts offensichtlicher sein: "Sie lesen." "Zwielicht und Büchergeruch, wir führen alles." Zusätzlich gibt es eine eBook-Kurzgeschichte über die Anfänge des Mr. Penumbra in San Francisco: "Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra". Diese erzählt nicht nur von den Anfängen in San Francisco, sondern Penumbras gesamte Lebensgeschichte. Sehr aufschlussreich und so direkt im Anschluss gelesen fallen einem natürlich einige Bezüge direkt ins Auge. Wer die schrullige Buchhandlung nicht loslassen will - hier weiterlesen ;) ~ Lilith ~ 30.03.2014

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Anders als erwartet

Von: Nicole

31.05.2015

Der Webdesigner Clay Jannon ist momentan arbeitslos. Einen neuen Job findet er schließlich in der durchgehend geöffneten Buchhandlung Penumbra. Schnell merkt Clay, der von nun an die Nachtschicht übernimmt, das dieses keine gewöhnliche Buchhandlung ist: Im hinteren Teil des Ladens ragen die Regale meterweit in der Höhe und die Bücher, die dort lagern findet man auf keiner Bestseller-Liste. Auch sind die Kunden sehr speziell, viele suchen nachts die Buchhandlung auf und kaufen keine Bücher, sondern leihen sie. Bald findet er heraus, dass diese zusammen mit Mr. Penumbra einem mysteriösen Geheimnis auf der Spur sind. Das lässt Clay keine Ruhe und so versucht er mithilfe von Freunden und den Einsatz moderner Technik das Geheimnis selbst zu lüften. Nur was geschieht, wenn das Rätsel tatsächlich entschlüsselt werden kann? Eine interessante Geschichte über eine etwas andere Buchhandlung, die einige Geheimnisse verbirgt. Aus Sicht von Clay Jannon geschrieben, lässt sich der Roman flüssig lesen. Dennoch habe ich aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet. Anfangs fand ich das Buch sehr spannend; die Beschreibungen der geheimnisvollen Buchhandlung des Mr. Penumbra und dessen Kunden. Doch danach konnte es mich nicht mehr so fesseln. Die Figuren verblassen etwas. Zudem fand ich es zu google-lastig und die technischen Details waren zu viel. Schade, leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen, obwohl der Ansatz der Geschichte sehr gut ist.

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Vita

Robin Sloan wurde 1979 in der Nähe von Detroit geboren, hat an der Michigan State University Wirtschaftswissenschaften studiert und anschließend für Twitter und verschiedene andere Onlineplattformen gearbeitet. Sein Debüt »Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra« erschien 2015 bei Heyne. Robin Sloan lebt in San Francisco.

www.robinsloan.com

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Pressestimmen

"Robin Sloan hat einen Roman mit Sogwirkung geschrieben. Herrlich kurios."

Cosmopolitan (17. März 2014)

„Mit seinem Debütroman Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra hat Robin Sloan das cleverste Lesevergnügen dieses Frühlings geschrieben – so amüsant wie eine Unterhaltung zwischen Steve Jobs und Umberto Eco.“

Nikolaus Prokop, Libro Journal (01. März 2014)

"Der Roman des in San Francisco lebenden Autors ist singulär: originell, charmant, eine Schnitzeljagd mit Anspruch."

Ingeborg Sperl, Der Standard (15. März 2014)

"... das allzu Offensichtliche ist dann doch noch nicht das Ende der Geschichte. Mit viel Humor und gefällig geschrieben, hat Sloan einen echten Erstlingserfolg gelandet."

"Das Debüt von Robin Sloan überzeugt mit viel Fantasie."

Gong / Bild+Funk (07. März 2014)

"Temporeich, spannend, mit überraschenden Wendungen – wer in Mr. Penumbras Welt eintaucht, den lässt sie bis zur letzten Seite nicht mehr los."

Florian Kolf, Handelsblatt (04. Juli 2014)

„Robin Sloan versöhnt in Mr. Penumbra Bibliophile mit der Generation Kindle.“

Stefan Strittmatter, Basler Zeitung (06. März 2014)

"Onlinefreaks wie Leseratten werden ihren Spass an dieser temporeichen Geschichte haben - und viel voneinander lernen."

Kati Moser, Schweizer Illustrierte (07. Juni 2014)

"Ein lesenswertes, spannendes Buch mit einem interessanten Plot und phantasiereich gezeichneten Figuren."

Robin Sloan legt einen köstlich witzigen, fachlich versierten und temporeich-rotzfrechen Roman vor, dessen Lektüre großes Vergnügen auf der Suche nach des Rätsels Lösung bereitet.

Giessener Allgemeine (26. April 2014)

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