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Die verbotene Zeit Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35921-5

NEU
Erschienen: 13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld ...

Claire Winter (Autorin)

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, und hat schon immer eine Schwäche für die mystischen Landschaften Englands und Schottlands gehabt. Nach »Die Schwestern von Sherwood« ist »Die verbotene Zeit« ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt heute in Berlin.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35921-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 13.02.2017

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Eine sehr emotionale und mitreißende Geschichte

Von: Anne Datum: 20.04.2017

anys-buecherblog.blogspot.de/?m=1

Cover:

Das Cover spricht mich ungemein an, es ist eines der schönsten Cover, die ich besitze. Es lässt erahnen, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Auch wie die Gebäude rauchig in den Himmel verschwinden ist einfach klasse. Die gedeckten Farben mag ich sehr, es lässt das Cover wie eine Fotographie der damaligen Zeit aussehen.

Der Titel lässt einige Interpretationen offen, nachdem ich das Buch nun gelesen habe, trifft es immer noch auf zwei Ereignisse zu - und auch das finde ich großartig!


Inhalt:

London 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles dran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos verschwand. Doch kann die ihm vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch zu einer schrecklichen Schuld.

Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten und Städten - in Berlin ab 1929 bis hin zum zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit, sowie in London 1975.
Das macht die Geschichte umso faszinierender..

Meinung:

"Die verbotene Zeit" ist eines der besten Bücher, der besten Romane, die ich bisher gelesen habe. Es ist mir noch nie passiert, dass ich traurig war, als das Buch dem Ende zuging, ich Tränen in den Augen von der Handlung hatte, dass mir unzählige Male der Atem stockte...und, dass mir das Buch einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.
Den Geschichtsunterricht bezüglich des zweiten Weltkrieges fand ich immer sehr langweilig, hier im Buch ist das komplett anders. Man hat das Gefühl mitten dabei zu sein und zu fühlen, was gerade in den Menschen vor sich geht - mal davon abgesehen, dass ich definitiv nicht hätte tauschen wollen. Es ist grauenhaft, wie die Frauen damals behandelt wurden, aber auch toll zu sehen, wie sie versucht haben auszubrechen, zu kämpfen...

Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!! Und wenn ich selbst meinen Mann dazu bringe, tatsächlich dieses Buch zu lesen, weil es so interessant klingt (mein Mann ist absolut lesefaul), dann muss das wohl was heißen :D

Verdiente 5/5 Sternen...

Die verbotene Zeit

Von: Thrillertante Datum: 19.04.2017

www.thrillertante.blogspot.de

1975: Carla hat einen Autounfall bei dem sie einen Teil ihrer Erinnerungen verliert. Sier lernt den Journalisten David Grant kennen, der behauptet, dass sie auf der Suche nach ihrer totgeglaubten Schwester gewesen sei, die sechzehn Jahre zuvor an der Küste von Cornwall verschwunden ist. Carla weiß nicht, ob und warum ihre Eltern sie anlügen, auch ihr Ehemann benimmt sich höchst seltsam und scheint kein großes Interesse daran zu haben, dass Carla ihre Erinnerungen wiederbekommt. Carla forscht nach bis in die Dreißigerjahre in Berlin und stößt auf einer sehr ungewöhnliche Freundschaft...

1922: Edith und Dora sind allerbeste Freundinnen. Doras Mutter arbeitet im Haus der reichen Eltern von Edith als Hausmädchen. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, was Doras Mutter weniger begeistert, denn die Freundschaft gilt in dieser Zeit als unschicklich. Trotz aller Widrigkeiten bleiben die beiden Mädchen ihr ganzes Leben lang befreundet. Beide Frauen heiraten.Dora ist mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer glücklich und Edith bemerkt schnell, dass sie mit der Heirat des unsymphatischen Adligen Maximilian von Stettenheim einen großen Fehler begangen hat. Ihre wahre Liebe Jules Cohn scheint aber unerfüllt zu bleiben, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Eines Tages bittet Edith ihre Freundin um einen schier unmöglichen Gefallen,der das Leben aller für immer verändern wird...

Claire Winter hat hier einen Roman geschaffen, der den Leser in die Anfänge der Nazizeit katapultiert. Unglaublich spannend und interessant schildert sie die Geschichte der beiden Freundinnen Dora und Edith. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, deren Freundschaft allerdings ein ganzes Leben lang anhält. Ich habe gerade mit Edith mitgefiebert und mitgelitten, denn ihr Tun in der Nazizeit ist unheimlich gefährlich und ich hatte große Angst um sie und um Jules. Ediths Mann Maximilian von Stettenheim ist nicht der Mann zu, den er vorgibt zu sein. Unglaublich arrogant, hochnäsig und unsymphatisch schwebt er mehr oder weniger durchs Leben, als könnte ihm niemals irgendetwas passieren. Ich konnte Edith nicht verstehen, so einen Unsympath geehelicht zu haben. Allerdings bewegt sich Maximilian eben in der Gesellschaftsschicht, in der auch Edith heimisch ist. So scheint es dann doch nicht allzu verwunderlich.

Dora ist ein unheimlich starke Frau. Was ihr in ihrem Leben widerfährt, wünscht man niemanden. Paul und Doras Liebe ist so groß, dass man das Gefühl hat, dass es nichts gibt, was die beiden je trennen könnte. Schon alleine das Kennenlernen der beiden findet auf ungewöhnliche und gleichzeitig gefährliche Weise statt. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten.

Ich mache nun mal einen Zeitsprung ins Jahr 1975 zu Carla: nach ihrem Autounfall setzt sie alles daran, die Monate, die ihr Gedächtnis gelöscht hat zu rekonstruieren. Carlas Mann ist nicht unbedingt die größte Hilfe, denn man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass der irgendwas verbirgt. Auch ihre Eltern schweigen sich aus, sodass Claire keine andere Möglichkeit hat, als auf eigene Faust zu recherchieren. An ihrer Seite hat sie den Journalisten David Grant, der ihr bei ihrer Suche hilft. Was die beiden Stück für Stück rausbekommen ist erschütternd, herzergreifend und unglaublich.

Die Autorin verwebt hier geschickt die beiden Geschichten zu einer Logischen Story, deren Spannung man sich nicht entziehen kann. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl mittendrin zu sein. Spazierte sowohl durch das Berlin der Dreißigerjahre, wie auch an der Küste Cornwalls. Der bildhafte Schreibstil der Autorin hat es mir möglich gemacht, mir sämtliche Örtlichkeiten gut vorzutellen. Auch die Zeichnung der Charaktere ist authentisch, ihr Tun nachvollziehbar und logisch.

Mir hat es großen Spaß gemacht, das Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen. Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr weggelegt, allerdings musste ich das dann doch, um die Geschichte erstmal etwas sacken zu lassen. Gerne, sehr, sehr gerne mehr davon!

Absolute Lessempfehlung!

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