EVIL

Roman. Mit einem Vorwort von Stephen King

Taschenbuch
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Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.«

Stephen King

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader
Originaltitel: The Girl Next Door
Originalverlag: Overlook Connection Press
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-67502-5
Erschienen am  05. Dezember 2005
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nichts für Zartbesaitete oder Einsteiger in dieses Genre

Von: Book-seduction

27.06.2019

Wer den Film „An American Crime“ kennt, bekommt eine leise Ahnung davon, worauf er sich bei diesem Buch einlässt. Es wird nur noch brutaler und schlimmer. Mit seinem Buch Evil ging der Autor sehr an die Schmerzgrenze, es ist schonungs- und erbarmungslos und definitiv nichts für schwache Nerven. Es fällt mir sehr schwer etwas über das Buch zu schreiben ohne zu viel zu verraten, wenn man den Vorfall um Sylvia Likens jedoch kennt, dann „überrascht“ einen die Geschichte nicht mehr wirklich. Man kann es trotzdem nicht fassen beim lesen, was sich da in der Vorstadt abspielt und ist entsetzt, dass keiner etwas unternimmt. Es steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Ich habe selten ein so verstörendes Buch gelesen, da man den Gedanken auch nicht los wird, dass sich so etwas ähnliches wirklich abgespielt hat. Weil das Buch aus der Sicht des Nachbarsjungen David geschrieben ist, bleiben viele Motive und Handlungen der Familie von Nebenan ungeklärt, was vielleicht noch ganz interessant gewesen wäre. Dies macht das Buch aber nicht schlechter, da es ja kein wirklicher „True-Crime-Roman“ ist sondern „nur“ angelehnt an die wahre Begebenheit. Ich habe das Buch immer wieder schließen und kurz weg legen müssen, um manche Grausamkeiten kurz verarbeiten zu können. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, nicht weil ich es „zu grausam“ fand (auch wenn es durchaus sehr grausam war), sondern weil mir hier und da einfach der Tiefgang gefehlt hat. Es war trotzdem ein sehr gelungenes Buch. Man muss aber einiges wegstecken können, wenn man es lesen möchte. Für jene die gerne mal etwas „krasseres“ lesen, kann ich es klar empfehlen. Einsteiger im Horror/Hardcore-Genre sollten evtl. erstmal zu einem weniger drastischen Exemplar greifen.

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Ein Buch für Horrorfans

Von: Büchereule Jenny

15.04.2019

Rezension zu „Evil von Jack Ketchum“ Klappentext: Die USA in den 50er-Jahren. Nach außen hin eine heile Welt, doch inmitten der amerikanischen Vorstadtidylle wird ein Junge mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert. Jack Ketchum zeigt in seinem beunruhigenden, grenzüberschreitenden Horrorthriller die Abgründe der menschlichen Seele auf. Ich habe das Buch über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür.�Ich habe von einigen gehört, dass Evil ein unfassbar gutes aber auch grausames Buch ist. Also war für mich klar, es muss bald gelesen werden. Ich habe mit Evil morgens begonnen und es abends beendet.Das Buch ist heftig ja- Aber ich habe auch schon deutlich schlimmere Bücher gelesen. Das einzige was mich hier sehr zum Nachdenken gebracht hat, war die Tatsache, dass Kinder zu so etwas fähig sind.Aber nun gut jetzt kommen wir erst einmal zum Inhalt. Bei den ersten paar Seiten handelt es sich um ein Vorwort von Stephen King. Er redet über den Autor und seine Geschichte. Ein wenig lässt er schon in die Geschichte rein blicken. Verrät aber nicht zu viel, sodass man noch gespannt ist wie es zu den Sachverhalten kommen wird. Die Geschichte wird von einem jungen Mann namens David erzählt. David ist mittlerweile um die 40 und hat bereits zwei Ehen hinter sich. Nun will und kann er nicht länger schweigen und erzählt uns von seinen Erlebnissen. David war so gesehen immer nur „stiller Beobachter“. Nun denn so viel zur Einleitung. David lernt Meg am Flussufer kennen, wo er gerade Krebse fängt. Meg löst direkt Interesse bei David aus. Als er dann erfährt, dass sie Nachbarn sind, freut er sich umso mehr. Meg hat ihm erzählt, dass sie einen schlimmen Autounfall hatte. Aus diesem Grund müssen ihre Schwester Susan und sie nun bei Ihrer Tante Ruth und ihren Cousins leben. Da David nicht ins Fettnäpfchen treten will versucht er Meg in den nächsten Tagen aus dem Weg zu gehen. Eines Abends zelten die Freunde zusammen im Garten von David. Sie albern herum und haben dann die Idee, dass sie Meg ja ausspionieren können. Also geht es für die Freunde zum Baum vorm Fenster und sie beobachten das Haus. Als allerdings nichts Interessantes passiert ist der Frust groß. Irgendwie hat der Autor es geschafft, dass selbst der Protagonist enttäuscht und sauer auf Meg ist. Obwohl sie in diesem Moment gar nichts dafür kann. Meg muss sich so einiges gefallen lassen und sobald sie sich wehrt, muss ihre kleine Schwester die „Strafen“ über sich ergehen lassen. Das schlimmste, ist das Ruth eine Erwachsene Frau ist und so gut wie gar nicht eingreift. Eines Tages wird Meg in den Keller gesperrt im Keller befindet sich ein alter Bunker. Ab da beginnt für Meg eines der schlimmsten Kapitel ihres Lebens. Die Jungs einschließlich Ruth foltern, vergewaltigen und demütigen sie. Meg versucht lange Zeit alles einfach über sich ergehen zu lassen aber es wird immer schlimmer. Sobald Ruth mal nicht hinsieht, machen die Jungs Dinge mit ihr die sie eigentlich nicht machen dürfen. David spielt bei diesen Spielen „nur den Stillen Beobachter“. Warum sucht David nicht die Hilfe bei der Polizei oder seinen Eltern? Wenn ihr das wissen möchtet und wie es mit Meg ausgeht, müsst ihr Evil selber lesen.��Das Buch ist definitiv keine leichte Lektüre, aber wie bereits anfangs gesagt gibt es auch wesentlich schlimmere Bücher. Ihr solltet euch nur bewusst sein, dass unsere Protagonisten noch sehr jung sind, das macht das, was geschieht noch ein wenig schlimmer und krasser. Also, wenn ihr mutig seid, lest dieses Buch. Wenn ihr eher auf Liebesromane oder Happy Ends steht, lasst die Finger davon. Eure Büchereule Jenny 📚🦉📖

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Vita

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association. Jack Ketchum verstarb am 24. Januar 2018 in New York City, New York.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Als hätte Clive Barker 'Der Herr der Fliegen' geschrieben. Gewaltig!"

The New York Times