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EVIL Roman. Mit einem Vorwort von Stephen King

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67502-5

Erschienen:  05.12.2005
Dieser Titel ist lieferbar.

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Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.«

Stephen King

DIE ROMANE VON JACK KETCHUM IM ÜBERBLICK

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jack Ketchum (Autor)

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association.

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.«

Stephen King

"Als hätte Clive Barker 'Der Herr der Fliegen' geschrieben. Gewaltig!"

The New York Times

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader
Originaltitel: The Girl Next Door
Originalverlag: Overlook Connection Press

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67502-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen:  05.12.2005

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"Ihr glaubt, ihr wisst, was Schmerz ist?" (S. 19)

Von: Linda liest Datum: 14.09.2018

www.linda-liest.de

Kurz und Knapp: David erzählt von seiner Vergangenheit. Früher hat er mit den Nachbarsjungen gerne ein relativ harmloses Spiel gespielt, bei dem nur einer gejagt wurde und immer verlor. Dieser musste dann an den Baum gefesselt Stänkereien über sich ergehen lassen. Meg und Susan waren zwei neu zugezogene Mädchen im Viertel und lebten im Nachbarshaus bei Ruth. Ruth hat die Jungen der Kleinstadt zu einem grausamen Spiel in ihrem Keller verführt…

„Ihr glaubt, ihr wisst, was Schmerz ist?“ (S. 19)

So beginnt Evil nachdem Vorwort von Stephen King. Davids zweite Frau glaubt es zu wissen. Sie hat vor Jahren zwei kämpfende Katzen erlebt. Dabei ging eine auf sie los und die Verletzungen mussten mit zahlreichen Stichen zusammengenäht werden. Sie hat keine Ahnung von Schmerzen.

Nach Davids Meinung ist das kein Schmerz. Schmerz, der einen von innen heraus zerreißt ist viel schlimmer, als jegliche körperliche Empfindung.

Evelyin, seine erste Frau, hat da schon mehr Erfahrung. Schließlich ist ihr Auto von der Fahrbahn abgekommen, mit ihrem damaligen Freund auf dem Beifahrersitz. Nachdem alles passiert ist, hat er nicht mehr neben ihr gesessen. Er war nur noch ein blutiger Klumpen inmitten blutbespritzer Glasscherben.

Doch dennoch ist das nicht vergleichbar mit ihm. Sein Leben ist eine Katastrophe: „Seit dem Tag im Sommer 1958, an dem Ruth, Donny, Willie und wir anderen Meg Loughlin und ihre Schwester Susan kennen gelernt haben.“ (S.23)

In dem Buch erfährt man den gesamten Leidensweg. Man erfährt Stück für Stück, die Schmerzen, die nicht nur er empfand, sondern jemand anderes noch viel stärker. Wobei er es ist, der diese Schmerzen noch viele Jahre später mit sich herumträgt.

Das Buch habe ich an einem Tag durchgelesen. Ich denke, das sagt alles. Ich habe es in die Hand genommen, begonnen zu lesen und erst aufgehört, als ich es beendet hatte. Und das, obwohl ich die Verfilmung bereits kannte und mich das Buch eigentlich nicht mehr überraschen konnte. Dennoch war es etwas anderes. In einem Film sieht man, was passiert. In einem Buch erfährt man die Gefühlswelt der Protagonisten, da diese beschrieben ist. Ein Film vermag es nicht dies rüberzubringen, zumindest nicht vollständig, finde ich.

Jack Ketchum ist es wieder einmal gelungen mit seinem einfachen direkten Schreibstil zu überzeugen. In diesem Buch überzeugt er nicht ausschließlich mit schockierenden Abscheulichkeiten, die jemanden körperlich zugefügt werden, auch wenn diese natürlich auch fundamentaler Bestandteil dieses Buches sind. Dennoch enthält es noch viel mehr. Er überzeugt vor allem auch durch den seelischen Zwiespalt, den David durchlebt. Einerseits ist er angetan von den Taten, andererseits weiß er aber auch, wie falsch es ist und will helfen.

Mein Fazit zu "Evil"

Von: Calipa Datum: 23.07.2018

www.calipa.de

Jack Ketchums „Evil“ ist eigentlich auf so vielen, vielen Ebenen Falsch und unmoralisch das ich während des lesens nicht nur einmal den Kopf schütteln musste. Es ist grausam und so ehrlich. Ich habe eine menge gelesen und auch das Vorwort von Stephen King hat mir nur ein müdes Lächeln abgewinnen können. Als ich das Buch dann beendet hatte, schaute ich es warscheinlich genauso an, wie meine Schwester es tat.
Ich mochte seinen Schreibstil. Kam auch sofort rein. Die Schnelligkeit des Buches war angemessen und dennoch folgten die einzelnen Ereignisse (für mich) in viel zu kurzer Atem hol Pause.


Von mir bekommt "Evil" von Jack Ketchum

4.6/5 Sternen!

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