EVIL

Roman. Mit einem Vorwort von Stephen King

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Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.«

Stephen King

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader
Originaltitel: The Girl Next Door
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-14136-3
Erschienen am  31. März 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nichts für Zartbesaitete oder Einsteiger in dieses Genre

Von: Book-seduction

27.06.2019

Wer den Film „An American Crime“ kennt, bekommt eine leise Ahnung davon, worauf er sich bei diesem Buch einlässt. Es wird nur noch brutaler und schlimmer. Mit seinem Buch Evil ging der Autor sehr an die Schmerzgrenze, es ist schonungs- und erbarmungslos und definitiv nichts für schwache Nerven. Es fällt mir sehr schwer etwas über das Buch zu schreiben ohne zu viel zu verraten, wenn man den Vorfall um Sylvia Likens jedoch kennt, dann „überrascht“ einen die Geschichte nicht mehr wirklich. Man kann es trotzdem nicht fassen beim lesen, was sich da in der Vorstadt abspielt und ist entsetzt, dass keiner etwas unternimmt. Es steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Ich habe selten ein so verstörendes Buch gelesen, da man den Gedanken auch nicht los wird, dass sich so etwas ähnliches wirklich abgespielt hat. Weil das Buch aus der Sicht des Nachbarsjungen David geschrieben ist, bleiben viele Motive und Handlungen der Familie von Nebenan ungeklärt, was vielleicht noch ganz interessant gewesen wäre. Dies macht das Buch aber nicht schlechter, da es ja kein wirklicher „True-Crime-Roman“ ist sondern „nur“ angelehnt an die wahre Begebenheit. Ich habe das Buch immer wieder schließen und kurz weg legen müssen, um manche Grausamkeiten kurz verarbeiten zu können. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, nicht weil ich es „zu grausam“ fand (auch wenn es durchaus sehr grausam war), sondern weil mir hier und da einfach der Tiefgang gefehlt hat. Es war trotzdem ein sehr gelungenes Buch. Man muss aber einiges wegstecken können, wenn man es lesen möchte. Für jene die gerne mal etwas „krasseres“ lesen, kann ich es klar empfehlen. Einsteiger im Horror/Hardcore-Genre sollten evtl. erstmal zu einem weniger drastischen Exemplar greifen.

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emotional belastend und brutal ehrlich

Von: Buchfeeling

17.04.2019

Es geht anfänglich um einen Mann, der sich mit Bedauern und Scham an seine Kindheit zurück erinnert. Es geht hauptsächlich um einen 12-jährigen Jungen, der unbedarft in einer Kleinstadt aufwächst und sich grausame Taten schön redet…. Soviel kurz erklärt. Im ersten Drittel des Buches passiert erst einmal wenig Schockierendes oder gar Etwas, das man als Horror bezeichnen könnte. Es geht um Kids, die ihre Langeweile mit Kabbeleien, Spielen und heimlichem Rauchen oder Trinken vertreiben. Als bei den Nachbarn, der Alleinerziehenden Ruth und ihren 3 Söhnen, die beiden Cousinen Meg und Sarah einziehen, verändert sich die Situation schleichend. Hier baut sich Spannung ganz langsam und sehr subtil auf, denn die Story von damals wird aus der Sicht des Jungen geschrieben, also eher einfach und ein wenig kindlich-naiv. Und so kommt es auch, dass man selbst als Leser hin und her gerissen ist zwischen: ist doch nicht so schlimm!… und… oh mein Gott! Was soll das?! Wie gesagt, die Story baut sich sehr langsam auf…. es gibt viele kleine, fast beiläufige Begebenheiten, die für sich genommen erst einmal gar nicht so dramatisch erscheinen. Damals wurden Kinder eben auch mal von den Eltern geschlagen… oder? Damals hat man sich nun mal nicht gegen Erwachsene aufgelehnt… oder? Erwachsene hatten Recht und wenn sie zu drastischen Maßnahmen griffen, dann hatte das schon seine Richtigkeit… Doch das, was hier geschieht, wie die Situation schleichend eskaliert, das lässt dem Leser nach und nach die Nackenhaare aufstellen. Das Nachbarhaus entwickelt sich für die Mädchen, aber speziell für Meg, immer mehr zum Horrorhaus! Doch der Horror geht nicht von irgendwelchen imaginären Monstern aus, sondern von der Ziehmutter und ihren Söhnen. Auch David, der Nachbarsjunge sieht zu und kann sich nicht eingestehen, dass die Taten falsch sein sollen. Denn Ruth, die Mutter, billigt ja die Taten. Also kann es doch nicht falsch sein. Sie ist eine Erwachsene! Und so werden aus Kindern Monster… Wo die Story am Anfang noch ruhig und „normal“ erscheint, ist sie zum Ende hin grauenhaft, unvorstellbar böse und grausam glaubhaft erzählt. Es ist erschreckend, wie beeinflußbar Kinder sind und wie schnell die Schmerzgrenze des Bösen sinkt, wenn man es sich nur immer wieder als gerechtfertigt einredet bzw. eingeredet bekommt. Die Story ist so ganz anders, als ich erwartet hatte und darum umso grausamer. Diese Geschichte werde ich sicher lange nicht aus dem Kopf bekommen und ich habe fast ein schlechtes Gewissen, so einer grausamen, ehrlichen und glaubhaften Geschichte eine hervorragende Bewertung zu geben. Noch dazu wenn man weiß, dass das Buch auf eine wahre Begebenheit beruht. Trotzdem möchte ich dem Buch, für seine unglaubliche Authentizität, seine grausame Wahrheit und seine brutale Ehrlichkeit 5 Sterne geben. Doch Achtung!! Alpträume inclusive!!

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Vita

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Als hätte Clive Barker 'Der Herr der Fliegen' geschrieben. Gewaltig!"

The New York Times