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EVIL Roman. Mit einem Vorwort von Stephen King

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14136-3

Erschienen:  31.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.«

Stephen King

DIE ROMANE VON JACK KETCHUM IM ÜBERBLICK

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jack Ketchum (Autor)

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association.

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.«

Stephen King

"Als hätte Clive Barker 'Der Herr der Fliegen' geschrieben. Gewaltig!"

The New York Times

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Mader
Originaltitel: The Girl Next Door

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14136-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen:  31.03.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Nichts für zartbesaitete

Von: Tharos Datum: 01.03.2018

read.tharos-web.de

Was in den drei Sätzen des Klappentextes noch nach einem mehr oder weniger normalen Horror-Thriller klingt ist in meinen Augen am Ende eher kein Horror-Thriller, sondern eine Art „Torture Porn“ in Buchform.

Das Buch beginnt relativ langweilig mit der Beschreibung einer (fast) normalen Kindheit eines Jungen namens David. Er spielt oft mit drei Freunden, die ihm Nachbarhaus wohnen. Zu dieser Nachbarfamilie stoßen nun noch zwei Mädchen, Susan und Meg hinzu, deren Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind.
Susan und Meg kommen allerdings mit Ruth, ihrer neuen „Mutter“, nicht gut aus. Ruth hat etwas gegen die beiden und schikaniert sie wo sie nur kann. Was mit Schikanen Ruths noch relativ friedlich beginnt, entwickelt sich bald zu Gewalt und steigert sich dann rasant… (ab jetzt kommen ein paar Spoiler)

…bis das Ganze dann in der zweiten Buchhälfte zu blutiger Folter für Meg wird. Im Keller gefesselt, wird Meg von Ruth und ihren drei Söhnen aufs übelste gefoltert – und David traut sich nicht wirklich etwas dagegen zu tun.

Ketchum lässt dabei fast kein Möglichkeit der Folter aus. Seien es Schläge oder Tritte, das Verbrühen mit Wasser, Verbrennen mit einem Bügeleisen, Schneiden mit einem Messer, „tätowieren“ mit einer heißen Nadel – fast nichts bleibt Meg erspart. Auch der Leser muss sich die Folter nicht nur zwischen den Zeilen denken, nein, Ketchum beschreibt hält drauf und beschreibt fast alles detailliert. Nur eine einzige Folter lässt Ketchum aus, Kapitel 42 besteht nur aus wenigen Sätzen, beginnend mit „Darüber werde ich euch nichts erzählen. Ich weigere mich“ – allerdings wird sich auch hier jeder Leser die grausame Tortur vorstellen können, die an dieser Stelle stehen sollte.

Das erschreckende an dem Buch: Das Szenario ist eigentlich gar nicht so unglaubwürdig. Die „Folterer“ sind Kinder von 12 – unter Aufsicht einer Erwachsenen. Ein gewisser Grad von Gewalt gehört bei Kindern in diesem Alter ja fast dazu, und wenn das Ganze dann noch von einem Erwachsenen überwacht (und dadurch prinzipiell ja gutgeheißen) wird, kann ich mir das immer weitere Sinken der Hemmschwelle sehr gut vorstellen. Das Buch zeigt über seinen Umfang hinweg auch gut, wie die Gewalt sich mehr oder mehr steigert. Anfangs gibt es nur einige ruppige Spiele zwischen den Kindern, Verbrutzeln von Ameisen (auch wenn Tierquälerei wahrscheinlich etwas, was fast jeder Junge als Kind mal gemacht hat…) und ähnlichen Dingen – und steigert sich eben hin zu extremster Folter.
Lose basiert der Roman auch auf einer wahren Geschichte, dem Schicksal von Sylvia Likens – was das ganze umso erschreckender macht.

Kechums Buch ist dabei erstaunlich einfach und locker geschrieben. Trotz der Gewalt lässt es sich sehr gut durchlesen. Er schafft es sogar, dass man als Leser trotz aller Gewalt das Buch nicht wirklich aus der Hand legen kann. Am Ende fühlt man sich vielleicht etwas wie David: Unfähig der Gewalt zu entrinnen.

Definitiv kein Buch für jeden, aber ein Buch welches wieder einmal verdeutlicht, zu welchen Gräueltaten Menschen fähig sind.

Alptraumhafte Vorstadtidylle!

Von: Mattsbooks.de Datum: 09.10.2017

https://www.youtube.com/c/mattsbooks

Alptraumhafte Vorstadtidylle!

Jack Ketchums „Evil“ ist grenzüberschreitend, schockierend und lässt den Leser fassungslos zurück.

Während ich „Evil“ das erste Mal gelesen habe, hatte ich die Hoffnung, dass die Gewalt- und Terrorschraube, an der Jack Ketchum dreht, irgendwann hängen bleibt und sich nicht noch weiter in meine Hirnwindungen dreht. Doch weit gefehlt…
Jack Ketchum ist gnadenlos. Kompromisslos. Mit „Evil“ hat der Autor eine dermaßen verstörende und mitreißende Geschichte geschaffen, welche ich nicht mehr vergessen werde. In meinen Augen handelt es sich bei „Evil“ um keinen typischen Horror Roman. Es gibt keine übernatürlichen Monster. Splatter- oder Goreeinlagen sucht man vergeblich.
Es ist eher ein überaus brutales Werk, ein menschenverachtendes und entwürdigendes Drama.

Die Tatsache, dass die Handlung von „Evil“ auf Tatsachen beruht, schockiert noch mehr!
Im Jahr 1965 wurde das Teenagermädchen Sylvia Likens auf eine sehr ähnliche, sadistische Art von ihrer Pflegefamilie, und ja, selbst von den Nachbarskindern, gequält und zu Tode gefoltert. Unvorstellbar, welch kranke Ader manch ein Mensch haben kann…
Die Geschichte und das Leiden von dem Mädchen Meg in „Evil“ geht wirklich unter die Haut.

Ihr dürft hier keine Horror Geschichte erwarten, welche ihr vielleicht von Stephen King gewohnt seid.
Dennoch kann ich das Buch wärmstens empfehlen!

Für mich ist „Evil“ von Jack Ketchum ein grandioses, sehr spannendes Werk über die dunkelsten Ecken der menschlichen Psyche !

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