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Hinter dem Ende der Welt gleich links

Ab 13 Jahren

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31044-1

Erschienen: 08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Als ein zwielichtiger TV-Wahrsager das Ende der Welt voraussagt, wird Eden Valley von Apokalypse-Freaks überrannt. Vorbei ist Albas Leben, wie sie es vorher kannte: Comics zeichnen und mit ihrem besten Freund Grady rumhängen. Jetzt dreht sich alles um den bevorstehenden Weltuntergang. Dann taucht auch noch ein Freund aus Kindertagen wieder auf – noch heißer, als sie ihn in Erinnerung hatte. Auch wenn es der letzte Sommer ihres Lebens sein könnte*, muss Alba erstmal entscheiden, für wen ihr Herz schlägt, und das ist doch wohl wichtiger, als so ein bisschen Weltuntergang ... *Spoiler: Die Welt geht übrigens doch nicht unter.

"Ein sehr süßes, nerdiges und mitreißendes Jugendbuch."

myworldfullofbooks.blogspot.de (23.09.2015)

Melissa Keil (Autorin)

Melissa Keil lebt in Melbourne, Australien, und ist ein totaler Buch-Nerd. Nach ihrem Studium der Filmwissenschaften und Volkskunde, arbeitet Melissa heute als Lektorin von Kinderbüchern. Ihre freie Zeit verbringt sie mit lesen, schreiben und YouTube-Videos. Nach ihrem großartigen Debüt Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt, erscheint jetzt mit Hinter dem Ende der Welt gleich links ihr zweites Jugendbuch.

"Ein sehr süßes, nerdiges und mitreißendes Jugendbuch."

myworldfullofbooks.blogspot.de (23.09.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Larissa Rabe, Edigna Hackelsberger
Originaltitel: The Incredible Adventures of Cinnamon Girl
Originalverlag: Hardie Grant Egmont, AUS

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-31044-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 08.09.2015

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4,5 Sterne - gutes Buch für Zwischendurch

Von: schokigirl1989 Datum: 14.10.2015

https://www.youtube.com/channel/UCZbp5No4O4djh5adFEwCyvg

In "Hinter dem Ende der Welt gleich links" von Melissa Keil, geht es um Alba, die nach dem Schulabschluss etwas in den Seilen hängt & nicht so recht weiß, wie ihre Zukunft aussehen soll. Ihr bester Freund Grady versucht sie von ihrem Zeichentalent zu überzeugen, doch sie ist sich bezüglich ihrer Comics sehr unsicher. Als dann ein zwielichtiger TV-Wahrsager das Ende der Welt vorhersagt & ausgerechnet Albas kleines Kaff als den einzig sicheren Ort der Welt benennt, bricht die Hölle dort los. In der großen Flut an Flüchtlingen die dort daraufhin auftauchen, ist auch Daniel. Er war einst mit Alba & Grady sehr eng befreundet, doch nun ist er ein Nachwuchsschauspieler in einer Seifenoper. Und plötzlich steht Albas Leben noch mehr Kopf, als sowieso schon.

Der Schreibstil ist wirklich schön. Er schafft es immer mich in das australische Leben zu entführen. Die Geschichte wird aus Albas Sicht erzählt.
Die Charaktere sind sympathisch. Ich konnte mich in sie hineinfühlen, obwohl Alba einiges offensichtliches nicht mitbekam. Man hat gemerkt, dass sie einfach nur unsicher ist. Auch ihre Clique fand ich gut dargestellt. Man hat sich fast als Teil davon gesehen.
Der Plot war für meinen Geschmack etwas zu zufällig. Dadurch, dass ein geregelter Tagesablauf fehlte, wusste man nie so richtig, was folgt & wieso Alba gerade das den ganzen Tag lang macht. Aber die Handlungen an sich fand ich meist gut nachvollziehbar.
Außerdem hätte ich mir etwas mehr von der Apokalypse-Prämisse gewünscht. Die wurde leider etwas wenig eingebunden & die Menschenansammlung kam eher wie ein Festival rüber. Aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt, war es auch ganz interessant.

Fazit: 4,5 Sterne - Heimische Atmosphere. Einfach ein gutes Buch für Zwischendurch.

Nerdig-süße Geschichte mit kleinen Schwächen

Von: Julia von My world full of books Datum: 23.09.2015

myworldfullofbooks.blogspot.de/

Meine Meinung:
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Das Debüt der Autorin, „Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt“, hat mich letztes Jahr absolut geflasht und war ein richtiges Highlight für mich. Da waren die Erwartungen für Melissa Keils nächstes Buch natürlich hoch. Leider kommt es an seinen Vorgänger nicht ganz ran, Spaß beim Lesen hatte ich aber trotzdem.

Erzählt wird die Geschichte von Alba, die in einem kleinen Ort in Australien lebt. Dort ist normalerweise nichts los, doch dann verkündet ein merkwürdiger Online-Wahrsager, dass das Ende der Welt kurz bevor steht, und ausgerechnet Albas kleines Dorf soll der rettende Hafen vor der drohenden Apokalypse sein. Als wäre das nicht genug, muss Alba sich noch mit Zukunftsängsten und Gefühlschaos rumschlagen.

Die Idee an sich und auch was die Autorin daraus gemacht hat find ich wirklich super! Als Setting ein kleines Australisches Dorf zur Weihnachtszeit, das hatte irgendwie etwas. Und wie sich dieses Dorf dann immer weiter mit fast schon verrückten aber auch herrlich ungewöhnlichen Menschen gefüllt hat, die sich alle vor der Apokalypse retten wollen, das hat der Geschichte schon eine tolle Atmosphäre verpasst. In manchen Szenen hat sich die Geschichte wirklich gelesen, als würde sie auf einem verrückten Festival spielen.

Ich mochte auch die Themen, die aufgeworfen wurden. Viel Platz hat zum Beispiel Albas Zweifel darüber eingenommen, was sie mit ihrem Leben nach der Schule anfangen soll. Ich denke, da können sich einige junge Leser drin wiederfinden. Vor kurzem habe ich mir diese Frage ja selber noch gestellt, und ich fand schon, dass das Gefühlschaos, das damit verbunden ist, gut rübergebracht wurde:)

Natürlich darf in diesem Buch die Romantik nicht zu kurz kommen. Ich fand die Liebesgeschichte in diesem Buch wieder zuckersüß, und sie hält auch die ein oder andere überraschende Wendung bereit. Trotzdem muss man sagen, dass das Ende wirklich vorhersehbar ist. Aber an vorhersehbare Enden habe ich mich bei solchen Büchern irgendwie schon gewöhnt;)

Ein wenig schade fand ich es, dass ich mit der Protagonistin Alba nicht richtig zurechtgekommen bin. Es schwankte ständig zwischen „Ich finde sie super cool“ und „Sie ist ja schon echt nervig“. Cool an ihr war, dass sie ein großes Herz hat, ein echtes Nerdgirl ist und eine Leidenschaft und ein großes Talent fürs Zeichnen hat. Etwas nervig war dann doch, dass sie regelmäßig in Selbstmitleid zu versinken scheint. Und manchmal konnte ich dafür die Gründe noch nicht mal erkennen.

Was es ansonsten noch zu sagen gibt? Naja, der Schreibstil war wieder toll und flüssig, das Buch war sehr humorvoll, der Nerdfaktor war wieder mal super. Insgesamt mochte ich das Buch sehr, vom Hocker reißen konnte es mich allerdings überhaupt nicht.

Fazit:
„Hinter dem Ende der Welt gleich links“ ist ein sehr süßes, nerdiges und mitreißendes Jugendbuch. Mit der Protagonistin hatte ich zwar so meine Probleme, letzten Endes habe ich die Geschichte aber sehr gern gelesen und hatte viel Spaß mit dem Buch.

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