Junigewitter

Roman

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Taschenbuch
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Die junge Restauratorin Alice und ihr Mann Pierre wandern nach Südafrika aus und blühen in ihrem neuen Leben auf. Die Geburt von Sohn Christoph krönt ihr Glück. Gemeinsam überstehen sie die Wirren am Ende der Apartheid. Doch dann verschwinden Christoph und Pierre spurlos. Aller Hoffnungen beraubt, kehrt Alice nach Lübeck zurück, wo sie ein großes Familiengeheimnis erwartet. Auch eine neue Liebe? Mit wiedererwachtem Lebensmut reist Alice noch einmal nach Südafrika und begibt sich auf die Suche.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41999-5
Erschienen am  12. Dezember 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Junigewitter

Von: Erdhaftig schmökert

08.03.2016

Stefanie Gercke bietet in ihrem neuen Roman Abenteuer, Spannung, Unterhaltung und lässt ihre Geschichte in Südafrika und Norddeutschland spielen. Zur Zeit der Apartheid, Anfang der 1980-er Jahre, und sie zeigt, dass sie das Land gut kennt und liebt. Das, was eigentlich gut rüberkommen könnte, wird dem Roman meines Erachtens nach zum Verhängnis. Sie will zuviel, dabei ist die Geschichte an sich durchaus gut, nur oft überladen und etwas zu gewollt. Im ersten Teil rast sie quasi durch die Historie der Apartheid als wolle sie versuchen, ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit einzubauen. Dadurch gerät die eigentliche Story in den Hintergrund, Figuren wirken künstlich. Es ist nicht einfach sich in sie hineinzufühlen und "dran" zu bleiben. Das wird im zweiten Teil besser. Spannung kommt auf, der unterhaltende Faktor mischt hinein und die Hauptfigur Alice wirkt persönlicher als vorher. Die Auflösung aller Rätsel erfolgt am Schluss und ist ein wenig sehr weit hergeholt. Alles in allem nicht schlecht, wenn man im ersten Teil durchhält und das Buch nicht in die Ecke pfeffert.

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Eine tragische Liebesgeschichte weckt die Sehnsucht nach Afrika

Von: Bloggerhochzwei

04.11.2015

Es war Liebe auf den ersten Blick, als sich Alice und Pierre bei einem Junigewitter in London begegnen. Gemeinsam beschließen sie, nach Südafrika auszuwandern, allen Warnungen zum Trotz. Es ist die Zeit der Apartheit, mit viel Gewalt und dennoch schaffen sie es, sich ein schönes Leben in Afrika aufzubauen. Natürlich gab es auch Tiefschläge, vor allem finanzieller Art. Als der gemeinsame Sohn Christoph auf die Welt kam, ist ihr Glück perfekt. Doch eines Tages ist ihr Sohn verschwunden und Pierre verunglückt Jahre später. Alice geht nach Deutschland zurück und kehrt doch einige Zeit später wieder nach Afrika zurück, um ihren verschollenen Sohn zu suchen. Stefanie Gercke zeichnet auch in diesem Roman wieder ein Afrika, welches Sehnsüchte nach diesem Land weckt. Die Charaktere von Alice und Pierre sind liebevoll und man mag sie sofort. Christoph dagegen ist ein Querschläger, welcher das Leben seiner Eltern nicht unbedingt leicht macht. Doch gegen Ende wird auch seine rauhe Schale geknackt und man sieht in mit ganz anderen Augen. „Junigewitter“ ist ein schöner Roman, welcher eine tolle Liebesgeschichte mit einer weiten Tragik aufweist. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, da es neben dem verschwunden Sohn auch noch um ein Familiengeheimnis geht. Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt langatmig, dennoch werden die Schauplätze authentisch dargestellt und die Sehnsucht nach diesem mir fremden Land wächst. Das Cover ist passend gewählt und ich finde es wunderschön. Mein Fazit Wer gerne Afrikaromane liest, ist mit diesem Roman gut bedient. Er lässt sich gut lesen, hat den gewissen Tiefgang und bringt einem Afrika wieder ein Stückchen näher.

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Vita

Stefanie Gercke

Stefanie Gercke wurde auf einer Insel des Bissagos-Archipels vor Guinea-Bissau/Westafrika als erste Weiße geboren und wanderte mit 20 Jahren nach Südafrika aus. Politische Gründe zwangen sie Ende der Siebzigerjahre zur Ausreise und erst unter der neuen Regierung Nelson Mandelas konnte sie zurückkehren. Sie liebt ihre regelmäßigen kleinen Fluchten in die südafrikanische Provinz Natal und lebt sonst mit ihrer großen Familie bei Hamburg.

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