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Mit jedem neuen Tag Roman

Kundenrezensionen (29)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0056-7

Erschienen: 18.04.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Was wäre, wenn Sie den schlimmsten Fehler Ihres Lebens wiedergutmachen könnten?

Der hochkarätige und erfolgreiche Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach. Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …

Marc Levy spricht in den Videos über seine Liebesromane Zum Special

Marc Levy (Autor)

Marc Levy wurde 1961 in Frankreich geboren. Nach seinem Studium in Paris lebte er in San Francisco. Mit siebenunddreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy lebt zur Zeit mit seiner Familie in New York.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Französischen von Bettina Runge, Eliane Hagedorn
Originaltitel: Si c'était à refaire
Originalverlag: Robert Laffont, Paris 2012

Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0056-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 18.04.2016

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Konnte mich leider nicht überzeugen

Von: Happy Booktime Datum: 18.10.2016

happybooktime.blogspot.de/

Cover
Kurzum: Ich mag dieses Cover. Direkt beim ersten Anblick mochte ich es und mir war gar nicht bewusst, warum dieses Mädchen mit den wehenden Haaren auf dem strukturiert wirkenden, hellen Untergrund so meine Aufmerksamkeit gecached hat. Alles wirkt ein wenig überlichtet, fügt sich mit der eingearbeiteten Brücke wunderbar zu einem tollen Cover zusammen.

Irgendwann dämmerte es mir dann. Ich kenne dieses Mädchen schon von anderen Covern im Jugendbuch-Bereich und finde es immer wieder spannend, wo sie alles auftaucht und wie das jeweilige Bild in Szene gesetzt ist.

Meinung
Ehrlich gesagt fällt es mir bei diesem Buch gar nicht so leicht, mir eine Meinung zu bilden, da ich eine völlig andere Geschichte erwartet hatte, als ich sie letztendlich vorgefunden habe. Nicht immer finde ich das negativ, da ein gut geschriebenes Buch mit einer mitreißenden Story schnell mein Herz gewinnen kann, auch wenn es grade nicht das ist, was ich vielleicht erwartet habe.

In „Mit jedem neuen Tag“ reiht sich allerdings vieles aneinander, was mir nicht gefallen hat:
Dies ist mein erstes Buch von Marc Levy, daher kann ich nur beurteilen, wie mir der Schreibstil in diesem Buch gefallen hat. Dieser wirkte bereits vom Anfang her sehr nüchtern und fremd. Und genauso wurde auch Protagonist Andrew vorgestellt. Die Distanziertheit, die der Autor beim Schreiben aufbaut schlug sich in meinem Falle beim Lesen leider darauf nieder, das ich mit Andrew überhaupt nicht warm wurde. Nicht nur, das er mir aufgrund seiner Arroganz nicht gefallen hat, er hat es sich auch nicht nehmen lassen seiner Ehefrau in der Hochzeitsnacht das wohl schlimmste zu sagen, was man hätte sagen können. Damit war es dann leider besiegelt: Mit diesem Protagonisten und mir würde es wohl in keinem See der Sympathie enden.
Leider gestalten sich die Hauptfiguren in „Mit jedem neuen Tag“ für mich überhaupt recht klischeehaft. So hat der erfolgreiche, talentierte und gut aussehende Andrew einen Traumjob, bei dem er sich mit nicht weniger als größten Enthüllungen zufrieden gibt und darf eine wunderschöne Frau an seiner Seite haben. Hier hätte mir ein wenig mehr Realität gut gefallen, denn das tadellos wirkende Leben macht es mir noch schwerer mich in Andrew hineinzufühlen.

Der Weg bis zu seiner Ermordung dauert relativ lange und ich habe sehr gehofft, besonders in Bezug auf seine Ehefrau nach diesem Zeitsprung eine andere Seite Andrew´s zu entdecken. Leider dreht sich der Teil nach dessen Tod hauptrangig um die Suche nach seinem Mörder und weniger darum, die Fehler seiner sehr kurzen Ehe wieder auszubügeln und so findet sich hier wesentlich mehr Krimi als die erwartete Liebesgeschichte.

Positiv überrascht hat mich jedoch das Ende des Buches, da ich mit dieser Wendung nicht gerechnet hatte und mich der Autor so -leider erst auf den letzten Seiten- doch einmal kurz überzeugen konnte. Ebenfalls sind die Elemente rund um die argentinische Militärdiktatur gut rüber gekommen und wirken ordentlich recherchiert.

Fazit
Leider hat mir zu vieles an „Mit jedem neuen Tag“ nicht gefallen, als das ich hier eine klare Empfehlung aussprechen würde. Wer allerdings auf der Suche nach einem gut recherchierten Krimi mit überraschendem Ende und sich an dem von mir beschriebenen Protagonisten nicht stört, sollte auf jeden Fall einmal in die Leseprobe beim Verlag hinein lesen.

Interessantes Konzept

Von: Jiskett Datum: 07.07.2016

archive-of-longings.blogspot.de/

"Mit jedem neuen Tag" hat ein Konzept, das mich von Anfang an begeistert hat. Andrew, der Protagonist, wird ermordet, wacht aber in der Vergangenheit auf - zu einem Zeitpunkt, zu dem er eine Chance hat, das Unglück abzuwenden. Er versucht nun, seine Fehler auszubügeln und zugleich seinen Mörder zu finden, doch die Frage ist natürlich, ob ihm dies gelingen kann... Allein schon deshalb versprach die Geschichte, sehr interessant zu werden. Wer hat sich nicht schon mindestens einmal gewünscht, in die Vergangenheit reisen und etwas rückgängig machen zu können? Andrew hat nun diese Chance erhalten und natürlich war ich gespannt, was er daraus machen würde. Außerdem habe ich mich gefragt, wie seine Zeitreise überhaupt möglich ist und, was vielleicht am wichtigsten ist, ob er wirklich etwas verändern kann oder ob einfach alles wieder passieren würde.

Bei meiner Lektüre war ich allerdings ein wenig ernüchtert. Die Geschichte war spannend und faszinierend, genau wie ich es erwartet hatte. Allerdings hatte ich ein Problem mit Andrew.
Levys Schreibstil ist in diesem Buch sehr nüchtern, fast schon sachlich. Einerseits passt dies natürlich sehr gut zu einem Protagonisten, der Journalist ist, andererseits hatte ich so immer eine gewisse Distanz zu ihm, sodass ich nicht wirklich mit ihm mitfühlen konnte. Hinzu kam, dass ich seine Handlungen teilweise überhaupt nicht nachvollziehen konnte, vor allem gegen Ende des Buches, als er seine Fehler einfach zu wiederholen scheint. Es ist nicht so, dass Andrew ein unsympathischer Protagonist ist oder dass man ihm den Tod wünscht - er hat durchaus positive Charaktereigenschaften, aber ich konnte trotzdem keine richtige Verbindung zu ihm aufbauen. Auch die Nebenfiguren blieben leider ziemlich blass.

Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass die Inhaltsangabe irreführend ist; die Liebesgeschichte zwischen Andrew und seiner künftigen Frau Valery spielt eher eine untergeordnete Rolle, wichtig ist vor allem die Suche nach dem Mörder. Levy ist es hierbei gelungen, einen interessanten Fall zu konstruieren. Er präsentiert dem Leser verschiedene, durchaus plausible, Verdächtige mit unterschiedlichen Motiven. Bis zuletzt gibt es viele Wendungen, wodurch die Spannung bleibt hoch. Diese Krimi-Elemente haben mir sehr gut gefallen.
Weiterhin spielt auch die Argentinische Militärdiktatur eine Rolle, da dies das Thema ist, zu den Andrew gerade recherchiert und er davon überzeugt ist, dass diese Recherchen mit seiner Ermordung zusammenhängen. Levy hat hier meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und einige der Schilderungen waren wirklich beklemmend und tragisch.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Ende der Geschichte mir gefallen hat. Es war auf jeden Fall überraschend, was ich gut fand - ich mag es, wenn der Autor noch einmal alles so auf den Kopf drehen kann, dass es in sich stimmig ist, und das ist hier definitiv der Fall. Allerdings ist das Ende sehr offen. Dies passt zur Geschichte, trifft aber nicht meinen Geschmack. Ich hätte ein klareres Ende bevorzugt, so war es für mich etwas unbefriedigend.

Insgesamt ist "Mit jedem neuen Tag" ein recht gutes Buch. Es hat ein faszinierendes Konzept und ich war von Anfang an dazu animiert, Theorien aufzustellen und mir Gedanken über mögliche Auflösungen zu machen. Das Ende hat mich leider nicht vollkommen überzeugt und auch mit den Charakteren hatte ich einige Probleme, doch trotzdem war es eine angenehme Lektüre.
3,5/5 Sternen

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