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Nebelkind Thriller

Jana Berzelius (1)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 14,50*
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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0069-7

Erschienen:  17.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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ER wurde gezeichnet. ER tötet. ER ist neun Jahre alt.

Die Staatsanwältin Jana Berzelius wird bei einem spektakulären Fall hinzugezogen: Ein Mann wurde erschossen – die Hinweise verdichten sich, dass die Tat von einem Kind begangen wurde. Dann taucht die Leiche eines Jungen an der schwedischen Küste auf. Seine Fingerabdrücke passen zu jenen des Tatorts, doch warum sollte ein Kind einen Mord begehen? Während die Ermittler im Dunkeln tappen, ermittelt Jana auf eigene Faust. Denn der Junge, der das Wort »Thanatos« als Narbe im Genick trägt, hat ein Geheimnis, das nur Jana kennt: Auch ihr Genick ziert der Name einer Todesgottheit, und nun setzt sie alles daran, herauszufinden, warum.

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"Emelie Schepps Debüt 'Nebelkind' bietet alles, was einen guten Thriller ausmacht – vor allem Spannung."

dpa Meldung (31.08.2015)

Jana Berzelius

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Emelie Schepp (Autorin)

Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete als Projektleiterin in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman: Der zuerst nur im Selbstverlag erschienene Thriller »Nebelkind« wurde in Schweden ein Bestsellerphänomen und als Übersetzung in zahlreiche Länder verkauft. 2016 und 2017 wurde Schepp mit dem renommierten CrimeTime Specsaver’s Reader’s Choice Award ausgezeichnet und damit bereits zweimal zur besten Spannungsautorin Schwedens gekürt.

"Emelie Schepps Debüt 'Nebelkind' bietet alles, was einen guten Thriller ausmacht – vor allem Spannung."

dpa Meldung (31.08.2015)

"Ein Ermittlungsalbtraum voller Abgründe."

BUNTE (17.09.2015)

»Packender Thriller …«

Frankfurter STADTKURIER (05.09.2017)

"Spannendes Debütwerk zu einem brandaktuellen Thema."

auf einen Blick (01.10.2015)

"Geheimnisvoll."

neue woche (21.09.2015)

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19.09.2018 | 13:00 Uhr | Hamburg

Signierstunde

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Hamburger Abendblatt
Große Burstah 18-32
20457 Hamburg

21.10.2018 | 18:00 Uhr | Lüdenscheid

Zweisprachige Lesung (Deutsch/Schwedisch) im Rahmen des Festivals Mord am Hellweg, mit weiteren Autoren.
Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Dt. Stimme: Julia Nachtmann
Kartenreservierung über: www.mordamhellweg.de

Mord am Hellweg

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Mehr Infos

Stadtbücherei Lüdenscheid
Graf-Engelbert-Platz 6
58511 Lüdenscheid

Weitere Informationen:
Westfälisches Literaturbüro e.V.
59423 Unna

Tel. 02303/963850

22.10.2018 | 20:15 Uhr | München

Zweisprachige Lesung (Deutsch/Schwedisch), in Kooperation mit dem Krimifestival München.
Eintritt: € 12,- (mit Hugendubel Kundenkarte 30% Rabatt).
Kartenreservierung über www.hugendubel.de oder Tel.: 089/30757575.
Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Deutsche Stimme: Julia Nachtmann

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23.10.2018 | 20:00 Uhr | Berlin

Zweisprachige Lesung (Deutsch/Schwedisch). Dt. Stimme: Julia Nachtmann, Moderation: Sigrid Brinkmann.
Eintritt: € 14,- / erm. € 12,-
Tickets unter Tel.: 030/47997488

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Kriminaltheater

Tel. 030/47997488

24.10.2018 | 19:30 Uhr | Braunschweig

Zweisprachige Lesung (Deutsch/Schwedisch)
Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Dt. Stimme: Julia Nachtmann
Eintritt: € 18,-
Ticketreservierung über: www.krimifestival-bs.de

Krimifestival Braunschweig

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Lilienthalhaus
Lilienthalplatz 1
38100 Braunschweig

Weitere Informationen:
Buchhandlung Graff GmbH
38100 Braunschweig

Tel. 0531/480890, infos@graff.de

25.10.2018 | 19:30 Uhr | Hannover

Zweisprachige Lesung (Deutsch/Schwedisch)
Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Deutsche Stimme: Julia Nachtmann

Eintritt: 14,- €

Tickets unter: Tel. 0511/313055

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Schwedischen von Annika Krummacher
Originaltitel: Märkta for livet (Jana Berzelius 1)
Originalverlag: En & Ett, Stavsjö 2013

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0069-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  17.08.2015

  • Leserstimmen

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Spannend, düster und mit unkonventioneller Protagonistin – ein gelungener Reihenauftakt!

Von: Büchermonster Datum: 13.02.2018

www.buecher-monster.de

Um uninteressante Protagonisten muss sich Emelie Schepp keine Sorgen machen, dann ihr Reihenauftakt „Nebelkind“ kann unbestritten mit einer der ungewöhnlicheren Ermittlerinnen des Thriller-Genres aufwarten – dabei ist Jana Berzelius auf den ersten Blick eine relativ gewöhnliche, wenn auch vielleicht etwas verbissen und spießig wirkende junge Staatsanwältin, die in erster Linie für ihren Beruf lebt und alles andere ihrer Karriere unterordnet. Damit macht sie sich bei ihren Kollegen nicht unbedingt beliebt, auf soziale Kontakte oder gar Freundschaften hat Jana aber ohnehin nie viel Wert gelegt. So weit scheint Schepps Hauptfigur noch nicht besonders herauszustechen, doch das ändert sich, als die Staatsanwältin mit einem neuen Fall konfrontiert wird: der Leiter des Amtes für Migration wird in seinem Haus erschossen aufgefunden und bei der Spurensuche am Tatort finden sich Hinweise darauf, dass möglicherweise ein Kind in den Mord involviert ist – allerdings lebten das Opfer und seine Frau alleine. Als wenig später die Leiche eines Jungen entdeckt wird und dessen Fingerabdrücke zum Tatort passen scheint der Mörder gefunden – doch warum würde ein Kind einen Menschen töten und wieso musste der vermeintliche Täter ebenfalls sterben? Dann machen die Ermittler jedoch eine Entdeckung, die Janas Welt ins Wanken bringt und sie mit einem längst vergessenen Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert…

Eine Staatsanwältin mit düsterer Vergangenheit und ohne Kompromisse

„Nebelkind“ erschien in Emelie Schepps schwedischer Heimat ursprünglich im Selbstverlag und wurde dann zum gefeierten Bestseller und in mehrere Länder verkauft. Doch damit nicht genug, denn die Autorin wurde zusätzlich mit dem Crimetime Specsavers Award als beste Spannungsautorin Schwedens ausgezeichnet – was bei der großen Konkurrenz im eigenen Land durchaus Aussagekraft besitzt. So überrascht es dann auch nicht, dass die Geschichte nur wenige Seiten benötigt, um Spannung aufzubauen und schon nach kurzer Seite eine Sogwirkung entwickelt, die einen ans Buch fesselt. Schepp vermischt den Fall um den ermordeten Amtsleiter dabei geschickt mit rätselhaften und dramatischen Rückblenden, welche schnell eine sehr düstere Grundstimmung erzeugen. Man kann zwar recht früh erahnen, welche persönliche Verbindung Staatsanwältin Jana Berzelius zu dem Fall hat, das tut der Dramatik aber keinen Abbruch – im Gegenteil, denn zum einen lässt die vollständige Aufklärung der genauen Zusammenhänge bis zum Ende des Buches auf sich warten, zum anderen bringt die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit die Protagonistin in eine absolute Ausnahmesituation, aus der es kaum ein Entrinnen gibt und welche Jana zu drastischen und teilweise wirklich schockierenden Maßnahmen treibt. Dieses Spiel mit moralischen und zum Teil sogar gesetzlichen Grenzen macht „Nebelkind“ so spannend und Jana Berzelius zu so einer interessanten Persönlichkeit, die zwar im Laufe der Geschichte nicht unbedingt zur Sympathieträgerin wird (womit sich auch die anderen Charaktere wie z.B. die nervige Polizistin Mia schwer tun), aber viel Potenzial mitbringt, um auch über diesen Auftaktband hinaus eine Thriller-Reihe zu tragen. „Nebelkind“ macht jedenfalls trotz kleinerer Schwächen wie der manchmal etwas zu konstruiert wirkenden Story Lust auf mehr und man darf gespannt sein, wohin die Reise für Emelie Schepps unkonventionelle Heldin hinführt.

Spannend, rsant und düster

Von: Bücherserien.de Datum: 03.09.2017

www.buecherserien.de/rezension-nebelkind-von-emelie-schepp/

Inhalt von Emelie Schepps „Nebelkind“:

Staatsanwältin Jana Berzelius bekommt einen mysteriösen Fall auf den Tisch: Der Leiter des Migrationsamtes von Stockholm wird ermordet, und alles deutet darauf hin, dass ein Kind die Tat begangen haben könnte. Kurz darauf wird die Leiche eines Neunjährigen, zu dem die Fingerabdrücke auf der Mordwaffe passen, an der schwedischen Küste entdeckt. In den Nacken des Jungen ist der Name eines griechischen Totengottes tätowiert.

Jana ist wie elektrisiert, denn sie teilt ein Geheimnis mit dem Kind: Auch sie hat eine solche Tätowierung, und sie weiß nicht warum. Sie wurde adoptiert und hat keine Erinnerungen an ihre frühe Kindheit – aber sie hat schreckliche Alpträume. Kann das Kind ein Schlüssel zu ihrer Vergangenheit sein? Die Staatsanwältin beschließt, unabhängig von der Polizei und ihren eigenen Leuten in diesem Fall zu ermitteln.

Kritik zu „Nebelkind“:

Mit den meisten skandinavischen Krimis teilt „Nebelkind“ von Emelie Schepp eine düstere Grundstimmung. Doch liegt das hier einmal weniger an der komplizierten Hauptfigur (die Jana aber durchaus ist) oder schlicht den langen Nächten im Norden – der Fall ist es, der ein beklemmendes Gefühl hinterlässt.

Emelie Schepp wagt sich an das hochaktuelle Thema der Flüchtlingsproblematik, mixt es aber mit einem ungewohnten und spannenden Plot. Dass man aus Kindern Killermaschinen macht, ist zwar schwer zu glauben – zumindest im beschaulichen Schweden. Und doch ist dies leider durchaus Realität in manchen Gegenden der Welt. Trotz aller schriftstellerischer Freiheit macht der wahre Kern in „Nebelkind“ betroffen und auch nachdenklich.

Wie üblich hat die Protagonistin eine Menge Probleme zu bewältigen. Doch Jana Berzelius sorgt sich nicht um Karriere, sie hat grauenhafte Alpträume und eine nebelhafte Vergangenheit. Der Hintergrund des toten Kindes könnte Aufklärung über ihre eigene Geschichte bringen. Dass sich die hochkarätige Staatsanwältin dafür entscheidet, hinter dem Rücken von Polizei und Kollegen ganz alleine herausfinden zu wollen, was dahinter steckt, ist nicht immer ganz glaubwürdig.

Es ist jedoch zweifellos sehr spannend geschildert. Emelie Schepp verwendet eine einfache, flüssig zu lesende Sprache ohne komplizierten Satzbau und mit einem nachvollziehbaren, logischen Aufbau der Geschichte. „Nebelkind“ ist mitunter etwas brutal, und es ist auch ein ziemlich rasanter Roman, der mit kurzen Kapiteln die Spannung am Leben erhält. Auch auch die interessant konturierten Figuren, allen voran die Polizisten im Ermittlerteam, und die komplexe, fast schon unwirkliche Story, die das Buch zu einem kleinen Pageturner machen. Einzig Jana selbst ist mir zu klischeehaft, kommt sie doch als eine Art kühle, distanzierte Superwoman daher, der man nur schwer Sympathien entgegenbringen kann. Dies wird aber durch das vielfältige Ermittlerteam ausgeglichen.

Mein Fazit:

„Nebelkind“ ist der Auftakt zu einer Reihe um die Staatsanwältin Jana Berzelius; einer Reihe, die hoffentlich noch mehr Details um ihre geheimnisvolle Vergangenheit enthüllt – und der Figur idealerweise noch etwas mehr Kontur verleiht. Doch trotz kleinerer Schwächen ist „Nebelkind“ ein Thriller, der ein aktuelles Thema aufgreift und daraus einen sehr spannenden und ungewöhnlichen Plot entwickelt.

Der Roman ist ein über weite Strecken ein verstörender Thriller, der eher durch die nervenaufreibende Handlung als durch eine ausgefeilte Sprache überzeugt. Leider wirkt das Ende etwas zu konstruiert. Nötig wäre das nicht gewesen, denn Emelie Schepp hat es geschafft, den ersten Band dieser Reihe so zu gestalten, dass man unbedingt weiterlesen will. Man darf also gespannt sein darauf, wie es mit Jana Berzelius, den anderen Ermittlern und all den Geheimnissen weitergeht.

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