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Tote lügen nicht Roman

Die Tempe-Brennan-Romane (1)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43559-9

Erschienen:  10.01.2011
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Ein Knochenjob für die bekannteste Forensikerin der Welt

Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal. Skelette und verweste Körperteile gehören zu ihrem Alltag. Als die 23-jährige Isabelle missbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, erinnert sich Tempe an einen Fall ein Jahr zuvor. Sie versucht, die beiden Verbrechen mit drei weiteren Leichen in Verbindung zu bringen. Doch Detective Luc Claudel nimmt sie nicht ernst. Sie recherchiert auf eigene Faust und lenkt so die Wut des Serienkillers zunächst auf ihre Freundin Gabby, dann auf ihre Tochter Katy und schließlich auf sich selbst.

DIE TITEL VON KATHY REICHS IM ÜBERBLICK

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» Werkverzeichnis der von Kathy Reichs erschienenen Titel

Kathy Reichs Thriller um die forensische Anthropologin Temperance Brennan, genannt Tempe, werden in dreißig Sprachen übersetzt und sind überaus erfolgreiche internationale Bestseller.

Die Tempe-Brennan-Romane

Die Tempe-Brennan-Storys

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Kathy Reichs (Autorin)

Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie und unter anderem als forensische Anthropologin für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in 30 Sprachen übersetzt.

www.kathyreichs.com

Aus dem Amerikanischen von Thomas A. Merk
Originaltitel: Déjà Dead

Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43559-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  10.01.2011

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Zäher Beginn, der in einen unglaublich fesselnden Krimi ausufert - klare Empfehlung!

Von: Lesendes Federvieh Datum: 09.01.2018

lesendesfedervieh.blogspot.de

Missbraucht, erdrosselt und zerstückelt wird die 23-jährige Isabelle Gagnon in Müllsäcken aufgefunden. Temperance Brennan, die forensische Anthropologin wird zurate gezogen, da Skelette und vereste Körperteile ihre Spezialität sind. Dabei fallen ihr einige Parallelen zu einem etwas älteren Fall, in dem ebenfalls eine junge Frau brutal ermordet wurde, auf, doch der ermittelnde Detective Luc Claudel glaubt nicht an ihre Theorie eines Serienkillers, der in Montreal sein Unwesen treibt. Von der ungeheuren Brutalität der Morde beeindruckte Dr. Brennan beginnt selbst Nachforschungen anzustellen und bringt somit nicht nur ihre beste Freundin Gabby, sondern auch ihre Tochter in Gefahr.

Kathy Reichs ist eine von 88 weltweit zugelassenen forensischen Anthropologen und doziert für das FBI in Quantico, sodass ihr 1997 erschienenes Erstlingswerk "Tote lügen nicht" mich nicht nur wegen des kriminalistischen, sondern auch wegen des fachlichen Aspektes gereizt hat und vier Eier bekommt. Vorneweg sollte betont werden, dass dieses Buch zahlreiche wissenschaftliche Passagen besitzt, in denen die Protagonistin, Dr. Temperance Brennan, ausführlich beispielsweise das Alter der Leiche anhand der Beckenknochen bestimmt oder die Tatwaffe durch genaues Ausmessen der unterschiedlichen Abtrennungsspuren der Knochen ermittelt. Ich fand das ungeheuer spannend, weil ich selbst Medizin studiere und man so eine praktische Anwendung des theoretischen Anatomiewissens erfuhr, aber wen solch detaillierte Beschreibungen eher abschrecken oder gar anekeln, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Fachlich ist die Geschichte von Beginn an auf höchstem Niveau angesiedelt, doch zugegebenermaßen hatte ich anfangs ein paar Startschwierigkeiten. Zum einen habe ich die zahlreichen eingestreuten französischen Begriffe anfänglich als störend empfunden, weil sie den Lesefluss gestoppt haben, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und übersetzt die Worte gleich automatisch mit. Außerdem zog sich die Handlung auf den ersten hundert Seiten recht hin, mein Leseprozess schritt genauso stockend voran wie die Ermittlungen von Tempe Brennan und den zuständigen Polizeibeamten. Allerdings änderte dies sich gegen Mitte des Buches schlagartig, denn mit dem ersten Durchbruch in den Nachforschungen flogen die insgesamt knapp 600 Seiten nur so dahin, da die Spannung ob der nächsten Ereignisse kaum mehr auszuhalten war und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Was mir an "Tote lügen nicht" ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist die Figurengestaltung der handelnden Charaktere. Da wäre zum einen Tempe Brennan, 40 Jahre alt, eine 19-jährige Tochter, geschieden und als forensische Anthropologin tätig. Die Fälle der ermordeten Frauen lösen Emotionen in ihr aus, die sie in ihrer zunehmenden Abgestumpftheit ihres Berufs abhanden gekommen waren, Tempe Brennan sieht sich persönlich für die Aufklärung der Morde verantwortlich und stellt eigene Nachforschungen an und bringt sich mit ihren Alleingängen mehrmals in brenzlige Situationen. Detective Luc Claudel ist sie deshalb von Beginn an ein Dorn im Auge, er glaubt nicht an ihre Theorie eines Serienkillers und will sich über sie bei der Dienstaufsichtsbehörde beschweren, weil sie die Grenze ihrer Befugnis nicht nur einmal überschritten hat. Auf der anderen Seite gibt es Detective Ryan, der immer ein offenes Ohr für Brennan zu haben scheint, ihr sogar zunehmend Glauben schenkt und mehrmals als Mittler zwischen Claudel und der Anthropologin fungiert. Als kleine interessante Information für alle Krimiserienfans am Rande: Die Hauptfigur der Serie "Bones - Die Knochenjägerin", die 2005 das erste Mal ausgestrahlt wurde, heißt ebenfalls Dr. Temperance Brennan, jedoch ist sie deutlich jünger als ihr Pendant in Kathy Reichs Büchern und weist sowohl charakterliche als auch biographische Differenzen auf. Die Buchreihe rund um die forensische Anthropologin Tempe Brennan umfasst mittlerweile 18 Bände, wovon ich auf jeden Fall weitere lesen werde, da mir der Auftakt "Tote lügen nicht" bereits sehr gut gefallen hat.

sehr spannend, mit nur kleinen Mängeln

Von: juli.buecher Datum: 03.12.2017

https://www.instagram.com/juli.buecher/?hl=de

Die Buchreihe über Tempe Brennan ist eine Anlehnung an die Serie Bones (oder andersherum), aber stimmen nicht überein. Trotzdem sehr gute spannendes Buch.

Inhalt:
Ein Knochenjob für die bekannteste Forensikerin der Welt.
Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal. Skelette und verweste Körperteile gehören zu ihrem Alltag. Als die 23-jährige Isabelle missbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, erinnert sich Tempe sofort an einen Fall ein Jahr zuvor. Sie versucht, die beiden Verbrechen mit drei weiteren Leichen in Verbindung zu bringen. Doch Detektive Luc Claudel nimmt sie nicht ernst. Sie recherchiert auf eigene Faust und lenkt so die Wut des Serienkillern zunächst auf ihre Freundin Gabby, dann auf ihre Tochter Katy und schließlich auf sich selbst.

Meine Meinung:
Der Einstieg ins Buch, war für mich etwas schwierig. Das Buch ist geprägt von französischen Ausdrücke, Straßennamen und Namen von Geschäften oder Instituten auf französisch. Für den Ort in dem es spielt durchaus passend, für mich aber etwas anstrengend zu lesen, da ich kein Französisch spreche. Auch die Fachausdrücke im Bereich der Anthropologie waren nicht immer einfach. Man gewöhnt sich zwar schnell dran, trotzdem hat mich dies ab uns zu zum Weglegen des Buches geführt.

Die Hauptperson Tempe Brennan wurde mir leider etwas zu wenig beschrieben. Man konnte sie, vorallem ihrem privaten Hintergrund, nicht wirklich kennenlernen. Man erfährt in Bruchstücken und mehr oder weniger im Hintergrund, dass sie geschieden ist & eine Erwachsene Tochter hat. Leider keine Einzelheiten.
Gerade weil sich das von der Serie Bones unterscheidet finde ich es schade.

An Spannung mangelt es allerdings nicht. Besonders die eigenen Ermittlungsarbeiten von Tempe Brennan sind sehr spannend geschrieben. Auch der Höhepunkt der Ermittlungen ist toll. Wirklich Spannung pur. Die Spannung die nach einer Zeit dauerhaft zu Gegend war & sich immer mal wieder steigerte und wieder etwas sank, hat mich letztendlich für die teils schwierige Schreibweise entschädigt. Am Ende flogen die Seiten nur so dahin.

Die Story ist sehr grausam. Mit vielen Details wird sie erzählt. Trotzdem bleibt der Mörder lange Zeit unentdeckt. Ich fand es sehr toll gemacht. Zwischendurch war sie auch sehr traurig und schockierend & hat mir daher sehr gut gefallen.

Fazit:
Das Buch ist ein spannender Thriller mit einer tollen, detailreichen Geschichte, rund um einen Serienmörder und die Arbeit von Tempe Brennan. Die Hauptperson selbst wird allerdings vorallem privat wenig beleuchtet.
Die Spannung hielt sich dauerhaft aufrecht & lässt den teils gewöhnungsbedürftigen Schreibstil leichter werden.
Die Morde sind nichts für schwache Nerven. Eine Leseempfehlung also an die, die auch mit grausamen Morden (& einigen Details dazu) umgehen können.

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