Pandemie - Die Extinction-Serie 1

Roman

Taschenbuch
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Mandera, im Nordosten Kenias: Die X1-Mandera-Pandemie breitet sich wie ein Flächenbrand aus – und ist kein biologisch-evolutionärer Zufall.

Berlin: Ein Mann erwacht in seinem Zimmer im Concord Hotel und hat das Gedächtnis verloren. Mit ihm im Raum befinden sich die Leiche eines ihm unbekannten Mannes sowie ein Zettel mit einem seltsamen Code darauf.

Atlanta: Peyton Shaw wird von den kenianischen Behörden kontaktiert, um sich der mysteriösen Seuche anzunehmen. Vor Ort findet sie heraus, dass ein ganzes Kartell geheimnisvoller Firmen, Institutionen und Organisationen die Pandemie mit einer finsteren Absicht steuert: Die Menschheit scheint vor dem Aus zu stehen.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: PANDEMIC
Originalverlag: Riddle Inc.
Taschenbuch, Broschur, 800 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43940-5
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Mandera, Kenia

Die Extinction-Serie

Leserstimmen

Da hilft keine Grippeimpfung

Von: FrauSchafski

21.07.2019

Zwei Erkenntnisse möchte ich gleich an den Anfang stellen. Erstens: „Pandemie“ hat zwar maßgeblich mit dem Ausbruch eines (noch unbekannten) Virus zu tun, aber das ist nur der vordergründige Plot, dahinter steckt noch einiges mehr. Zweitens: Diese knapp 800 Seiten sind nur der Auftakt einer Reihe, was mich, um ehrlich zu sein, etwas schockiert hat. Andererseits baut der Autor auf diesen 800 Seiten ein so kompliziert verfochtenes Handlungskonstrukt auf, dass ich mich schon wunderte, wie er das alles wieder auflösen will. Antwort: Er löst es (noch) nicht auf, jedenfalls nicht komplett. Immerhin muss man ihm zugute halten, dass er keinen monströsen Cliffhanger ans Ende stellt, sondern den Leser zumindest einigermaßen befriedigt aus diesem ersten Teil verabschiedet. Davor passiert viel, fast zu viel. Der Autor hat sich eine Menge vorgenommen und insgesamt sorgsam recherchiert. So sorgsam, dass die ersten 150 Seiten gespickt sind von Abkürzungen mit zugehöriger Beschreibung der nationalen und internationalen Organisationen, die beim Ausbruch einer Pandemie beteiligt sind, dass ich erst einmal völlig lost war. Danach löste sich endlich ganz langsam der Nebel und ich konnte der Story folgen, die ab da entsprechend auch durchaus spannend wurde. Erzählerisch ist das ganze sehr eng an die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten, Desmond und Peyton, geknüpft, deren Werdegang wie nebenbei zum zentralen Dreh- und Angelpunkt wird. Wo war nochmal die Pandemie? Wen wundert es da, dass sich die partielle Auflösung nicht allein der Rettung der Menschheit widmet, sondern mit viel Pathos auch die beiden zentralen Figuren involviert sind. Typisch amerikanisch, möchte ich meinen, und ebenso ziemlich schmalzig. Positiv überrascht hat mich dennoch die Vielseitigkeit der Handlung, die sich eben nicht nur um die Bekämpfung und Eindämmung des Virus dreht, sondern über die vielen hundert Seiten ein ganzes Ursachenkonstrukt erdenkt. Fazit: Jap, ein Monstrum von Virus, Handlung und amerikanischem Weltrettungspathos. Aber auch gut recherchiert, technisch spannend und erzählerisch über weiter Strecken prima lesbar. Ein Wälzer, der unter die Kategorie „Tut nicht weh, muss aber auch nicht sein“ fällt und daher von mir gute drei Sterne bekommt.

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Spannender Reihenauftakt

Von: Josia Jourdan

04.05.2019

Rezension In Kenia bricht eine schreckliche Krankheit aus und sie breitet sich in Rekordgeschwindigkeit aus. Peyton Shaw ist Seuchenspezialistin und bereitet sich darauf vor die Seuche zu bekämpfen und herauszufinden, wie die Infizierten geheilt werden können. Währenddessen erwacht Desmond Hughes in Berlin. Eine Leiche neben ihm. Auch wenn er sich an nichts mehr erinnert, so weiß er doch, dass er auf der Flucht ist und mit Hilfe von Codes findet er heraus, dass er Teil einer riesigen Sache zu sein scheint. Die Geschichte ist aus unendlich vielen Perspektiven erzählt. Sowas bin ich mir von dem Autor gewöhnt und ich mag das grundsätzlich auch sehr. Doch bei diesem Buch ist es zwischenzeitlich aber sehr anstrengend. Denn so springt der Autor ohne Vorwarnung im nächsten Absatz an einen anderen Ort zu einer anderen Person. Und als wäre das nicht genug, gibt es auch unangemeldete Zeitsprünge. Ich hätte mir wenigstens eine kleine Überschrift gewünscht, wer gerade am erzählen ist. Ansonsten mochte ich die vielen Sichten sehr, denn das macht die Geschichte abwechslungsreicher & erlaubt uns Nebencharaktere & Hintergrundgeschichten besser kennenzulernen. Die Story selbst gefiel mir lange Zeit sehr gut. Ich mag solche Szenarien und Riddle schafft es, das Ganze spannend aufzubauen. Gerade weil man einerseits mitverfolgen kann, wie sich die Krankheit ausbreitet und andererseits auch Einblicke bekommt, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Die ersten dreiviertel des Buches haben mir dementsprechend auch viel Freude bereitet. Besonders gut haben mir die Parts gefallen, in denen uns Desmond in seine Kindheit, seine Jugend und später auch sein Berufsleben genommen hat. Ebenso fasziniert hat mich, wie gekonnt der Autor immer wieder Fäden zusammengeführt hat und nicht mit dem Tod von Charakteren geizt oder gerne auch mal eine Bombe (im wahrsten Sinne des Wortes) platzen lässt. Da ich nicht zu viel von der Geschichte wegnehmen möchte, gehe ich gar nicht allzu sehr darauf ein, was passiert. Trotzdem möchte ich kurz auf das Ende eingehen. Allerdings ohne Spoiler. Das Buch hat mich lange begeistert, aber als es dann nach und nach an die Auflösung gegangen ist, ist mir plötzlich alles viel zu schnell gegangen. Während der Autor uns zuvor jeweils die Möglichkeit gibt, alles zu verstehen (auch die technischen Details). So wird am Ende alles sehr schnell abgewickelt. Ich habe weder verstanden, wie Peyton & Desmond herausfinden können, wer dahintersteckt, noch habe ich wirklich die Beweggründe der Schuldigen verstanden. Natürlich im Groben schon, aber ich hätte mir nach 800 Seiten Story doch eine bessere Erklärung beziehungsweise mehr Details gewünscht. Fazit Eine neue Reihe von einem meiner Lieblingsautoren. A. G. Riddle befasst sich wieder einmal mit einem Untergangsszenario der Welt und gekonnt baut er Spannung auf, bringt unzählige Charaktere ins Spiel und erlaubt uns dank der vielen Perspektiven auch einen Einblick in verschiedenste Personen und Szenerien. Die Charaktere sind vielschichtig und es ist schwierig zu sagen, wer mir schlussendlich sympathisch gewesen ist und wer nicht. Genauso habe ich auch die Kaltblütigkeit des Autors gemocht. Er scheut nicht davon Charaktere sterben zu lassen und hat mich damit mehr als nur einmal geschockt. Das eine so spannend erzählte Geschichte, die mich richtig gepackt hat, dann am Ende irgendwie viel zu kompliziert und unerklärt endet, hat mich enttäuscht. Im Nachhinein würde ich auch behaupten, dass dem Buch 100 oder 200 Seiten weniger sicher nicht schlecht getan hätten. Trotz einiger Kritikpunkten vergebe ich 3.5 von 5 Sterne, da mich die Geschichte grösstenteils sehr begeistert hat. Ich bin gespannt, ob in Band 2 vielleicht dann noch bisschen mehr auf die Beweggründe der Pandemie-Auslöser eingegangen wird. Ich bedanke mich beim Heyne Verlag für mein Exemplar!

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Vita

A. G. Riddle

A.G. Riddle wuchs in North Carolina auf. Zehn Jahre lang hat er diverse Internetfirmen gegründet und geleitet, bevor er sich aus dem Geschäft zurückzog. Seitdem widmet sich Riddle seiner wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Riddle lebt in Parkland, Florida.

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