Pandemie - Die Extinction-Serie 1

Roman

Taschenbuch
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Mandera, im Nordosten Kenias: Die X1-Mandera-Pandemie breitet sich wie ein Flächenbrand aus – und ist kein biologisch-evolutionärer Zufall.

Berlin: Ein Mann erwacht in seinem Zimmer im Concord Hotel und hat das Gedächtnis verloren. Mit ihm im Raum befinden sich die Leiche eines ihm unbekannten Mannes sowie ein Zettel mit einem seltsamen Code darauf.

Atlanta: Peyton Shaw wird von den kenianischen Behörden kontaktiert, um sich der mysteriösen Seuche anzunehmen. Vor Ort findet sie heraus, dass ein ganzes Kartell geheimnisvoller Firmen, Institutionen und Organisationen die Pandemie mit einer finsteren Absicht steuert: Die Menschheit scheint vor dem Aus zu stehen.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: PANDEMIC
Originalverlag: Riddle Inc.
Taschenbuch, Broschur, 800 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43940-5
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Mandera, Kenia

Die Extinction-Serie

Leserstimmen

Sehr spannender Auftakt einer actionreichen Dystopie.

Von: Wolfgang Brunner für Buchwelten

06.02.2020

Im Nordosten Kenias bricht eine Krankheit aus, die sich wie ein Flächenbrand ausbreitet und schon bald zu Pandemie wird. Der Wissenschaftler Desmond Hughes und seine Begleiterin Peyton Shaw, die bei der Seuchenschutzbehörde arbeitet, kommen einem erschreckenden Geheimnis auf die Spur, das darauf hindeutet, dass das Ende der Menschheit unter Umständen sogar gewollt war … . Schon bei den ersten Seiten fühlte ich mich an den grandiosen Roman „… und das Leben geht weiter“ (auch bekannt unter „And the Band Played on“) von Randy Shilts erinnert, in dem es um die Entdeckung und den Ausbruch von AIDS geht. Auf ähnliche Weise wirft A.G. Riddle seine Leser in ein Szenario, das einem Albtraum gleicht, vor dem jeder Mensch Angst hat: Eine Epidemie, die sich zu einer weltweiten Pandemie entwickelt und gegen die man in den ersten Tagen keinerlei Gegenmittel zur Verfügung hat, weil man gar nicht weiß, worum es sich überhaupt handelt. Riddle hat hervorragend recherchiert. Durch seine Beschreibungen wird das Grauen sehr deutlich und man meint tatsächlich, man wäre mittendrin im Geschehen. Geschickt wechselt der Autor aber dann die Perspektive und nimmt uns mit auf eine spannende Abenteuergeschichte, in der man Desmond Hughes begleitet und mit ihm rätselt, worum es bei der ganzen Sache eigentlich geht. Durch Hughes, der genauso im Ungewissen ist, wie der Leser, wird „Pandemie“ zum Pageturner, weil man natürlich unbedingt in Erfahrung bringen möchte, wie es weitergeht und was hinter dem Seuchenausbruch steckt. Die Geschichte ist enorm spannend erzählt und machen die knapp 800 Seiten tatsächlich zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Das liegt zum einen am guten und flüssigen Schreibstil Riddles, aber auch an den kurz gehaltenen Kapiteln, so dass man sich immer wieder sagt: „Eines geht noch.“ Interessant finde ich auch, wie „episch“ Riddle seinen Plot konzipiert hart und plötzlich in eine ganz andere Richtung lenkt, als man anfangs gedacht hatte. Das macht „Pandemie“ noch zusätzlich spannend, denn man weiß irgendwann tatsächlich nicht mehr, wohin die Geschichte führt. Die Charaktere der Protagonisten waren für mich sehr authentisch beschrieben, so dass ich sie mir auch gut vorstellen konnte. Es war wie eine Art Film, der durch die detaillierten Beschreibungen, während des Lesens vor meinem inneren Auge abgelaufen ist. Der erste Teil der „Extinction“-Reihe vermischt wissenschaftliche Fakten, die übrigens hochinteressant sind, mit knallharter Action. Daraus entsteht ein unglaublich intensives Leseerlebnis, dessen Sog man sich nur schwer entziehen kann. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Obwohl sich das Ende über einige Seiten zieht, wirkte es auf mich im Endeffekt wie auf die Schnelle hingeschrieben. Die Actionszenen gehen irgendwie Schlag auf Schlag und, obwohl ich mir kurioserweise während des Lesens ein Ende gewünscht habe, ging es mir dennoch zu schnell. Klingt zwar widersprüchlich, aber genau so fühlte es sich für mich an. Nichtsdestotrotz nahm das nichts von der spannenden Handlung und ich bin wirklich schon sehr gespannt, wie Riddle die Thematik weiterführt. Der Grundgedanke ist auf jeden Fall einer, der mich gar nicht mehr in Ruhe lässt, weil er den Kern, wie es in unserer Welt zugeht, trifft. Die Forderungen der „Terroristen“ kann ich nachvollziehen, obwohl sie mit ihrem Handeln nicht auf meine Zustimmung stoßen. Aber genau diese Gegensätzlichkeit ist es, die den Plot so interessant machen. A.G. Riddle steht mit seinem Schreibstil und seinen Spannungsbögen für mich auf jeden Fall auf einer Höhe mit Matthew Reilly oder James Rollins. . Fazit: Sehr spannender Auftakt einer actionreichen Dystopie. © 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Eine weltweite Seuche - Auftakt eines umfangreichen Zweiteilers

Von: mr.buenos_diers

05.01.2020

Desmond Hughes wacht ohne sein Gedächtnis in einem Hotel auf. Während er im Laufe des Buches versucht, sein Gedächtnis wiederzuerlangen, bricht eine weltweite namensgebende Seuche aus. Während diese in zwei Wochen die gesamte Erde erobert, gelangen Desmond und diverse andere Charaktere an etliche Orte. Doch hinter der Seuche steckt viel mehr - ebenso wie hinter Desmonds Gedächtnisverlust. In dem 800-Seiten umfassenden Auftakt der nächsten Buchreihe A. G. Riddles schafft der Autor ein ungeheuer komplexes, fein recherchiertes, brandaktuelles und mit authentischen und teils sehr tiefgründigen Charakteren ein spannendes Abenteuer. Nahezu jedes der 140 Kapitel endet mit einem Cliffhanger und lässt das Buch kaum aus der Hand legen. Die Verknüpfung der vielen Themen ist erstaunlich gut gelungen und exzellent umgesetzt. Die Anteile des Science-Fiction-Genres sind nur in Ansätzen vorhanden, da viele der Technologien und Wissenschaften bereits keine Fiktion mehr sind. Wer bereits die Atlantis-Trilogie kennt und schätzt, wird die vielen Wendungen der Handlung und ihre vielseitigen Berührungspunkte diverser Themen bereits kennen und in der Verknüpfung mit der Urgeschichte manche Ähnlichkeiten feststellen - und lieben. Eine Reise von der Entstehung des Menschen bis in die durchaus bald realisierte Zukunft, die sich für jeden Spannung und Verschwörungen liebenden Leser lohnt!

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Vita

A.G. Riddle wuchs in North Carolina auf. Zehn Jahre lang hat er diverse Internetfirmen gegründet und geleitet, bevor er sich aus dem Geschäft zurückzog. Seitdem widmet sich Riddle seiner wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Riddle lebt in Parkland, Florida.

Zur AUTORENSEITE

Marcel Häußler

Marcel Häußler wurde 1970 in Essen geboren. Um die Jahrtausendwende arbeitete er in Köln als Kameraassistent und Cutter, als ihn die Liebe aus der Großstadt in ein bayrisches Dorf verschlug. Zwei Jahre später zog es ihn aus der Provinz nach München, wo er bis heute wohnt. Er veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten, schrieb an Drehbüchern mit und übersetzte über dreißig Romane aus dem Englischen.

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