Pandemie - Die Extinction-Serie 1

Roman

(9)
Taschenbuch
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Mandera, im Nordosten Kenias: Die X1-Mandera-Pandemie breitet sich wie ein Flächenbrand aus – und ist kein biologisch-evolutionärer Zufall.

Berlin: Ein Mann erwacht in seinem Zimmer im Concord Hotel und hat das Gedächtnis verloren. Mit ihm im Raum befinden sich die Leiche eines ihm unbekannten Mannes sowie ein Zettel mit einem seltsamen Code darauf.

Atlanta: Peyton Shaw wird von den kenianischen Behörden kontaktiert, um sich der mysteriösen Seuche anzunehmen. Vor Ort findet sie heraus, dass ein ganzes Kartell geheimnisvoller Firmen, Institutionen und Organisationen die Pandemie mit einer finsteren Absicht steuert: Die Menschheit scheint vor dem Aus zu stehen.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: PANDEMIC
Originalverlag: Riddle Inc.
Taschenbuch, Broschur, 800 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43940-5
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Extinction-Serie

Leserstimmen

Spannender Reihenauftakt

Von: Josia Jourdan

04.05.2019

Rezension In Kenia bricht eine schreckliche Krankheit aus und sie breitet sich in Rekordgeschwindigkeit aus. Peyton Shaw ist Seuchenspezialistin und bereitet sich darauf vor die Seuche zu bekämpfen und herauszufinden, wie die Infizierten geheilt werden können. Währenddessen erwacht Desmond Hughes in Berlin. Eine Leiche neben ihm. Auch wenn er sich an nichts mehr erinnert, so weiß er doch, dass er auf der Flucht ist und mit Hilfe von Codes findet er heraus, dass er Teil einer riesigen Sache zu sein scheint. Die Geschichte ist aus unendlich vielen Perspektiven erzählt. Sowas bin ich mir von dem Autor gewöhnt und ich mag das grundsätzlich auch sehr. Doch bei diesem Buch ist es zwischenzeitlich aber sehr anstrengend. Denn so springt der Autor ohne Vorwarnung im nächsten Absatz an einen anderen Ort zu einer anderen Person. Und als wäre das nicht genug, gibt es auch unangemeldete Zeitsprünge. Ich hätte mir wenigstens eine kleine Überschrift gewünscht, wer gerade am erzählen ist. Ansonsten mochte ich die vielen Sichten sehr, denn das macht die Geschichte abwechslungsreicher & erlaubt uns Nebencharaktere & Hintergrundgeschichten besser kennenzulernen. Die Story selbst gefiel mir lange Zeit sehr gut. Ich mag solche Szenarien und Riddle schafft es, das Ganze spannend aufzubauen. Gerade weil man einerseits mitverfolgen kann, wie sich die Krankheit ausbreitet und andererseits auch Einblicke bekommt, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Die ersten dreiviertel des Buches haben mir dementsprechend auch viel Freude bereitet. Besonders gut haben mir die Parts gefallen, in denen uns Desmond in seine Kindheit, seine Jugend und später auch sein Berufsleben genommen hat. Ebenso fasziniert hat mich, wie gekonnt der Autor immer wieder Fäden zusammengeführt hat und nicht mit dem Tod von Charakteren geizt oder gerne auch mal eine Bombe (im wahrsten Sinne des Wortes) platzen lässt. Da ich nicht zu viel von der Geschichte wegnehmen möchte, gehe ich gar nicht allzu sehr darauf ein, was passiert. Trotzdem möchte ich kurz auf das Ende eingehen. Allerdings ohne Spoiler. Das Buch hat mich lange begeistert, aber als es dann nach und nach an die Auflösung gegangen ist, ist mir plötzlich alles viel zu schnell gegangen. Während der Autor uns zuvor jeweils die Möglichkeit gibt, alles zu verstehen (auch die technischen Details). So wird am Ende alles sehr schnell abgewickelt. Ich habe weder verstanden, wie Peyton & Desmond herausfinden können, wer dahintersteckt, noch habe ich wirklich die Beweggründe der Schuldigen verstanden. Natürlich im Groben schon, aber ich hätte mir nach 800 Seiten Story doch eine bessere Erklärung beziehungsweise mehr Details gewünscht. Fazit Eine neue Reihe von einem meiner Lieblingsautoren. A. G. Riddle befasst sich wieder einmal mit einem Untergangsszenario der Welt und gekonnt baut er Spannung auf, bringt unzählige Charaktere ins Spiel und erlaubt uns dank der vielen Perspektiven auch einen Einblick in verschiedenste Personen und Szenerien. Die Charaktere sind vielschichtig und es ist schwierig zu sagen, wer mir schlussendlich sympathisch gewesen ist und wer nicht. Genauso habe ich auch die Kaltblütigkeit des Autors gemocht. Er scheut nicht davon Charaktere sterben zu lassen und hat mich damit mehr als nur einmal geschockt. Das eine so spannend erzählte Geschichte, die mich richtig gepackt hat, dann am Ende irgendwie viel zu kompliziert und unerklärt endet, hat mich enttäuscht. Im Nachhinein würde ich auch behaupten, dass dem Buch 100 oder 200 Seiten weniger sicher nicht schlecht getan hätten. Trotz einiger Kritikpunkten vergebe ich 3.5 von 5 Sterne, da mich die Geschichte grösstenteils sehr begeistert hat. Ich bin gespannt, ob in Band 2 vielleicht dann noch bisschen mehr auf die Beweggründe der Pandemie-Auslöser eingegangen wird. Ich bedanke mich beim Heyne Verlag für mein Exemplar!

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Extrem fesselnd und realitätsnah mit sehr viel "was wäre wenn"

Von: bookishhearts

15.04.2019

"Pandemie" von A.G. Riddle ist der erste Teil der Extinction - Serie und hat Interesse aufgrund des interessanten und realitätsnahen Klappentexts geweckt. Und ich wurde beim Lesen auch nicht wirklich enttäuscht. A.G. Riddle ist ein überaus abwechslungsreicher und spannender Medizinthriller mit dystrophischen Zügen gelungen, bei dem man beim Lesen das Gefühl hat, dass all das Beschriebene auch genauso in der Realität passieren könnte. Alles beginnt damit, dass in Mandera im Nordosten Kenias sich plötzlich eine Pandemie namens X1-Mandera entwickelt, die sich rasend schnell über den ganzen Erdball ausbreiten und fast die gesamte Menschheit infiziert. Die Sterblichkeitsrate dieser Pandemie ist höher, als die der spanischen Grippe oder der Pestepidemie im Mittelalter. Peyton Shaw, eine der führenden Epidemilogin des amerikanischen CDC wird mit ihrem Team zur Hilfe gerufen, kann das ganze allerdings nicht aufhalten. Sie versucht die Ursache der Pandemie herauszufinden. Peyton stößt dabei gemeinsam mit Desmond Hughes, den sie seit ihrer Studienzeit kennt, mit dem sie seitdem aber nicht mehr im Kontakt steht, auf eine weltweite Verschwörung bei der Desmond eine zentrale Rolle zu spielen scheint. Allerdings kann Desmond selbst zunächst nicht zur Aufklärung beitragen, da er erst kurz zuvor mit Gedächtnisverlust in einem Berliner Hotelzimmer aufgewacht ist, in dem sich auch die Leiche eines toten Mannes befand. Dieser Roman lebt vor allem durch eine sehr bildgewaltigen Sprache, die die Handlung beinahe erschreckend realistisch erscheinen lassen. Man hat das Gefühl, dass alles genau so ablaufen könnte. Und während die Welt immer mehr zu Grunde geht und die Zivilisationen teilweise ihre Menschlichkeit verlieren, wird man von Peytons und Desmonds Suche nach dem Schlüssel zur Heilung mitgerissen. Nach und nach kommen dunkle Geheimnisse und Verschwörungen zu Tage, bei denen man teilweise irgendwann nicht mehr genau weiß, wer hier die Guten und wer die Bösen sind. In diesem Roman wechselt die eine überraschende Wendung die andere ab, so dass die Handlung konstant spannend gehalten wird. Lediglich zu Beginn hin, wird der Roman kurzzeitig etwas langatmig, als der Autor die Endstehung einer Pandemie und die genaue Erläuterung einer viralen und bakteriellen Erkrankung zu sehr ausufern lässt. Zwar ist eine gewisse medizinische Hintergrundbeleuchtung mehr als sinnvoll, um manche Gegebenheiten nachvollziehen zu können. Aber gerade die ausschweifende Erläuterung sorgt dafür, dass man dem Geschriebenen als Laie nicht mehr so ganz folgen kann. Hier hätte es Sinn gemacht dies mehr in die Handlung mit einzubinden. Und auch wenn dieser Roman 800 Seiten umfasst, wird einem beim Lesen nie wirklich langweilig, da neben der mehr als fesselnden Handlung die Charaktere mit ihrer Vielschichtigkeit und Individualität überzeugen können. Fazit: "Pandemie" von A.G. Riddle ist ein fulminanter Einstieg in eine mehr als spannende und fesselnde Reihe, die vor allem durch erschreckende Realitätsnähe besticht. Ein Buch voller überraschenden Wendungen und Geheimnisse. Dies war mein erster Roman des Autors und wird mit Sicherheit nicht mein letzter bleiben. Ich für meinen Teil bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung "Genom", die 2020 erscheinen wird. Für mich ein unbedingtes Lesemuss, vor allem für alle, die sich auch gerne die Frage stellen "Was wäre wenn?"! Note: 1- (💗💗💗💗💗)

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Vita

A. G. Riddle

A.G. Riddle wuchs in North Carolina auf. Zehn Jahre lang beschäftigte er sich damit, diverse Internetfirmen zu gründen und zu leiten, bevor er sich aus dem Geschäft zurückzog. Seitdem widmet Riddle sich seiner wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Seine Atlantis-Trilogie ist in Amerika schon jetzt ein Phänomen. Riddle lebt in Parkland, Florida.

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