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Selbststeuerung Die Wiederentdeckung des freien Willens

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-60468-1

DEMNÄCHST
Erscheint: 13.08.2018

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Der Bestseller über Selbstbestimmung und Willensfreiheit

Der freie Wille ist zurück – der Neurobiologe und Bestsellerautor Joachim Bauer belegt die Bedeutung der Selbststeuerung und zeigt: Wir können Einfluss darauf nehmen, welchen inneren Impulsen wir nachgeben und welchen äußeren Reizen wir folgen wollen. Nur wer innehalten kann und abwägend nachdenkt, vermag das Leben in Einklang zu bringen mit längerfristigen Zielen und Wünschen. Nutzen wir die Gabe, selber Entscheidungen zu treffen – um unser eigenes, wahres Leben zu leben und zu uns selbst, unserer ureigenen Identität zu finden!

Joachim Bauer (Autor)

Prof. Dr. med. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut. Er lehrt an der Universität Freiburg und an der International Psychoanalytic University in Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche SPIEGEL-Bestseller, darunter Warum ich fühle, was du fühlst; Lob der Schule; Schmerzgrenze; Arbeit und Selbststeuerung.

07.03.2018 | 20:00 Uhr | Bensheim

Vortrag mit Prof. Dr. Joachim Bauer im Rahmen der Reihe "Lebenskunst-Bensheim"

"Kinder und Jugendliche verstehen und motivieren: Erziehung und Schule aus neurowissenschaftlicher Sicht"

Eintritt: € 20,-

Anmeldung: info@Lebenskunst-Bensheim.de

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Mehr Infos

Bürgerhaus Bensheim - großer Saal
Dalbergergasse 15
64625 Bensheim

Weitere Informationen:
Lebenskunst Bensheim
64625 Bensheim

Taschenbuch, Broschur, ca. 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-60468-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

DEMNÄCHST
Erscheint: 13.08.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Selbstwirksamkeit versus Selbststeuerung, Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung

Von: Michael  aus Hamburg Datum: 11.05.2016

www.fuehlenunddenken.de/

Joachim Bauer nennt sein neues Buch Selbststeuerung, aber so interessant und wichtig ich seine Aussagen und Erläuterungen über weite Strecken finde, er macht meines Erachtens schon mit dem Titel seines Buches einen grundlegenden Fehler: Sind wir von vornherein zu sehr darauf aus, uns selbst und unsere Impulse zu steuern oder zu hemmen, uns Regeln und Normen anzupassen und zu unterwerfen, verlieren wir damit schnell auch den Zugang zur Ursache und zu dem Komplex, welcher sich hinter einem Impuls verbirgt. J. Bauer führt u. a. den Marshmallow-Test an, bei dem herauskommt, dass kleine Kinder, die ihrem Impuls, diese Süßigkeit sofort zu futtern, widerstehen können (weil sie dann nach einer Weile einen zweiten erhalten!), im späteren Leben bessere Schulabschlüsse und Uninoten erzielen und auch stabilere Beziehungen haben. Auch der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut J. Bauer lässt allerdings völlig unbeachtet, über wen und was dieser Test vielleicht viel mehr zeigt, als über die getesteten Kinder. Dass nämlich die Institutionen unserer Kultur und ihre Repräsentanten und auch viele Beziehungspartner, eine kleinbürgerliche und konservative Vorliebe haben für Leute, die sich nach Regeln richten, die sich anpassen und eher opportunistisch sind.
„Was uns im Verlauf der Evolution zur erfolgreichsten Spezies gemacht hat“, sei „Konzentration, planvolles Handeln, Selbstkontrolle und soziale Kompetenz.“ (S. 55) Laut Bauer fehlt es vor allem an Erwachsenen Vätern, welche Kinder „beim Erwerb dieser Kompetenzen anleiten und den Kindern wohlbegründete Grenzen setzen oder ein klares Nein aussprechen.“ Professor Bauer findet nicht, dass man sich in diesem Zusammenhang von der „grausamen schwarze Pädagogik vergangener Zeiten“ irritieren lassen sollte und blendet an gleichzeitig komplett aus, zu was „Konzentration, planvolles Handeln, Selbstkontrolle“ und auch eine entsprechend besondere soziale Kompetenz geführt haben: Zu einer technischen Zivilisation die innerhalb ihrer Instrumentalisierung, ihrer Regeln, Normen und Gesetze besonders effizient ihre Zerstörung, ihren Müll und ihre allergiftigsten Altlasten zu Kindern und damit derjenigen Mehrheit von Menschen auslagert, die räumlich und mehr noch zeitlich am weitesten von allen Möglichkeiten entfernt sind, sich dagegen zu wehren: Es sind die Ärmsten Menschen in besonders betroffenen und meist weit entfernten Regionen des Planeten und mehr noch die Kinder als nachkommende Generationen. J. Bauer schert sich mit keiner Zeile darum, wie essentiell eine wirklich exzessive Selbstdisziplin, sowie Kontrolle und Organisation, Bedingung und Voraussetzung für die Entwicklung der Atombombe oder der industriell erzeugter Erderwärmung waren und sind. ... Weiterlesen: http://www.fuehlenunddenken.de/meine-seite-und-ich-3/krankheit-und-heilung/

Gute Beziehungen fördern die Gesundheit

Von: Gaby Marx Datum: 27.02.2016

lesenundleben.com/wordpress/

Wir sind nicht unsere Gene, d.h. genetische Anlagen werden nicht zwangsläufig in tatsächliche körperliche Vorgänge umgesetzt. Vielmehr wirken unsere sozialen Beziehungen im An- bzw. Abschalten von Genen mit.
Wer das bisher für esoterisches Gedankengut hielt, kann es bei dem Freiburger Neurobiologen und Bestsellerautor Prof. Dr. Joachim Bauer nachlesen: „ Aus jedem psychischen wird ein biochemischer Vorgang.“ Gute zwischenmenschliche Beziehungen sind aus seiner Sicht „die beste Droge für die Vermeidung von Streß“.

Unser Denken und unsere Gefühle, vor allem aber unsere Beziehungen steuern die Gene. Jede Beziehungserfahrung hat biochemische Folgen. Damit hat unser Umgang mit Mitmenschen, die Gefühle, die wir erleben, jeder Kontakt an der Kasse des Supermarktes mit der Kassiererin Konsequenzen auf die Steuerung unserer Körperfunktionen ebenso wie auf das Erleben von Streß und die Entstehung von Krankheiten.

Prof. Dr. Joachim Bauer: „Nur 1-2% der Krankheiten sind durch echte Genveränderung bedingt.“ Ob die in unseren Genen angelegten Krankheiten tatsächlich entstehen, hängt davon ab, ob diese an- oder abgeschaltet werden. Diese Genregulation erfolgt über biochemische Signale in Verbindung mit dem limbischen System, der emotionalen Zentrale unseres Gehirns. Das bedeutet, dass die Emotionen wesentlich beteiligt sind. Emotionen und damit die zwischenmenschlichen Kontakte bestimmen also ganz letztlich unsere Entwicklung ebenso wie unsere Gesundheit.

„Wenn im Leben eines Menschen Angst, anhaltende Traurigkeit, Stressgefühle… auftauchen, dann hat dies i.d.R. damit zu tun, dass im Rahmen einer bedeutsamen zwischenmenschlichen Beziehung dieses Menschen wichtige emotionale Anliegen bzw. Bedürfnisse in Gefahr geraten sind.“ Und: „Überall dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen… abnehmen, nehmen Gesundheitsstörungen zu.“
Gravierend sind die Folgen gestörter Beziehungen in der Kindheit. Sie führen zu posttraumatischen Störungen und beeinflussen die Regulation der Gene. Umgekehrt zeigen Studien, dass liebevolle Beziehungen mit wichtigen Bezugspersonen eine positive Wirkung auf die Entwicklung von Resilienz, die Widerstandsfähigkeit gegen Stress, haben.
Dank der Neuroplastizität unseres Gehirns, das immer neue Verbindungen knüpfen kann, scheint es also nicht unwahrscheinlich, dass positive Gefühle eine heilende Wirkung entwickeln können.

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