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Arkane Das Haus der Drachen
Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22015-0

Erschienen:  11.06.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Jahrhundertelang herrschten sieben Familien zusammen über das sagenhafte Arkane. Die Stadt wuchs und gedieh, niemand schien die Harmonie zerstören zu können. Doch unter der glitzernden Oberfläche breiteten sich unbemerkt dunkle Mächte aus – und sie haben Erfolg: Bei einem Massaker wird eine der sieben Familien ausgelöscht. Nur die schöne Oziel überlebt und schwört Rache. Während sie auf der Suche nach Verbündeten eine schreckliche Entscheidung treffen muss, bricht im eisigen Norden der Steinzauberlehrling Renn auf. Einzig seine Gabe und sein Wissen könnten Arkane noch retten ...

»Überragend geniales Fantasykino á la George R.R. Martins "Game of Thrones"«

literaturmarkt.info (02.07.2018)

Pierre Bordage (Autor)

Pierre Bordage, 1955 im Département Vendée geboren, studierte Literaturwissenschaft in Nantes. Mit seinem ersten Roman Die Krieger der Stille landete er auf Anhieb einen riesigen Publikumserfolg. Das Buch wurde mehrfach preisgekrönt, unter anderem mit dem renommierten Grand Prix de l’Imaginaire. Der Autor lebt mit seiner Familie in Boussay an der Atlantikküste.

»Überragend geniales Fantasykino á la George R.R. Martins "Game of Thrones"«

literaturmarkt.info (02.07.2018)

Aus dem Französischen von Carola Fischer
Originaltitel: Arkane
Originalverlag: L'Atalante

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22015-0

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  11.06.2018

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Arkane: Das Haus der Drachen (Pierre Bordage)

Von: Poldi Datum: 03.07.2018

www.poldis-hoerspielseite.de

Das sagenhafte Reich Arkane wird seit langer Zeit gemeinsam von sieben Familien regiert, Wohlstand und Frieden lassen das Volk zufrieden sein. Doch dunkle Mächte haben sich ausgebreitet und holen zum Schlag aus: Die mächtigste der sieben Familien wird fast vollständig ausgelöscht, lediglich Oziel, die Tochter des Hauses, überlebt und schwört finstere Rache, muss dafür aber ihren verschollenen Bruder finden. Weit entfernt von der Hauptstadt macht sich ein Zauberlehrling auf eine lange Reise, noch nicht ahnend, welche Rolle er in dem Spiel einnehmen wird...

Pierre Bordage hat sich bisher vor allem als Autor von Science Fiction-Romanen einen Namen gemacht, mit seiner Buchreihe „Arkane“ wagt er sich nun in das Genre der High Fantasy vor und schöpft dabei gleich aus dem Vollen. Eine schier unglaubliche Vielzahl an Charakteren, ein komplexes Konstrukt für die Welt, eine Handlung über mehrere Stränge, die sich zunächst nicht alle in Einklang bringen lassen. Es ist schon beeindruckend, dass er seiner Geschichte dennoch eine gute Übersicht verleiht, da die Grundprinzipien und die wichtigsten Charakteren schnell erfasst sind man sich so erstaunlich schnell zurecht findet. Eine längere Lesepause würde ich dennoch nicht empfehlen, da dann sicherlich scheinbare Details aus dem Gedächtnis verschwinden, die später noch eine wichtige Rolle spielen.

Besonders beeindruckt hat mich dabei, wie detailliert Bordage seine Welt erschaffen hat, wie gut die einzelnen Elemente aufeinander abgestimmt sind. Man kann sich die Welt genau so bildlich vorstellen, alles baut logisch aufeinander aus und wird zu einem sehr atmosphärischen Gesamtbild zusammengefügt. Magie, Kirche, gesellschaftliche Strukturen sind so eingängig beschrieben, dass ich mich immer wieder gefreut habe, wieder einige Zeit in Arkane verbringen zu dürfen. Und dieser Eindruck zieht sich auch durch die Charaktere, die allesamt sehr präsent wirken und der Handlung ihren eigenen Stempel aufdrücken. Sehr gut gestaltet und mit viel Herzblut versehen handeln diese sehr nachvollziehbar.

Die Handlung wird an verschiedenen Stellen aus der Sicht von unterschiedlichen Charakteren erzählt und ist durchgängig sehr flüssig. Zwar gibt es bei der Länge des Romans einige Momente, bei denen die Spannung etwas abfällt, doch gelangweilt habe ich mich nie, da dann die Welt noch umfassender und lebendiger beschrieben wurde. Der Handlungsbogen ist dabei bestechend, an genau den richtigen Stellen baut Bordage krasse Wendungen ein, die den Leser quasi aufschrecken lassen. Die Spannung baut sich immer weiter auf, zumal die einzelnen Sequenzen auch meist in recht gemeinen Cliffhangern enden. Da dies der Auftakt einer Buchreihe ist, bleiben natürlich viele Geheimnisse offen, dennoch ist der Abschluss packend geraten.

„Arkane – Das Haus der Drachen“ ist ein sehr guter Auftakt zu der neuen Buchreihe, der sehr viel Lust auf mehr macht. Die komplexen Strukturen werden durch den schlüssigen Aufbau gut aufbereitet und in eine spannende Handlung eingebettet, die Welt ist sehr lebendig dargestellt und mit vielen sehr eigenständigen Elementen versehen. Das ist sehr gut erdacht und liest sich flüssig, sodass die Lust auf den weiteren Verlauf der Handlung sehr geweckt wird.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

"Arkane - Das Haus der Drachen" von Pierre Bordage

Von: imsoinlovewithbooks Datum: 27.09.2018

imsoinlovewithbooks.blogspot.de/

Arkane!

Eine sagenumwobene Stadt, die seit Jahrhunderten besteht.

Eine Stadt, in der sieben Familien herrschen.

Als das Haus des Drachen ausgelöscht wird, bleibt die schöne Oziel als einzige Überlebende zurück.

Gleichzeitig hält das Schicksal eine unerwartete Wendung im Leben des jungen Steinzaubererlehrlings Renn bereit und er macht sich auf, den kalten Norden zu verlassen.


Zuerst einmal möchte ich zu diesem Buch sagen: Das Cover ist unglaublich schön. Nachdem der Roman bei mir ankam, musste ich es erst einmal eine Weile betrachten und den 3D-Effekt der Schlangen auf mich wirken lassen.

Als ich zu lesen begann, wandelte sich meine anfängliche Vorfreude leider erst einmal ins Negative. Dies lag vor allem an den beiden Protagonisten Renn und Oziel. Das Schicksal von Oziel wird bereits im Klappentext angesprochen. Sie ist die letzte Überlebende des Hauses des Drachen. Sonst wurde ihre ganze Familie ausgelöscht. Aber dass sie im Laufe der Zeit über eine ganz andere Sache zu Jammern begann, fand ich sehr oberflächlich und ich war ziemlich genervt. Den gleichen Effekt hatte Renns Charakter auf mich. Auch er schwamm die ganze Zeit in Selbstmitleid. Das war bis zu einem bestimmten Punkt nachvollziehbarer, als bei Oziel, nervte früher oder später jedoch trotzdem und wurde im Laufe der Geschichte leider nicht besser.

Ich selbst habe das Buch von der Bewertung her im Nachhinein in zwei Teile eingeteilt: der Erste war nicht besonders. Die Geschichte konnte mich nicht mitreissen und ich habe den Aufbau der Welt zum Teil nicht nachvollziehen können und fand die Figuren blass, was sich besonders in den geschwollenen und gewollt wirkenden Dialogen manifestierte. Darüber hinaus gab es ein paar kleine Unstimmigkeiten, die der Autor meiner Meinung nach nicht richtig durchdacht hat.

Die Wiederholungen mancher Beschreibungen waren teilweise so zahlreich, dass ich ihnen überdrüssig wurde.

Der zweite Teil der Geschichte war demgegenüber viel besser. Das Jammern hörte zwar nicht auf, wurde aber weniger und viele spannende Elemente erweiterten den Plot. Intrigen und Verschwörungen kamen auf, wie auch geheime Orden mit verschiedenen Ritualen und Absichten. Das gefiel mir gut. Auch die auftretenden, fantastischen Wesen haben mir gefallen, da sie (zumindest für mich) innovativ sind. Dazu zählt auch die Magie der Steine, der ich so noch nie begegnet bin.

Schließlich habe ich tatsächlich irgendwann kapiert wie die Welt aufgebaut ist und das Prinzip der Stadt Arkane besser fassen können.

Bordage hat einen Fantasy-Roman erschaffen, der aktuelle Probleme aufzeigt. Natürlich in viel drastischerer Form, aber es war schon ein kleiner Spiegel der Gesellschaft. Dazu zählt beispielsweise Klassenzugehörigkeit, Ausgrenzung von Andersartigkeit und auch religiöser Fanatismus. Neben Unterdrückung, wird der Leser darüber hinaus Zeuge vom Zusammenhalt der Unterdrückten, was mir sehr gut gefiel.

Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil lesen (wobei ich nicht weiß, wann dieser erscheint, geschweige denn, wie viele Teile der Reihe erscheinen werden - wenn jemand Infos darüber hat, würde ich mich sehr freuen, davon zu erfahren :) ), da ich glaube, dass dieser erste Band eventuell dafür da war, um die Charaktere einzuführen und die Welt, in der die Geschichte spielt, zu beschreiben.

Wer der Fantasy gegenüber positiv gestimmt ist, sollte sich diese Geschichte auf jeden Fall anschauen, allerdings möchte ich hier raten, sich erst nach dem ersten Drittel zu überlegen, ob man es weiterlesen möchte oder nicht, sollte das Buch am Anfang noch nicht gefallen.


In diesem Sinne: Fröhliches Lesen!

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