Bitterer Zorn

Kriminalroman
Ein Steiger-Krimi 4

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Kommissar Steiger wird mit verschiedenen Vermisstenfällen konfrontiert: Nachdem eine Einbrecherbande auf frischer Tat überrascht wird und fliehen kann, verschwindet einer der Täter spurlos. Zur selben Zeit bekommt Steiger einen mysteriösen Hinweis. Das Kind eines Mafia-Clans wurde entführt, aber die Großfamilie will die Angelegenheit wie üblich ohne Einmischung regeln. Und auch das Leben der geheimen Informantin ist in großer Gefahr, sollte sie entdeckt werden. Parallel ermittelt Steigers Kollegin Jana in einem weiteren Fall von Menschenraub: Die Ehefrau eines reichen Unternehmers wurde entführt. Drei vermisste Menschen – und nicht alle werden lebend zu ihren Familien zurückkehren ...

»Mit seinen jüngsten Romanen um den Dortmunder Kommissar Adam, genannt ›Steiger‹, ist Norbert Horst zum literarischen Chronisten deutscher Zustände geworden.«

Die Zeit, Tobias Gohlis

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ISBN: 978-3-641-24404-0
Erschienen am  01. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Vor dem Gesetz sind alle gleich

Von: Tina

01.10.2019

Verschiedene Vermisstenfälle halten Kommissar Thomas Adam, der auch auf den Spitznamen “Steiger” hört auf Trab. Erst einmal haben die Vermisstenfälle gar nichts miteinander zu tun aber Steiger mischt in allen ein bisschen mit. Eine Einbrecherbande, ein krimineller Clan und eine reiche Unternehmerfamilie halten das gesamte Team auf Trab und am Ende muss sich dieses Team eingestehen, dass man trotz aller Mühe nicht jeden retten kann. Mein Eindruck: Einbrecher Dumitru und Sorin, beide noch minderjährig, brechen in eine Haus ein. Die Alarmanlage macht ihnen dann aber nach Sekunden mit ihrem schrillen Ton einen Strich durch die Rechnung. Die beiden fliehen, verlieren sich aber auf ihrer Flucht aus den Augen und Sorin bleibt auch später verschwunden, während Dimitru dann doch bei der Polizei landet. Clanfamilie Beinahe zur  selben Zeit bekommt Steiger einen Hinweis einer  verdeckten Informantin, dass das Kind einer kriminellen Clanfamilie entführt wurde. Wie in diesen Kreisen üblich will die Großfamilie die Angelegenheit ohne jede Einmischung regeln, was einen mittleren Krieg auslösen könnten. Das gilt es natürlich zu verhindern ohne die Informantin in Gefahr zu bringen. Unternehmer Parallel zu diesen Fällen arbeitet Steigers Kollegin Jana beinahe heimlich an der Entführung einer Unternehmergattin. Da die Familie mehr als wohlhabend ist und die Entführer wollen natürlich nicht, dass die Polizei informiert wird. Deshalb lautet die Anweisung hübsch im Hintergrund bleiben und die Unternehmergattin nicht zu gefährden. Erstaunlicherweise klappt das alles hier irgendwie besser als in den beiden anderen Fällen. Steiger Thomas Adam, oder besser Steiger, ist schon ein bisschen das lebendig gewordene Ermittlerklischee. Er erinnert mich ein wenig an “Schimmi” den Duisburger Kult-Kommissar aus der Tatort-Reihe der ARD, nur moderner. Steiger ist ebenso gern inoffiziell unterwegs, ziemlich trinkfest und hat es nicht so sehr mit seinen Vorgesetzten. Aber er hat auch genau denselben ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und beisst sich gerne mal in seinen Fällen fest. Einblick In recht kurzen, knappen Kapiteln stellt sich immer abwechselnd die Lage in je einem der drei Kriminalfälle dar. Das sorgt auf jeden Fall für viel Tempo, sorgt aber auch dafür, das ich als Leser einen recht guten Einblick in die Probleme und Motive der Verbrecher bekomme. Trotzdem fühle ich mich nicht dazu gedrängt, mich auf eine Seite festlegen zu müssen. Aber es wird schnell klar, das die Grenzen zwischen richtig und falsch auch mal fließend sind. Gesamtbild Am Ende werden die Schicksale aller handelnden Personen miteinander verwoben und ergeben so etwas wie ein Gesamtbild. Das dieses Gesamtbild vielleicht nicht sonderlich hübsch ist, ist eine andere Frage. Nicht alle im Buch angesprochenen Probleme werden zur Zufriedenheit der Ermittler und der Leser gelöst und es bleibt ein gewisser bitterer Nachgeschmack zurück - eben der bittere Zorn. Mein Fazit: Bitterer Zorn von Norbert Horst ist ein schneller, spannender und recht realistischer Krimi, der ohne allzu große Gewaltdarstellungen auskommt. Ich hatte meine Gedanken noch eine ganze Weile nach der letzten Seite bei den Protagonisten und ihren Schicksalen. Wer realitätsnahe Krimis mag, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

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Vita

Norbert Horst ist im Hauptberuf Kriminalhauptkommissar und hat in zahlreichen Mordkommissionen ermittelt. Der Autor ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Kriminalromane wurden mit dem Friedrich Glauser Preis und dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet und standen wochenlang auf der KrimiBestenliste.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Norbert Horst ist einer der interessantesten deutschen Kriminalschriftsteller. Der Einzige, der aktuellen, gegenwärtigen Polizeialltag in Literatur verwandelt.«

Die Zeit, Tobias Gohlis

»Norbert Horst ist nicht nur einer der besten deutschen Kriminalschriftsteller, er kennt sich auch mit der Wirklichkeit von Verbrechen und ihrer Lösung am besten aus.«

Elmar, Krekeler, Die Welt

»Norbert Horst, der Kommissar, der Polizeiromane schreibt, ist einer, für dessen Bücher man gerne ein Dutzend Tatort-Folgen hergäbe.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Kriminalhauptkommissar Norbert Horst macht aus Polizeiarbeit Literatur.«

Die Zeit

»Norbert Horst hat den deutschen Polizeiroman auf ein internationales Niveau gehoben.«

WDR

»Norbert Horst ist ein besonderer Kriminalkommissar: Er schreibt Romane über seinen Alltag und brutale deutsche Wirklichkeit.«

Die Zeit, Tobias Gohlis

»Psychologisch stimmig und mit viel Fingerspitzengefühl entwickelt. Dass das Ganze mit subtilem Humor und viel Ruhrpott-Atmosphäre gewürzt ist, steigert das Lesevergnügen zusätzlich.«

Nordsee-Zeitung, Sonntagsjournal über »Splitter im Auge«

»Das Psychogramm eines Fehlbaren genauso wie ein Einblick in die echte Polizeiwelt, mit ihren normalen, verletzbaren Menschen, einem vom Scheitern geprägten Alltag.«

Nina George, Focus Krimikolumne, über »Splitter im Auge«

»Ein Musterbeispiel intelligenter Kriminalliteratur, die nicht mit Botschaften protzt, sondern ihre Leserschaft ernstnimmt. Bisher der Höhepunkt des Jahres in Sachen Krimi.«

Dieter Paul Rudolf, krimicouch.de, über »Splitter im Age«

»Dieser Text ist, scheuen wir das Wort nicht, großartige Literatur für denkende Menschen.«

Dieter Paul Rudolph, krimicouch.de, über »Splitter im Auge«

»Wie Horst die Erzählung ins Werk setzt und Polizeialltag in die Handlung integriert, was er seine Figuren sagen und denken lässt - das ist sehr gelungen.«

Thomas Wörtche, kaliber.38, über »Splitter im Auge«

»›Splitter im Auge‹ ist ein Polizeiroman reinsten Wassers, der seinen Autor endgültig und definitiv in die Spitzengruppe der Genreliteratur made in Germany katapultiert.«

Ulrich Noller, culturmag.de, über »Splitter im Auge«

»Fesselnde Charaktere, smarte Konstruktion, fein dosierte Situationskomik, pointierte Alltagsminiaturen, perfekt reduzierte sprachliche Umsetzung. Ein packender Polizeiroman - große Klasse.«

WDR Funkhaus Europa über »Mädchenware«

»Norbert Horst ist mit ›Mädchenware‹ etwas sehr Seltenes gelungen. Ein hartes, manchmal grausames Buch in schnörkelloser Sprache und kargen Gefühlen, die einen umso mehr berühren.«

Elisabeth Herrmann auf bild.de über »Mädchenware«

»›Kaltes Land‹ gelingt ein nüchtern-realistischer, so alltagsgesättigter wie facettenreicher Blick auf das Deutschland unserer Tage.«

literaturkritik.de

»Ein absolut integrer Text, der sich seriös mit der Brüchigkeit unserer Gesellschaft auseinandersetzt.«

Deutschlandfunk über »Kaltes Land«