Das Buch der Snobs

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Das Buch, das den «Snob» populär machte

Er schläft in weißen Glacéhandschuhen, tischt auf bis zum Bankrott und kämpft erbittert um seine gesellschaftliche Stellung: der Snob. Heute in aller Munde, wurde der Typus des arroganten Selbstdarstellers überhaupt erst mit Thackerays Buch populär. Pünktlich zu dessen Geburtstag liegt die vergnügliche «Snobologie» in einer Neuübersetzung nun erstmals vollständig vor.


Aus dem Englischen von Gisbert Haefs
Originaltitel: The Book of Snobs
Mit Nachwort von Asfa-Wossen Asserate
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-06646-8
Erschienen am  31. Mai 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das Buch der Snobs

Von: EvaMaria

10.08.2016

Also, schaut mal dieses tolle Cover an. Ich meine da muss das Buch ja fast schon lesen und nun ja, ich habe es getan. Nach Recherche habe ich festgestellt, dass der Autor zu seiner Lebenszeit für die Zeitschrift „Punch“ tätig war und er damals ein Jahr lang Jagd auf die Snobs gemacht hatte und über diese berichtet hatte. Ob das Buch bezüglich Snobs heute noch richtig aktuell ist oder nicht, ist für mich schwierig zu beurteilen. Klar wurden die Geschichten und Erzählungen über seine damaligen Zeitgenossen vor 150 Jahren geschrieben, aber sind auch Episoden dabei gewesen, bei denen ich dachte, so könnte man heute noch reagieren. Was aber alle Snobs gemeinsam hatten, war die Verachtung gegenüber einfacher Menschen, weil die alle dachten, dass sie was besseres sind, was aber nicht stimmte. Der Schreibstil war dem Zeitalter entsprechend und manche Wortwahl, war sehr interessant, sowie gewöhnungsbedürftig. Ich muss aber sagen, dass die Geschichten sich dennoch sehr leicht lesen lassen haben und ich auch wirklich sehr oft den guten Humor zu schätzen gewusst habe. Wie schon alle anderen Manesse Bücher besitzt auch dieses hier wieder eine sehr schöne Aufmachung. Ich finde es toll, dass es wider in diesem Format veröffentlicht worden ist und so passt es gut zu meinen anderen Manesse Büchern.

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Vita

William Makepeace Thackeray

William Makepeace Thackeray (1811-1863), in Kalkutta geborener Sohn eines Kolonialbeamten, wuchs nach dem frühen Tod des Vaters in England auf. Zweimal brach er das Jurastudium ab, bereiste Italien, Frankreich und Deutschland und wandte sich dann dem Journalismus zu. Die erfolglose Gründung zweier Zeitschriften und seine Leidenschaft für Pferdewetten und Kartenspiel brachten Thackeray schnell um das ererbte Vermögen. Ab 1837 schrieb er regelmäßig für «Fraser's Magazine» und «Punch», wo in den folgenden Jahren seine Reiseberichte und Romane erschienen. Seinen Durchbruch feierte er 1847/1848 mit «Vanity Fair», dem Roman, der ihn zum ernsthaften Konkurrenten des Publikumslieblings Charles Dickens werden ließ, was die Freundschaft der beiden Autoren nachhaltig trübte.

Zur AUTORENSEITE

Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt und schreibt in Bonn. Als Übersetzer und Herausgeber ist er unter anderem für die neuen Werkausgaben von Ambrose Bierce, Rudyard Kipling, Jorge Luis Borges und zuletzt Bob Dylan zuständig. Zu schriftstellerischem Ruhm gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke Hannibal, Alexander und Troja. Im Heyne Verlag erschienen zuletzt Caesar, Die Mörder von Karthago und Die Dirnen von Karthago.

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Asfa-Wossen Asserate

Asfa-Wossen Asserate, 1948 in Addis Abeba als Großneffe des Kaisers Haile Selassie geboren, studierte Geschichte und Jura in Tübingen und Cambridge und promovierte in Frankfurt am Main. Nach der äthiopischen Revolution von 1974 blieb er in Deutschland und arbeitet heute als Unternehmensberater. Sein Buch «Manieren» (2003) wurde von der Kritik gefeiert. 2010 erschien «Draußen nur Kännchen. Meine deutschen Fundstücke».

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