Das Leuchten des Mondes

Roman

(9)
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Als Maxon Sunny zum ersten Mal traf, war er sieben Jahre, vier Monate und achtzehn Tage oder - in seinen Worten - 2693 Erdumdrehungen alt. Maxon war anders. Zusammen waren sie anders. Und auch heute noch, zwanzig Jahre später, führen die beiden keine gewöhnliche Ehe. Maxon ist Astronaut geworden. Während er zwischen Himmel und Erde schwebt, versucht Sunny in der idyllischen Kleinstadt in Virginia die Fäden der kleinen Familie zusammenzuhalten. Alles geht gut, bis zu dem Tag, als sie einen Autounfall hat. Obwohl harmlos, löst er eine Lawine in Sunnys Leben aus. Da ist ihr kleiner autistischer Sohn, um den sie sich sorgt. Da ist ihre schwerkranke Mutter, um die sie sich kümmert. Da sind ihre eigenen Wünsche, die sie bislang immer unterdrückt hat. Und wie immer ist Maxon nicht zur Stelle, um sie zu unterstützen. Schlimmer noch: Auf dem Weg ins All, passiert etwas Unvorhergesehenes …


Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: SHINE, SHINE, SHINE
Originalverlag: DeFiore / St. Martin's Press
eBook epub (epub), 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-19703-2
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein anderes, besonderes Buch

Von: Dina

13.12.2019

Durch viele Rückblicke erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit von Sunny und Maxon. Man merkt, dass ihr so perfektes Leben alles andere als perfekt ist, denn nicht zuletzt wegen ihrem Sohn Bubber, der Autist ist. Mir hat es sehr gut gefallen, dass Autismus in einem Buch angesprochen wird, da ich das Gefühl habe, dass diese Krankheit noch zu einen der vielen Tabu-Themen gehört. Auch die Geschichte an sich war für mich mal etwas ganz neues. Sunny, die Hauptperson, ist relativ schwierig zu fassen, vorallem auf der Gefühlsebene. Aber nach dem Autounfall war sie für mich wie ein neuer Mensch, so als hätte der Autounfall etwas in ihr bewegt. Was ich etwas schade fand war, dass die Rolle von Maxon so klein gehalten wurde. Lydia Netzer hat mit „Das Leuchten des Mondes“ ein anderes aber besonderes Buch mit tollen Themen geschrieben.

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Eine ganz besondere Liebesgeschichte

Von: lousbooklounge

29.10.2019

Das Leuchten des Mondes von Lydia Netzer ist eine Liebesgeschichte mit realistischen Problemen, sehr autentisch erzählt. Das Cover kann mich mit seiner Schlichtheit überzeugen und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Im laufe des Buches erfährt man in den rückblickenden Abschnitten wie Sunny und Maxon aufgewachen sind und sich kennen gelernt haben, wohingegen in den Abschnitten der Gegenwart das Leben mit all seinen Problemen geschildert wird. Maxon ist ein Astronaut und Wissenschaftler der in einer bemannten Rakete zum Mond unterwegs ist und der als Kind unter seinem gewalttägige Vater litt. In der Schule war er ein Außenseiter weil durch seine autistischen Züge, die Reaktionen der anderen nur schwer einordnen und erkennen konnte. Sunny hingegen ist alleinerziehende Mutter des gemeinsamen autistischen Sohnes Bubber und kämpft in der Vorstadt um Normalität. Sie leidet seit ihrer Geburt unter Kahlköpfigkeit und trägt deswegen Perücken. Auch sie war in der gemeinsamen Schulzeit eine Außenseiterin aufgrund ihres kahlen Kopfes. Sie wuchs als Tochter eines christlichen Misionars in Birma auf. Maxon und Sunny haben ihre eigene Art zu kommunizieren entwickelt und aus der anfänglichen Freundschaft wurde eine ganz besondere Art der Liebe. Nach einem Autounfall, den sie ohne ihren Mann Maxon durchstehen muss, weil er im Weltall schwebt, entscheidet sich Sunny dann ihrem Leben eine Kehrtwende zu geben und zieht nicht weiter ihre Perücken an. Außerdem setzt sie die Medikamete ihre Sohnes Bubber ab und lernt ihn so noch einmal auf eine ganz neue Weise kennen. Vieles verändert sich und Geheimnisse aus vergangener Zeit kommen wieder an die Oberfläche, wärend die Rakete in der Maxon sich befindet von einem Meteoriten getroffen wurde und der Kontakt abbricht. Wird sie ihre Liebe, die bis zum Mond und wieder zurück reicht, je wieder sehen?! Das Leuchten des Mondes ist ein Buch was mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Der Klappentext hat mich von Anfang an begeistert und mich mit den Themen des Autismus und dem Beruf des Astronauten augenblicklich überzeugen können. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen auch wenn man anfänglich Schwierigkeiten hat die Verbindung zwischen den beiden zu verstehen und die Mathematik eine große Rolle in der Kommunikation zwischen den beiden spielt, merkt man mit der Zeit, das die Verbindung zwischen Sunnx und Maxon etwa ganz Besonderes und Großes ist. Mein Fazit: Für mich ist dieses Buch, das Erste mit diesen Themen, was ich gelesen habe und was mich überzeugt hat. Ich für meinen Teil kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen der an einer ganz Besonderen Liebesgeschichte teilhaben möchte.

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Vita

Lydia Netzer

Lydia Netzer wurde in Detroit geboren und wuchs unter dem endlos weiten Sternenhimmel des Mittleren Westen auf. Unzählige Nächte verbrachte sie wach, den Blick auf die Sterne gerichtet, und dachte sich Geschichten aus. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern, zwei Boston Terriern und einem Pferd auf einer Farm in Virginia.

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