Das Schweigemädchen

Thriller

(8)
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Deine Tochter verschwindet als Baby. Würdest du sie 20 Jahre später wiedererkennen?

Für einen kurzen Moment ist Stella unaufmerksam, in diesem Augenblick verschwindet ihre kleine Tochter Alice spurlos. Die Ermittlungen werden aufgenommen, Alice wird jedoch nie gefunden. Spuren weisen darauf hin, dass sie ertrunken ist, woraufhin sie für tot erklärt wird. Zwanzig Jahre später hat Stella ihr Leben wieder im Griff. Sie arbeitet als Psychotherapeutin und hat eine neue Familie. Als eines Tages eine junge Frau in ihre Sprechstunde kommt, wird Stella von einer Panikattacke übermannt. Sie ist überzeugt, dass es sich bei der jungen Frau um ihre tot geglaubte Tochter handelt. Die Begegnung ist der Auftakt einer gefährlichen Reise in die Vergangenheit. Stella will um jeden Preis herausfinden, was damals wirklich geschehen ist. Ist sie auf dem besten Wege verrückt zu werden oder soll sie ihrem Instinkt vertrauen?

»Dieser Thriller ist geprägt von dichter, Gänsehaut erzeugender Atmosphäre, dunklen Andeutungen und großartigen Twists, die die Spannung zunehmend ins Unerträgliche steigern. «


Aus dem Schwedischen von Daniela Stilzebach
Originaltitel: In my Blood
Originalverlag: Polaris
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22580-3
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Krankhafte Mutterliebe

Von: Melanie E. aus Leopoldshöhe

09.03.2019

"Das Schweigemädchen" ist lange Zeit nicht durchschaubar. Trotz einiger Verdachtsmomente empfand ich den Plot als sehr gelungen, da ich mich zwar auf dem richtigen Weg meiner Vermutungen befand, aber letztendlich doch erschlagen wurde von Wahn und Obsession. Grandios und packend erzählt. Eine Frau, deren Tochter verschwindet, als sie einen kurzen Moment nicht hinsieht. Innerlich ist sie eine gebrochene Frau und völlig logisch, dass sie in vielen jungen Mädchen ihre Tochter Alice sieht. So ganz utopisch erscheint mir Stellas Wahn nicht. Nun ist es Isabelle, eine Patientin, die ihrer Schwägerin Maria zum Verwechseln ähnlich sieht und auch das Elfenohr ihrer Tochter Alice aufweist. Stella hat eine neue Familie gegründet, aber trauert immer noch um ihre Tochter, die nun schon Erwachsen sein müsste. Der Thriller ist wirklich verrückt und führt mich zunächst auf völlig falsche Fährten, bis ich dann letztendlich begriff und sich ein Grauen in mir einschleichen konnte. Emotional erzählt und an manchen Stellen auch überfordernd, da ich es scheinbar mit dem Münchhausen Syndrom zu tun habe oder auch anderen Psychosen, die wirklich gut dargestellt sind. Was nicht passend scheint, ist der Titel des Thrillers "Das Schweigemädchen", es sei denn man zieht Isabelles Schweigen in die Beziehung zu ihrer Mutter mit ein, dann könnte es doch stimmig sein. Letztendlich ist "Das Schweigemädchen" ein Thriller ganz nach meinem Geschmack, obwohl es mich immer wieder überfordert, wenn Gewalt und Misshandlung an Kindern zum Vorschein kommen. Trotzdem ist der Wahn und das obsessive Verhalten sehr gut eingefangen und blickt einen Blick auf eine Mutter frei, die bereit ist, alles für ihr Kind zu geben, selbst ihr Leben, Das Ende gibt neuen Mut und Hoffnung und hat tatsächlich etwas wie ein Happy End parat, was mir sehr zusagte. Ich flog förmlich durch die Seiten und bin immer noch einige Tage später völlig fasziniert von der Story, die eigentlich logisch erschien, mich aber trotzdem oftmals im Dunkeln ließ, bis hin zu dem Zeitpunkt, als es endlich Erlösung auf alle Fragen gibt. Gerne eine Leseempfehlung!

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Spannendes Debüt!!

Von: Die-Rezensentin

27.01.2019

Stella arbeitet als Psychotherapeutin, ist glücklich verheiratet und hat einen Sohn. Als plötzlich eine junge Frau in ihrer Gruppentherapie erscheint, ist sie sicher, es handelt sich um ihre vor vielen Jahren verschwundene Tochter Alice. Sie versucht, alles über das Mädchen herauszufinden und schießt dabei total übers Ziel hinaus. Ihr Mann und auch sonst niemand glaubt ihr, doch sie ist überzeugt, es ist ihr Kind. Nichts kann sie davon abhalten und ihr Leben läuft irgendwann komplett aus dem Ruder. Auch als sie sich selbst nicht mehr sicher ist, ob sie davor ist, durchzudrehen oder ob sie die Einzige ist, die die Wahrheit erkennt, gibt sie nicht auf. Elisabeth Norebäck hat einen spannenden Thriller geschrieben, der den Leser bis zum Schluss komplett verwirrt. In verschiedenen Handlungssträngen kommen Stella und die vermeintliche Tochter zu Wort. Ich kam zuerst nicht so gut in die Geschichte rein, fand das erste Drittel etwas langatmig. Im Nachhinein betrachtet war das aber nötig, um die Zusammenhänge hinterher alle zu verstehen. Später konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist das Debüt der Autorin und ich finde den Thriller überaus gelungen!

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Vita

Elisabeth Norebäck liest eine Menge Krimis und liebt Thriller-Serien im TV über alles. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Stockholm, wo sie aktuell an ihrem zweiten Roman arbeitet.

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