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Der Brombeergarten Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22382-3

NEU
Erschienen:  09.07.2018
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Und plötzlich ist das Gras auf meiner Seite wieder grün ...

Mit Ende Zwanzig erfüllt sich Tilly Parker den Traum von einem eigenen Garten. Und die Gärtner-Community, der sie beitritt, nimmt sie mit offenen Armen auf. Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Gemma veranstaltet sie Gartenfeste, backt Obstkuchen und verkauft selbstgemachte Marmelade. Alles scheint perfekt, bis plötzlich der attraktive Aidan in Tillys Leben tritt: Er stellt ihre geordnete Welt auf den Kopf. Auch wenn Tilly es nicht zugeben will, sie könnte sich in ihn verlieben …

Cathy Bramley (Autorin)

Cathy Bramley lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und ihrem Hund in einem kleinen Dorf in Nottinghamshire. Sie war schon immer eine Leseratte und las früher oft mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Damit war erst Schluss, als ihr Mann ihr einen E-Reader mit Beleuchtung schenkte. Nachdem sie achtzehn Jahre lang eine Marketingagentur geleitet hatte, startete sie als Autorin noch einmal neu durch. Von ihrem Erfolg war sie dabei wohl als einzige selbst überrascht.

www.cathybramley.co.uk

Aus dem Englischen von Anke Kreutzer, Eberhard Kreutzer
Originaltitel: Ivy Lane
Originalverlag: Corgi

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22382-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  09.07.2018

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Auch für Leser ohne grünen Daumen

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 28.07.2018

www.buecherinmeinerhand.ch

Der Anfang Juli neu erschienene Roman von Cathy Bramley ist gar nicht so neu - wie ich im Nachhinein bemerkte. Auf Deutsch schon, doch im englischen Original erschien er zuerst als vierteiliger Roman, nach Jahreszeiten aufgeteilt. Erst danach wurden die vier Kurzgeschichten zu einem Roman zusammengefasst. Diese Informationen hätte ich gerne vor dem Lesen gehabt, vielleicht hätte ich die grossen Zeitsprünge im "Brombeergarten" dann besser verstanden.
"Ivy Lane" ist aber auch der Vorgänger von "Wie Himbeeren im Sommer". Eine Figur aus dem "Brombeergarten" wird dort zur Protagonistin. Hier allerdings nimmt sie nur eine Nebenrolle ein; die Lese-Reihenfolge ist also egal.

Die Geschichte um Tilly, die nach einem Schicksalsschlag umzieht und eine neue Stelle annimmt, verläuft gemächlich. Um ein bisschen rauszukommen, mietet sie in einer Kleingartenvereinigung eine Gartenparzelle. Eigentlich will sie dort ihre Ruhe, doch schon am ersten Tag merkt sie, dass damit nichts wird. Präsidentin Christine ist ein Ass im Jobs abgeben und Tilly bekommt gleich einen aufgezwungen. Parzellennachbarin Gemma plaudert gern mit ihr, und Charlie packt mit an. Aber das ist Tilly zuerst schon zu viel. Nur langsam scheint sie in ihrem neuen Leben anzukommen. Leider verschweigt Tilly wieso sie ihren Mann verloren hat. Sehr lange ist ihr Vorleben unklar, der Leser wird mit wenigen Stichworten abgespeist, was mich mit der Zeit nervte.

Wie ich oben schon schrieb, wurden oft viele Wochen übersprungen - und dann ist zum Beispiel plötzlich ein Filmteam da. Einige Seiten lang ist dann unklar, was die überhaupt in der Ivy Lane machen. Oft dachte ich, ich hätte auf den vorherigen Seiten etwas überlesen und ging einige Seiten zurück - nur um festzustellen, dass ich wirklich nichts überlesen hatte. Schuld an den abrupten Kapitelanfängen ist wohl die Originalfassung als vierteilige Kurzgeschichtenserie. Schade, dass diese Übergänge nicht überarbeitet wurden, damit sich der Roman flüssiger liest.

Der Roman lebt dafür von seinen unterschiedlichen Charakter, die bunt und gut zusammengewürfelt sind. Der Gartenverein ist wie ein kleiner Kosmos für sich, fast schon eine grosse Familie. Leser ohne grünen Daumen müssen keine Angst vor zu viel Gartenlatein haben: das Gärtnern wird nur oberflächlich beschrieben. Vielmehr spielt das soziale Leben der Kleingartenkolonie eine grosse Rolle. Selbst einige der Mieter machen es sich sehr einfach - ein Garten ja, zeitintensive Gartenarbeiten nein. Für mich hätte durchaus mehr Botanik vorkommen können, ich fand es diesbezüglich fast zu einfach gestrickt, mehr wäre mir willkommen gewesen.

Schön geschildert jedoch war, wie Tilly aus ihrem Tief herauskam und selbst wieder aufblühte. Bewegende Szenen fehlten nicht, dennoch fand ich den "Brombeergarten" nicht so fesselnd wie Cathy Bramleys andere Romane. Ja, ich war ein wenig enttäuscht, weil ich ihre zwei anderen Bücher so toll fand.

Fazit: Gemütliche Lektüre für Gartenliebhaber und auch für alle ohne grünen Daumen nett lesbar.
3.5 Punkte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Eine leichte, nette Lektüre – genießen und entspannen 3,5*

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 13.08.2018

www.lesegenuss.blogspot.de/

In der Kleinstadt Kingsfield, England, beginnt die Endzwanzigerin Tilly Parker einen Neuanfang. Sehr schnell hatte sie einen Job als Lehrerin erhalten, niemand kannte sie dort, also absolut ideal. Durch Zufall - oder war es Fügung? - kam sie in der Kleingartenkolonie Ivy Lane an eine Parzelle, Nr. 16B. Auch wenn sie nicht so gut im der Gartenarbeit war, wenig Ahnung, es war genau richtig, das wußte sie. Vor allem ein weiterer Grundstein nach vorn zu schauen nach dem schweren Schicksalsschlag.

In der Gemeinschaft wird sie gut aufgenommen und es sind nicht wenige, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen. Doch Tilly wäre nicht sie selbst, die sich ausbremst. Ihre Vergangenheit aber behält sie vorerst für sich. Die Geschichte beginnt an einem Neujahrsmorgen und wird über die vier Jahreszeiten erzählt. So ein Garten kann ein Paradies sein, ein Ort der Erholung, aber auch mit viel Arbeit verbunden. Jede Jahreszeit ist wichtig. Doch so eine genaue Vorstellung von dem, was sie genau anpflanzen wollte, hatte Tilly noch nicht. Wollte sie einen Gemüsegarten oder Blumen? Der Blick auf das Wachsen, Erwachen egal ob Blumen, Gemüse als auch der Beginn von Freundschaften, dass sind die Dinge in Tillys Leben, die Veränderungen bringen.
Der Sommer wird zum Höhepunkt, denn ein Fernsehteam kommt zur Ivy Lane und mit ihm Aiden, der Produzent. Da gibt es aber noch Charlie, ein Gartennachbar von Tilly. Beide hatten ein Abkommen. Sie sind Freunde, mehr nicht. Charlie ist Feuerwehrmann und leidet unter Stimmungsschwankungen. Allerdings haben die auch noch einen anderen Hintergrund. Man kann fast ahnen, was er für TIlly empfindet. Tillys Parzellennachbarin Gemma, sie werden Freundinnen. Und nach einem heißen Sommer passieren Dinge, die den Leser ablenken von dem eigentlichen Geschehen.
Ende gut - alles gut - im Winter?!
Die Charaktere hier einzeln aufzuführen, ginge einfach zu weit. Es waren mehr als genug, mit denen man sich mal mehr oder auch weniger auseinandersetzen musste. Tilly als Protagonistin ist sicherlich sympathisch, doch sie erscheint blass und unscheinbar. Hier ist es der Autorin leider nicht perfekt gelungen, sie klar und authentisch vorzustellen. Was ihr mit der Nebenfigur Gemma mit dem wenigen gelungen ist. Zu ausführlich, teils mehr als überdehnt sind die Ausführungen als auch Beschreib ungen zum Gärtnern, egal worum es ging.
Mag es so sein, dass der Roman ausschließlich ausgerichtet ist um die Gartenkolonie der Ivy Lane, deren Menschen und ihrer Gartenarbeit, und dennoch, es kommen menschliche Schicksale und Beziehungen nicht zu kurz.
"Der Brombeergarten" ist nach "Fliedersommer" das zweite Buch von der Autorin, welches ich gelesen habe. So sehr ich mich darauf gefreut habe, fand ich es doch nicht so heraushebend. Die Geschichte konnte mich nicht voll überzeugen. Mit über 512 Seiten einfach zu lang, da hätte etliches gekürzt werden können. So war es ganz nett zu lesen, aber mehr leider nicht.

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