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Die Kirschvilla Roman

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CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17928-1

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Isabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.

"Spannend und packend geschrieben."

FÜR SIE (05.12.2016)

Hanna Caspian (Autorin)

Hinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. Ihre Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet sie dort, wo auch ihr neuer Roman spielt – in unmittelbarer Nähe zum Rhein.

"Spannend und packend geschrieben."

FÜR SIE (05.12.2016)

"Netter Schmöker für den Winter."

Gong (11.11.2016)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17928-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.09.2016

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Der Fluch einer Familie

Von: Woelfchen Datum: 15.12.2016

buchwolfblog.wordpress.com

In "Die Kirschvilla" von Hanna Caspian erwartet uns die Familiengeschichte von Isabell. ihr Großonkel aus den USA ist gestorben und hinterlässt Isabells Großmutter Pauline eine mysteriöse Erbschaft in Köln. Isabell reist zu ihrer Großmutter um sie bei der Abwicklung zu untersützen. So richtig ist Isabell in ihrem Leben noch nicht angekommen, denn immer wieder suchen sie Panikattacken heim. Es hält sie nie lange an einem Ort.
Das Erbe ihres Großonkels mit all seinen Geheimnissen scheint somit gerade recht zu kommen. Neben dem offensichtlichen und greifbaren Anteil des Nachlasses, einer Villa am Rhein mit allerlei Nebengebäuden, kommen noch weniger handhabbare Teile dazu. Isabells Vorfahren hatten kein sehr glückliches Leben unter dem Hausherrn August Korte, der mit harter und nur wenig fairer Hand herrschte. Seit seinem Tod scheint ein Fluch über der Villa zu liegen, der alles Glück, das dort emporkommt im Keim erstickt. Über Tagebücher bringt Isabell Licht in einen kleinen Teil ihrer Familiengeschichte, die sowohl sie als auch ihre Oma Pauline sehr aufwühlt und einige unerwartete Dinge ans Licht bringt.
Natürlich spielt auch der nette Notar Julius hierbei eine Rolle. Die drei ahnen jedoch noch nicht, in wie weit er in die Familiennetze eingewoben ist.

Kann Isabell das Glück zurück in die Villa bringen?

Meine Meinung:

"Die Kirschvilla" kommt schon mit einem tollen Cover daher, das mir sofort ins Auge gesprungen ist. Zunächst dachte ich, dass es einen neuen Lucinda Riley Roman gibt und ich muss sagen, dass nicht nur das Cover sehr an diese Romane erinnert. Die Verpflechtung von zwei Zeitebenen ist ja mittlerweile zur gängigen Methode für solche Familiengeschichten geworden und hin und wieder kann man so eine Saga gerne verschlingen.
Hanna Caspian ist die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart hier recht gut gelungen. Ab und an hatte ich das Gefühl, dass mir in dem Teil, der nach dem ersten Weltkrieg - also in der Vergangenheit - spielt, ein paar Seiten fehlen. Ein- oder zweimal habe ich direkt zurückgeblättert um zu sehen, dass ich auch ja nix übersprungen habe. Es wurden einfach zu viele Details vorausgesetzt. Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass der Vergangenheitsteil nicht zusammenhängend ist. Sprich in der Gegenwart sind die Tage der Reihe nach erzählt. währen in der Vergangenheit gesprungen wird. Der erste Punkt, an dem ich zurückblättern musste, war, als auf einmal Pferde angeschafft waren und deren Namen so aus dem Nichts auftauchten, als hätte der Leser die Namen ausgesucht. Mir kam es jedenfalls komisch vor und ich konnte erstmal nichts damit anfangen.
Man muss sich hier auch ersteinmal daran gewöhnen, dass in der Vergangenheit verschiedene Erzähler auftreten. Der Großteil stammt zwar aus dem gefundenen Tagebuch, aber hin und wieder treten auch Paulines Mutter und sogar ihr Vater auf. So erfährt man natürlich viel mehr, als wenn man nur die Perspektive des Tagebuchschreibers lesen könnte. Dennoch sind hier die Übergänge nicht immer ganz glatt, was mich dazu veranlasst, einen Stern in der Bewertung abzuziehen.
Die Geschichte an sich finde ich sehr gelungen und geschickt dargestellt. Nach einigen Seiten hatte ich schon Angst, den Ausgang erahnen zu können und wurde dann noch durch eine unerwartete Wendung überrascht. Durch den lockeren Schreibstil, kann man nur so durch die Seiten fliegen und hat auch beim "historischen" Teil keine Schwierigkeiten.
Hin und wieder war ich mit den Entscheidungen der Charaktere nicht so ganz einverstanden, das war aber zu verschmerzen.

Alles in allem ist das Buch für Fans von Familiengeschichten sehr gut geeignet.

Ein düsteres Familiengeheimnis

Von: Monika Schulte Datum: 17.09.2016

monikaschulte.blogspot.de

Isabell, sehr rastlos in ihrem Leben, begleitet ihre Großmutter Pauline nach Köln, um das Erbe abzuwickeln. Pauline hat ihr einstiges Geburtshaus, eine Villa direkt am Rhein, geerbt, nachdem ihr Bruder Oskar in den USA verstorben ist. Oskar wollte nicht, dass seine Familie in den USA mit der deutschen Vergangenheit der Familie in Verbindung kommt. Pauline würde das Erbe am liebsten direkt ihrer Enkelin übertragen. Zu düstere Erinnerungen kommen in der alten Dame hoch, wenn sie an die Villa denkt. Ihre Geschwister, die in ihr immer nur den Bastard gesehen haben, die sie, die Jüngste, immer gemieden haben. Isabell kann etwas spüren in dem Haus. Die dunkle Geschichte scheint auch nach ihr zu greifen. Der junge Rechtsanwalt Julius hilft den beiden Frauen bei der Abwicklung des Erbes. Es knistert zwischen Isabell und Julius und er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass Isabell bleiben würde, doch wie soll sie, die lediglich von Tanzstunden lebt, so eine große Villa unterhalten? Und was für ein schreckliches Geheimnis verbirgt die Villa? Können die 2 Tagebücher aus den 20er-Jahren Licht ins Dunkel bringen?

„Die Kirschvilla“ - ist ein spannender Roman, sehr geheimnisvoll, aber auch sehr düster. Ein brutaler, ständig schlagender Vater und Ehemann, der durch gewonnene Wetten an diese große Villa geraten ist. Eine Familie ständig in Angst.

Der Roman wurde in zwei Zeitebenen geschrieben. Mal befindet sich der Leser in der Vergangenheit, dann wiederum befindet sich man in der Vergangenzeit, in den Zwanziger Jahren, in der Zeit, in der die Tagebücher geschrieben wurden. Eine sehr tragische Geschichte, die im letzten Drittel erst so richtig an Fahrt aufnimmt. Wenn ich Geschichten lese, sehe ich immer Farben. „Die Kirschvilla“ ist hier sehr dunkel, grau. Ich hätte mir etwas mehr Farbe, mehr Lebendigkeit der Personen gewünscht.

„Die Kirchvilla“ - auf alle Fälle ein Buch für Liebhaber von Familiengeschichten und deren Geheimnissen.

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