Die Legende der Adlerkrieger

Roman

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Kurz bevor sie von den Soldaten des Jin-Reiches getötet werden, schließen die beiden Kung-Fu-Kämpfer Guo Xiaotian und Yang Tiexin einen Pakt: Auf immer sollen ihre beiden noch ungeborenen Kinder einander in Treue verbunden sein. Während der Weg des Schicksals Yangs schwangere Frau an den Hof des Jin-Prinzen führt, verschlägt es Guos Frau in die weiten Steppen der Mongolei. Dort bringt sie ihren Sohn Guo Jing zur Welt, und die beiden finden Unterschlupf beim Clan des aufstrebenden Mongolenfürsten Dschingis Khan. Bald wird Guo Jing von den Sieben Sonderlingen des Südens, den herausragendsten Kung-Fu-Meistern, zum Kämpfer ausgebildet. Und schon bald findet sich der tapfere und gutherzige junge Krieger inmitten eines gewaltigen Abenteuers wieder, bei dem es um nichts Geringeres geht als das Schicksal Chinas selbst. Noch ahnt Guo Jing nicht, dass sein mächtigster Gegenspieler der von seinem verstorbenen Vater auserkorene Schwurbruder Yang sein wird ...

»In dieser Handlung steckt so viel Archetypisches, dass man an ihr mehr lernt als in vielen Geschichtsbüchern.«

Die Welt,Maximilian Kalkhof (19. Dezember 2020)

Aus dem Chinesischen von Karin Betz
Originaltitel: A Hero Born (Shediao Yingxiong Zhuan 1) - The Legends of the Condor Heroes Series Book 1
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-23776-9
Erschienen am  12. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Legende der Adlerkrieger

Leserstimmen

Um das Schicksal Chinas...

Von: sk

16.01.2021

Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut, da es ohne viele Details super auskommt. Zusehen ist ein Kung-Fu-Krieger, wodurch das Cover an die Handlung angepasst ist. Die Schlichtheit macht einen auf das Buch definitiv neugierig! Zum Inhalt: Der Roman bringt das Thema Kung-Fu wirklich gut rüber ohne gezwungen zu wirken. Zudem lernt man als Leserin oder Leser einiges über die asiatische Kultur und vor allem das Hauptthema Kung-Fu, sei es die Ausbildung und und. Auch der geschichtliche Hintergrund ist sehr interessant verpackt worden. Zum Schreibstil: Der Autor Jin Yong hat einen sehr interessanten und doch schon etwas anspruchsvollen Schreibstil. Das Buch ist sehr detailreich. Am Anfang hatte ich sehr große Probleme durchzublicken, wer eigentlich wer ist, weil alle Charaktere nach meinem Empfinden sehr ähnliche Namen haben, die ich einfach nicht auseinanderhalten konnte. An diesem Punkt hat natürlich das Glossar sehr geholfen! Es hat zwar ein bisschen gedauert, bis ich mich an alles gewöhnt habe, aber generell bin total begeistert von dem Buch. Nach dem holprigen Start wurde es sehr schnell spannend. Die Beschreibungen, sei es der Kultur halber oder der Handlung und natürlich der Landschaft, haben mir wirklich gut gefallen. Es gibt zwar im Mittelteil die ein oder langatmige Szene, die wahrscheinlich an der Detailverliebtheit des Autors liegt, aber dennoch wichtig ist. Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet worden und werden gut beschrieben. Diese Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, auch wenn es viele verschiedene Charaktere gibt. Dennoch sind sie alle auf ihre eigene Art und Weise wichtig für den Verlauf der Handlung. Insgesamt ist der Roman in 10. Kapitel unterteilt. Mein Fazit: Insgesamt hat der Autor Jin Yong eine spannende und sehr interessante Geschichte verfasst, die mich thematisch abholen konnte. Der Start war holprig, aber es wurde immer spannender und es ist sich gelohnt weiterzulesen. Dementsprechend gebe ich diesem ersten Band insgesamt 4 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus! Danke an das Bloggerportal und dem Heyne - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Unsere größte Ehre ist es nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal aufzustehen, wenn wir es tun

Von: thenerdybookbird

06.01.2021

Die Schwurbrüder Guo Xiaotian und Yang Tiexin hätte sich nie träumen lassen, dass sich ihr Leben schlagartig verändern würde, als sie den daoistischen Mönch Qiu Chuji in einer kalten Winternacht zu sich einluden, um mit ihnen etwas zu trinken. Ihre Begegnung endete mit einem Versprechen: In 10 Jahren möchte er die beiden Freunde noch einmal aufsuchen und ihre Kinder im Kung-Fu unterweisen. Ebenso bestimmte er die Namen der Kinder, die bald geboren werden sollen. Guo Xiaotians Sohn soll Guo Jing heißen und Yang Tiexins Kind soll Yang Kang heißen. Allerdings kommt es anders als die Freunde vorausgesehen haben und ihre Frauen müssen ohne sie ihre Kinder aufziehen. Das verleitet Qiu Chuji zu einer Wette mit den Sieben Sonderlingen des Südens: Qiu Chuji soll Yang Kang und die Sieben Sonderlinge sollen Guo Jing finden. So dann sollen beide bis zu ihrem 18. Lebensjahr im Kung-Fu unterrichtet werden, um sie abschließend im Garten der trunkenen Unsterblichen gegeneinander antreten zu lassen, um zu sehen, wer der bessere Meister des Kung-Fu ist. Die Suche nach den Heldenkindern nimmt ihren Anfang.. Ich war regelrecht begeistert von dieser Geschichte, die sich im Kern um Ehre, Mut und Tradition dreht. Zuvor hatte ich keinen wirklichen Bezug zur Kung-Fu Welt und verstand viele Gegebenheiten nicht z.B. empfand ich diese Schwebetechnik einiger Kämpfer in Kung-Fu Filmen immer sehr seltsam. Nach dem Lesen dieses Buches weiß ich nun endlich, warum die Kämpfer dies können. Zudem fand ich es interessant, in diese Welt einzutauchen und mehr über die Kampfkünste herauszufinden. Jede Technik hat ihren eigenen Namen wie z.B. „Giftiger Drache entsteigt der Höhle“ oder „Das Pferd umwerfen“. Dies wirkt zunächst befremdlich, da diese Namen mit der Kampfszene eng verwoben worden sind, allerdings gewöhnt man sich nach einer Zeit daran und kann manchmal sogar erraten, warum dieser Angriff so oder so genannt wurde. Generell sind die Kampfszenen sehr detailreich und interessant gestaltet und man fiebert automatisch mit den Kämpfenden mit. Mein besonderes Highlight dieses Buches war die Geschichte über die mongolischen Stämme. Neben der Geschichte rund um die Wette von Qiu Chuji, bekommt man ebenso einen Einblick in die Machtergreifung Dschingis Khan und sein Bestreben, die mongolischen Stämme zu einem Stamm zu vereinen. Natürlich kennt man den Namen Dschingis Khan, aber ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht, wie er zu seiner Macht kam und vor allem wie ihm ein solches Unterfangen gelungen hat. Natürlich findet sich auch hier sicherlich die ein oder andere Fiktion wieder, allerdings tut das der Spannung keinen Abbruch. Ebenso fand ich es interessant, einen Einblick in die geschichtlichen Ereignisse der Song-Dynastie (960-1279) zu erhalten. Die Invasion der Jin, die das heutige Peking unter ihre Kontrolle gebracht haben und gegen die Rebellion der Song-Dynastie aus dem Süden ankämpfen und versuchen, mit den Mongolen zu paktieren, liest sich unfassbar spannend. Sollte man auch einmal den Überblick über die vielen Ereignisse und unbekannten Wörtern verlieren, befinden sich am Ende des Buches, praktische Anmerkungen, die mir das Lesen auf jeden Fall erleichtert haben. Zudem habe ich Lust bekommen, mehr über diese Zeit herauszufinden. Eine Sache, die mir auch zunächst Probleme bereitet haben, waren die vielen Namen, die direkt am Anfang auftauchen. Allerdings gibt es auch dafür ein umfassendes Personenverzeichnis am Anfang, das einem zu jeder Zeit wieder auf die Sprünge hilft. Demnach kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der eine spannende Geschichte rund um Ehre, Mut und Tradition sucht, die in der Zeit der Song-Dynastie ihren Anfang nimmt. Ich erwarte mit Spannung den zweiten Band!

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Vita

Jin Yong

Jin Yong wurde 1924 in Haining, China, geboren. Er studierte kurze Zeit an der »Zentralen Politischen Hochschule« in Chongqing und war anschließend als Übersetzer und Zeitungsredakteur tätig. 1955 veröffentlichte er seinen ersten Roman, dem noch viele weitere folgen sollten. Jin Yongs Hauptwerk »Die Legende der Adlerkrieger« wurde mehrfach verfilmt sowie in zahlreiche Sprachen übersetzt und gilt in China als Meilenstein der Wuxia-Literatur. In Hongkong gibt es sogar ein eigenes Jin-Yong-Museum. Der Autor starb 2018 im Alter von 94 Jahren.

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