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Die Liebenden von Leningrad Roman

Die Tatiana und Alexander-Saga (1)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 12,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14156-1

Erschienen:  13.03.2014
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Ein mitreißender Roman vor der prachtvollen Kulisse der goldenen Paläste Leningrads.

An einem warmen Sommertag 1941 begegnet Tatiana dem jungen Offizier Alexander, der Liebe ihres Lebens. Doch Alexander hütet ein Geheimnis, das so lebensgefährlich ist wie der Krieg, der vor den Toren Leningrads steht. Werden sie jemals ihre Gefühle füreinander zeigen können?

"Doktor Schiwago" und "Vom Winde verweht" in einem Buch!

ÜBERSICHT ZU PAULLINA SIMONS BEI RANDOM HOUSE

Die Tatiana und Alexander-Saga

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Paullina Simons (Autorin)

Paullina Simons, geboren 1963 in Leningrad, emigrierte Anfang der siebziger Jahre mit ihrer Familie in die USA. Sie arbeitete in Rom und Dallas und war vier Jahre als Wirtschaftsjournalistin in London tätig, bevor sie sich als Fernsehproduzentin in New York niederließ. Mit den Romanen »Die Liebenden von Leningrad«, »Tatiana und Alexander« und »Land der Lupinen« sowie »Land der Freiheit« gelangen ihr internationale Bestseller. Paullina Simons lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, New York.

Originaltitel: The Bronze Horseman

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14156-1

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  13.03.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Leider nicht ganz mein Geschmack

Von: eulenmatz liest Datum: 15.06.2018

https://eulenmatz-liest.com/

INHALT:
An einem warmen Sommertag 1941 begegnet Tatiana dem jungen Offizier Alexander - der Liebe ihres Lebens. Heimlich treffen sie sich und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch werden Tatiana und Alexander jemals ihre Gefühle offenbaren können? Denn Alexander verbirgt ein Geheimnis, das so lebensgefährlich ist wie der Krieg, der vor den Toren Leningrads auszubrechen droht.

MEINUNG:
Die Liebenden von Leningrad ist der erste Teil der Tatiana und Alexander Saga. Mich hat das Buch interessiert, weil ich bisher noch gar keine Bücher gelesen habe, die in Russland gespielt haben. Außerdem war das Buch irgendwie auch in aller Munde und hat so mein Interesse geweckt.

Ich muss sagen, dass ich schwer in die Geschichte hineingekommen, was aber häufig normal ist wenn sich nicht in der gewohnten kulturellen Umgebung befindet. Ich hatte Schwierigkeiten mir die ganzen Namen zu merken. Gleich zu Anfang war ich auch schockiert, wie Tatiana Familie auf engsten Raum leben muss. Tatiana und ihr Zwillingsbruder Pavel sind u.a. der Grund, warum ihre große Schwester keinen Mann für sich finden kann, weil Tatiana bei ihrer Schwester schlafen muss und so der Platz für eben diesen nicht vorhanden ist.

Für Tatiana konnte ich mich nicht so richtig erwärmen. Ich empfand sie als ziemlich naiv, was aber auch ihrem Alter geschuldet ist. Das Liebesdreieck zwischen Alexander, Dascha und ihr fand ich auch schwierig und war leider schnell genervt davon. Dascha tat mir leid und Gleiches gilt eigentlich auch für Tatiana, denn manchmal hatte man das Gefühl Alexander nutzt beide nur aus. Er ist auch ein sehr unruhiger junger Mann, der gerne mal zu Jähzorn neigt. Man muss Tatiana zu Gute halten, dass sie entwickelt und in ihren jungen Jahren und stemmt eigentlich alleine das Glück ihrer Familie, die alle nicht arbeiten gehen.

Großartig waren die historischen Fakten. Man muss hier aber Geduld haben, denn die Autorin beschreibt die Schlacht um Leningrad auf ungefähr 200 Seiten. Im krassen Gegensatz dazu stehen dann relativ plump beschriebene Sexszenen, die dem Niveau der historischen Beschreibungen nicht gerecht wurden und so unfreiwillig einen Bruch im Erzählstil bedeuteten. Es las sich fast so als hätten es zwei verschiedene Personen geschrieben.

FAZIT:
Einiges gefiel, anderes wiederum nicht. Die Geschichte war ein Wechselbad der Gefühle beim Lesen und für mich selbst. Der historische Charakter wurde gut herausgearbeitet, aber zu den Charakteren und deren Beziehungen zueinander fand ich keinen Zugang.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Kann mit historischen Fakten glänzen

Von: LeseBlick Datum: 17.02.2018

leseblick.blogspot.de/

Wer sich für Liebesromane, welche in der Zeit des Zweiten Weltkrieges interessiert, hat mit Sicherheit schon von der Geschichte von Tatiana und Alexander gehört. Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfuhr, dass diese Trilogie vom Heyne Verlag neu aufgelegt wird. Der perfekte Anlass, um die Liebesgeschichte selbst kennenzulernen.

An die 752 Seiten stellte ich die Erwartung an eine große Liebesgeschichte vor der Kulisse des Zweiten Weltkrieges. Leider konnte der Reihenauftakt meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.

Zu Beginn des Buches lernt man die 17-jährige Tatiana und ihre Familie, um Großeltern, Eltern und die Geschwister Pascha und Dascha kennen.
Tatiana erschien mir anfänglich sehr jung und naiv. Ihren Eltern spürt man durchweg die Enttäuschung an, dass die nur einen Sohn haben. Ihre beiden Töchter bringen sie nur sehr wenig Liebe entgegen. So kommt es auch, dass vor Kriegseintritt Russlands lediglich der Sohn Pascha, welcher gleichzeitig Tatianas Zwillingsbruder in Sicherheit gebracht werden soll. Die Eltern schicken ihn in ein Ferienlager außerhalb von Leningrad.
Dascha, die 7 Jahre älter ist als Tatiana genießt ihr Leben und bändelt gerne mit jungen Soldaten an. Auch sie erschien mir naiv. Keine der beiden ahnte, welche Schrecken der Kriegseintritt ihres Heimatslandes mit sich bringen wird.

Sehr früh in der Geschichte tritt die junge Tatia dann auf Leutnant Alexander Below. Da die Reihe deren Namen trägt, ist dem Leser schnell klar, dass hier die große Liebesgeschichte auf uns wartet und sehr früh ihren Beginn nimmt.
Doch dann kommt es zu einen überraschenden Wende.
Auch Dascha will ihrer Familie ihren neuen Freund vor stellen, einen Soldaten namens Alexander Below. Für Tatia ein Schock.
An dieser Stelle sei schon zu verraten, dass es keine typische Liebesgeschichte wird. Wer Dreieckskonstellationen nicht mag, sollte sich ebenso im Klaren sein, dass „Die Liebenden von Leningrad“ eben diese mit sich bringt.
Alexander steht zwischen zwei Schwestern, obwohl er doch ganz klar nur eine liebt. Diesen Part habe ich so einfach nicht erwartet. Demnach entwickelte sich die Geschichte ab dieser Wende für mich ganz anders als erwartet.

Russland tritt in den Krieg ein und nach dem ersten Drittel des Buches konnte mich dieser mittlere Teil der Story am meisten packen. Er überzeugt mit sehr gut recherchierten Details. Die Einkesselung Leningrads, die täglichen Bombardierungen und vor allen die kaum vorstellbaren Beschreibungen der Hungersnöte des Winters 1941/1942 sind für mich das Highlight des Buches.
Da Russland tatsächlich mein Lieblingssetting in Büchern ist und ich mich sehr für die Kriegsgeschehnisse in diesem Land interessiere, kann ich sagen, dass ich die Jahre 1941 und 1942 in noch keinem anderen Roman so authentisch und erschreckend dargestellt gelesen habe.

Das letzte Drittel des Buches spielt ab Juni 1942.
Die Geschichte um Tatiana und Alexander geht weiter, allerdings bekam die Autorin leider nicht die Kurve. Vor allem die Liebesgeschichte konnte mich einfach nicht packen. Es gab den ein oder anderen Moment, in denen ich gebangt und gehofft habe, aber im Großen und Ganzen blieb mir die Romanze zu emotionslos, zu unromantisch und vor allem herrschte ein zu großes Hin und Her, welches mich immer wieder aus der Liebesgeschichte riss.

Viele interessiert bestimmt noch, ob ich die Reihe nun weiterlesen werde oder ob ich die Reihe unbeendet lasse, da mich Band 1 einfach nicht so begeistern konnte, wie gedacht. Dazu kann ich aktuell nur sagen, dass ich Band 2 bestimmt nicht gleich zur Erscheinung im Juli 2018 lesen werde, aber ich doch schon wissen möchte, ob die Autorin es im zweiten Band für meinen Geschmack besser macht.
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Absolut nicht überzeugen konnte mich in diesem historischen Roman die Liebesgeschichte. Sowohl im ersten Drittel war mir alles zu verwirrend und durcheinander. Die beiden Akteure verhielten sich meiner nach wie zwei Jugendliche. Und auch das letzte Drittel war für mich alles andere als fesselnd.
Vor allem die intimeren Beschreibungen zwischen den beiden erschienen mir schlecht übersetzt und dadurch total kindisch und nicht der Zeit entsprechend.

Mein Fazit
Auch wenn dieser Roman mich nicht mit der großen Liebesgeschichte packen konnte, so waren es die historischen Beschreibungen, welche mir einen Schauer über den Rücken gejagt haben und welche ich nicht vergessen werde.
Band 2 werde ich lesen, allerdings frage ich mich hier schon, ob es wieder einen historischen Part geben wird oder die Autorin sich hauptsächlich auf die Liebesgeschichte der beiden konzentrieren wird.

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