Die geliehene Schuld

Roman

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Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Inklusive aufklappbarem Lesezeichen mit Personenverzeichnis

»Die geliehene Schuld verwebt gekonnt, spannend und emotional Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte rund um die Nachkriegszeit. Absolut lesenswert!«

WDR 4 "Bücher" (05. Mai 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20922-3
Erschienen am  05. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Claire Winters Bestseller »Die geliehene Schuld« jetzt im Taschenbuch

Leserstimmen

war mir zuviel Politik und zuviel Geheimdienst, Charaktere aber toll ausgearbeitet

Von: Nordlicht liest

29.09.2019

Die Redakteurin Vera Lessing bekommt von ihrem Kollegen und Jugendfreund Jonathan ein Paket mit Unterlagen über seine aktuellen Recherchen übersendet. Er wusste, dass sein Leben in Gefahr ist und er wollte die Ergebnisse in Sicherheit wissen. Als er tatsächlich bei einem fingierten Unfall ums Leben kommt sieht Vera es als ihre Pflicht an, dass sie seine Ergebnisse vervollständigt und an die Öffentlichkeit bringt. Veras Ermittlungen und das Kennenlernen von Jonathan und Marie haben sich im ersten Teil des Buches abgewechselt. Die zeitlichen Sprünge, die die Autorin vornimmt um beide Zeitebenen am Ende zu vereinen fand ich anfangs sehr anstrengend. Es kam mir so vor als würde ich 2 unterschiedliche Bücher lesen. Entsprechend schwer bin ich in die Story gekommen. Ab zweiten Hälfte dann wurde es allerdings interessanter. Die Erzählstränge liefen langsam aufeinander zu und man fieberte dem Moment entgegen wo alles offen da liegt. Mittlerweile sind nicht nur Marie, Jonathan und Vera im Spiel sondern die Familien von Marie, Vera und ihre Freundin Lina spielen auch eine große Rolle. Es gab ein paar überraschende Wendungen und ich wurde endlich an das Buch gefesselt. Die geschichtlichen Hintergründe rund um die Nürnberger Prozesse und die Flüchtlingsrouten der Nazis waren sehr gut rund um die fiktiven Charaktere verwoben. Zum Ende dann wurds mir aber zu politisch, zuviel Geheimdienst und zu verworren. Sehr schade, ich hätte dem Buch wirklich gerne mehr Punkte gegeben, aber mich hats leider nicht abgeholt. Habe mich den größten Teil durch die Seiten geschleppt und hätte es auf jeden Fall schon im ersten Drittel abgebrochen wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre. 3 Sterne, weil ich mich zeitweise gut unterhalten gefühlt habe und die Charaktere wirklich gut ausgearbeitet wurden. Leider konnte mich die Story aber nicht komplett für sich einnehmen und ich habe alles sehr nüchtern und ohne wirkliches Interesse verfolgt .

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Historischer Roman mit Gänsehaut

Von: friederickes bücherblog

14.05.2018

Das Cover Das Cover zeigt ein Foto der Nachkriegszeit, das wunderbar mit dem Titel und dem Klappentext abgestimmt ist. Es hat mich sofort mit seiner Präsentation angezogen und eingeladen das Buch lesen zu wollen. Die Geschichte (Achtung Spoiler!) Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Krieges ihren Mann und ihre Eltern verloren. Dieses Schicksal und weitere traumatische Erlebnisse erzeugen nach dem Krieg (1949) den großen Wunsch endlich alles hinter sich lassen zu können. Als eines Tages ihr Kollege und Jugendfreund Jonathan auf merkwürdige Weise ums Leben kommt, ändert sich die Situation. Er hat ihr noch kurz vor seinem Tod einen Brief zukommen lassen. Darin befanden sich seine Recherchen, die er über ehemalige Kriegsverbrecher gesammelt hatte. Außerdem hatte er Kontakt zu einer Sekretärin im Stab von Konrad Adenauer. Vera blieb nach der Durchsicht nichts anderes übrig, als den Spuren nachzugehen, die ihr Jonathan hinterlassen hatte. Sie führen in die Geheimdienste, die eine starke Macht ausübten. Eine gefährliche Aufgabe. Meine Meinung: Ein Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Es handelt sich um einen Roman, der mit deutscher Zeitgeschichte angefüllt ist, die in ihrer ganzen Härte perfekt in einen Krimi mit zwei zarten Liebesgeschichten eingearbeitet wurde. Die Geschichte deckt alle Facetten der unsäglichen Geschehnisse und Täterschaft ab, die nach dem Krieg verdeckt, versteckt und verheimlicht werden sollten. Und dazu waren den Tätern alle, aber wirklich alle Mittel recht. Die Autorin schreibt in einer wunderbaren, spannenden und leicht verständlichen Sprache. Die Protagonisten, besonders Vera und Marie sind beeindruckend. Alle Figuren aber verkörpern ihren Charakter sehr glaubhaft. Die wechselnden Perspektiven halten die Spannung auf höchstem Niveau. Beeindruckend auch die exzellente Recherche der Zeitgeschichte und die perfekte Einflechtung in die Geschichte. Ich habe schon viel gelesen darüber, was damals passiert ist. Aber das, war noch einmal eine Steigerung. Das Ausmaß über die Kriegsverbrecher, deren Fluchtwege nach der Kapitulation und deren teilweise Eingliederung in die neue Republik hat mich entsetzt. Mein Fazit: Ein Buch, das nicht nur erstklassige Unterhaltung bietet, sondern auch zum Nachdenken anregt und Zeitgeschichte näherbringt. Ein Buch das alles bietet, was ein gutes Buch ausmacht. Ein Buch, das man gelesen haben muss. Dieses Buch bekommt eine ausdrückliche Leseempfehlung. friedericke von "friederickes bücherblog"

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Vita

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, verliert dabei aber nie die gründliche Recherche aus den Augen. Gerade die deutsche Nachkriegsgeschichte interessiert sie sehr. Die Autorin macht daraus einen spannenden und gleichzeitig sachkundigen Romanstoff mit mutigen und interessanten Charakteren.

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Events

07. Juni 2020

Lesung mit Claire Winter

Fürstenberg/Himmelpfort | Lesungen
Claire Winter
Kinder ihrer Zeit

Links

Pressestimmen

»Packend!«

Freundin (07. März 2018)

»Unbedingt lesen!«

Für Sie (12. März 2018)

»Eine fesselnde, grandios erzählte Geschichte um die epochale Frage von Schuld und Sühne.«

Münchner Merkur (26. Mai 2018)

»Winter verwebt ihre Handlung geschickt mit der realen deutschen Nachkriegszeit.«

Gong (09. März 2018)

»Winter steigt tief in ein wenig beschriebenes Kapitel der deutschen Geschichte ein. Eine fein recherchierte Geschichte…«

Emotion (01. April 2018)

»Claire Winter gelingt mit ihren Büchern eine ungewöhnliche Mischung aus Fiktion und Fakten. Ihre Charaktere sind immer stimmig, der Schreibstil niemals kitschig.«

Radio NDR Info (08. Juli 2018)

»Die geliehene Schuld ist eine hoch spannende Geschichte über die Suche nach der Wahrheit.«

Lesezeit Klassik Radio (25. März 2018)

»Fesselnd!«

BUNTE (21. Juni 2018)

»Winters Pageturner fasziniert, indem es historische Fakten mit gut gemachter Unterhaltung zu einem komplexen Personen-Puzzle inszeniert. (…) Agenten- und Liebesroman im Nachkriegsdeutschland, der auf historischen Fakten zur Organisation Gehlen basiert.«

BÜCHER Magazin (23. Mai 2018)

»Mit ihrem Roman vermittelt Claire Winter ein Wissen, das gerade den weit nach dem Krieg geborenen Generationen weitgehend fehlt. (…) Insofern ist 'Die geliehene Schuld' nicht nur eine spannende und in angenehmer Sprache erzählte Geschichte, sie ist auch lehrreich, ohne je belehrend zu wirken.«

www.histo-couch.de (19. Juni 2018)

»Die Berliner Autorin verbindet exakt recherchierte Tatsachen mit feinfühliger Fantasie.«

Haller Kreisblatt (16. März 2018)

»Mich hat das Buch sehr begeistert. (...) Das Buch verdient den Begriff ‚Kopfkino‘ – absolut lesenswert.«

Allgemeine Lüneburger Zeitung (24. Februar 2018)

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