VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die geliehene Schuld Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 17,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 22,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20922-3

NEU
Erschienen:  05.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Inklusive aufklappbarem Lesezeichen mit Personenverzeichnis

Zur Webseite der Autorin www.claire-winter.de

»Packend!«

Freundin (07.03.2018)

Claire Winter (Autorin)

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Nach »Die Schwestern von Sherwood« folgte der SPIEGEL–Bestseller »Die verbotene Zeit«. »Die geliehene Schuld" ist ihr dritter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt in Berlin.

»Packend!«

Freundin (07.03.2018)

»Unbedingt lesen!«

Für Sie (12.03.2018)

»Winter verwebt ihre Handlung geschickt mit der realen deutschen Nachkriegszeit.«

Gong (09.03.2018)

»Winter steigt tief in ein wenig beschriebenes Kapitel der deutschen Geschichte ein. Eine fein recherchierte Geschichte…«

Emotion (01.04.2018)

»Die geliehene Schuld ist eine hoch spannende Geschichte über die Suche nach der Wahrheit.«

Lesezeit Klassik Radio (25.03.2018)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20922-3

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  05.03.2018

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Claire Winter - Die geliehene Schuld

Von: Kerstin Junglen Datum: 19.03.2018

https://lesemaniac.blogspot.de

Kurzbeschreibung:
Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Zur Autorin:
Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Nach Die Schwestern von Sherwood folgte der SPIEGEL–Bestseller Die verbotene Zeit. Die geliehene Schuld ist ihr dritter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt in Berlin.

Meinung:
Das Nachkriegsdeutschland im Jahr 1949: Die Journalistin Vera Lessing, die für eine Berliner Zeitung arbeitet, verliert ihren Jugendfreund und Kollegen Jonathan Jacobsen durch einen mysteriösen Unfall. Jonathan hinterließ ihr eine Mappe mit brisantem Recherchematerial zum Thema NS-Kriegsverbrecher, und Vera möchte seine Arbeit weiterführen und so eventuell den Grund für Jonathans gewaltsamen Tod ans Licht bringen. Hierbei spielt auch Marie Weißenburg eine Rolle, Jonathans Freundin und Sekretärin in Konrad Adenauers Stab in Bonn. Schnell wird Vera klar, dass sie in ein Wespennest gestochen hat und sie sich selbst bald in größter Gefahr befindet.

Claire Winter hat mit ihrem neuesten Buch nicht nur ein Stück deutsche Zeitgeschichte zu Papier gebracht, vielmehr liest sich der Roman im Fortlauf fast schon wie ein Krimi. Vera Lessing ist ein sympathischer Charakter, die alles daransetzt, dem mysteriösen Tod ihres Jugendfreundes Jonathan auf die Spur zu kommen. Sie begibt sich auf gefährliches Terrain, denn hier haben höhere Mächte ihre Finger im Spiel, denn Jonathan war mit seinen Recherchen zu neugierig geworden.

Marie Weißenburg, die junge Sekretärin, hat mir als Person am besten gefallen. Durch ihre erste richtige Stelle im neuen Politikmachtzentrum in Bonn wird sie zusehends selbstbewusster und bricht nach einem tragischen Vorfall mit ihrer Familie, was ihr allerdings kein Glück bringen wird. Ihr Schicksal konnte berühren und gleichzeitig auch wütend machen.

Claire Winter hat für ihren Roman sehr viel Recherche betrieben, was man jeder Seite anmerkt. Die Verbindung zwischen NS-Kriegsverbrechern und dem Geheimdienst, der hier noch in sehr kleinen Kinderschuhen steckt, ist verstörend und der Lebenslauf von Reinhard Gehlen, der den deutschen Geheimdienst gründete, mehr als abenteuerlich. Obwohl man ja heutzutage weiß, dass viele damalige Nationalsozialisten später Führungspositionen in der Politik und anderen hohen Ämtern bekleideten, führt die Autorin dies dem Leser nocheinmal richtig vor Augen und man kann manches Mal nur den Kopf schütteln über das, was sich diese Herren zur damaligen Zeit erlauben konnten.

Aber auch andere verwandte Themen, wie das Schicksal der sogenannten "Displaced Persons", die "Rattenlinie" und die Verbindung zur katholischen Kirche kommen zur Sprache. Claire Winter mischt hier gekonnt fiktive Protagonisten mit historisch belegten Fakten. Daher kann ich diesen Roman meinerseits nur weiterempfehlen, denn hier hat die Autorin für mich thematisch voll ins Schwarze getroffen, und ich werde mir sicherlich auch ihre anderen beiden Bücher einmal näher anschauen. Abgerundet wird der Roman noch mit einem erklärenden Nachwort der Autorin und einem Personenverzeichnis.

Fazit:
Ein erstklassig recherchierter Roman, der Deutschlands Nachkriegsgeschichte in Bezug auf NS-Kriegsverbrecher und Geheimdienst unterhaltsam und gleichzeitig authentisch-spannend erzählt. Sehr zu empfehlen!

Die geliehene Schuld

Von: Ladysmartypants Datum: 05.03.2018

https://ladysmartypants.wordpress.com

Unsere Vergangenheit macht uns zu dem, was wir sind. Als Menschen und als Land. Und kaum ein Land wurde wohl so von seiner Vergangenheit beeinflusst wie Deutschland Anfang der 1950er Jahre. Der Krieg war verloren, viele Teile des Landes nach wie vor besetzt und viele Kriegsverbrecher noch immer auf freiem Fuß. Genau in dieser Übergangszeit spielt Claire Winters Geschichte Die geliehene Schuld. Der historische Roman, der am 5. März 2018 beim Diana Verlag erschienen ist, erzählt die Geschichte einer Journalistin, die durch den Unfall eines Freundes in ein Netzt dunkler Machenschaften hineingezogen wird.

Diese Journalistin heißt Vera Lessing und möchte den Krieg und alles, was damit zusammenhängt, am liebsten einfach nur vergessen und hinter sich lassen. Doch dann erhält sie eine Nachricht aus dem Grab. Ihr Freund Jonatahn hatte ihr kurz vor seinem tragischen Unfall einen Brief geschickt, der alles verändert. Obwohl Vera Angst hat, ist sie wild entschlossen, Jonathans Mörder zu finden und wird dabei in seine Arbeit hineingezogen. Worauf sie sich damit eingelassen hat, wird ihr erst klar, als es fast zu spät ist.

Die geliehene Schuld ist ein Roman in den ich extrem schnell hineingefunden habe und der mich von Anfang an fasziniert hat. Ich weiß nicht, ob es am Cover oder dem Klappentext lag, aber irgendwas hat eindeutig den richtigen Ton getroffen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was ihr eine ungemeine Tiefe verleiht und dem Leser Einblicke in alle Aspekte des Plots bietet. Die geliehene Schuld hat aus einem chronologischen Sichtpunkt keine lineare Erzählstruktur, da nicht nur zwischen Personen, sondern auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesprungen wird. Und das äußerst effektiv. Denn obwohl diese lineare Ordnung fehlt, ist man als Leser zu keinem Zeitpunkt verloren. Es ist immer klar, warum hier in die Vergangenheit gesprungen wird und Erkenntnisse der Vergangenheit haben außerdem einen Einfluss auf die Gegenwart.

Eben diese gezielten Sprünge zwischen Personen und Zeiten machten Die geliehene Schuld zu einer dynamischen Geschichte mit mindestens genauso dynamischen Charakteren. Vor allem Vera, die im Verlauf ins Zentrum der Geschichte rückt, ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Wie angemerkt wird, obwohl, oder gerade weil sie Angst hat, nimmt sie die Ermittlungen auf und lässt sich nicht abschütteln. Denn das schuldet sie Jonathan, ihrem besten Freund, der ihr in allen Lebenslagen beistand. Aber auch die anderen Charaktere beeindrucken. Eben durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven bekommt man ein sehr gutes Gespür für jeden Charakter.

Obwohl gleich am Anfang ziemlich viel passiert, braucht die Geschichte doch ein klein wenig Anlauf, oder, um genau zu sein, braucht Vera ihn, denn erst wenn sie die Spur aufnimmt, geht es richtig los. Durch die aufklärenden Rückblicke kommt eine angenehme Geschwindigkeit und ein solider Spannungsbogen zu Stande. Ab einem gewissen Punkt gibt es jedoch kein Halten mehr - was ja an sich nichts Schlechtes ist. Dass diese Zunahme der Geschwindigkeit dann auch noch perfekt zur Geschichte passt, ist lobenswert und erklärt (vielleicht), warum ich das Buch einfach nicht mehr weglegen konnte und 400 Seiten an einem Nachmittag gelesen habe.

Alles in allem ist Die geliehene Schuld eine schöne, wie tragische Geschichte. Schon alleine das Setting sollte so viel verraten. Winter schafft es wirklich, durch die Erzählperspektiven die verschiedenen Nuancen ihrer Geschichte hervorzuheben und wie Vera, versucht der Leser die Puzzleteile zusammenzusetzen. Wer also einen mysteriösen und unheimlich spannenden historischen Roman mit einer starken Hauptfigur und einer wundervoll arrangierten Geschichte lesen möchte, der liegt bei Die geliehene Schuld goldrichtig.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 16.03.2018

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, diesen so tollen Titel zu lesen. Man erfährt durch die spannende, im Wechsel der erzählperspektiven fesselnd geschriebene Geschichte, sehr viel über die Nachkriegszeit. Dies ist ein echter Frühjahrsfavorit.

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 16.02.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

Darf man Bücher über schwere Themen, die ihre Brisanz bis heute nicht verloren haben, schlicht, spannend, einfach, getarnt als Roman, Familiengeschichte und etwas vorhersehbare Liebesgeschichte schreiben? Ist es angebracht, Historie, die Politik bis heute prägt in leichte Kost zu verwandeln? Ja, man darf und soll, sofern man Clare Winter heißt. Faszinierend, wie Winter die „Rattenlinie“ so ganz nebenbei in ihren Roman einbaut, wie Sie Historie, historischen Kontext und die Tragweite der Ereignisse nach dem zweiten Weltkrieg bis ins Heute an den Leser bringt! Wie sie die Dimension des Geschehenen in eine zwar voraussehbare, aber dennoch fesselnde und spannende Geschichte verpackt! Ich bin begeistert!

Voransicht

  • Weitere E-Books der Autorin