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Dolfi und Marilyn Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13971-1

Erschienen: 08.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, Taschenbuch

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Paris im Jahr 2060. Der geschiedene, alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gerät durch einen Tombolagewinn in den Besitz eines Klons. Doch er bekommt nicht irgendeinen Klon vom Supermarkt geliefert: Es ist A.H.6, der sechste existierende, eigentlich verbotene Klon von Adolf Hitler. Dieser ist allerdings ganz anders als der Lieferant seines genetischen Materials: Er ist sanftmütig, bescheiden, unterwürfig und für Tychos Sohn ein willkommener Spielkamerad bei Computerkriegsspielen. Zu diesem merkwürdigen Hausgast gesellt sich bald noch ein Klon von Marilyn Monroe, den Tycho Mercier von seinem Nachbarn erbt. Sie verkörpert den Schwarm seiner Jugendjahre, aber auch sie riecht nach Ärger, denn es handelt sich um eine Raubkopie aus Südostasien …

Ein herrlich überdrehtes Spiel mit den Auswüchsen unserer modernen Welt und den langen Schatten der Geschichte, das uns zu einem waghalsigen Gedankenspiel verführt und uns augenzwinkernd den Spiegel vorhält.

"So ist Saintonges Roman mehr als nur eine freche Satire, nämlich ein fein gestricktes Werk, das nicht nur mit französischem Esprit und feinem Witz glänzt, sondern hinter der schillernden Fassade eine nachdenkliche Ebene verbirgt."

Deutschlandradio Kultur, Irene Binal (11.09.2014)

François Saintonge (Autor)

François Saintonge ist das Pseudonym eines erfahrenen französischen Schriftstellers. Der Urheber selbst bezeichnet sich als Klon eines Autors, der entschlossen ist, im Hintergrund zu bleiben, um zu verhindern, dass seine physische Präsenz sich vor sein Werk und die faktische Wahrnehmung seiner Worte schiebt. Wer glücklich schreiben will, schreibe im Verborgenen!

"So ist Saintonges Roman mehr als nur eine freche Satire, nämlich ein fein gestricktes Werk, das nicht nur mit französischem Esprit und feinem Witz glänzt, sondern hinter der schillernden Fassade eine nachdenkliche Ebene verbirgt."

Deutschlandradio Kultur, Irene Binal (11.09.2014)

"Sprachlich elegant und geruhsam erzählt, zum Nachdenken anregend, aber ganz ohne erhobenen Zeigefinger."

NDR Kultur, Christiane Irrgang (14.10.2014)

"Ein fesselndes, kraftvolles, überraschendes und originelles Leseerlebnis, das moralische Fragen aufwirft, dabei aber zum Glück auf den erhobenen Zeigefinger verzichtet."

WDR 5 "Bücher" (22.11.2014)

"Temporeich, intelligent und unterhaltsam."

Münchner Merkur (31.01.2015)

"Wunderbar überdrehte Satire aus Frankreich - mit philosophischen Denkanstößen."

Hörzu (02.01.2015)

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Aus dem Französischen von Olaf Roth
Originaltitel: Dolfi et Marilyn
Originalverlag: Editions Grasset & Fasquelle, Paris 2013

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-13971-1

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: carl's books

Erschienen: 08.09.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Gut gemachte Satire mit viel Stoff zum Schmunzeln, Nachdenken und manchmal auch schockiert sein. :-)

Von: Annika M. aus München Datum: 27.06.2016

Nach Vermes "Er ist wieder da", habe ich ein großes Interesse an der satirischen und modernen Auseinandersetzung mit der Wiederauferstehung Hitlers entwickelt. Denn dieses Gedankenspiel ist irgendwie gruselig aber auch höchst wichtig, um nicht zu vergessen und auch einmal auf andere Art und Weise dem Thema zu begegnen.
Da die Franzosen ja bekannt sind für gute Satire habe ich bei dem Buch gleich mal zugeschlagen und war sehr neugierig.

Im Prinzip ist die Geschichte in zwei Hälften geteilt und hat einen ähnlichen Spannungsbogen wie Vermes, ohne das hier zu viele Parallelen wären. Saintonge legt die Handlung in die etwas weitere Zukunft in die 2030er und lässt einen Klon Hilters auf die Welt. Was als generellere Auseinandersetzung mit Hitler, aber auch der Gesellschaft (durch das Thema Klonen) noch recht harmlos beginnt, steigert sich im zweiten Teil zu einer Persiflage, die - trotz Überzeichnung, mir etwas Gänsehaut gebracht hat. Ich will deswegen nicht zu viel verraten, man sollte sich als Leser hier überraschen lassen.

Am Ende hat mich aber Vermes noch etwas mehr überzeugt. Vielleicht auch, weil endlich mal ein Deutscher das Thema so dezidiert angenommen hat und es noch mehr Realitätsnähe besaß als dieses Buch. Trotzdem ein gelungener Roman, der viele Denkanstöße und gute Satire bereithält.

Klone berüchtigter Persönlichkeiten erleben Ihre eigene Geschichte

Von: Buchfeeteam Datum: 15.05.2016

https://www.facebook.com/buchfeeteam

Rezension zu : „Dolfi und Marilyn“ von Francois Saintonge
Inhalt :
Wir befinden uns in Frankreich im Jahr 2060, aber das ist Nebensache.
Das Klonen von berühmten, bereits verstorbenen Persönlichkeiten ist mittlerweile selbstverständlich und die Klone ein hübsches Spielzeug für die Superreichen.
Einige Klonreihen vergangener Berühmtheiten wurden jedoch aufgrund von Bevölkerungsprotesten verboten und zurückgezogen, so auch Adolf Hitler.
Jedoch rutscht ein Klon durchs Raster und landet zufällig bei dem armen, geschiedenen Professor für Geschichte Tycho Mercier und seinem Sohn Bruno.
Er versucht mit aller Macht, den Klon wieder loszuwerden, wird dabei jedoch vor einige Hindernisse gestellt. Als dann auch noch sein Nachbar erkrankt und dessen Klon Marilyn Monroe, die der Nachbar offensichtlich am Schwarzmarkt erworben hat, zu Tycho flüchtet und um Asyl bittet, wird es in seinem Haushalt ziemlich voll.
Die Polizei bekommt Wind von den verbotenen Klonen und beginnt, mächtig Ärger zu machen.
Dolfi und Marilyn jedoch lassen sich nicht erwischen und versuchen ihren Häschern zu entkommen. Dabei schließt Dolfi eine verhängnisvolle Bekanntschaft, die die Vergangenheit um jeden Preis wieder auferstehen lassen will.
Zum Buch
Eine witzige Idee ist das auf jeden Fall. Da man von Anfang an mitten im Geschehen ist und immer was passiert, hat man auch beim Lesen einen durchgängig guten Lesefluss, auch wenn die geschichtlichen Referate, die Tycho manchmal gedanklich oder verbal für seine Umgebung abhält, etwas weitschweifig und lästig sind.
Leider bleiben die Charaktere, vor allem Dolfi, für mich über weite Strecken des Buches sehr flach, so dass ich mich nicht richtig hineinversetzen konnte und mich somit die Geschichte nicht so richtig gefangen hat. Es gibt viele humorige Passagen, aber nicht so, das ich in Gelächter ausgebrochen wäre beim Lesen, es blieb wenn überhaupt dann bei einem leichten Schmunzeln.
Ich schwanke in der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen, gebe den 4. Stern aber dafür, dass es wirklich leicht zu lesen war und dem Autor Respekt dafür gebührt, sich an das immer noch schwierige Thema Hitler und sein Reich heranzuwagen.
Somit ist „Dolfi und Marilyn“ eine nette, unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch, aber nichts was den Leser vom Hocker reißen wird.

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