Dolfi und Marilyn

Roman

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Paris im Jahr 2060. Der geschiedene, alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gerät durch einen Tombolagewinn in den Besitz eines Klons. Doch er bekommt nicht irgendeinen Klon vom Supermarkt geliefert: Es ist A.H.6, der sechste existierende, eigentlich verbotene Klon von Adolf Hitler. Dieser ist allerdings ganz anders als der Lieferant seines genetischen Materials: Er ist sanftmütig, bescheiden, unterwürfig und für Tychos Sohn ein willkommener Spielkamerad bei Computerkriegsspielen. Zu diesem merkwürdigen Hausgast gesellt sich bald noch ein Klon von Marilyn Monroe, den Tycho Mercier von seinem Nachbarn erbt. Sie verkörpert den Schwarm seiner Jugendjahre, aber auch sie riecht nach Ärger, denn es handelt sich um eine Raubkopie aus Südostasien …

Ein herrlich überdrehtes Spiel mit den Auswüchsen unserer modernen Welt und den langen Schatten der Geschichte, das uns zu einem waghalsigen Gedankenspiel verführt und uns augenzwinkernd den Spiegel vorhält.

"So ist Saintonges Roman mehr als nur eine freche Satire, nämlich ein fein gestricktes Werk, das nicht nur mit französischem Esprit und feinem Witz glänzt, sondern hinter der schillernden Fassade eine nachdenkliche Ebene verbirgt."

Deutschlandradio Kultur, Irene Binal (11. September 2014)

Aus dem Französischen von Olaf Matthias Roth
Originaltitel: Dolfi et Marilyn
Originalverlag: Editions Grasset & Fasquelle, Paris 2013
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-13971-1
Erschienen am  08. September 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

leider nicht meins, aber eine sehr außergewöhnliche Story

Von: Anni Silber

29.08.2018

Fakten: Titel: Dolfi und Marilyn Autor: Francois Saintonge Verlag: Penguin Verlag Status: Einzelband Seitenzahl: 287 Seiten Preis: 9,00 € Format: Taschenbuch/ Broschiert ISBN: 9783328100263 Erscheinungsdatum: 08.08.2016 Story: Wir befinden uns in Paris im Jahr 2060. Inzwischen ist es legal tote, berühmte Menschen zu klonen und bei sich aufzunehmen. Der Geschichtsprofessor Tycho Mercier hätte aber niemals gedacht dass Klone eines Tages sein Leben bestimmen würden. Alles beginnt als er den Tombola-Gewinn seiner Exfrau nach Hause geliefert bekommt und sich dieser Klon als A.H.6 alias Adolf Hitler herausstellt. Die Adolf Hitler Klone erweisen sich jedoch als Nummer 6 der verbotenen Klonserien und gelten als äußerst illegal. Besonders schwierig ist es den neuen Hausgast "Dolfi" loszuwerden, da sein Sohn zum einen an den kleinen Hitler hängt und das Schicksal eines vernichteten Klon zu grausam für Tycho ist. Das Chaos wird aber erst richtig perfekt als sein Nachbar durch einen Schlaganfall verstirbt und er seinen Klon von Marilyn Monroe ebenfalls aufnimmt. Aber auch Marilyn ist kein normaler Klon, denn sie ist eine Raubkopie aus Südostasien.... Meine Meinung: Von Anfang an wusste ich dass man diese Geschichte nicht wirklich ernst nehmen kann, da dieses Buch eine Satire aus Frankreich ist. Ich war dennoch fasziniert von der Idee eine Geschichte von Klonen über Adolf Hitler und Marilyn Monroe erzählt zu bekommen. Leider muss ich zugeben, dass mich diese Geschichte letztendlich leider nicht von sich überzeugen konnte. Die Idee an sich finde ich nach wie vor recht witzig, doch leider hat es mir etwas an der Umsetzung gemangelt. Begonnen hat es schon bei den Klonen. Ich finde dass die Beschreibung der Klone in diesem Buch das mit Abstand wichtige ist und die Darstellung der Klone in diesem Buch finde ich den Klonen nicht gerecht. Obwohl die Klone wie wir Menschen mehr oder weniger auf die Welt kommen, werden sie in diesem Buch wie eine Art Gegenstand behandelt. Ich habe sie mir immer wie eine Art Roboter vorgestellt die nicht dazu gehören und nur für den Haushalt gut sind. Des weiteren kam ich mit dem Protagonisten Tycho Mercier in diesem Buch absolut nicht klar. Seine Art wurde mit der Zeit ziemlich anstrengend, da er es nicht schaffte sich eine eigene Meinung zu bilden. Ständig war er sich über neue Situationen in diesem Buch unsicher und wechselte dem entsprechend auch seine Meinung. Und vor allem gegen Ende des Buches gefiel mir die Entwicklung der Geschichte nicht mehr. Immer wenn es eine neue Geschichte rund um Hitler gibt, geht sie in die gleiche Richtung und so wie sie in diesem Buch dargestellt wurde war es für mich einfach nicht gelungen. Was jedoch an diesem Buch sehr positiv war, war die Tatsache dass das Buch optisch sehr schön gestaltet war und den Leser auch zum lesen anregt. Außerdem ließ sich das Buch durch den flüssigen und leichten Schreibstil sehr schnell lesen. Fazit: Obwohl ich Anfangs guter Dinge war dass mir dieses etwas andere Buch vielleicht gefallen konnte, wurde ich leider eines besseren belehrt. Es gab viele Aspekte in diesem Buch die mir schlicht weg nicht gefallen haben und mir die Geschichte rund um Dolfi und Marilyn nicht schmackhaft machen konnten. Der Schreibstil und die Aufmachung dieses Buches ließ mich jedoch das ein oder andere vergessen und ließ mich als Bewertung von 2 Sternen als für dieses Buch stimmen. Für jeden Leser der vielleicht mal eine ganz andere außergewöhnliche Geschichte haben möchte die mit Hitler zu tun hat, der wird seine Freude an diesem Buch haben, doch ich bin leider nach we vor etwas enttäuscht von diesem Buch. Bewertung: 2 von 5 Sterne

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Vita

François Saintonge

François Saintonge ist das Pseudonym eines erfahrenen französischen Schriftstellers. Der Urheber selbst bezeichnet sich als Klon eines Autors, der entschlossen ist, im Hintergrund zu bleiben, um zu verhindern, dass seine physische Präsenz sich vor sein Werk und die faktische Wahrnehmung seiner Worte schiebt. Wer glücklich schreiben will, schreibe im Verborgenen!

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Olaf Matthias Roth

Olaf Matthias Roth, der mit einer Arbeit über den italienischen Dichter Gabriele d’Annunzio promovierte, ist seit über zwanzig Jahren als literarischer Übersetzer aus dem Italienischen, Französischen und Englischen tätig. Außerdem hat er etliche Sachbücher zum Thema Klassische Musik veröffentlicht. Seit August 2018 ist er Chefdramaturg am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.

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Pressestimmen

"Sprachlich elegant und geruhsam erzählt, zum Nachdenken anregend, aber ganz ohne erhobenen Zeigefinger."

NDR Kultur, Christiane Irrgang (14. Oktober 2014)

"Ein fesselndes, kraftvolles, überraschendes und originelles Leseerlebnis, das moralische Fragen aufwirft, dabei aber zum Glück auf den erhobenen Zeigefinger verzichtet."

WDR 5 "Bücher" (22. November 2014)

"Temporeich, intelligent und unterhaltsam."

Münchner Merkur (31. Januar 2015)

"Wunderbar überdrehte Satire aus Frankreich - mit philosophischen Denkanstößen."

Hörzu (02. Januar 2015)

"Sehr gewagt - und geglückt."

style - Schweizer Illustrierte (20. November 2014)

"Kein anderer Autor hat bislang den Spagat zwischen düsterer Vergangenheit und wohl ebenso finsterer Zukunft so brillant gemeistert wie François Saintonge. Unbedingt lesen!"

FRIZZ - Das Magazin (17. Oktober 2014)

"Massiver Lesespaß mit intelligentem Sprachstil."

Unicum (01. November 2014)