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Ein Kopf macht noch keine Leiche. Jimm Juree 2 Ein Thailand-Krimi

Die Jimm Juree-Romane (2)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14105-9

Erschienen: 21.04.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kriminalreporterin Jimm Juree leidet unter Provinzblues. Nachdem ihre Mutter die fragwürdige Idee hatte, ein renovierungsbedürftiges Hotel zu kaufen, lebt die exzentrische Sippe in einem verschlafenen Nest – und Jimm sieht ihre Karrierechancen schwinden. Doch eines Morgens schlagen Jimms Hunde beim Gassigehen Alarm: Irgendein Strandgut ist äußerst interessant, nur leider zu groß zum Apportieren. Jimm findet einen Männerkopf, den sie artig den örtlichen Behörden meldet. Weil deren Interesse mäßig ist, ermittelt die findige Thailänderin bald auf eigene Faust – irgendwo muss schließlich auch der Rest des Toten stecken ...

„Cotterill öffnet eine Wundertüte voller Sprachwitz, absurden Szenen und skurril-liebenswerten Charakteren.“

Bielefelder (01.07.2014)

ÜBERSICHT ZU COLIN COTTERILL

Colin Cotterill, der selbst einige Jahrzehnte in Asien verbrachte, hat mit Dr. Siri einem ganz und gar einzigartigen Ermittler Leben eingehaucht. Einen, der die Schläue einer Miss Marple mitbringt und auch mindestens so viel spröden Charme. Siri ist ein lakonisches Schlitzohr, altersweise, zu klug, um immer rational vorzugehen, und gegenüber Frauen immer ein wenig tollpatschig. Inzwischen wissen viele Leser zu schätzen, dass sich auch mit leisen Tönen eine spannende, skurrile und komische Geschichte erzählen lässt.

Die Dr. Siri-Romane

Die Jimm Juree-Romane

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Colin Cotterill (Autor)

Colin Cotterill wurde 1952 in London geboren. Nach einer Ausbildung zum Englischlehrer begab er sich auf eine Weltreise, die viele Jahre andauerte. Er lebte lange in Australien, Japan, Thailand und Laos, wo er Englischkurse an verschiedenen Universitäten gab und sich als Sozialarbeiter engagierte. Mittlerweile ist der Hundeliebhaber und begeisterte Comiczeichner in Thailand sesshaft geworden. Seine in Laos angesiedelte Krimiserie um Dr. Siri Paiboun, den querköpfigen Leichenbeschauer und Ermittler wider Willen, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Auch Colin Cotterills zweite Spannungsreihe, die im gegenwärtigen Thailand spielt und in deren Mittelpunkt die Kriminalreporterin Jimm Juree und ihre verrückte Familie stehen, begeistert weltweit die Leser. Colin Cotterill lebt mit seiner Frau in Chumphon, Thailand.

Mehr zum Autor und zu seinen Büchern erfahren Sie unter www.colincotterill.com

„Cotterill öffnet eine Wundertüte voller Sprachwitz, absurden Szenen und skurril-liebenswerten Charakteren.“

Bielefelder (01.07.2014)

»Colin Cotterill liefert mit diesem Buch die perfekte Strandlektüre für genussvolle Stunden in der Sonne.«

Be Styled (28.05.2014)

Aus dem Englischen von Jörn Ingwersen
Originaltitel: Grandad, There's a Head on the Beach
Originalverlag: Quercus

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14105-9

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 21.04.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Eine geniale Krimireihe ...

Von: Angi Datum: 19.01.2016

blog.beastybabe.de

Die Geschichte:
Eine etwas skurrile kleine Familie hat es in eine abgelegene Gegend von Thailand verschlagen, in der gerade auch noch der Monsun tobt. Hauptperson ist die 34-jährige Jimm Juree, eine inzwischen freiberufliche Kriminalreporterin, die gerne ihre Nase in Dinge steckt, die sie nichts angehen – zumindest nach Meinung der “Bösen”. Sie wird bei ihren privaten Nachforschungen tatkräftig unterstützt von ihrem Opa Jah (Ex-Polizist), ihrem Bruder Arny (ein Bodybuilder mit einem weichen Herz: “Jumbojet mit dem Gemüt einer Taube”), ihrer leider meist etwas verwirrten und sehr tierlieben Mutter Jitmanat (genannt “Mair”) und ihrem zweiten Bruder Somkiet, der inzwischen zu ihrer Schwester Sissi wurde.
Im zweiten Band der Reihe bekommt es Jimm gleich mit zwei spannenden Fällen zu tun. Erst einmal findet sie einen abgetrennten Kopf, der am Strand angespült wurde. Und dann fragt sie sich außerdem noch, welches Geheimnis die beiden seltsamen Frauen verbergen, die momentan ihre einzigen Gäste im “Gulf Bay Lovely Resort” (der heruntergekommenen Ferienanlage, die Mair in Band 1 überraschend gekauft hat) sind.
Der einsame Kopf führt Jimm auf eine Spur, die nicht nur zu einem einzigen Verbrechen führt, sondern zu einer ganzen Reihe davon – und alles hat mit illegalen Arbeitern aus dem benachbarten Birma zu tun. Leider stecken auch einige Uniformträger ganz tief in der Sache drin und es wird wieder einmal richtig gefährlich für Jimm …

Meine Meinung:
Diese Reihe gehört zu meinen Favoriten, weil hier einfach alles stimmt: die perfekte Mischung aus Spannung, Herz, Humor und Insiderwissen. Der Autor lebt selbst in der Gegend, über die er hier schreibt – und das merkt man auch sehr oft. Er spricht ganz nebenbei Probleme an, die in der Region herrschen, wie z. B. die vielen herrenlosen Hunde und wie mit ihnen meist umgegangen wird. Aber manche Dinge macht er auch zum Hauptthema, wie in diesem Buch die furchtbaren Bedingungen, unter denen (illegale) Einwanderer aus dem Nachbarland Birma leiden müssen. Außerdem spielt auch der Monsun und seine Folgen eine nicht unerhebliche Rolle.
All das erzählt uns Colin Cotterill sehr eindrucksvoll und anschaulich, so dass man den stinkenden Müll am Strand beinahe riechen kann.

Jimm und ihre Familie sind mir schon im ersten Band total ans Herz gewachsen. Sie sind allesamt etwas schräg drauf, aber dabei absolut liebenswürdig und einzigartig. Mair vergrößert wieder ihre Schar der geretteten Tiere – notfalls auch mittels Diebstahl, wenn es nötig ist. Jimm wächst fast über sich hinaus und begibt sich auf eine extrem gefährliche Mission, die zu allem Überfluss auch noch auf dem Meer ihren Höhepunkt findet. Arny wird von schlimmen Selbstzweifeln geplagt und auch er mutiert zum Helden, wenn auch nicht ganz uneigennützig. Opa Jah springt über seinen Schatten und kooperiert mit Menschen, die er eigentlich nicht mag (was praktisch fast auf jeden zutrifft, der nicht zur Familie gehört). Und sogar Sissi verlässt endlich den heimischen Computer, um gemeinsam mit ihren Lieben für die gute Sache zu kämpfen. Natürlich ist auch Lieutenant Chompu wieder mit von der Partie, für mich gehört er praktisch schon fast zur Familie.

Die Story ist super durchdacht und bietet fesselnde Spannung und beste Unterhaltung bis zur letzten Seite. Beide Fälle werden gelöst und mit viel Einfallsreichtum und ungewöhnlichen Methoden zu einem stimmigen Abschluss gebracht. Am Ende wird noch ein anderes, großes Geheimnis gelüftet, was ich persönlich sehr lustig fand.
Jetzt freue ich mich schon sehr auf Band 3, der schon lesebereit liegt.

Fazit:
Eine geniale Krimireihe mit sympathisch-skurrilen Charakteren, viel Humor, Herz und Verstand! Unbedingt lesen!

Interessant zu lesen

Von: Ulla Leuwer Datum: 15.06.2015

ullasleseecke.blogspot.de/

Meine Meinung:
Urlaubszeit - Reisezeit. Nach Thailand werde ich es allerdings nie schaffen, mir ist der Flug einfach zu lang. Umso mehr freue ich mich, wenn ich Krimis lesen kann, die in fernen Ländern spielen. Lerne ich sie auf diese Art und Weise doch näher kennen. Manchmal stellt sich dann auch die Reiselust ein (wenn die Länder für mich nicht so weit entfernt sind). In vielen Büchern werden nebenbei die wunderschönen Gegenden beschrieben. Aber dieses Buch hat mir Thailand überhaupt nicht näher gebracht. Natürlich will ich immer Land und Leute kennen lernen und hier habe ich sehr viel über das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen erfahren. Das fand ich wirklich sehr interessant, aber so richtig Lust auf das Land kam bei mir gar nicht auf.

Die Protagonistin Jimm war mir sehr sympathisch und ihre Familie ebenfalls. Wobei ich es trotzdem nicht verstanden habe, warum die Mutter eine Hotelanlage in einer für Tourismus schlechten Gegend kauft und außerdem auch keine Ahnung hat, wie so etwas zu führen ist.
Die Geschichte wird in meinen Augen zunächst etwas schleppend erzählt. Jimm findet am Strand einen Kopf und niemand interessiert sich dafür. Aber Jimm kann und will dies nicht so einfach hinnehmen, schließlich war sie eine gute Kriminalreporterin. Ich lerne nach und nach ihre Familienmitglieder und ihre Freunde kennen, leider aber auch ihre Feinde.

Eines Tages tauchen zwei Frauen auf, die in einer der Hütten übernachten wollen. Sie verhalten sich merkwürdig und so hat Jimm dann noch mehr, worum sie sich kümmern muss. Natürlich will sie das Geheimnis der beiden Frauen lüften.
Bis jetzt hätte ich das Buch eigentlich immer noch nicht so richtig als Krimi bezeichnet. obwohl es schon spannend wurde. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich vielmehr über Thailands Probleme erfahre, die ich als Tourist auch nicht wahr genommen hätte. Und der Satz des Autors, er würde ja gerne behaupten, dass er sich die Geschichte von den Birmanen ausgedacht hätte, sie aber leider wahr ist, hat mich dann auch nachdenklich gemacht.

Der Autor hat es dann aber sehr gut verstanden, die gesellschaftlichen Probleme mit der Geschichte von Jimm zu verknüpfen. Endlich, so im letzten Drittel wurde es für mich richtig spannend und ich konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. So sehr haben mich die Schilderungen, wie Jimm alles löst, gefesselt.

Das Buchcover finde ich sehr ansprechend und dies war auch der Grund, weshalb ich mir das Buch näher angesehen habe.

Dieses Buch ist das zweite in dem Jimm Juree ermittelt und war für sich abgeschlossen. Fragen blieben keine offen, allerdings weist der letzte Satz auf etwas hin, was im dritten Buch mit Sicherheit näher ausgeführt wird. Ich hatte hier nicht das Gefühl, etwas versäumt zu haben, weil ich das erste Buch nicht kannte. Alle für mich wichtigen Informationen hat der Autor kurz erwähnt. Einzig die Neugierde könnte dafür sorgen, dass ich das erste Buch auch noch lesen möchte.

Fazit:
Ich fand das Buch ganz interessant, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen werde.
Allerdings werde ich niemandem vom Lesen abraten. Manchmal stelle ich einfach zu hohe Ansprüche.

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