Meine Suche nach dem Nichts

Wie ich tausend Kilometer auf dem japanischen Jakobsweg lief und was ich dabei fand

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Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden. Auf Shikoku, dieser entrückten Insel abseits der Megastädte und Shinkansen-Trassen, verläuft der japanische Jakobsweg, der älteste Pilgerpfad der Welt: ein Auf und ab von 1.300 Kilometern und 88 Tempeln. Die Pilgerin wird über Berge klettern und an der Küste entlanglaufen, ihre Lehrmeister in Sachen Nirwana werden Mönche, Einheimische und andere Pilger sein, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Wird es Lena gelingen, das glücksbringende Nichts zu finden?

»Seit mehr als tausend Jahren pilgern Menschen über die schöne, wilde Insel Shikoku. Die 1.300 Kilometer lange Tour ist der älteste Backpackerpfad der Welt.«

Spiegel Online

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farbiger Bildteil
ISBN: 978-3-641-23808-7
Erschienen am  20. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Meine Suche nach dem Nichts

Von: Freunde fürs Leben

20.01.2020

Lena Schnabl fasst nach einer Krankheit einen Entschluss: Einfach mal neu anfangen. Sie reist tausende Kilometer nach Japan, um dort den ältesten Pilgerpfad der Welt – den japanischen "Jakobsweg" – zu laufen. Während der 1.300 Kilometer langen Reise trifft sie neben dutzenden Tempeln, auch auf Einheimische, Mönche und Menschen, die ihre Motivation teilen. Ein bewegendes und interessantes Buch, dass die Frage aufwirft: ist eigentlich die Reise schon das Ziel?

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Ich bin dann mal ... in Japan

Von: Virginie Storm

10.08.2019

»Und wenn die Zehen lila werden, gehen Sie bitte wieder ins Krankenhaus. Okay?« Die Autorin Lena Schnabl ist Journalistin, hat Japanologie studiert und war zig mal in Japan. Nach einer schweren Krankheit beschließt sie zu pilgern. Rund um die Insel Shikoku führt ein 1.300 km langer Pilgerweg. 88 Tempel liegen auf der Hauptstrecke. »And can I have a spoon?«, bestellt der Typ auch noch Löffel für die Suppe. Die trinkt man doch. Aber gut, Hochmut ist sicher keine buddhistische Tugend. Das Tempelessen ist vegetarisch, wird in verschiedensten Schälchen serviert und schmeckt ziemlich lecker. Shojin ryori heißt es, was so viel bedeutet wie »Küche der religiösen Hingabe«. Lena Schnabel kennt sich mit den Besonderheiten der japanischen Sprache, Kultur und den aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft aus. Perfekt, um uns Nicht-Japanern die Eigenarten dieses Landes zu erklären. Warum sagt man in Japan »die Ampel ist blau«, obwohl sie grün leuchtet? Was bedeutet es, wenn jemand sagt, sie wandere "chokochoko"? Sie erzählt von den Mythen des Meister Kobo, von Trail Magic und anderen Pilgern. Sie schildert die Gebräuche in den heißen Bädern, die Rituale im Tempel und die abwechslungsreiche Landschaft. In den Beschreibungen ihres Tages erfährt man Hilfreiches über die praktische Seite des Pilgerns: Wo übernachte ich? Wie ernähre ich mich? Wie schütze ich mich vor der Sonne und Blasen? Die Japaner, im Alltag sehr zurückhaltend mit Hilfe, sind den Pilgern gegenüber ungeheuer freundlich und großzügig. Tage der Erschöpfung weichen Tagen der Wut; dem Wunsch, allein zu sein; aber auch dem Glück und der Euphorie auf dem »Weg, der das Herz wäscht und poliert«. Fazit: Ein wunderschönes Buch. Leseempfehlung für Japan-Fans, Pilger und Reiselustige.

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Vita

Lena Schnabl ist freie Journalistin in Deutschland, Japan und der Welt. Sie fühlt sich in Megastädten wie Tokyo und São Paulo zu Hause, besitzt keinen Regenschirm und schreibt über Menschen, die durchfallen, durchkommen und durchknallen: Ein Mann, der 48 Jahre lang unschuldig im Todestrakt sitzt und dann frei kommt. Lastwagenfahrer, die im verstrahlten Fukushima gegen Atomkraft demonstrieren. Berliner Wrestler, die einander für Geld, Ruhm und das eigene Ego verdreschen. Sie studierte Japanologie, Sinologie und Politik in München und Sapporo und besuchte die Zeitenspiegel-Reportageschule. Ihre Reportagen erscheinen unter anderem bei Neon, Spiegel, Süddeutsche Zeitung, brand eins, das Magazin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Zwischen teilnehmender Beobachtung, Pilger-Burnout und Euphorie erörtert sie im Plauderton, aber fundiert recherchiert, Begegnungen mit dem kulturell und spirituell anderen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (19. Dezember 2019)

»Ein Fußmarsch direkt ins Nichts war genau das, was ich nach einer längeren Krankheit brauchte. Also lief ich in Japan 1.300 Kilometer im Kreis, um die Leere und das höchste Glück zu finden ...«

Lena Schnabl

»Tolle Lektüre für alle Wander-Fans, Abenteurer und (Nicht-)Suchende!«

femtastics (24. April 2019)

»Dieses Buch ist ein Erlebnisbericht, der die Leser mitnimmt auf den Weg und bis hinein in die Gedankenwelt der Autorin. Einfach mitreißend geschrieben!«

Neue Westfälische (13. Juli 2019)

»Die Fülle des Minimalismus, auch die Art wie sie schreibt: Reportage ohne Schnörkel. Eine echte Alternative für alle Jakobsweg-gesättigten Bergbuchleser europäischer Prägung.«

Bayern 2, Rucksackradio – Alpine Bücherschau 2019 (07. Dezember 2019)

»Aufregend!«

IN - Leute, Lifestyle, Leben (18. Juli 2019)

»Erleuchtend!«

tina GESUND & Fit (02. August 2019)

»Mitreißend.«

Brigitte Woman (03. September 2019)

»In einem lockeren und amüsanten Schreibstil bringt Lena Schnabl dem Leser Japan näher.«

Märkischer Sonntag (27. Juli 2019)

»Was als ungewisses Abenteuer beginnt, wird zu einer inspirierenden Reise zu einem neuen Ich.«

Wander Magazin (11. September 2019)

»Einfach schön!«

Leo, Ausgabe B südliche Vorderpfalz (22. August 2019)

»Aufregend!«

IN München (01. Juli 2019)