Schneeflockenträume

Roman

(9)
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Manchmal findet man die Liebe da, wo man sie am wenigstens erwartet hätte ...

Josie Avery hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen Ponder in einer Lodge zu arbeiten. Dort verliert Josie ihr Herz – an die wilde, schöne Landschaft Alaskas, und auch Palmer, ein Kunstschmied, mit dem sie sich angefreundet hat, schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken, und es fällt ihr nicht leicht, Abschied zu nehmen. Trotzdem reist sie schließlich zurück nach Seattle. Gerade in der Weihnachtszeit jedoch merkt sie, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die beste war. Und dann steht Palmer auf einmal vor ihrer Tür …


Aus dem Amerikanischen von Nina Bader
Originaltitel: Alaskan Holiday
Originalverlag: Ballantine Books, New York 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24639-6
Erschienen am  16. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension zu "Schneeflocken Träume"

Von: Büchereule

17.11.2019

Ich habe schon einige Bücher von Debbie Macomber in meinem Bücherregal und ein teil davon auch bereits gelesen, doch dieses Buch war mit Abstand das schlechteste das ich von ihr gelesen habe. Bin echt etwas enttäuscht. Die Story ist an sich wirklich gut, nur leider nicht gut umgesetzt, man hätte noch so viel mehr daraus holen können. Bereits am Anfang wird man quasi in die Geschichte hineingeworfen, man denkt beim Lesen so: "Irgendwas läuft hier schief... Gab es schon ein Buch davor? Hab ich was überlesen/ verpasst...?" Denn die Geschichte beginnt in Alaska und es geht immer Abwechselnd um Josie und Palmer. Die Anscheinend schon zu einander gefunden haben doch das wird gar nicht wirklich erzählt. Man erfährt dann nach das Josie eigentlich nur für 6 Monate dort ist um die Zeit zu überbrücken, bis sie bei einem Sterne Koch ihre neue Position als Souechefin antreten kann, was für sie der absolute Höhepunkt ihrer Kariere werden soll. In Alaska lernt sie dann Palmer kennen, der eindeutig mehr für Josie zu empfinden scheint, als umgekehrt der Fall ist. Er tat mir echt leid, und ich dachte mir oh Gott wie kann man sich in eine so scheinbar gefühlslose und egoistische Frau verlieben? .. Auf jeden Fall hat die Autorin dann doch noch die Kurve bekommen und es hat sich noch zu einem passablen Winter-/ Weihnachtsroman entwickelt.

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Schneeflocken und Träume sucht man vergebens

Von: Bücher in meiner Hand

01.10.2019

Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Debbie Macomber fast immer schöne Romane mit tollen Charakteren, nachvollziehbaren Handlungen ohne oberflächliche Beschreibungen schreibt. Leider nicht in "Schneeflockenträume" - auf den ersten Seiten bin ich ziemlich erschrocken, wie platt die Geschichte daher kommt. Nach der Hälfte der 272 Seiten wurde es zwar besser, das haut die Story aber nicht raus. Mich dünkte der Roman extrem oberflächlich, und hörte sich kaum nach Debbie Macomber an. Die Geschichte hätte unheimlich Potential, aber das wurde nicht genutzt. Die Lodge, in der Josie in den letzten sechs Monaten als Köchin gearbeitet hat, macht dicht für den Winter. So wie es im Roman beschrieben wurde, klingt es sehr unglaubhaft. Es müsste doch erst mal gründlich geputzt werden, in der Küche, den Zimmern, den Wohnungen. Die Lebensmittel aufgebracht, entsorgt; die Heizungsanlage auf Sparmodus oder ganz ausgestellt, das Haus schnee - und eventuell tiersicher gemacht werden. Doch die Besitzer verlassen das Haus frühmorgens mit den letzten Gästen. "Schliess einfach die Türe, wenn du gehst" - ernsthaft? Auch wenn Ponder im Winter eine Geisterstadt ist: es braucht mehr, als einfach die Türe nur abzuschliessen, bevor die Lodge sechs Monate unbewohnt bleibt. Den Charakteren fehlt es ebenso an allem: Jack denkt nur immer ans Essen, sehr unpassend ganz oft - so ein Charakter finde ich nicht mal so schlimm, nur fehlte mir das liebevolle, mit dem man so eine Figur sonst ausstattet, damit man dessen Ungehobeltheit nicht übel nimmt. Palmer und Josie sollen verliebt sein, doch das merkte man ihnen nicht an. Mir fehlten Gespräche und Beschreibungen wie Josie und Palmer Zeit miteinander verbrachten. Oder zumindest Erinnerungen an Situationen, die sie zusammen erlebt haben. Eine Handvoll Sätze - mehr Einblick bekommen die Leserinnen nicht. Stattdessen wird Josie die Frage aller Fragen mehr als nur unbeholfen gestellt: die hört sich an, als ob Palmer einfach eine Frau zuhause braucht, die für ihn da ist, damit er den Winter nicht alleine verbringen muss. Gefühle und Sehnsucht sucht man vergebens. Auch fand ich Palmers Job nicht passend für einen Mann, der sechs Monate im Jahr nicht oder nur äussert schwer, erreichbar ist. Der Roman spielt in einem winzigen Nest in Alaska, an einem See. Im Winter wohnen gerade noch eine Handvoll Leute dort, es gibt weder eine Fähre noch eine Autostrasse, mit der das Dorf erreicht werden kann. Nur per Kufenflugzeug und auf Bestellung ist Ponder im Winter erreichbar. Mir reichten die Erzählungen von Angie nicht, um mir das Leben vor Ort vorzustellen. Ich persönlich kann es mir schon vorstellen - es muss karg und einsam sein im Winter, Essen nur aus der Gefriertruhe, kein frisches Gemüse, die Umgebung wahrscheinlich zauberhaft, still, voller Schnee, viele Tiere in den Wäldern, eine rauhe Wildnis - aber die Autorin konnte mir all das in "Schneeflockenträume" nicht vermitteln. Fazit: Locker zu lesen, aber Emotionen, Charaktere mit Tiefgang, Schneeflocken und Träume sucht man vergebens in diesem oberflächlichen und enttäuschenden Roman. 2 Punkte.

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Vita

Debbie Macomber begeistert mit ihren Romanen Millionen Leserinnen weltweit und gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, strickt sie oder verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington, und im Winter in Florida.

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