(Hrsg.)

The future is female!

Was Frauen über Feminismus denken
Mit Beiträgen von Emma Watson, Keira Knightley, Katrin Bauerfeind u.v.m.

eBook epub
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Die Welt, in der Frauen heute leben, ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. »The future is female! Was Frauen über Feminismus denken« ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung. Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu!

Herausgeberin von »The future is female« ist die britische Style-Kolumnistin und Pink-Protest-Gründerin Scarlett Curtis; das Buch wird zeitgleich mit der britischen und der amerikanischen Ausgabe zum International Girls' Day am 11.10.2018 erscheinen. Beiträgerinnen sind unter anderem: Emma Watson • Keira Knightley • Bridget Jones (von Helen Fielding) • Saoirse Ronan • Dolly Alderton • Jameela Jamil • Kat Dennings • Rhyannon Styles und viele mehr.

Außerdem exklusiv in der deutschen Ausgabe: Essays von Katrin Bauerfeind • Karla Paul • Tijen Onaran • Fränzi Kühne • Milena Glimbovski • Stefanie Lohaus.

»Brillant, witzig, wahrhaftig. Diese Essays werfen ein strahlendes Licht auf den Weg zukünftiger Frauengenerationen.« Reese Witherspoon

»Brillant, witzig, wahrhaftig. Diese Essays werfen ein strahlendes Licht auf den Weg zukünftiger Frauengenerationen.«

Reese Witherspoon

Originaltitel: Feminists don't wear pink and other lies
Originalverlag: Penguin
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24126-1
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die perfekte Lektüre für Frauen, um sich selbst besser zu akteptieren

Von: Kate

09.03.2019

Heute zum internationalen Tag der Frauen kann ich gar nicht anders als dir dieses Buch vorzustellen. Denn es steht vermutlich wie kein anderes dafür, wofür Frauen stehen, was sie wollen, und vor allem, was sie sind und können. Was habe ich mir von diesem Buch erhofft? Als vollkommener Feminismus-Neuling habe ich mir ein Werk erhofft, dass mir den Feminismus näher bringt. Das mir vor allem erklärt, wofür dieser Feminismus eigentlich steht. Ich wollte diesen genervten Beigedanken loswerden, sobald dieses Wort auch nur genannt wird, der mich seit einer Weile begleitet. Weil ich das Thema für totgeredet hielt, weil mich die vielen Diskussionen nervten. Ich wollte endlich verstehen, was sich da wirklich abspielt, dass Feminismus nichts schlechtes ist, dass es auch nicht schlecht ist, Feministin zu sein, wie man überhaupt zu einer Feministin wird. Was ich bekommen habe … Nein, meiner Meinung nach habe ich keinen Ratgeber bekommen, der mir erklärt, was Feminismus ist. Was es bedeutet Feministin zu sein. Vermutlich, weil das gar nicht möglich ist, denn Feminismus scheint für jeden etwas anderes zu sein, jeder nennt andere Dinge, die eine Feministin tun darf oder nicht. Es ist so ein weitgefasster Begriff und handelt irgendwie doch nur davon, für seine Rechte einzustehen, für Gleichberechtigung. Ich würde dieses Buch also nicht als Leitfaden für den Feminismus bezeichnen, sondern als aufbauende Lektüre für Frauen. Weil dort so viele unterschiedliche weibliche Persönlichkeiten zu Wort kommen. Frauen, die viel erreicht haben und doch nicht anders sind als du und ich. Es geht um Frauen, die sehr schüchtern sind und dennoch in großen Räten sprechen ohne dass es irgendeiner der Anwesenden erwartet hätte. Es geht darum, wie wir Frauen und Mädchen uns verhalten und das dies schon seit Generationen in uns verankert ist. Es geht ums Aussehen, im Gesicht oder im Intimbereich, wie unterschiedlich wir alle sind und wie wir uns selbst fertigmachen, weil unser Aussehen nicht der Norm entspricht. Nicht jede der enthaltenen Essays hat mir wirklich etwas gegeben. Nicht bei jedem war mir klar, was die Verfasserin mir damit sagen möchte. Andere waren einfach nur urkomisch (wie z.B. der der Schauspielerin Kat Dennings), andere drückten genau diese Zweifel aus, die ich selbst habe. Der Text von Alison Sudol hat mir total gut gefallen, weil er zeigte, dass selbst sie sich nicht genau darüber im Klaren ist, was dieser gewaltige Begriff „Feminismus“ bedeutet, dass sie selbst nicht immer weiß, wie sie sich zu verhalten hat, um Feministin zu sein oder eben nicht. Als besonders inspirierend empfand ich Alaa Murabits Geschichte. Denn sie ist eine sehr junge Ärztin, die sich für libanesische Frauen einsetzt. Bei einer Sitzung zu diesem Thema wurde sie nicht als Dr. Murabit erkannt und zum Personal dirigiert. Einfach weil sie jung und weiblich ist und man ihr äußerlich nicht zutraut, was sie geschafft hat. Sie selbst hat nichts dazu gesagt, weil sie sich in diesem Moment eingeschüchtert gefühlt hat, weil sie schüchtern ist und nicht immer auf den Tisch hauen kann. Das hat mir so viel gegeben, weil ich mich darin sehr gut wiederfinde. Ich sehe jünger aus als ich bin, bin noch dazu ziemlich klein, da ist es manchmal schwer sich zu behaupten. Aber Alaa Murabit zeigt, dass es möglich ist. Fazit „The Future is Female“ ist anders als ich es erwartet habe. Es ist weniger ein Buch, das dir den Feminismus genau erklären wird, sondern eher eine Sammlung von Gedanken und Problemen von Frauen. Ganz egal ob es um Selbstbewusstsein oder schlicht um Aussehen geht. Das ist aufbauend, motivierend und inspirierend – vor allem, wenn man selbst mit Komplexen zu kämpfen hat. Daher kann ich dieses Buch nur empfehlen. Einfach um zu merken: Hey, andere Frauen haben die gleichen Probleme und können trotzdem erfolgreich sein.

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[Gelesen] The future is female!: Was Frauen über Feminismus denken

Von: Janine Amberger

23.02.2019

Feminismus, das ist eines dieser großen Wörter, von denen man schon mal gehört hat und meist sofort abgeschreckt ist. Hinter diesem Oberbegriff steckt einfach so viel, und der Einstieg ins Thema scheint auf den ersten Blick erschlagend. Jedoch erscheinen aktuell eine Menge Bücher, die genau diesen Einstieg etwas erleichtern können – so auch die Textsammlung The future is female!: Was Frauen über Feminismus denken, die von der Journalistin und Aktivistin Scarlett Curtis herausgegeben wurde. In der erweiterten deutschen Ausgabe finden sich rund sechzig Beiträge in acht Rubriken, die ganz unterschiedliche Themen aufgreifen und sich dem Feminismus recht kurzweilig annähern. Das geben bereits die Rubriken etwas her: Erleuchtung • Zorn • Freude • Zeit für ein bisschen Poesie • Aktion • Bildung • Lektüreempfehlung • Zu guter Letzt Ich mochte dieses Potpourri an Themen, welches eine große Bandbreite an Beiträgen ermöglicht hat. Zwar findet sich auch einiges an geschichtlichen Fakten zum Feminismus in der Textsammlung, aber vieles kommt direkt aus dem Alltag. Wie werden Frauen im Beruf behandelt? Welche Schwierigkeiten bringt teilweise allein schon eine ungewöhnliche Haarfarbe? Was passiert, wenn man bei einem wichtigen Termin auf einmal merkt, dass die Periode beginnt? Welche Erwartungshaltung hat die Gesellschaft gegenüber frischgebackenen Müttern eigentlich? Die Stimmen, die Curtis für diese Sammlung herausgesucht hat, sind recht verschieden, sowohl was Alter, Herkunft und Branche anbelangt. Im Buch selbst erfährt man meist nicht mehr als ein paar Stichpunkte (Journalistin, Aktivistin, Unternehmerin, etc.), was ich etwas schade fand: Klar kann man die Frauen im Internet recherchieren, aber ein kurzer Steckbrief wäre doch besser gewesen als diese teils sehr weit gefassten Stichpunkte. In den Beiträgen konnten sich die Frauen recht ungezwungen mit ihren Erfahrungen und Eindrücken beschäftigen, manchmal sind die Einträge sehr kurz, dann wieder etwas länger, was die Textsammlung sehr angenehm zu lesen macht. Meine liebstem Beiträge waren dabei unter anderem Schwarzmaler-Alphabet (Kat Dennings), Das schwächere Geschlecht (Keira Knightley), Zehn Arten, die Frauen in deinem Leben zu unterstützen (Olivia Perez), Playlist für Feministinnen und Feministen in jeder Lebenslage (Akilah Hughes) sowie Die Geschichte des Feminismus (Claire Horn), aber ich habe generell sehr viele Stellen markieren und Anregungen mitnehmen können. So einsteigerfreundlich ich diese Textsammlung auch empfand, darf man beim Schmökern nicht vergessen, dass es persönliche und damit natürlich subjektive Eindrücke der jeweiligen Frauen sind. Etwas reflektieren muss man das Gelesene schon oder es zumindest als Startpunkt für weitere Recherche nutzen, und trotz der Fülle an Beiträgen fallen manche Bereiche hintenüber oder werden nur angeschnitten. Ebenso wird zwar jeder Beiträge für sich in dieser Sammlung entdecken können, aber nicht alle werden gefallen oder einem Anregungen geben können – aber das ist gerade das tolle an solchen Textsammlung bzw. Lesebüchern! Was etwas weniger toll dagegen ist, ist die Gestaltung des Buches. Ich kenne die Originalausgabe nicht, aber warum musste die deutsche Ausgabe so knallig pink werden? Gut, dass Baker-Miller-Pink ist im ersten Augenblick ebenfalls gewöhnungsbedürftig, wird aber wenigstens in einem Beitrag thematisiert. Vom Titel fange ich gar nicht erst an, weil ich mich mit dieser Kombination aus neuem englischen Titel plus deutschem Untertitel mittlerweile abgefunden habe… aber die unterschiedlichen Textformate in den Beiträgen haben mich wirklich gestört. Ab und an werden Zitate nochmal groß abgedruckt, dann wiederum werden einzelne Passagen hervorgehoben. Das mag in einer Zeitschrift funktionieren, in einem Buch fand ich es eher verwirrend und es hat mich einige Male aus dem Lesefluss gerissen. Wenn Ihr einfach mal in dieses große Thema Feminismus reinschnuppern wollt, dann ist The future is female!: Was Frauen über Feminismus denken ungeachtet einer Kritikpunkte eine gute Textsammlung und Sprungbrett dafür. Mit den Worten von Claire Horn: "Es gibt so viele verschiedene Konzepte, mit denen du dich auseinandersetzen kannst, so viele feministische Aufträge, derer du dich annehmen kannst, und so viel Raum für deine eigenen Ideen." | Seite 393

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Vita

Scarlett Curtis

Herausgeberin von »The future is female« ist die britische Style-Kolumnistin und Pink-Protest-Gründerin Scarlett Curtis.

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Elke Link

Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für Ihre Übersetzung des Romans „Silas Marner“ von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

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Kristin Lohmann

Kristin Lohmann lebt als freie Übersetzerin und Lektorin in München. Sie übersetzt aus dem Spanischen, Französischen und Englischen und gründete 2009 die Agentur WortSchatz.

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Johanna Ott

Johanna Ott begann nach einem Studium der Literaturwissenschaft und Ethnologie ein Masterstudium der Literarischen Übersetzung in München. Seither übersetzt sie Literatur aus dem Englischen und Spanischen.

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Pressestimmen

»Eine Empfehlung. Mehr noch: eine Aufforderung zum Lesen!««

Radio Bremen 2 (07. Oktober 2018)

»Im Buch ›The Future is Female!‹ kommen Frauen zu Wort, die die Gesellschaft verändern wollen.«

Emotion (07. November 2018)

»Was sie über Feminismus denken, erzählen in dieser Sammlung von persönlichen Geschichten unterschiedliche Frauen – poppig und vielfältig.«

Missy Magazine (14. September 2018)

»Was denken Hollywoodschauspielerinnen wie Emma Watson, Keira Knightley und Saoirse Ronan über #Metoo und Feminismus? Kurze Beiträge, die zeigen, wie wichtig die Frauenbewegung auch noch 2018 ist.«

Woman (A) (06. Dezember 2018)