Wir lassen sie verhungern

Die Massenvernichtung in der Dritten Welt

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Provokant, kritisch, kämpferisch

Der jährliche Hungertod von mehreren zehn Millionen Menschen ist der Skandal unseres Jahrhunderts. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Und das auf einem Planeten, der grenzenlosen Überfluss produziert. Dieser Massenvernichtung von menschlichem Leben begegnet die öffentliche Meinung mit eisiger Gleichgültigkeit – solange die alltäglichen Katastrophen nicht allzu aufdringlich »sichtbar« werden, wie etwa die Hungersnot, die seit Sommer 2011 in fünf Ländern am Horn von Afrika eine tödliche Bedrohung darstellt.

Jean Ziegler verbindet seine Erfahrungen aus acht Jahren als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung mit seinem unermüdlichen Kampf für eine friedliche, gerechte Welt. Er erinnert an die dramatische ungleiche Verteilung von Reichtum, an die strukturelle Gewalt unserer Weltordnung, an Milliardenzocker, die Nahrungsmittel monströs verteuern, und er zeichnet das brutale Bild des Hungers.

"Ein großes Buch, hervorragend recherchiert."

Süddeutsche Zeitung (08. September 2012)

Aus dem Französischen von Hainer Kober
Originaltitel: Destruction Massive
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07957-4
Erschienen am  10. September 2012
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Vita

Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris, er war von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Mitglied im Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats und im Beirat von "Business Crime Control".

Jean Ziegler wurde in jungen Jahren geprägt von seiner Freundschaft zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie durch einen zweijährigen Afrika-Aufenthalt als UN-Experte nach der Ermordung Patrice Lumumbas („Ich habe mir geschworen, nie wieder, auch nicht zufällig, auf der Seite der Henker zu stehen.“). Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« haben erbitterte Kontroversen ausgelöst und ihm internationales Ansehen. Zuletzt erschien der Weltbesteller »Das Imperium der Schande«“ im C. Bertelsmann Verlag. Ziegler gehört zu den international profiliertesten und charismatischsten Kritikern weltweiter Profitgier und ist derzeit Mitglied des UN-Menschenrechtsrates.

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Zitate

"Starke Worte! Das Buch ist allen zu empfehlen, die wissen wollen, warum trotz Milleniumszielen und Entwicklungshilfe immer noch Millionen Menschen an Hunger sterben."

rbb radioeins, "Die Weltverbesserungsidee der Woche" (17. Oktober 2012)

"Ziegler ist ungemütlich, Ziegler ist laut, manchmal schrill. Aber manchmal braucht es eben Schreie, um die Ohren der Gleichgültigen zu erreichen. Provokant, wichtig, gut."

NRZ (15. Oktober 2012)

"So umstritten Jean Zieglers Argumente bisweilen sein mögen, seine Empörung über die Hungersnot in der Welt hinterlässt einen glaubwürdigen Eindruck."

Neue Zürcher Zeitung (25. Oktober 2012)

"Ziegler ist ein Weltbürger: humanistisch, gebildet, zutiefst zivilisiert, kämpferisch friedensliebend, zornig gegen die Ungerechtigkeiten und ausgerüstet mit einem sehr feinen moralischen Kompass."

Frankfurter Rundschau (18. Oktober 2014)

"Ziegler ist ein weiser Stratege im Kampf gegen den Hunger."

Frankfurter Rundschau (18. September 2013)

"Jean Ziegler beklagt die Opfer und prangert die Täter an."

Bilanz (03. Mai 2013)

„Ein Aufruf zum Handeln! Die Stärke des Buches ist die Authentizität. Ziegler hat gesehen, wovon er berichtet.“

Der Standard (15. September 2012)

"Gewohnt provokativ und kämpferisch! Zieglers Erlebnisberichte machen betroffen, die Statistiken- und Zahlenbeispiele nicht minder."

Bayern2 Notizbuch (22. Oktober 2012)

„Ein Buch, randvoll mit Anekdoten, Zahlen und Fakten, reich an drastischen Formulierungen – eben: Ziegler in voller Fahrt.“

Sonntag (18. April 2013)

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