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Das Licht zwischen den Wolken Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7645-0609-4

NEU
Erschienen: 26.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Manchmal nimmt die Welt einem alles. Doch die Liebe einer Mutter überwindet jedes Hindernis.

Natalie ist fünfunddreißig, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst bei liebenden Adoptiveltern aufwuchs, wurde die damals vierjährige Brooke von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und konnte nie verstehen, warum man sie von ihrer kleinen Schwester getrennt hatte. Doch es gibt eine Frage, auf die keine der beiden je eine Antwort erhalten hat: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit ihr Leben für immer verändern wird.

»Heute ist ein schöner Tag… weil uns Amy Hatvany mit ihrem Roman 'Das Licht zwischen den Wolken' voll ins Herz trifft.«

Neue Presse (28.07.2017)

Amy Hatvany (Autorin)

Amy Hatvany wurde 1972 in Seattle geboren und studierte an der Western Washington University Soziologie. Nach einer Reihe sehr unterschiedlicher Jobs, von denen sie einige mochte, andere wiederum gar nicht, beschloss sie schließlich, sich ganz dem Schreiben zuzuwenden. Amy Hatvany lebt mit ihrer Familie in Seattle.

»Heute ist ein schöner Tag… weil uns Amy Hatvany mit ihrem Roman 'Das Licht zwischen den Wolken' voll ins Herz trifft.«

Neue Presse (28.07.2017)

»Literatur zum Verlieben, ja zum Niederknien gut […]. Hatvany macht die Welt ein bisschen besser und schöner.«

Susann Fleischer / literaturmarkt.info (14.08.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Alexandra Kranefeld
Originaltitel: Somewhere Out There
Originalverlag: Washington Square Press, New York 2016

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7645-0609-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 26.06.2017

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Eine Geschichte, die noch lange nachhallt

Von: Lesendes Federvieh Datum: 31.08.2017

lesendesfedervieh.blogspot.de

Nathalie wächst wohlbehütet bei ihren Adoptiveltern auf. Erst mit 35 Jahren erfährt sie, dass sie eine vier Jahre ältere Schwester hat. Das muss sie zunächst erst einmal verdauen. Doch dann beschließt sie ihre Schwester Brooke zu suchen. Diese hat keine schönen Kindheits- und Jugendjahre hinter sich. Sie wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten geschoben, bis sie schließlich wieder im Heim landete. Als sich die beiden Schwestern endlich in die Arme schließen können, haben sie viel aufzuarbeiten. Vor allem eine Frage beschäftigt sie: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Zusammen versuchen sie ihre Mutter zu finden, um ihr genau diese Frage zu stellen…

"Das Licht zwischen den Wolken" ist eine Geschichte, die unter die Haut geht. Es ist ein Buch, das mich auch nach der letzten Seite nicht loslässt, so emotional ist das Thema. Amy Hatvany erzählt die Geschichte der beiden Schwestern Nathalie und Brooke und ihrer Mutter Jennifer, die die beiden als Baby bzw. als Vierjährige zur Adoption freigegeben hatte. Sie tut dies immer abwechselnd, wobei sie Jennifer aus der Ich-Perspektive über ihren Lebensweg erzählen lässt. Diese unterschiedliche Erzählweise hat mir sehr gut gefallen.

Diese Charaktere sind grandios bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und zwar mit all ihren Facetten und Gefühlsschwankungen. Man erkennt genau, wieviel Glück Nathalie hatte als Baby adoptiert zu werden. Daneben steht Brookes innere Zerrissenheit, die man richtig fühlen kann. Man spürt wie stark ihre Seele verletzt wurde und sie dieses Kindheitstrauma bis heute nicht überwunden hat. Die "abgebende" Mutter Jennifer habe ich anfangs bedauert, ihre phlegmatische und sich alles schönredende Art hat mich jedoch am Ende fassungslos zurückgelassen. Wobei der Schluss des Buches absolut realistisch ist und genau zu Jennifers Charakter passt.

Durch ihren kraftvollen, klaren und nichts beschönigenden Schreibstil gelingt es der Autorin dem Buch noch mehr Wucht zu verleihen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so war ich von der Handlung fasziniert. „Das Licht zwischen den Wolken“ gehört auf jeden Fall in meine Kategorie „Sahnestückchen“, weil es noch lange nachhallt und nicht nach fünf Minuten in der Masse verschwindet. Großartig.

Emotionale Familiengeschichte

Von: isleofbookx Datum: 22.08.2017

www.isleofbookx.at

Cover/Gestaltung:
Das Cover finde ich wirklich wunderschön. Die weißen Illustrationen auf dem hellblauen Hintergrund wirken sehr harmonisch und passen meiner Meinung nach sehr gut zum Titel und zur Geschichte selbst. Die Innengestaltung ist schlicht und ohne jeglichen Schnickschnack.

Meine Meinung:
Sehr angetan vom Klappentext, habe ich dieses Buch beim Verlag angefragt. Da ich noch nie ein Buch zu dieser Thematik gelesen habe, war ich wirklich sehr gespannt, ob es mir gefallen wird. Ich war jedenfalls positiv überrascht.

Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zum einen aus der der Mutter Jennifer und zum anderen aus der ihrer beiden Töchter Natalie und Brooke. In den ersten Kapiteln aus Jennifers Sicht befindet man sich in der Vergangenheit und erfährt, warum die junge Mutter ihre Kinder zur Adoption freigeben musste. Im Laufe des Buches erzählt sie ihre Geschichte und wie es ihr ergangen ist, bis man sich schließlich in der Gegenwart befindet. In den Abschnitten von Brooke und Natalie hingegen befindet man sich gleich in der Gegenwart. Man erhält einen Einblick in den Alltag der beiden Frauen und lernt sie kennen, erfährt aber auch, wie ihr bisheriges Leben verlaufen ist.

Die drei Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, jedoch haben sie sich alle einen Platz in meinem Herzen erschlichen, da sie authentisch sind und ich ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Vor allem Jennifer fand ich wirklich bewundernswert. Sie hat so viel Schlechtes erfahren und es trotzdem geschafft wieder aufzustehen und sich ins Leben zurückzukämpfen - und das trotz des großen Verlustes ihrer beiden Kinder.

Der Schreibstil von Amy Hatvany ist dabei sehr emotional und aufwühlend. Sie hat es geschafft mich zu fesseln, obwohl die Thematik an sich nicht spannend ist. Durch die Bindung zu den Charakteren wollte ich aber unbedingt wissen, wohin sich die Geschichte entwickelt, welche Beweggründe Jennifer hatte und ob es letztendlich ein Familienwiedersehen gibt.

Die Geschichte hat mich jedenfalls sehr zum Nachdenken angeregt, denn was in diesem Buch reine Fiktion ist, passiert im echten Leben leider tagtäglich. Oftmals braucht es solche Bücher, um das eigene Leben zu reflektieren und sich vor Augen zu führen, wie schön man es eigentlich hat.

Was aber schlussendlich dazu geführt hat, dass ich dem Buch einen Stern Abzug gebe, ist, dass mir der Schluss des Buches viel zu kurz war. Für mich war es so, als ob mindestens drei Kapitel einfach herausgerissen wurden. Es war einfach nicht stimmig und ließ mich ein wenig enttäuscht zurück.

Mein Fazit:
Eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann und die es auf jeden Fall wert ist, gelesen zu werden. Ich werde sicherlich wieder zu einem Buch von Amy Hatvany greifen.

Zu empfehlen für..
Leser, die emotionale Familiengeschichten mögen und bei einem Buch nicht ständig Spannung brauchen.

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