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Der Fall Kallmann Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75728-2

NEU
Erschienen: 30.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 29
Spiegel Hardcover Belletristik

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Wie lebt es sich im Schatten eines Mordes?

Wer war Eugen Kallmann? Warum musste der beliebte Gesamtschullehrer in der beschaulichen schwedischen Kleinstadt sterben? Wirklich nur ein Unglücksfall, wie die Polizei behauptet? Als sein Nachfolger im Schwedischunterricht, Leon Berger, nach der langen Sommerpause seinen Dienst antritt, findet er im Pult unter Kallmanns Sachen eine Reihe von Tagebüchern, die sich als eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit entpuppen und ihn schon bald daran zweifeln lassen, dass sein Vorgänger tatsächlich eines natürlichen Todes gestorben ist. Denn in seinen Einträgen behauptet Kallmann unter anderem, er würde die Gabe besitzen, in den Augen anderer Menschen erkennen zu können, ob sie gemordet haben. Und er scheint in den letzten Monaten seines Lebens einem nie entdeckten und nie gesühnten Verbrechen auf der Spur gewesen zu sein. Leon Berger will den Fall Kallmann lösen – seine privaten Ermittlungen setzen etwas in Gang, das schließlich die ganze Kleinstadt erschüttert.

Håkan Nesser (Autor)

Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt abwechselnd in Stockholm und auf Gotland.


Paul Berf (Übersetzer)

Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

25.11.2017 | 17:00 Uhr | Reutlingen

Signierstunde
Eintritt frei

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Osiandersche Buchhandlung GmbH
Wilhelmstraße 64
72764 Reutlingen

Tel. 07121/9366-0, reutlingen@osiander.de

26.11.2017 | 16:00 Uhr | Schwäbisch Hall

Lesung im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur

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Kunsthalle Würth
Lange Str. 35
74523 Schwäbisch Hall

27.11.2017 | 20:00 Uhr | Tübingen

Lesung im Rahmen der Tübinger Poetikdozentur

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Universität Tübingen, Audimax
Geschwister-Scholl-Platz
72074 Tübingen

28.11.2017 | 20:00 Uhr | Tübingen

Lesung im Rahmen der Tübinger Poetikdozentur

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Universität Tübingen, Audimax
Geschwister-Scholl-Platz
72074 Tübingen

29.11.2017 | 20:00 Uhr | Ravensburg

Lesung und Gespräch

Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Deutsche Lesung: Dietmar Bär
Eintritt: 15 € / 12 € erm.

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Schwörsaal Ravensburg (Waaghaus)
Marienplatz 28
88212 Ravensburg

30.11.2017 | 19:30 Uhr | Stuttgart

Lesung und Gespräch

Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Deutsche Stimme: Dietmar Bär

Tickets im VVK: 18,67 €

weitere Informationen und Tickets online

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Kursaal Bad Cannstatt
Königsplatz 1
70372 Stuttgart

Weitere Informationen:
Buchhandlung Konrad Wittwer GmbH Zentrale Verlags- und Sortimentsbuchhandel
70173 Stuttgart

Tel. 0711/2507-0, info@wittwer.de

01.12.2017 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch

Moderation: Anouk Schollähn
Deutsche Stimme: Dietmar Bär

Eintritt: 16,- €

Tickets überall bei Heymann www.heymann-buecher.de

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Hamburger Kammerspiele
Mittelweg 111
20149 Hamburg

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Schwedischen von Paul Berf
Originaltitel: Eugen Kallmanns ögon
Originalverlag: Albert Bonniers Förlag

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-75728-2

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

NEU
Erschienen: 30.10.2017

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Nesser schreibt Krimis.

Schreibt Nesser wirklich Krimis? Oder nutzt er ganz einfach das gut verkäufliche Genre und sein Renommee darin, um etwas ganz Anderes zu transportieren?
Das Personal des Buches ist nicht sicher, ob überhaupt ein Verbrechen geschehen ist, ob nicht die unfähigen Ermittler Recht hatten mit Kallmanns Todesursache „Unfall“. Der Leser geht selbstverständlich davon aus, dass ein Mord geschehen ist. Damit hat er zwar Recht, aber alles ist ganz anders als gedacht.

Auch darin ist Nesser groß: Hunderte von Seiten lang und breit eine Geschichte zu erzählen, sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und dann eine Auflösung anzubieten, auf die man nicht kommen kann. Es scheint, als interessiere den Autor die Entwicklung seiner Figuren, die er nahe an der Realität und behutsam schildert, mehr als Verbrechen, Ermittlung und Mörder.
Eine zusätzliche politische Dimension kommt dazu, und der Leser erfährt, dass selbst im dünn besiedelten nordschwedischen Raum das Vorpreschen politisch rechter Gesinnung Sorge bereitet.

Wer Krimispannung erwartet, für den ist die Enttäuschung vorprogrammiert; wer einen ruhigen Schul- und Entwicklungsroman mit Rätseln aus der Vergangenheit, angesiedelt einer kleinstädtischen Region in Nordschweden mag: Zugreifen und lesen.

Enttäuschend !

Von: Wolfgang Ritter  aus 34399 Oberweser Datum: 16.11.2017

Ich war wirklich bis zu diesem Buch einuneingeschränkter Hakan Nesser - Fan . "Der Fall Kallmann" fällt aber hinter alles, was ich bisher von ihm gelesen habe, stark zurück. Eine bis in die Auflösung am Schluß bemüht konstruierte Geschichte. Die Figuren sind teilweise nicht unsympathisch, aber völllig farblos und uninteressant. Die Nazis, die aus den finsteren Wäldern der Umgebung kommen und sich in ihrer Tumbheit stark von den korrekten Hauptfiguren aus der Stadt abheben, scheinen eher einem Appeasement an den Maistream geschuldet zu sein, als dass sie irgendeine wirkliche Rolle in der Geschichte spielen.... Ich habe mich in den fast 600 Seiten durchgängig gelangweilt und immer darauf gehofft, dass ein starker Schluss mich versöhnt, aber der kommt nicht. Hatte ausgerechnet Nesser es jetzt nötig, ein zeitgeistgerechtes Statement abzugeben? In seinen anderen Büchern berührt er diesen Aspekt nicht. Angesichts der realen Zustände in seinem Land hätte ich mir aber dann vorgestellt, dass gerade er differenzierter ist.
Nur sein ab zu aufblitzender trockener Humor versöhnt mich etwas. In anderen Werken wie z.B. der Novelle " Die Wildorchidee von Samaria" geht er unter die Haut, wie er die Tragik einer "Liebe des Lebens" in einem Tag kulminiert - das ist große Literatur ! - Dass " Der Fall Kallmann" aus derselben Feder stammt - man kann es kaum glauben...

Gute Krimiunterhaltung ohne viel Blutvergießen

Von: Stephanie Wolff-Rohe aus Aachen Datum: 05.11.2017

Buchhandlung: Buchhandlung am Markt, Aachen

Leon Berger, Gesamtschullehrer in Stockholm, hat seine Frau und seine Tochter bei einem Schiffsunglück vor der afrikanischen Küste verloren. Als er per Zufall Ludmilla, eine Freundin aus Studienzeiten, trifft, die ihm von einer freigewordenen Stelle an ihrer Schule in Nordschweden erzählt, bietet sich für die ihn die Möglichkeit eines Neuanfangs. Er wechselt Wohnort und Arbeitsplatz.

Als er seine neue Stelle antritt, erfährt er, dass sein Vorgänger Eugen Kallmann nicht etwa einfach nur in Rente gegangen ist, sondern dass er unter verdächtigen Umständen ums Leben gekommen ist. Er wurde in einem verlassenen Gebäude, um das sich etliche Gerüchte ranken, am Fuß einer Treppe tot aufgefunden. Obwohl die Polizei keine Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen finden konnte, sind viele in der Kleinstadt überzeugt, dass Kallmann ermordet wurde.

Leon selbst ist an diesen Gerüchten zunächst nicht besonders interessiert, schließlich kannte er den Lehrer Kallmann nicht. Das ändert sich, als er in seinem Schreibtisch, den er von Kallmann übernommen hat, dessen Tagebücher findet. Sie enthalten überaus kryptische Texte, in denen Kallmann immer wieder behauptet, er könne einen Mörder an dessen Augen erkennen, und tatsächlich sei er einem unaufgeklärten Verbrechen auf die Spur gekommen.

Gemeinsam mit einigen seiner Kollegen macht sich Leon daran, das Geheimnis der Tagebücher und den Tod seines Vorgängers zu ergründen. Auch einige Schüler interessieren sich für die Vorgänge. Gleichzeitig kommt es in der Schule zu mehreren rassistischen Übergriffen. Gibt es hier Zusammenhänge?

In jedem Kapital dieses Krimis wechselt der Erzähler. Mal beschreibt Leon das Geschehen, mal einer seiner Kollegen oder eine Schülerin von Eugen Kallmann. Und hin und wieder kommt auch eine Person aus der Vergangenheit zu Wort und erhellt so die Vorgeschichte. Nach und nach entsteht dadurch das Gesamtbild der Vorgänge. Diese Erzählweise erinnert an ein großes Puzzle, dessen Bild für den Leser nach und nach immer vollständiger wird. Dabei kommt das Buch - für einen skaninavischen Krimi ist das erwähnenswert - völlig ohne übertriebene Gewaltdarstellungen aus. Die Krimihandlung ergibt sich vornehmlich aus der Personenkonstellation und dem unheilvollen Zusammenwirken von Vergangenheit und Gegenwart. Es bleibt bis zum Schluss spannend und endet mit einer lange angelegten aber dennoch überraschenden Wendung.

Gute Krimiunterhaltung ohne viel Blutvergießen.

Ein außergewöhnliches Buch

Von: Annette Wildhage aus Oberursel Datum: 30.10.2017

Buchhandlung: Bücherstube Frank Wildhage GmbH

Ein außergewöhnliches Buch von einem außergewöhnlichen Autor. Viel mehr als nur ein Krimi. Hier treffen sich subtile Spannung und psychologische Raffinesse. Ein sehr klug und einfühlsam komponiertes Buch.

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