Die Geheimnisse von Oaksend - Die Monsterprüfung

Mit Illustrationen von Max Meinzold
Ab 10 Jahren
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Robin & Melvin – zwei Freunde wie Monsterspucke und Hortensiensaft

Robin kann es nicht fassen, als eines Nachts Melvin vor ihm steht. Ein echtes Monster, mitten in seinem Zimmer! Und er selbst hat es gerufen! Als angehendes Schutzmonster (Warmblut, Europäisch-Langhaar, Blue Tabby) ist es Melvins Aufgabe, seinen Schützling vor Unheil jeder Art zu bewahren. Und das hat Robin auch dringend nötig. Nur was, wenn die bekannte Welt plötzlich aus den Fugen gerät? Mit seinem Hatchpatch, einer Art magischem Expresstunnel, schafft es Melvin, seinen Freund zunächst in Sicherheit zu bringen. Doch Melvin ist nicht das einzige Monster in Oaksend und nicht alle Monster kommen in guter Absicht …

Oaksend ist ein magischer Ort. Unweit der kleinen Stadt, beim alten Druidenstein, gibt es laut einer Sage eine Verbindung zwischen der Menschenwelt und der Mentora, der Welt der Monster. Robin ahnt davon nichts, bis er eines Tages aus Versehen einen Notruf absetzt und damit das Tor öffnet zu einem Kosmos erstaunlicher Kreaturen und dunkler Geheimnisse, wie er sie bislang nur aus seinen Träumen kannte.

»Die Monsterprüfung eignet sich für alle Leseratten ab zehn Jahren, die eine gute Portion Fantasie haben.«

Neue Presse Hannover (04. April 2019)

ORIGINALAUSGABE
Mit Illustrationen von Max Meinzold
Hardcover, Pappband, 320 Seiten, 15,5 x 21,0 cm
Mit s/w-Vignetten
ISBN: 978-3-570-17613-9
Erschienen am  25. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Melvin, das Schutzmonster

Von: Christiane

11.05.2019

Robin, der bei seinem Großvater in Oaksend lebt, ist jeden Tag den Gemeinheiten einiger Mitschüler ausgesetzt, für die es scheinbar eine Art Sport ist ihn zu piesacken. Als er eines Tages wieder einmal auf der Suche nach seinem Schulranzen durch die Wälder bis zum Druidenstein vordringt, ahnt Robin noch nicht, dass sich von nun an alles ändern wird. Plötzlich steht ein zotteliges blaues Etwas vor ihm und gibt sich als angehendes Schutzmonster mit Namen Melvin aus. Auch wenn Robin noch nicht so recht weiß was er von alldem halten soll, Unterstützung kann er gut gebrauchen und Melvin scheint dafür perfekt geeignet. Doch droht nicht nur Unheil im Klassenzimmer, die ganze Stadt steuert auf eine Katastrophe zu, die sich bisher jedoch gekonnt im Untergrund gehalten hat… Schnell wird dem Leser klar, dass Robin unbedingt Verbündete im Kampf gegen seine Peiniger braucht, das Verhalten der Mitschüler macht einen regelrecht wütend. Am liebsten würde man selbst eingreifen und die Clique in ihre Schranken weisen. Dass aber auch niemand davon Notiz zu nehmen scheint oder sich gar genötigt fühlt einzugreifen ist ebenfalls unverständlich. Somit weckt die Autorin gekonnt die Sympathien der Leser für Robin, schließlich ist er der vermeintlich Unterlegene und benötigt besonderen Beistand. Glücklicherweise taucht der schon bald in Form eines angehenden Schutzmonsters auf. Diese Konstellation scheint jedoch das Chaos magisch anzuziehen, nicht alle Aktionen sind gut durchdacht, und doch wirkt Robin selbstbewusster, wenngleich immer noch ein wenig tollpatschig. Dass sich etwas weitaus größeres ankündigt und das Geschehen komplexer ist als zunächst angenommen wird im weiteren Verlauf deutlich. Schon bald gilt es für Robin und Melvin gleich mehrere Prüfungen zu bestehen. Da stellt sich die Frage, ob noch weitere Unterstützung im Anmarsch ist oder sie auf sich allein gestellt sind. Die Bewohner von Oaksend sind mitunter nicht das was sie vorgeben zu sein und stehen auf unterschiedlichen Seiten. Das kleine Rettungskommando muss instinktiv handeln, in der Hoffnung die richtige Entscheidung zu treffen. Mit einer ordentlichen Portion Spannung und hinreißendem, subtilem Humor gelingt Andrea Martin ein wundervolles Debüt. Die Grenzen zwischen fantastischer und realer Welt verschwimmen perfekt, als wäre es nie anders gewesen. Ein wenig mehr Konstanz hinsichtlich der Spannungskurve und Beständigkeit im Handlungsfluss wünscht man sich für den Folgeband, ansonsten wurde das vorhandene Potential wunderbar ausgeschöpft.

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Mich konnte dieser Auftakt sehr gut unterhalten.

Von: Mandys Bücherecke

11.05.2019

Inhalt Robin hat es nicht leicht. Er wird gemobbt und sein Großvater ist abweisend. Als dann jedoch eines Tages ein Monster in seinem Zimmer steht, kann er seinen Augen nicht trauen. Er hat nicht geahnt, dass in der Nähe seiner Heimat Oaksend eine Verbindung zwischen der Menschenwelt und der Welt der Monster besteht. Doch er kann Hilfe gut gebrauchen. Das Monster, das in seinem Zimmer auftaucht, ist Melvin und als angehendes Schutzmonster muss er Robin vor Unheil bewahren. Seine Aufgabe ist nicht leicht, denn Melvin ist nicht das einzige Monster, das nach Oaksend gekommen ist und nicht jedes Monster kam in guter Absicht. Meine Meinung Schon als ich zum ersten Mal von diesem Kinderbuch gehört hatte, wurde ich neugierig. Es klang einfach unglaublich unterhaltsam und auch wenn es mich zuerst etwas an die Monster AG erinnert hat, fand ich die Idee durchweg gelungen. Die Autorin erschafft hier eine unglaublich tolle Welt voller verschiedener Monsterrassen und noch mehr. Mir gefiel z.B. auch die Idee vom Hatchpatch unglaublich gut. Damit kann man per Express von einem Ort zum anderen reisen. Neben den tollen Ideen, fand ich aber auch besonders die Situationskomik des Buches großartig. Oft musste ich schmunzeln oder lachen. Der Schreibstil war ebenfalls sehr humorvoll, dabei leicht und locker gehalten und dennoch wird das Buch nicht ins Lächerliche gezogen. Zu Beginn konnte mich das Buch aber noch nicht ganz fesseln. Es war zuerst recht traurig und trotslos und erst mit Melvin kam dann auch der Humor. Ich hatte das Gefühl, dass etwas der rote Faden fehlt, aber ab einem bestimmten Punkt im Buch war ich dann völlig begeistert und wollte nur noch wissen, wie es weitergeht. Der Plot ist unterhaltsam und abwechslungsreich und komplexer als ich zu Beginn gedacht hätte. Es gilt viele Probleme zu lösen und Gefahren zu beseitigen. Toll finde ich, wie das Thema Freundschaft und Toleranz hier ganz nebenbei behandelt wird und wie schön es für Robin ist, dass er nun nicht mehr alleine ist. Robin als Protagonist ist mir gleich ans Herz gewachsen, einfach schon, weil er mir so leid tat, aber er dennoch unglaublich sympathisch ist. Er lebt bei seinem Großvater und das Verhältnis der beiden zueinander ist einfach seltsam und so habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was dahinter steckt und was generell mit seiner Familie ist. Da werden einige Fragen aufgeworfen. Melvin war dann mein Highlight. Ich liebe dieses Monster und finde es toll, wie schnell Melvin und Robin Freunde wurden und wie gut sie zusammenhalten. Am Ende bleiben noch viele Fragen offen, aber da es sich hier nur um einen Auftaktband handelt, finde ich das nicht weiter schlimm und freue mich sehr auf die Fortsetzung. Fazit Mich konnte dieser Auftakt sehr gut unterhalten. Vor allem die Ideen und die Situationskomik waren nach meinem Geschmack und Robin und Melvin sind mir schon jetzt sehr ans Herz gewachsen. Ich bin gespannt, was die beiden im nächten Band erwarten wird und kann dieses Kinderbuch auf jeden Fall empfehlen, auch wenn ich etwas gebraucht habe, bis mich das Buch richtig in seinen Bann ziehen konnte.

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Vita

Andrea Martin

Andrea Martin hatte schon als Kind den Verdacht, dass hinter den Dingen viel mehr steckt, als allgemein behauptet wird. Sie wuchs in den USA, Österreich und Deutschland auf. Nach einer Ausbildung zur Grafikerin gründete sie 1995 eine Fachagentur für Medizin und Kommunikation, wo sie als Art Director, Grafikerin und Illustratorin arbeitet und Marketingstrategien für Kunden aus der Medizin- und Pharmabranche entwickelt. »Die Geheimnisse von Oaksend« ist ihr fantastisches Debüt.

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Max Meinzold

Max Meinzold, geboren 1987, ist freischaffender Grafikdesigner und Illustrator. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Science-Fiction, Fantasy und der Kinder- und Jugendliteratur. Für seine moderne, innovative Buchgestaltung wurde er bereits für zahlreiche Preise nominiert. Er lebt und arbeitet in München.

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Pressestimmen

»Monstermäßig gut.«

Main Echo (20. März 2019)

»Kurzweilig, mit Witz und kreativen Wortschöpfungen, aber auch viel Spannung. Der zweite Band wird sicherlich heiß erwartet werden.«

»Lustig, gut und fantasiereich und ich habe es sogar schon zweimal gelesen.«

Karl, Kinderredakteur in der NDR-Radiosendung "Bücherwurm" (07. April 2019)

»Rosemarie empfiehlt: Die Monsterprüfung«

Kinderredaktion Neues Gera (10. April 2019)

»Ignaz-Buchtipp März«

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