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Die Rote Wand Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-26961-3

Erschienen: 10.08.2015
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Der Tod kommt jedes Mal aus einer anderen Richtung

Wie eine Steinwand, die Gott als natürliche Grenze zwischen Nord- und Südeuropa in die Erde gerammt hat, ragen die Berge hinter Sexten in den Himmel. Hier verläuft 1915 die Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Eine Front, die im Ersten Weltkrieg Schauplatz eines erbitterten Stellungskriegs wird. Gekämpft wird auf Felsvorsprüngen, Gipfeln, auf Skiern, mit Stichmessern, Karabinern und Handgranaten. Mann gegen Mann versuchen kleine Einheiten die Höhe zu sichern. In all diesen Scharmützeln hält sich in der roten Wand ein Mädchen auf, das seinem Vater in den Gebirgskrieg gefolgt ist. David Pfeifer erzählt ihre Geschichte und die Geschichte des Dolomitenkriegs in einem eindrucksvollen Roman.

Die App zu DIE ROTE WAND mit interaktiven 3D-Ansichten der Handlungsorte und vielen Zusatzinformationen

„Ein Roman, der sich mit der Wucht eines Steigeisens ins Herz schlägt.“

Brigitte (30.09.2015)

David Pfeifer (Autor)

David Pfeifer, Jahrgang 1970, Österreicher, wuchs in München auf, bevor es ihn 1993 nach Hamburg zog, um für das legendäre Magazin Tempo zu arbeiten. Weitere Stationen waren der Stern und Vanity Fair. Seit 2014 ist er leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Die Rote Wand ist sein dritter Roman. Er lebt heute wieder in München.

„Ein Roman, der sich mit der Wucht eines Steigeisens ins Herz schlägt.“

Brigitte (30.09.2015)

"Pfeifer packt den Leser und zieht ihn mit in die Kälte."

Stern (20.08.2015)

"Pfeifer versteht es, den Leser durch eine klare, kraftvolle Sprache, die ohne Pathos auskommt, zu fesseln."

Bergsteiger (01.10.2015)

13.05.2017 | 19:00 Uhr | Dettingen

Lesung mit David Pfeifer

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Mehr Infos

Füssles-Hütte - Gemeinde Dettingen

Weitere Informationen:
Gemeindebücherei
72581 Dettingen an der Ems

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-453-26961-3

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 10.08.2015

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Die rote Wand, vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks Datum: 10.06.2016

www.splashbooks.de

Das Gespräch mit einem befreundeten Historiker inspirierte David Pfeifer dazu, einen Roman über das Mädchen zu schreiben, welches sich im ersten Weltkrieg freiwillig meldete, um in den Krieg um Tirol zu ziehen. Der Autor wurde 1970 in München geboren und arbeitet als Journalist für verschiedene Zeitschriften unter anderem für den Stern, Neon, Geo und GQ. Mittlerweile ist er verantwortlicher Redakteur für die Wochenausgabe der Süddeutschen Zeitschrift.

Wie häufig bei Büchern, welche von Journalisten geschrieben wurden, sind die Faktengenauigkeit, die ausgeprägte Recherche und der gute Schreibstil auf jeder Seite des Buches spürbar. In einem Interview erzählt er, dass er nur deshalb einen Roman geschrieben hätte, weil die Informationen für ein Sachbuch nicht ausgereicht hätten.

Die Sprache Pfeiffrs stellt einen enormen Wert da. In unaufgeregten Sätzen mit einfacher, klarer Sprache schreibt er keinen Heldenepos über den 1. Weltkrieg, sondern lässt eine Handvoll Figuren ihr Schicksal erleben. Dabei achtet er darauf, keine Partei zu ergreifen, sondern eine sachliche und neutrale Darstellung zu wahren. Dadurch wird das Leid der Menschen realer und nachvollziehbarer für den Leser. Um den Irrsinn weiter zu verdeutlichen, streut der Autor an manchen Stellen Auszüge aus dem Leben in Wien ein, wo Diplomaten in Lackschuhe über das Schicksal von Menschen in über 2000m Höhe entscheiden.

In diesem Buch wird sehr deutlich, dass der eigentliche Feind beider Armeen, welche sich in den Dolomiten gegenüber standen, die Natur und vor allem die Kälte im Winter waren. Die meisten Soldaten waren nicht ausgebildet, sondern es wurden jene in den Krieg geschickt, welche es bis jetzt noch nicht erwischt hatte. Ihr einziger Vorteil bestand darin, dass sie eventuell bergfester waren, da sie die Gegend kannten. Alle Figuren sind menschlich, haben gute und weniger gute Charaktereigenschaften und stehen für Prototypen an Menschen, die in den Bergen ausgeharrt haben. Das Mädchen, dessen Namen der Leser in dem Buch nicht erfährt, kann durch ihre genaue Beobachtungsgabe exakte Personenbeschreibungen liefern.

Zu dem Buch wurde eine App entwickelt, in welcher der Leser durch die virtuelle Berglandschaft spaziert und die Orte besucht, an welchem die Romanfiguren ausharren. Es sind historische Bilder an verschiedenen Orten hinterlegt und Wanderrouten zum nachlaufen angegeben. Die App ist eine nette Idee. Leider verliert man sich leicht in ihr und sie holpert hier da. Es ist allerdings ein wunderbares Konzept, welches eine gute Idee für Fantaysromane wäre.

Die Brutalität des Kriegsspiels

Von: Fantasie und Träumerei Datum: 11.04.2016

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/

„Die rote Wand“ beginnt 1915. Der erste Weltkrieg zieht gen Süden, erreicht die Dolomiten, die damals als Grenze zwischen Österreich und Italien dienten. Laut Berichten hat ein als Soldat verkleidetes Mädchen an den Kämpfen teilgenommen hat. Viktoria Savs ihr Name, bekannt als „das Heldenmädchen der drei Zinnen“.

Auf der Geschichte Viktoria Savs' gründet David Pfeiffers dritter Roman. Basierend auf den Daten und Fakten, die er recherchieren konnte, gefüllt mit fiktiven Handlungen und Personen, abgerundet zu einem Roman, der durch klare und karge Sprache einem Bericht ähnelt, einem Kriminalroman an Spannung aber nicht nachsteht.

Die Protagonistin wird von Pfeiffer als „das Mädchen“ bezeichnet. Gefühlt reduziert er sie damit auf ihr Geschlecht und setzt sie zugleich auf einen Sockel. Denn in ihrem Umfeld ist das Mädchen als weibliche Person fehl am Platz. „Das Mädchen“ ist sie in ihrem Inneren, im verborgenen, denn nach außen ist sie DER Soldat. Einer von vielen, die ihr Leben gelassen haben im Kampf, und in der Anonymität des Krieges untergegangen sind.

„Sie fragt sich, was losgeht, wenn es losgeht. Wer auf wen schießen wird, von wo die Gefahr droht. Bisher wirkt alles nur wie ein Spiel, das mit großem Ernst aufgeführt wird.“

Wieder einmal wird man der Brutalität des Krieges bewusst. Sinnlose Gewalt, die so viele unschuldige Opfer fordert. Wer überlebt, ist meist nur noch eine Hülle. Wie der Vater, dem das Mädchen einst in die Dolomiten folgte, so auch die Tochter. Beide aufgefressen von den Erinnerungen an das, was sie in den Dolomiten erlebt haben.

Die Dolomiten sind ein beliebtes Urlaubsziel. Auch uns zieht es jedes Jahr dorthin. Für mich mit ein Grund „Die rote Wand“ zu lesen, denn ich weiß gerne über die geschichtlichen Hintergründe Bescheid. Vielerorts sind noch die Schauplätze des Krieges zu sehen. Für mich haben sie nun ein Gesicht bekommen.

Trotz seiner emotionslosen Sprache, ist es Pfeiffer gelungen zahlreiche Emotionen auszulösen. Von Wut über Entsetzen bis hin zu Trauer, hat er den Krieg und seine Folgen – vor allem für die einfachen Leute, für die Unschuldigen – eindringlich veranschaulicht und einen spannenden, bewegenden, sowie historisch interessanten Roman geschrieben.

Von: Ralf Lutze aus Bassum Datum: 19.08.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Eulenspiegel

Die Leseprobe von David Pfeifer hat mir sehr gut gefallen. Ein außerordentliches Thema, zu dem hier wenig bekannt ist.

Von: Beate Rohé aus Hanau Datum: 12.06.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Vielseitig

…absolut interessant und lesenswert!

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