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Frau Jenny Treibel

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Gebundenes Buch ISBN: 978-3-7175-1768-9

Erschienen: 01.02.1989
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Fontanes witzigster Roman

Kaum je hat Fontane die Trennung von Geld und Geist, von Besitz und Bildung so scharf gegeißelt wie in diesem Roman. Er ist eine «humoristische Verhöhnung unserer Bourgeoisie, die doch nur einen Gott und ein Interesse kennt: das Goldene Kalb.» (Theodor Fontane)

«Frau Jenny Treibel», in den Jahren 1888 bis 1891 entstanden, schließt die Reihe der Berliner Romane Fontanes ab. In einem Brief schildert der Autor den «Zweck der Geschichte: das Hohle, Phrasenhafte, Lügnerische, Hochmütige, Hartherzige des Bourgeoisstandpunkts zu zeigen». Die wirtschaftliche Dynamik der Gründerjahre hatte das Auseinanderklaffen von Besitzbürgertum und Bildungsbürgertum unübersehbar werden lassen. Unter der pompösen Kultur des Wilhelminismus geriet die Intelligenz, die anderthalb Jahrhunderte die bürgerlichen Ideale vertreten hatte, ins gesellschaftliche Abseits.

Der Reichtum des jovialen Fabrikanten Treibel gründet auf dem Berlinerblau, mit dem die Uniformen der preußischen Armee gefärbt werden. «Frau Bourgeoisie» – wie ein Arbeitstitel des Romans lautete – ist seine aus einem kleinen Kolonialwarenladen in die Fabrikantenvilla aufgestiegene Gattin Jenny. Als es um die Verheiratung ihres schwächlichen Sohnes Leopold geht, erwächst ihr in der Professorentochter Corinna Schmidt eine junge Gegenspielerin: Vertreterin jener kritischen Intelligenz, die zwar ob ihrer Bildung und gesellschaftlichen Gaben als Aushängeschild im Hause Treibel gern gesehen ist, als potentielle Schwiegertochter jedoch bei Frau Kommerzienrätin Jenny Treibel, née Bürstenbinder, auf entschiedene Ablehnung stößt.

»Die Fülle an netten und auch eigenartigen Charakteren und wunderschön beschriebenen Schauplätzen, sowie die Sprache machen das Werk besonders.«

Märkische Oderzeitung, 22.11.2010

Theodor Fontane (Autor)

Theodor Fontane (1819-1898) wurde als Spross einer in Preußen heimisch gewordenen Hugenottenfamilie in Neuruppin geboren. Der Vater war Apotheker, und auch Fontane selbst ließ sich 1836-1840 in Berlin zum Apotheker ausbilden. 1849 gab er seinen Apothekerberuf jedoch auf und arbeitete mit Unterbrechung bis 1859 als freier Mitarbeiter im Büro eines Ministeriums. Von 1855 bis 1859 lebte er in England als Berichterstatter für die "Preußische Zeitung"; anschließend war er zehn Jahre lang Redakteur bei der Berliner "Kreuz-Zeitung", schließlich 1870-1889 Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". 1876 wurde er außerdem Sekretär der Akademie der Künste Berlin. Seinen ersten Roman "Vor dem Sturm" veröffentlichte er erst im Alter von 59 Jahren, war dann aber bis ins hohe Alter überaus produktiv.
Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Romancier zwischen Goethe und Thomas Mann.

»Die Fülle an netten und auch eigenartigen Charakteren und wunderschön beschriebenen Schauplätzen, sowie die Sprache machen das Werk besonders.«

Märkische Oderzeitung, 22.11.2010

Mit Nachwort von Alexander von Bormann

Gebundenes Buch, 304 Seiten

ISBN: 978-3-7175-1768-9

€ 17,90 [D] | € 18,40 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 01.02.1989

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