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HALF BAD – Das Dunkle in mir

Ab 14 Jahren

Kundenrezensionen (18)

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€ 18,50 [A] | CHF 24,50*
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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-15842-5

Erschienen: 31.03.2014
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Wenn das Böse in dir lauert, bist du dann dazu
verdammt?

Nathan wird gejagt.
Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder?
Um an Marcus heranzukommen, stellt der Rat der Weißen eine tödliche Falle – mit Nathan als Köder. Bald wird Nathan von beiden Seiten gejagt und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse …

"Half Bad ist einer der spannendsten Fantasy-Romane des neuen Jahrzehnts."

Nautilus (01.05.2014)

Sally Green (Autorin)

Sally Green lebt im Nordwesten Englands. 2010 hat sie zu schreiben begonnen und seitdem nicht mehr aufgehört. Früher hatte sie Hühner, sie kocht ziemlich gut Marmelade, es macht ihr nichts aus zu bügeln, sie liebt es in Wales spazieren zu gehen, selbst wenn es regnet. Und sie möchte wirklich weniger Kaffee trinken.

"Half Bad ist einer der spannendsten Fantasy-Romane des neuen Jahrzehnts."

Nautilus (01.05.2014)

"Geht unter die Haut wie die Säure bei Nathans Folter!"

Jolie (01.05.2014)

"Half Bad (...) erzählt ergreifend und mitunter verstörend, aber immer so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag"

eselsohr/ Sylvia Mucke (01.06.2014)

"Ein Thriller voller Spannung, der unter die Haut geht."

Bibliotheksnachrichten (01.10.2014)

"Eines der besten Debüts seit langem"

literaturmarkt.info (16.06.2014)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Michaela Link
Originaltitel: Half Life Trilogy #1 - Half Bad
Originalverlag: Penguin Books, UK

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-15842-5

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 31.03.2014

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Eine tolle Idee

Von: Lenas Welt der Bücher Datum: 31.03.2015

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:

Die Meinungen die ich bisher zu Half Bad gehört habe, waren sehr unterschiedlich viele davon waren begeistert, andere mochten es aber wiederum gar nicht. Deswegen war ich sehr gespannt, wie es mir wohl gefallen wird und ich muss sagen, dass es mir wirklich ganz gut gefallen hat.

Ich hatte am Anfang des Buches allerdings so meine Schwierigkeiten, denn der Schreibstil der Autorin Sally Green ist wirklich einzigartig und anders. Im ersten Teil des Buches, ist es wirklich schwierig, aber im zweiten Teil wird es besser und man gewöhnt sich daran. Im Endeffekt muss ich sogar sagen, dass mit der Schreibstil gut gefallen hat, da er einfach mal anders ist.

Die Idee des Buches mit den schwarzen und weißen Hexen fand ich großartig. Es war etwas komplett neues und hatte viel Potential. Leider wurde das Potential in meinen Augen nicht richtig genutzt, denn es gab einige Stellen, die sehr langatmig waren und in denen nur sehr wenig passiert ist. Andere waren wieder super spannend und man konnte das Buch nicht weglegen.

Mit dem Protagonisten Nathan bin ich leider nicht ganz warm geworden. Ich konnte seine Handlungen größtenteils nachvollziehen, aber leider konnte ich nie vollständig mit ihm mitfühlen. Allerdings fand ich es toll, dass es hier den Konflikt gab, ob der Protagonist jetzt gut oder böse ist. Ich fand das sehr interessant und einfach mal was anderes.




Fazit:

Mit „Half Bad – Das Dunkle in mir“ hatte Sally Green wirklich eine tolle Idee für eine Geschichte. Leider hat sie in meinen Augen das Potential nicht ganz genutzt, da es zwar größtenteils spannend war, allerdings gab es auch einige langatmige Stellen.

Jeder der zu dem Buch greift, sollte sich unbedingt vorher eine Leseprobe anschauen! Für alle die mit dem Schreibstil klar gekommen, ist das Buch aber definitiv lesenswert!

Genug Romantasy-Kitsch, jetzt wird's düster!

Von: Friedelchen Datum: 27.03.2015

friedelchen.blogspot.de/

»Es ist die Art, wie du denkst und wie du dich benimmst, die zeigt, wer du bist. Du bist nicht böse, Nathan. Nichts an dir ist böse. Du wirst eine mächtige Gabe haben, aber erst, wie du sie einsetzt, entscheidet, ob du gut oder böse bist.« (S. 126)

Seit frühester Kindheit wird Nathan vom Rat der Weißen Hexen überwacht, unterdrückt und verfolgt. Denn seine Mutter ist eine Weiße Hexe - und sein Vater niemand anderes als Marcus, der gefährlichste und mächtigste Schwarze Hexer ihrer Zeit, der für den Tod unzähliger Hexen verantwortlich ist. In Nathan sieht der Rat seine Chance gekommen: Welch besseren Köder könnte es geben um Marcus einzufangen als seinen eigenen Sohn? Und auch wenn Nathan ihm nie begegnet ist, wird er immer und überall misstrauisch beäugt und für seine dunkle Hälfte verurteilt. Kann er den anderen beweisen, dass er nicht böse ist? Oder ist er dazu verdammt, ein Schwarzer Hexer zu werden?

Im Jugendfantasy-Bereich wirkt es seit einiger Zeit so, als könnte man nur noch mit sexy mysteriösen Vampiren, Engeln oder Ähnlichem punkten. Welch positive Überraschung stellt da Sally Greens düsteres »Half Bad« dar, in der zur Abwechslung mal kein liebeshungriges Mädchen einem übernatürlichen Schönling hinterherhechelt. Stattdessen erwartet uns mit dem »Halbcode« Nathan ein ungewöhnlicher Protagonist und ein sehr spannender Weltenentwurf, in dem Hexen neben normalen Menschen existieren. Mich hat die Mischung von Anfang an begeistert, auch wenn die Geschichte zeitweise ihre Längen hatte.

Die Geschichte beginnt damit, dass der sechzehnjährige Nathan in einem Käfig gefangen gehalten wird, irgendwo in der Einöde Schottlands. Während er verzweifelt auf seine Chance wartet, der skrupellosen Hexe zu entkommen, die ihn gefangenhält und misshandelt, erzählt er rückblickend, wie er in dem Käfig gelandet ist. Wie er seit frühester Kindheit von den Weißen Hexen überwacht wird und sich den Untersuchungen des Rates stellen muss. Und wie sie ihn schließlich eingesperrt haben, um an seinen gefährlichen Vater zu kommen, den er jedoch noch nie getroffen hat. Doch nun nähert sich sein siebzehnter Geburtstag und Nathans Zeit läuft ab. Denn wenn er an diesem Tag keine drei Geschenke von seinem Vater erhält, muss er sterben...

"Half Bad" ist fast schon mehr Gesellschaftskritik als Fantasyroman, denn die Zauberei spielt hier eher nur eine untergeordnete Rolle (obwohl wir schon ein paar echt coole Zauber erleben). Stattdessen erleben wir, wie seine Mitschüler und die gesamte Hexengesellschaft auf Nathan reagieren, der - wenigstens rein äußerlich - das absolute Ebenbild seines berühmt-berüchtigten Vaters ist. Selbst seine Mutter konnte seinen Anblick nicht ertragen und hat sich selbst umgebracht. Nur sein Halbbruder Arran hält stets zu ihm und gibt nichts auf die Vorurteile der anderen. So wie auch die bildschöne Annalise, deren Familie zu den einflussreichsten Weißen Hexern zählt...

Nathans trauriges Schicksal hat mich alles andere als kalt gelassen und ich war schockiert, wie er von den ach so guten Hexen behandelt wird. Seit er ein Baby war, wird er überwacht, kontrolliert und unterdrückt. Ständig werden neue Gesetze vom Rat der Weißen Hexen herausgegeben, die Halbcodes wie ihm das Leben schwer machen. Sie müssen angeben, wann und wohin sie verreisen, wen sie treffen und jedes Jahr ihre Gesinnung testen lassen - kein harmloses Unterfangen, denn Schwarze Hexen werden gejagt, eingesperrt oder direkt getötet. Und so muss Nathan jedes Jahr wieder beweisen, ob er mehr nach seiner Mutter oder seinem Vater schlägt. Trotz des Rassismus und der Unterdrückung, der Nathan sich immer wieder ausgesetzt sieht, lässt er sich nicht unterkriegen, auch wenn sein innerer Konflikt zwischen seiner guten und bösen Seite durchaus spürbar ist und er oft überlegt, warum er eigentlich noch gut sein sollte.

Bei dieser Geschichte muss man sich wirklich fragen: wer sind eigentlich die Bösen? Die Schwarzen Hexen, die ihre Macht selbstsüchtig nur für ihr eigenes Wohl nutzen? Oder die Weißen Hexen, die ihre Fähigkeiten (angeblich) für das Gute einsetzen? Fakt ist, in diesem Buch sieht man nicht sonderlich viel Gutes von den Weißen Hexen, denn sie herrschen mit erbarmungsloser Hand. Nathan wird eingesperrt, geschlagen, gefoltert - und all das, ohne jemals etwas Böses getan zu haben. Einfach nur, weil er ein Schwarzer Hexer werden könnte. Wie die Weißen Hexen an die Macht gekommen sind und wieso sie so gnadenlos regieren, erfährt man in diesem ersten Teil noch nicht. Umso gespannter bin ich, wie Sally Green Nathans Geschichte weiterspinnen wird.

Ihr Debüt bietet auf jeden Fall eine innovative und frische Mischung aus Fantasydrama, Verfolgungsjagd, Freundschaft, Liebe und Unterdrückung und ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Wir erfahren viel über die Hexengesellschaft und ihre Kultur und lernen skurrile und undurchsichtige Weiße und Schwarze Hexen kennen, die alle reges Interesse an Nathan haben. Aber wem kann er eigentlich trauen? Im Mittelteil hatte das Buch zwar so seine Längen, was den Lesegenuss etwas geschmälert hat. Das war aber lange nicht genug, als dass ich nicht trotzdem begeistert von dem Buch war.

»Half Bad« bietet eine packende, düstere und oftmals auch grausame Fantasygeschichte mit frischen Charakteren und einem spannenden Konzept, die ich all jenen weiterempfehle, die genug von den typischen Romantasygeschichten haben. Lasst euch von Nathans ungewöhnlicher Geschichte überraschen!

Toll

Von: Doris aus Grieskirchen Datum: 06.05.2014

Buchhandlung: Thalia Grieskirchen

Dieses Buch hat mich sehr gefesselt und beeindruckt!
Konnte kaum aufhören zu lesen! Trotz der vielen Seiten war es viel zu schnell zu Ende!

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