Kaffee und Zigaretten

Bestseller Platz 3
Spiegel Hardcover Belletristik

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Ferdinand von Schirachs neues Buch »Kaffee und Zigaretten« verwebt autobiographische Erzählungen, Aperçus, Notizen und Beobachtungen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates und Allgemeines berühren, verzahnen und wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse und Begegnungen des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit und Melancholie, um Entwurzelung und die Sehnsucht nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen, um die Errungenschaften und das Erbe der Aufklärung, das es zu bewahren gilt, und um das, was den Menschen erst eigentlich zum Menschen macht. In dieser Vielschichtigkeit und Bandbreite der erzählerischen Annäherungen und Themen ist »Kaffee und Zigaretten« das persönlichste Buch Ferdinand von Schirachs.

»Wir müssen verstehen, wie wir wurden, wer wir sind. Und was wir wieder verlieren können. Als sich unser Bewusstsein entwickelte, sprach ja nichts dafür, dass wir einmal nach anderen Prinzipien handeln würden, als unsere Vorfahren. Aber wir gaben uns selbst Gesetze, wir erschufen eine Ethik, die nicht den Stärkeren bevorzugt, sondern den Schwächeren schützt. Das ist es, was uns im höchsten Sinn menschlich macht: die Achtung vor unserem Nebenmenschen.«

»Die große Stimme der deutschen Literatur«

Andreas Wunn / ZDF Mittagsmagazin (04. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87610-8
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Nachdenklich

Von: Diane aus Waldshut - Tiengen

23.05.2019

Ich war total fasziniert von dem Buch habe aber relativ schnell bemerkt, dass ich es nicht am Stück lesen konnte. Ich musste mir jemand suchen, der das Buch mit mir liest also gleichzeitig. Nach jeder Geschichte hatte ich so einen Diskutier- und Austauschbedarf. Absolut spannend und lesenswert.

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Potpourri

Von: warmerSommerregen

14.05.2019

Dieses Werk unterscheidet sich gravierend von allen anderen Werken, die ich bisher von Ferdinand von Schirach kannte. Dies fällt schon sehr kurz nach Beginn der Lektüre auf, da – anders als sonst – keine Geschichte erzählt wird; auch handelt es sich nicht um eine Sammlung von Kurzgeschichten zu einem bestimmten Oberthema. Stattdessen erhält der Leser ein Potpourri aus Notizen zu politischem Geschehen, gesellschaftlichen Entwicklungen, besonderen Begegnungen oder Fällen des Autors und vielem mehr. So besteht das Werk aus zahlreichen Fragmenten, die viel über en Autor selbst preisgeben. Man erfährt von seiner Kindheit, von seinem Umgang mit den Spuren, die seine Familie in der deutschen Geschichte hinterlassen hat, von seinen ersten Berührungspunkten mit Jura und so weiter. Dementsprechend ist dieses Werk weniger für Schirach-Neueinsteiger als für Freunde seiner bereits zuvor veröffentlichten Werke zu empfehlen. Mir haben die vielfältigen Betrachtungen sehr zugesagt, auch wenn ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, in das Buch einzusteigen. Zu Beginn fehlte mir der rote Faden, etwas an dem ich mich hätte entlanghangeln oder orientieren können. Doch womöglich war das Ziel des Autors ein Stück weit zu verunsichern; den Leser aus der Reserve zu locken und ihn zum Nachdenken anzuregen. Mehrmals betont er, dass er genau diesen Effekt bei jedem Haneke-Film an sich gespürt hat und ihn das unglaublich beeidruckt hat. „Kaffe und Zigaretten“ stimmt einen sicherlich nachdenklich. Der melancholische Ton in Verbindung mit Nachrichten aus der letzten Zeit sowie Erfahrungen aus von Schirachs Kindheit und Rechtsfällen erzeugen eine ganz besondere Stimmung, die sich schwierig in Worte fassen lässt. Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn ich anfangs nicht besonders angetan war. Von mir gibt es daher 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne auch mal ein persönliches Buch von von Schirach lesen möchten.

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Vita

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm die Spiegel-Bestseller »Die Herzlichkeit der Vernunft«, ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge, sowie die Erzählungen »Strafe«.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Es sind diese glasklaren schnörkellosen Sätze, mit denen uns Ferdinand von Schirach die Welt ein wenig verständlicher macht.«

Ulrich Steinmetzger / Nürnberger Nachrichten (05. März 2019)

»Deutschlands derzeit wohl bedeutendster Schriftsteller«

Alfred Schier / phoenix persönlich (01. März 2019)

»Der Einblick in das Schirach'sche Universum, in eine Mischung aus Herkunft, Sehnsucht nach Erlösung und Traurigkeit, hat auch immer wieder etwas Faszinierendes.«

Christoph Schröder / SWR2 (03. März 2019)

»Ein Literat von Weltrang«

Miguel Peromingo / Galore (04. März 2019)

»Eine Klasse für sich«

Manfred Papst / NZZ am Sonntag (03. März 2019)

»Der sachliche, unaufdringliche Stil, die Einblicke in eine andere Welt und die teils irrwitzigen Geschichten bleiben noch länger im Gedächtnis des Lesers.«

Kristian Teetz / Hannoversche Allgemeine Zeitung (04. März 2019)

»Mit Empathie nähert Ferdinand von Schirach sich dem Innersten, mit klarem Verstand setzt er es ins Verhältnis zum Gegebenen.«

Janina Fleischer / Leipziger Volkszeitung (04. März 2019)

»Ferdinand von Schirach bleibt auch in diesem Buch seinem unterkühlten, lakonischen Stil treu.«

Felix Müller / Berliner Morgenpost (01. März 2019)

»Mit feiner Ironie, untergründigem Humor, leiser Verzweiflung beschwört der Autor, was ihn verzweifeln lässt und was ihn rettet.«

Stefan Maelck / NDR Kultur (07. März 2019)

»Connaisseurs lesen dieses geistreiche wie sehr persönliche Buch, das zu schnelle 190 Seiten zählt, gewiss bei Kaffee und Zigaretten.«

Jürgen Kanold / Südwest Presse (04. März 2019)

»Sprachgewandt und stilsicher trifft er den Nerv, vor allem die metaphernreichen Parabeln und Kurzgeschichten regen zum intensiven Nachdenken und Philosophieren an.«

Oberösterreichische Nachrichten (04. März 2019)

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