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Lust auf Laube Die neue Schrebergarten-Kultur

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-421-04057-2

Erschienen: 06.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Schrebergärten - der neue Trend zum freien Leben im eigenen Grün

Lust auf Laube? Dem stimmen immer mehr Großstädter zu, wie die langen Wartelisten in Schrebergartenvereinen zeigen. Spießig ist das Schrebern auf der eigenen Scholle schon lange nicht mehr. Seit Jahren findet in deutschen Kleingartenkolonien ein Generationswandel statt – und was dort nachwächst, ist spannend! Junge Paare, Familien und Kreative jäten in ihrer Freizeit Beete, wenden den Kompost oder ernten Himbeeren. Hinter gestutzten Hecken verstecken sich viele verwunschene Oasen, in denen sogar „Wildwuchs“ perfekt inszeniert ist. Dieses Buch zeigt, was dabei herauskommt, wenn Großstädter heute ihren Traumgarten verwirklichen. Und es erzählt die Geschichten der neuen Generation Kleingarten. Eine opulent fotografi erte Entdeckungsreise durch deutsche Laubenkolonien mit inspirierenden Geschichten über leidenschaftliche Gärtner und tollen Tipps zum Nachmachen.

"Immer mehr junge Leute haben Lust auf Laube" - bild.de

Caroline Lahusen hat als Historikerin, TV-Redakteurin und Autorin naturgemäß viel Zeit ihres Lebens über Büchern und vor dem Bildschirm verbracht. Zum eigenen Schrebergarten musste ihr Mann sie vor elf Jahren überreden. Es war zunächst eine Entscheidung der Kinder wegen. Und mit einer klaren Verabredung: Unterirdische Arbeiten sind nicht ihre Sache! Nach anfänglicher Skepsis erwuchs aus dem Kleingarten ein großartiges Familienprojekt, in dem sie gemeinsam viel Zeit verbrachten, Geburtstage, Grillabende oder die Obsternte feiern konnten.

Leider erinnern jetzt nur noch Fotos an die idyllische Laube mit dem roten Häuschen, drei Apfelbäumen und den Himbeerstauden, die in jedem Sommer mindestens zwei Kilo Früchte abgaben. Auf dem Gelände der früheren Hamburger Kleingartenkolonie entsteht eine neue Wohnsiedlung.

Sylvia Doria lebt mit ihrer Familie und Hund in Hamburg. Als Designerin betreibt sie ihr eigenes Fashion-Label miss souk. Gärtnern ist ihre absolute Leidenschaft. Nach langem Kampf um den Erhalt ihrer Laubenkolonie musste sie 2015 ihren ersten geliebten Garten aufgeben. Gemeinsam mit ihrem Mann und den zwei Söhnen fing sie in einem anderen Kleingartenverein wieder von vorne an. Aus einem ehemaligen Dschungel schuf sie ihren Traumgarten mit einer Hütte nach eigenem Entwurf. Die meiste Zeit des Sommers verbringt sie dort mit ihrer Familie und Freunden. Ihr aktuelles Projekt lautet: Selbstversorgung aus dem eigenen Garten und stellt sie vor viele neue Herausforderungen, etwa den Kampf gegen Wühlmäuse & Co.


Sonja Tobias ist Lifestyle- und Interior-Fotografin. Wenn sie nicht gerade für ihre Produktion in der Welt umherreist, arbeitet und lebt sie in Hamburg mit ihrer Familie. Durch einen Zufall kam sie vor gut 15 Jahren an die Fotografie, und dem Zufall gibt sie heute bewusst viel Platz und Raum beim Fotografieren, um mit den dadurch entstehenden Situationen weiterzuarbeiten. Durch ihre einfühlsame Art und die große Freude, die Sonja bei ihrer Arbeit hat, vergessen sogar Laien, dass sie fotografiert werden, weshalb Sonjas Bilder oft unbeschwert, natürlich und vergnügt wirken. Dies nennt sie "inszenierten Schnappschuss", und genau das ist der bildgebende Moment in fast all ihren Arbeiten.

Nadja Buchczik arbeitet seit dem Abschluss ihres Fotografiestudiums an der Fachhochschule Bielefeld als freie Fotodesignerin für Verlage, Agenturen und Unternehmen. Mit Hingabe fotografiert sie Geschichten, die Magazine und Bücher verschiedener Sparten illustrieren. Ob Editorial, Porträt, Garten oder Food, ihre Bilder überzeugen durch eine natürliche, gefühlvolle und frische Optik.

Moritz Schmid, Jahrgang 1980, geborener Hamburger, ist Werbefotograf, seit 2009 international für namhafte Kunden tätig und ständig auf Reisen. Umso mehr genießt er es, freie Stunden in seiner Berliner Datsche zu verbringen. Seine Karriere begann er als Assistent führender Fotografen in Hamburg, Kapstadt, New York City und Paris. Seit 2009 lebt er in Berlin.

Holger Talinski ist gelernter Tischler, dessen Fotografenkarriere damit begann, dass er seine Skateboard-Homies dokumentierte. Nach einer Assistenz bei Ben J. Fernandez in New York, dem Fotografen Martin Luther Kings, und dem Studium der Fotografie in Bielefeld lebt er seit 2009 in Berlin und arbeitet dort als Portrait- und Reportagefotograf in namhaften Magazinen, u.a. GEO und STERN. Die Musikerin und Künstlerin Peaches begleitet er fotografisch seit nunmehr 8 Jahren, 2015 veröffentlichten die beiden darüber ein Fotobuch, das internationale Verbreitung fand.

Mit Fotos von Moritz Schmid, Sonja Tobias, Nadja Buchczik, Holger Talinski

Gebundenes Buch, Pappband, 192 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
Mit ca. 350 Farbfotos

ISBN: 978-3-421-04057-2

€ 29,95 [D] | € 30,80 [A] | CHF 39,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Bildband

Erschienen: 06.03.2017

  • Leserstimmen

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Lust auf Laube

Von: Christin by Hof 9 Datum: 14.07.2017

hof9.blogspot.com

Was geht denn jetzt, werdet ihr euch fragen, aber nein, ich habe nur ein sehr lesenswertes Buch entdeckt.

Begonnen hat alles mit dem neuen SCHREBERGARTEN meiner Freundin Katrin.

Jetzt denkt ihr sicherlich:
gääähhhn, hol den Staublappen raus, Schrebergarten, Gartenzwergesammlungen, spießige Herren mit Strohhut,
die sich über die Länge des Rasens streiten und pickierte Damen denen das Geschrei von spielenden Kindern auf das Gemüt schlägt...... .

Weit gefehlt!
Ich muss euch sagen, das Ding ist Kult!

Lust auf Laube

Eigentlich hebt man ja das Beste zu Beginn hervor.
Aber es liegt nun einmal auf der Hand, dass ein Buch mit dem Cover beginnt und das passt in diesem Fall leider nicht zum Inhalt.
Hier sollte vermutlich der Kult der Laube mit mega bunten und glänzenden Fotos dem Leser nahe gebracht werden, aber es spiegelt nicht einmal ansatzweise den treffend dargestellten Inhalt wider.
Dieses Buch hat wunderbar feste, matte Seiten, die Fotos sind herrlich natürlich und authentisch. Die ganze Illustration ist eine Augenweide und macht Lust auf Laube! Es hat diese plakative Aufmachung einfach nicht nötig.
Caroline Lahusen und Sylvia Doria haben sich in ihrem Buch
zwanzig ganz individuelle Laubenpieper aus verschiedenen Metropolen herausgesucht, besucht und sie mit ihrem Garten für uns festgehalten.
In zwanzig verschiedenen Parzellen, in denen jung und alt, modern und traditionell, Student oder Abteilungsleiter eines gemein haben,
das Erschaffen eines eigenen kleinen für sich zugeschnittenen Gartenreiches, nein, man kann von einem eigenen Paradies sprechen.

Bebildert werden die folgenden Kapitel vorgestellt und machen sofort neugierig, wie verschieden schön und vielfältig diese Kultur ist.

Ich bekomme Lust, Lust auf Laube!

Die Schöngeister
Die Komiker
Der Heilige Hain
Der Rosenflüsterer
Die Paradiesvögel
Frauenpower
Der Steinesammler
Köpifornia!
Der sanfte Vorsitzende
Die Schöpfer
Der Perfektionist
Die Antroposophin
Ferien am Waldrand
Die Rechtwinkligen
Die Kämpferin
Die große Freiheit
Die Grünschmecker
Sommerfrische
Nordischer Freigeist
Yoga im Grünen

Das Buch hält so viel Individualität und Liebe zur eigenen Parzelle bereit,
dass ich einfach behaupten möchte, es ist für jeden Gartenliebhaber etwas dabei. Aus verschiedenen Gegebenheiten erschaffen die symphatischen Besitzer eine auf sie zugeschnittene Oase - und dies mit ganz viel Herzblut, Fleiß und Naturverbundenheit. Sie werden in ihrem Kapitel kurz vorgestellt und erzählen von ihren Erfahrungen, der Entstehung und wieso sie Lust hatten, Lust auf Laube!

Selbst ohne Schrebergarten kann man jede Menge Ideen und Inspirationen finden. Die einzelnen Kleingärtner geben spezifische Tipps, die jeder Gärtner anwenden kann.

Meine Erfahrungen und die Eindrücke des Buches
widerlegen alle Vorurteile. Der Zusammenhalt und die offenherzige, freundliche Art, die gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme unter den Laubenpiepern machen die Schrebergärtner für mich zu einer Art Pionieren in unserer heutigen Gesellschaft.

Ein sehr empfehlenswertes Buch, erschienen im DVA Verlag.

Meine Lieben, habt ihr Lust bekommen?
Dann schaut mal rein.

Ein Augenschmaus!

Von: Dufttrunken Datum: 20.04.2017

dufttrunken.blogspot.de

Das Buch ist ein Augenschmaus. Das kann ich gleich von Anfang an sagen.
Es wird darin von 20 verschiedenen Schrebergärten berichtet, die von ihren Schöpfern zum Teil veerbt, verkauft, verpachtet, etc. bekommen worden sind.
20 ganz unterschiedliche Gärten, die von ganz unterschiedlichen Paaren und Familien bewirtschaftet und geliebt werden.
Das Buch wartet mit vielen Bildern auf, diese zeigen nicht nur, wie unterschiedlich Schrebergarten gestaltet und hergerichtet werden können (und wie unterschiedlich die Vorgaben/ Umgebungen sind), sondern zeigen auch, wer hinter der Gestaltung und Bewirtschaftung steckt.
Neben den Bildern gibt es viele erklärende und erzählenden Texte, von ganz unterschiedlichen Ausgangspunkten ausgehend.

Jetzt muss ich ja gestehen, dass ich selbst noch nie einen Schrebergarten in echt gesehen, geschweige denn einen betreten habe. Ich mag aber die Idee und die Möglichkeiten, die da drin stecken. (Mal abgesehen davon, dass Schrebergärten eine gute Basis für Krimis bilden und auch, dass die erste Vorstellung von einem Schrebergarten so herrlich spießig ist - auch wenn das Buch mit diesem Vorurteil direkt aufräumt.)

Die vorgestellten Kleingärtner find ich überaus sympathisch, die zum Teil wirklich alles aus den Gärten rausgeholt haben. Die Gärten stellen sich als kleine Paradiese dar, die, obwohl sie mit einiger Arbeit verbunden sind, auch viel wiedergeben (und nicht nur erntefrisches Gemüse). Sie sind kleine Oase, geschaffen von ihren Gärtnern, die in diesem Buch auch zu Wort kommen und dabei ehrlich sagen, was sie über das Gärtnern und den Garten itself denken. Interessant find ich auch, wie manche zu den Gärten gekommen sind und dass es auch verschiedene Möglichkeiten des Besitzens des Schrebergartens geben kann.

Nach dieser Lektüre bekommt man direkt Lust, einen eigenen Schrebergarten aufzuziehen und loszugärtnern (trotz der abschreckend langen Wartezeiten, die es leider in vielen Städten gibt).

Als Bonus empfand ich die (hauseigenen) Tipps der Gärtner, die ich zwar nicht alle umsetzen kann (weil es mir (noch) an einem Garten fehlt), aber mir zeigen, dass sich viele wirklich mit ihrem Garten und was darin wachsen kann auseinandersetzen. Und wer weiß, der eigene Garten kommt vielleicht schneller, als geplant.

Das Buch ist viel mehr ein Porträt über Kleingärtner und ihre Gärten als ein Sachbuch über Schrebergärten (wer hier also konkrete Planungstipps oder Pflanz- und Bauanleitungen sucht, ist mit diesem Buch eher fehlbedient), das sehr liebevoll und detailreich ausgearbeitet wurde. Auch die Autorinnen selbst kommen mit ihren Gärten zu Wort. Die Texte sind sehr spannend geschrieben und werden auch beim 19. & 20. Schrebergarten nicht langweilig.
Insgesamt ist dies ein wunderbar inspirierendes Buch für alle, die ein Herz für Schrebergarten haben oder einfach auch mal schauen wollen, wie es sich mit so einem Kleingarten lebt.

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