Nachtschwärmer

Ab 14 Jahren
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Auf der Suche nach dem verlorenen Bruder

Ganze drei Wochen hatte Helena einen Halbbruder. Lukas hat sie auf Facebook gefunden, sie haben stundenlang telefoniert, doch bevor sie sich treffen können, stirbt er bei einem Verkehrsunfall. Als Helena in den Sommerferien mit ihrem nichtsahnenden Freund in die Uckermark zum Zelten fährt, um Lukas' Grab zu besuchen, lernt sie seine beiden besten Kumpel kennen und das Mädchen, mit dem er zusammen war. Und nach Wochen des Stillstands nimmt Helenas Leben rasant an Fahrt auf ...

»[Moira Franks] Roman ist kein sozialpolitischer Appell, sondern eine einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte.«


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16505-8
Erschienen am  22. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Uckermark, Deutschland

Leserstimmen

Nachtschwärmer

Von: Sweetfairys Booksdiary

22.01.2020

"Nachschwärmer" ist das zweite Buch aus der Feder der Autorin Moira Frank. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Helena, die erfährt das ihr Halbbruder, den sie erst 3 Wochen kennt, durch einen Unfall ums Leben gekommen ist. Helenas Leben gerät nach dieser Nachricht völlig aus den Fugen. In den Ferien fährt sie mit ihrem Freund Ole zum Campen in die Uckermarkt. Von den Hintergründen und Helenas Halbbruder weiß Ole allerdings überhaupt nichts. Die Charaktere haben mir eigentlich sehr gut gefallen. Helena ist eine wundervolle Protagonistin und ich fand ihre Art einfach sympathisch. Ihre Handlungen konnte man nachvollziehen und haben perfekt in die Geschichte gepasst. Die besten Freunde ihres verstorbenen Bruders Lukas, Viktor und Mike, hab ich auf eine Weise ebenfalls ins Herz geschlossen. Es gab allerdings auch Situationen die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Clara fand ich sehr interessant und auch wenn ihre Art oft ruppig und aufbrausend war, hat man sich schnell daran gewöhnt und sie ist für Helena eine sehr gute Freundin geworden, sogar ein wenig mehr, was ich unglaublich schön fand. In dem Buch werden viele Themen behandelt, jedoch fand ich die Vergleiche wie zum Beispiel Ost/West etc. einfach unpassend. Was die Beschimpfungen und Beleidigungen angehen, die manches Mal gefallen sind, fand ich nicht schlimm. Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass dies oft ein Kritikpunkt in anderen Rezensionen ist. Es ist eine Geschichte rund um Jugendliche und da ist die Sprache eben oftmals derb und übertrieben untereinander, aber dennoch sollte man nicht alles sofort auf die Goldwaage legen. Ich fand es passend und deswegen hat es mich persönlich nicht gestört. Es hat ein wenig Pep gebracht, war in den meisten Situationen nicht böswillig gemeint und deshalb sogar oft mit Humor verbunden. Die Sprache wurde hier an das Alter der Protagonisten angepasst, so muss man damit Leben das es mal sprachlich anders zugeht. Leser sollten dies eigentlich erkennen und verstehen, deswegen sollte sich jeder seine eigene Meinung zu dem Buch bilden. Moira Frank erzählt die Geschichte sehr bildhaft was sie lebendig wirken lässt. Es liest sich dadurch sehr angenehm und interessant. Sie nimmt einen quasi mit auf diese Reise. Sie benutzt nicht nur Oberbegriffe, sondern versucht es mit Details. Bei einigen Szenen, hatte man das Gefühl direkt dabei zu sein, die Umgebung wahrzunehmen, Gerüche und vieles mehr, dass hat mich an ihrem Schreibstil sehr fasziniert. Alles ist sehr verständlich umgesetzt, aber was mir an der bildhaften Schreibweise unheimlich gut gefallen hat, hat mir bei den Emotionen gefehlt. Vor allem die traurigen Momente haben mich nicht erreicht, dass fand ich sehr schade. Ein weiterer Kritikpunkt für mich, war das Gespräch zwischen Helena und ihrer Mutter. Dies hätte ich mir doch anders erhofft, gerade wenn sie sich noch nie im Leben gesehen haben. Ich hab mir wirklich gewünscht Helena würde ich Mutter anschreiben und alles raus lassen, aber leider ist nichts großes passiert. Ich empfand dies als ein völlig unnötiges Gespräch und man hätte es ebenso weglassen können. Das Ende hat mich auch ein wenig unbefriedigt zurück gelassen und ich hätte gern erfahren wie es mit den Freunden weiter geht, wenn Helena zurück in ihrem Zuhause ist. Die Covergestaltung finde ich wunderschön gelungen und hat mich sofort angesprochen. FAZIT Die Geschichte hat mir gut gefallen, die Idee war toll, aber am Ende hat es doch an etwas gefehlt. Ich denke einfach das die Geschichte noch mehr Potenzial gehabt hätte. Die Charaktere waren authentisch und haben sich super in die Geschichte eingefügt. Auch wenn ich mehr erwartet hätte, gibt es von mir eine Leseempfehlung, weil die Geschichte dennoch schön ist und man sie gut Zwischendurch lesen kann.

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Rezension Nachtschwärmer

Von: ayliensbuecherwelt

16.11.2019

•Rezension• Nachtschwärmer von Moria Frank Handlung: Ganze drei Wochen hatte Helena einen Halbbruder. Lukas hat sie auf Facebook gefunden, sie haben stundenlang telefoniert, doch bevor sie sich treffen können, stirbt er bei einem Verkehrsunfall. Als Helena in den Sommerferien mit ihrem nichtsahnenden Freund in die Uckermark zum Zelten fährt, um Lukas' Grab zu besuchen, lernt sie seine beiden besten Kumpel kennen und das Mädchen, mit dem er zusammen war. Und nach Wochen des Stillstands nimmt Helenas Leben rasant an Fahrt auf ... Meine Meinung: Auch wenn es schon etwas her ist, seitdem ich dieses Buch zugeschickt bekommen habe, wollte ich es unbedingt dieses Jahr noch lesen, weil mich das Cover so unfassbar neugierig gemacht hat. Die Story an sich hat mir recht gut gefallen, nur leider wurde durch die Sprache einiges kaputt gemacht. Natürlich ist es ein Jugendroman und daher konnte ich den sprachlichen Stil an einigen Stellen nachvollziehen. Jedoch waren in dem Buch viele Anspielungen zum Thema “Nazi” und “Nicht Nazi”, wie Helena beispielsweise die Freunde ihres Bruders einteilt. Außerdem ging es viel um das Klischee des Rechtsradikalismus in Ostdeutschland. Für mich waren das Themen, die in einem Jugendbuch nichts zu suchen haben. Leider wurden mir dadurch auch einige Charaktere sehr unsympathisch. An sich ein wunderschönes Cover und ein flüssiger Schreibstil, aber eine Handlung aus der man weit aus mehr hätte machen können... 2/5⭐️

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Vita

Moira Frank, geboren 1993 bei Hamburg, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Sie hat in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und war 2015 Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses. »Nachtschwärmer« ist ihr zweites Jugendbuch.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein Buch über die Magie der Nacht und den Blick hinter die Fassade von Menschen.«

JOY (02. August 2019)

»Ganz klar auf der Seite der Underdogs.«

»Über Homosexualität zu schreiben, ist für Moira Frank selbstverständlich.«

Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt (12. August 2019)

»Moira Frank will weiter ihre Hauptfiguren queer sein lassen.«

»Nachtschwärmer erinnerte mich wieder und wieder schmerzhaft an mich selbst, daran, wie es war (und ist) in einer Welt aufzuwachsen, in der man noch immer lernt, gewisse Empfindungen zu unterdrücken und alles, was von der Norm abweicht, mit Skepsis zu betrachten.«

»Wer ›tschick‹ gut fand, wird auch in diesem Buch das Gefühl von Freiheit erfahren und mit ein wenig Fantasie die Sommerferien der Jugend nochmal erleben.«

»Moira Frank hat es geschafft einen authentischen gefühlvollen Roman zu schreiben, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.«

»Für alle Freunde von Gefühlsachterbahnen.«

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