Um uns die Toten

Meine Begegnungen mit dem Sterben

Hardcover
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Sprachmächtig , ergreifend, außergewöhnlich

Der Bestsellerautor und preisgekrönte Reporter Bartholomäus Grill erzählt die Geschichte seiner Lebensreise mit dem Tod. Seine eindringlich geschilderten Begegnungen mit dem Sterben, vom frühen Tod der Schwester über das Lebensende der Eltern bis hin zum Massensterben in Afrika und dem Freitod des unheilbar kranken Bruders, machen »Um uns die Toten« zu einer ganz persönlichen und zugleich allgemeingültigen Auseinandersetzung mit dem Tod. Ein literarisches Sachbuch, das unter die Haut geht.

Bartholomäus Grill nimmt den Leser mit auf eine Reise, die von der bayerischen Heimat über Rumänien und Afrika nach Zürich und wieder zurück führt, eine Reise, die zu einem ergreifenden Memento mori wird. Die Erfahrungswelt beginnt im erzkatholischen Bayern, wo der Tod allgegenwärtig und faszinierend erscheint. Als Auslandskorrespondent begegnet ihm der Tod als Massenmörder, in Gestalt von Kriegen, Epidemien und Hungersnöten. Im Kontrast dazu steht das Sterben der Liebsten: der Tod der schwerstbehinderten Schwester, die kurz nach der Geburt stirbt, das einsame Ende des Vaters, der Freitod des Bruders und das erbarmungslose Sterben der Mutter.
Ein sprachgewaltiges Buch, das berührt und lange nachklingt. In dem Sich-vergewissern der eigenen Sterblichkeit, aber auch in der Freiheit, »nicht an den Tod denken zu müssen«, ist »Um uns die Toten« zugleich ein bewegendes und außergewöhnliches Buch über das Leben.

»Grill schafft es, das allergrößte persönliche Unglück mit größter Authentizität und Beherrschung zu beschreiben. Er gibt damit einem verdrängten Vorgang Sprache.«

Frank Schirrmacher in seiner Laudatio für den Egon-Erwin-Kisch-Preis 2006

Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen
ISBN: 978-3-8275-0029-8
Erschienen am  21. April 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Bartholomäus Grill, 1954 in Oberaudorf am Inn geboren, studierte Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte. Ab 1993 berichtete er als Korrespondent der ZEIT aus Afrika, seit Anfang 2013 ist er Afrika-Korrespondent des SPIEGEL, wo er zuletzt über den Tod Nelson Mandelas schrieb. Bei Siedler ist sein Bestseller Ach, Afrika (2003) erschienen. 2006 wurde er für eine Reportage über den Tod seines Bruders mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Bartholomäus Grill verarbeitet seine Erfahrungen mit dem Sterben auf philosophische, aber auch auf humorvolle Weise.«

3sat Kulturzeit, 17.04.2014

»Doch Grill ist auch ein exzellenter Erzähler, der mit scharfer Beobachtungsgabe und markanter Wortgewalt zu Werke geht.«

Kleine Zeitung (A), 20.04.2014

»"Um uns die Toten" … hebt sich … wohltuend vom verkaufsfördernden Sterbebett-Voyeurismus ab. … Grills Sprache … ist kraftvoll, wach und lebendig.«

Deutschlandfunk - Andruck, 14.07.2014

»Ein literarisches Sachbuch, das unter die Haut geht.«

Wasserburger Zeitung, 16.05.2014

»Ein wortgewaltiger Schreiber […]. Es ist ein in vielfacher Hinsicht außergewöhnliches Buch, das trotz der Thematik nicht düster daherkommt.«

dpa, 03.06.2014

»Grill ist ein großartiger Schreiber, seine Sätze [...] tragen den langen Atem von einem, der aus der Fülle von Erfahrungen schöpft.«

Kölner Stadt-Anzeiger, 09.05.2014

»[Grill] hat das Kunststück fertiggebracht und ein berührendes, spannendes, kompetentes Buch über das Sterben geschrieben.«

Nürnberger Nachrichten, 18.06.2014

»Ein facettenreiches Bild vom Lebensende. […] Und doch liegt darin etwas, was man auch als eine Hommage an das Leben verstehen kann.«

Frankfurter Neue Presse, 12.06.2014

»Von einer ungemeinen Sprachgewalt, ganz dicht geschrieben, kein Wort zu viel, keines zu wenig. Ganz direkt, in jeder Zeile berührend.«

Alsfelder Allgemeine, 16.08.2014

»Beeindruckend ist die klare, beherrschte Sprache, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, aber immer Abstand wahrt, ohne jemals kalt zu erscheinen.«

Evangelisches Buchportal, 3/14

»Eindringlich. […] Seine Auseinandersetzung mit dem Sterben ist ebenso persönlich wie universell.«

SZ Landkreisausgaben, 11.10.2014

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