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Unterleuten Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-630-87487-6

Erschienen:  08.03.2016
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Der große Gesellschaftsroman von Juli Zeh

Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein. Wie das Dorf "Unterleuten" irgendwo in Brandenburg. Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten, von den kleinen Häusern, die sich Stadtflüchtlinge aus Berlin gerne kaufen, um sich den Traum von einem unschuldigen und unverdorbenen Leben außerhalb der Hauptstadthektik zu erfüllen. Doch als eine Investmentfirma einen Windpark in unmittelbarer Nähe der Ortschaft errichten will, brechen Streitigkeiten wieder auf, die lange Zeit unterdrückt wurden. Denn da ist nicht nur der Gegensatz zwischen den neu zugezogenen Berliner Aussteigern, die mit großstädtischer Selbstgerechtigkeit und Arroganz und wenig Sensibilität in sämtliche Fettnäpfchen der Provinz treten. Da ist auch der nach wie vor untergründig schwelende Konflikt zwischen Wendegewinnern und Wendeverlierern. Kein Wunder, dass im Dorf schon bald die Hölle los ist …

Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?

Juli Zeh und Felicitas von Lovenberg erkunden bei lesenswert (SWR) die Einwohner von "Unterleuten" in einer Modellversion des Dorfes. zum Video

„Juli Zehs furchtlos vor jedem Klischee ins Herz der bundesrepublikanischen Wirklichkeit zielender Gesellschaftsroman ist ein literarischer Triumph.“

Denis Scheck / Der Tagesspiegel (30.07.2016)

Juli Zeh (Autorin)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Bundesverdienstkreuz (2018).

www.juli-zeh.de

„Juli Zehs furchtlos vor jedem Klischee ins Herz der bundesrepublikanischen Wirklichkeit zielender Gesellschaftsroman ist ein literarischer Triumph.“

Denis Scheck / Der Tagesspiegel (30.07.2016)

"Juli Zeh hat mit "Unterleuten" den Roman der Stunde geschrieben: über die große Gereiztheit, über Politikverachtung und Resignation."

Volker Weidermann / Der Spiegel (16.07.2016)

"Mitreißend geschrieben, lebendig und spannend – ein großer Roman."

Natascha Geier / ARD Das Erste (ttt -titel thesen temperamente) (06.03.2016)

"So kann Literatur sein: anregend, aufregend, amüsant, engagiert und voller Ungewissheiten."

Karin Grossmann / Sächsische Zeitung (02.04.2016)

"Um es mit einem Wort zu sagen: Juli Zehs neues Buch ist vorzüglicher Lesestoff. Spannend, lebendig, lehr- und kenntnisreich zum Platzen."

Ursula März / DIE ZEIT (17.03.2016)

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11.09.2018 | 19:30 Uhr | Berlin

Buchpremiere
im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin
Moderation: Jörg Thadeusz

Website der Autorin

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Mehr Infos

Haus der Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin

24.09.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals 2018
Moderation: Joachim Dicks
Eintritt: 17 € / 14 € erm.

weitere Informationen

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Mehr Infos

Hamburger Kammerspiele
Hartungstraße
20149 Hamburg

Weitere Informationen:
Harbour Front e.V. Literaturfestival
20457 Hamburg

03.10.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 1/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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07.10.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 2/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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12.10.2018 | 19:30 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung und Gespräch
Moderation: Ijoma Mangold

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Mehr Infos

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt am Main

14.10.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 3/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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21.10.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 4/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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28.10.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 5/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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04.11.2018 | 21:00 Uhr | Fernsehen & Radio

Tei 6/6 des Hörspiels zu Juli Zeh "Unterleuten" auf NDR Info

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15.11.2018 | Hannover

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Literarischen Salons der Leibnitz-Universität Hannover
Moderation: Christoph Bungartz (NDR-Fernsehen)

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Mehr Infos

Conti-Foyer
Königsworther Platz 1
30167 Hannover

Weitere Informationen:
Literarischer Salon
Leibniz Universität Hannover
30167 Hannover

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-630-87487-6

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 34,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen:  08.03.2016

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Kunstvoll und spannend

Von: Keith Surridge  aus Frankfurt Datum: 13.02.2018

www.cameracrewgermany.com

Kunstvoll und spannend verkörpert in diesem Dorfroman von Juli Zeh von 2016 das fiktive brandenburgische Dorf „Unterleuten“ einen Mikrokosmos der Gesellschaft. Große Themen werden aufgeworfen und mit Witz und einer Art tiefgründiger Leichtigkeit gestreift: Systemanpassungen nach der Wende, alternative Energiequellen, Berliner Yuppies auf Großstadtflucht, Generationenkonflikte, korrupte Politiker. Spannung und Vielseitigkeit entsteht durch den ständigen Perspektivwechsel, denn jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Dorfbewohners geschrieben, nach dem es benannt ist.
Juli Zeh zeigt in ihrem Roman einmal mehr, wie gut sie eine ausgefeilte psychologische Figurenzeichnung beherrscht. Wie wer sich gegenüber dem großen Investor verhält, der Parzelle um Parzelle Land zum Errichten eines großen Windparks aufkauft, das ist vergnüglich und lehrreich zugleich. Ränke und Intrigenspiel des Dorflebens erinnern an tagesaktuelle Intrigen auf dem politischen Parkett. Grüner Klimaschutz dient hier nur der Gewinnmaximierung, Aussteigen folgt eher nostalgischen Bedürfnissen als einem wirklichen Streben nach ländlicher Idylle.
Dabei bleibt der Zynismus der Autorin immer menschenfreundlich und lebensbejahend.

Kunstvoll un spannend

Von: Keith Surridge  aus Frankfurt Datum: 13.02.2018

Kunstvoll und spannend verkörpert in diesem Dorfroman von Juli Zeh von 2016 das fiktive brandenburgische Dorf „Unterleuten“ einen Mikrokosmos der Gesellschaft. Große Themen werden aufgeworfen und mit Witz und einer Art tiefgründiger Leichtigkeit gestreift: Systemanpassungen nach der Wende, alternative Energiequellen, Berliner Yuppies auf Großstadtflucht, Generationenkonflikte, korrupte Politiker. Spannung und Vielseitigkeit entsteht durch den ständigen Perspektivwechsel, denn jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Dorfbewohners geschrieben, nach dem es benannt ist.
Juli Zeh zeigt in ihrem Roman einmal mehr, wie gut sie eine ausgefeilte psychologische Figurenzeichnung beherrscht. Wie wer sich gegenüber dem großen Investor verhält, der Parzelle um Parzelle Land zum Errichten eines großen Windparks aufkauft, das ist vergnüglich und lehrreich zugleich. Ränke und Intrigenspiel des Dorflebens erinnern an tagesaktuelle Intrigen auf dem politischen Parkett. Grüner Klimaschutz dient hier nur der Gewinnmaximierung, Aussteigen folgt eher nostalgischen Bedürfnissen als einem wirklichen Streben nach ländlicher Idylle.
Dabei bleibt der Zynismus der Autorin immer menschenfreundlich und lebensbejahend.

Einfach großartig!!

Von: Beate Leinweber aus Leipzig Datum: 10.06.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Hugendubel, Petersstr.12, 04109 Leipzig

"Teilweise Spoiler"!
Ich finde: Dieser neueste Roman von Julie Zeh ist einfach großartig und unbedingt lesenswert:
Was als Roman, oder auch als eine Art Stück Aufarbeitung deutsch-deutscher Geschichte beginnt, entwickelt sich nach und nach und immer mehr zu einem äußerst klugen, psychologischen Kammerspiel, über menschliche Abgründe. Der Roman zeigt auf (anfangs sehr subtil, später immer deutlicher und drängender), was Neid und Missgunst, jahrelange, unter der Oberfläche brodelnde, unterdrückte Wut und lang gehegte, unausgesprochene Konflikte, gepaart mit einer gut funktionierenden Gerüchteküche im Menschen an sich und in einer kleiner Dorfgemeinschaft, wo die Nachbarn sich ein Leben lang kennen, anrichten können- wenn man nur einen passenden „Aufhänger“ findet, der den schon lange Zeit vor sich hin schwelenden Vulkan schließlich zum emotionalen Ausbruch bringt.
Und wie erschreckend einfach es ist, eine kleine Gemeinschaft von Leuten so gegeneinander aufzuhetzen und so sich gegenseitig auszuspielen, dass Würde, Freundschaft und Anstand auf der Strecke bleiben- man braucht dazu nur ein paar gezielte Seitenhiebe.
„Unterleuten“ mag zwar an manchen Textstellen etwas überspitzt wirken, aber im Kern trifft Juli Zeh mit ihrer ganz eigenen Beobachtungsgabe völlig ins Schwarze, meiner Meinung nach; sie legt quasi ihren Finger in die noch immer aktuelle, brisante Wunde, die (stellvertretend dafür) das Dörfchen Unterleuten in verschiedene Lager spaltet: Auf der einen Seite stehen die Menschen, die nach der Wende nie mehr so richtig auf die Beine kamen, dann sind da noch die Menschen, die den „alten Zeiten“ nachtrauern, oder die Einwohner, die die „neue Zeit“ als Chance sehen und schließlich kommen noch die vermeintlich reichen Zugezogenen aus dem „Westen“- und mittendrin ein Windpark, der neu gebaut werden soll... Und der letztenendes das Fass zum Überlaufen bringt, bzw. die vor sich hin brodelnden Probleme der Dorfgemeinschaft zum Überkochen. (Denn hier zeigt sich ganz deutlich ein weiteres gesellschaftliches Phänomen: Viele Bürger sind für die Abschaffung der Atomkraftwerke und wollen gerne die Energiewende haben- aber „bitte nicht vor der eigenen Haustür“.)
Beeindruckend finde ich, mit welcher Genauigkeit die Autorin unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält: Unwillkürlich musste ich beim Lesen an solche Redewendungen wie „Schuld sind immer die Anderen“, oder „Jeder ist jedermanns Feind“, oder auch „Jeder ist sich selbst der Nächste“ denken, denn solche Sätze werden in diesem großartigen Gesellschaftsroman zur bedrückenden Realität. Toll finde ich den Schreibstil der Autorin: Sie schreibt einfach über gesellschaftliche und persönliche Abgründe, ohne dem Leser ihre eigene, ganz persönliche Meinung aufzudrängen, nein - sie schreibt ganz einfach so, dass man sich beim Lesen in die Protagonisten hineinversetzen kann, ob man dies nun will oder nicht, und Juli Zeh regt mit ihrem Roman „Unterleuten“ zum Nachdenken an.
Also: Wie schon oben gesagt: Unbed

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 16.03.2016

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Der Gesellschaftsroman aus der Provinz liest sich spannend wie ein Thriller und enthält eigentlich alles, was uns zeitgeschichtlich umtreibt. Mein Frühjahrsfavorit!

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