Was so in mir steckt

Träume groß. Habe Mut. Und lass dich nicht aus der Ruhe bringen.

Ab 13 Jahren
Hardcover
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Träume groß. Habe Mut. Und lass dich nicht aus der Ruhe bringen.

Rob Fitzgerald (13) ist verliebt: Herzflattern, Schweißausbrüche, spontane Sprachlosigkeit – die Zeichen sind eindeutig. Doch wie die Angebetete beeindrucken, wenn man obendrein mit äußerster Schüchternheit und Panikattacken zu kämpfen hat? Die Tipps, die Rob von seinem geliebten Großvater und seinem besten Freund Andrew erhält, scheinen nur bedingt tauglich. Denn weder als Torwart der Schulmannschaft noch als Hundeflüsterer lässt sich bei der holden Destry punkten. Als plötzlich anonyme SMS mit Aufgaben auf Robs Handy eintrudeln, wird aus der Challenge, Destrys Herz zu erobern, etwas viel Größeres: die Herausforderung, Rob Fitzgerald zu sein – mit allem, was dazugehört.

»„[Barry Jonsberg] hat alles andere als eine simple Teenager-Komödie geschrieben, sondern einen großartig komponierten Jugendroman.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Ursula Höfker
Originaltitel: A song only I can hear
Originalverlag: Allen & Unwin
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16553-9
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Große Liebe

Von: Weinlachgummi

04.12.2019

Schon das Blubbern von Glück von Barry Jonsberg fand ich klasse und so war ich gespannt auf Was so in mir steckt. Cover und Titel finde ich durchaus passend, doch leider sind beides keine Eyecatcher und dabei hätte das Buch so viel Aufmerksamkeit verdient. Rob ist 13 Jahr alt und das erste Mal verliebt. Also was nun, Destry einfach ansprechen geht nicht. Rob leidet an Panikattacken und außerdem ist er extrem schüchtern. Also muss ein Plan her. Dabei hilft ihm sein bester Freund Andrew und sein Großvater. Die Geschichte startet unheimlich humorvoll, schon auf den ersten 50 Seiten habe ich herzhaft gelacht und hatte einmal sogar Tränen in den Augen und dies, obwohl ich eigentlich schlechte Laune hatte. Doch wenn man dieses Buch liest, kann man einfach nur grinsen und gute Laune bekommen. Es hat so eine unheimlich positive Stimmung. Wer die Bücher von Barry Jonsberg kennt, weiß er hat eine Schwäche für eher ungewöhnliche Charaktere. Sie gleichen nicht der Breitenmaße, sondern sind besonders. Rob hat einen engen Bezug zu seinem Großvater, verbringt jede Menge Zeit im Senioren Zentrum. Und der alte Herr ist speziell, er flucht ohne Unterlass (was im Buch aber nicht direkt ausgeschrieben wird), schließt Wetten darauf ab, wer als Nächstes stirbt und nimmt auch so kein Blatt vor den Mund. Rob, der oft den Mund nicht auf bekommt, weil ihm die richtigen Worte fehlen, ist da ganz anders. Doch entwickelt er sich innerhalb der Geschichte weiter und wächst über sich hinaus. So geht es in Was so in mir steckt, nicht um einen Lovestory, sondern um Selbstfindung. Darüber, über den eigenen Schatten zu springen und mutig zu sein, zu sich selbst zu stehen und für das einzustellen, was einem wichtig ist. Geschickt werden auch Themen wie Klimawandel, Fleischkonsum und Krieg in die Geschichte mit eingebracht. Und wie toll Hunde sind, auch wenn diese einem wütenden Wischmop gleichen ;) Beim Lesen mag man denken, dass manches nicht so realistisch ist, doch lasst euch davon die Lesefreude nicht nehmen, am Ende ergibt alles Sinn. Auch wenn ich das Buch über fast immer ein Grinsen im Gesicht hatte und sehr stolz auf Rob war. So hat mich das Ende bewegt und vielleicht habe ich auch ein bisschen feuchte Augen bekommen. Manche mögen meinen, das Ende sei nicht nötig gewesen, doch ich fand es einen perfekten Abgang für dieses großartige Buch. Fazit: Eine Empfehlung von Herzen. Selten hat ein Buch meine Laune beim und nach dem Lesen so positiv beeinflusst. Ich habe Tränen gelacht und später dann auch welche aus Betroffenheit verloren. Viele wichtige Themen werden untergebracht und dabei genau richtig dosiert. Das Buch hat eine tolle Botschaft. Und die Entwicklung von Rob war klasse und fast schon ansteckend, wie er über sich hinaus wächst. Für mich ein Herzensbuch.

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Eine Geschichte mit Herz

Von: Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee

06.11.2019

Inhalt: Destry Camberwick ist für Rob die Projektionsfläche aller Sehnsüchte, allen Glücks an der Schule. Immer wenn Rob an ihr vorbeigeht, verschlägt es ihm die Sprache. Tagein, tagaus muss er an Destry denken. Zufällige Begegnungen, lassen den Mund offenstehen, richten das Nackenhaar auf und erzeugen kalte Schweißausbrüche. Die Indizien liegen klar auf der Hand: Rob ist verliebt. Die Panikattacken, die Rob in den ungünstigsten Momenten überkommen, machen es ihm nicht einfacher. Wie soll er Destry seine Gefühle gestehen. Ja, wie soll sie überhaupt erfahren, dass es ihn gibt, wenn er nicht mal in der Lage ist, ein einziges Wort mit ihr zu wechseln? Robs bester Freund Andrew und sein grießgrämiger Opa stehen dem Jungen sofort mit Rat und Tat zur Seite. Rob muss etwas tun, was Destrys Aufmerksamkeit auf ihn zieht. Zum Beispiel am Schulsport teilnehmen und sich dort hervortun, eine Passion zu haben, kann nicht schaden, auch ein Hund könnte helfen, um ganz beiläufig mit Destry, die selbst ein solches Haustier besitzt, ins Gespräch zu kommen. Letztlich fällt sogar der Vorschlag am Schultalentwettbewerb teilzunehmen und dort eine Begabung zu zeigen, von der bislang noch keiner etwas wusste. Rob ist von all diesen Ideen nicht begeistert. Im Sport ist er eine absolute Niete, er kommt sympathisch unambitioniert daher. Doch was tut man nicht alles für die Liebe? Im Detail: Mit Rob erschafft Barry Jonsberg einen Protagonisten, der – ähnlich wie Candice in „Das Blubbern von Glück“ - ziemlich unambitioniert, zugleich aber erstaunlich altersklug und liebenswert daherkommt. Gleich zu Beginn der Geschichte interviewt Rob zu „Studienzwecken“ seine Eltern zum Thema Verliebtsein. Er stellt Fragen wie: „Mum, weiten sich deine Pupillen, wenn du Dad anschaust? Strömt dein Blut in deine Epidermis und spürst du ein Flattern in der Magengrube?“. Klar, dass nach vielen Jahren Ehe die Antwort des befragten Elternteils eher ernüchternd ausfällt. Doch Rob lässt sich nicht unterkriegen. Die Ermittlungen in Sachen Liebe zeigen ihm nur viel deutlicher, dass das, was er für Destry Camberwick empfindet, mehr ist als eine harmlose Schwärmerei. Doch was tut man, wenn man sich seiner Gefühle zwar sicher ist, aber beim Anblick der Angebeteten in Schweiß ausbricht und keinen einzelnen Satz hervorbekommt? Rob sucht Hilfe bei seinem geliebten Großvater. Einem sehr griesgrämigen, ständig fluchenden alten Mann, der im Altersheim Wetten abschließt, wer wohl als nächstes ins Gras beißen wird. Rob weiß genau von den Schwächen seines Opas. Er weiß, dass andere Menschen sich erst einmal an diese raue Schale gewöhnen müssen. Gemeinsam mit Andrew, Robs bestem Freund, ist Opa jedoch gewillt, der großen Liebe seines Enkels ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Nicht immer sind Opas und Andrews Ratschläge jedoch praxistauglich. Rob ist kein großer Sportler und genießt es auch nicht im Rampenlicht zu stehen. Dennoch ist der Junge gewillt Opfer für Destry zu bringen. Während die Lage recht aussichtslos erscheint, stellt er sich der Herausforderung. Rob meldet sich auf die Stelle des Torwarts, die in der Schulmannschaft neu besetzt werden soll. Er wird von einem Tag auf den anderen Vegetarier, kettet sich vor dem Supermarkt ans Geländer, um gegen schlechte Tierhaltung zu protestieren, geht mit der Promenadenmischung von einem der im Altersheim lebenden alten Männer spazieren, er schreibt Gedichte und versucht sich als Theaterschauspieler. Nur hat das alles einen großen Haken: Rob ist absolut talentfrei, unsportlich und auch nicht gerade ein absoluter Glückspilz. Mit großem Geschick beschreibt der Autor das klägliche Scheitern seiner Hauptfigur. Nicht spöttisch, nicht herablassend, aber mit augenzwinkerndem Humor. Rob ist jemand, der sich nicht unterkriegen lässt, der alles gibt, was er kann, nur um seinem Ziel, Destry Camberwicks Aufmerksamkeit zu wecken, ein wenig näher zu kommen. Fazit: The Things We Do For Love ... Was tut man nicht alles für die Liebe. Barry Jonsberg ist es gelungen mit ,„Was so in mir steckt“, erneut eine Geschichte mit enorm viel Spannung, Herz und Humor zu schreiben. Die Überforderung und die gegenseitigen Beziehungen ihrer Figuren zueinander sind wieder fulminant niedergeschrieben; so viel Wortwitz und abgründiger Humor. Wer Herzenswärme und ein besonderes Gespür für die Komik und Tragik des Alltäglichen sucht, wird bei Barry Jonsberg immer fündig. Eine absolute Empfehlung. Buchzitate: „Schhhh“, machte er. „Ich denke nach und das ist schon im günstigsten Fall eine delikate Angelegenheit. Wenn du mich unterbrichst, verliere ich den Faden und spiele stattdessen Videospiele.“

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Vita

Barry Jonsberg ist einer der renommiertesten australischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte Englisch und Psychologie und arbeitete als Lehrer, bevor er freiberuflicher Schriftsteller wurde. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Barry Jonsberg lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei Hunden in Darwin, Australien.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»In seiner witzig-ironischen Sprache voller Slapsticks erzählt der australische Autor die Geschichte von Rob und seinem ruppigen Großvater.«

Süddeutsche Zeitung (06. Dezember 2019)

»Die Dialoge sind weit von political- und social-correctness entfernt, weil sie hinter pointiertem Witz gnadenlos ehrlich den oft verzweifelten Blick des Jungen [...]wiedergeben«

Süddeutsche Zeitung (26. November 2019)

»Allmählich spürt man, dass das Identitätsproblem, mit dem Rob kämpft, ein existenzielles ist, das über die alterstypischen Krisen hinausgeht.«

Süddeutsche Zeitung (26. November 2019)

»So zauberhaft komponiert, so tief, liebevoll und zärtlich hat lange niemand vom Werden und Wachsen eines kleinen Kerls erzählt.«

Göttinger Tageblatt (12. Oktober 2019)

»Mit diesem Roman […] übertrifft sich Barry Jonsberg selbst. Die Geschichte hat so viel Herz, dass sie glatt die Wärmflasche ersetzt.«

Börsenblatt (07. November 2019)

»Barry Jonsberg ist ein begnadeter Autor und seine Werke ein Geschenk.«

AJuM (14. November 2019)

»Absolut grandios! Und einfach nur zum Seufzen! […] Dieses Werk verändert Leben für immer!«

»Man spürt die Tiefsinnigkeit ab der ersten Seite.«

Buchkultur (10. Oktober 2019)

»Eine ganz besondere, emotionale und mitreißende Geschichte, die ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und die mich sehr berührt hat.«

»Beste Unterhaltung ohne Klischees oder Schubladendenken.«

»Ich kann nur sagen: Lest dieses Buch! Es ist super lustig und herzerwärmend und so wunderschön.«

»[Das Buch] ist ein kleines Juwel in meinem Bücherregal geworden […]. Es ist einfach eine Empfehlung von Herzen.«

»[Die Geschichte] ist unglaublich witzig und liebenswert und hat sich unwiderruflich in mein Herz geschlichen.«

»Eine Empfehlung von Herzen. Selten hat ein Buch meine Laune […] so positiv beeinflusst. Ich habe Tränen gelacht und später auch welche aus Betroffenheit verloren.«

»Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Es gibt so viele lustige Momente, aber auch manchmal traurige und ernste Szenen.«

»Überraschend, voller Komik und tief empfundenem Gefühl. Ein ebenso zeitloses wie unterhaltsames Buch. Ein absolutes Muss.«

Michael Gerard Bauer (Autor von »Nennt mich nicht Ismael«)

»Seit »Wunder« hängt die Latte hoch. Mit Jonsberg hängt sie jetzt noch höher ... dieses eindringliche Buch muss einfach jeder lesen.«

Australian Books and Publishing

»Es ist die Ehrlichkeit, die Direktheit [...] und Unvermitteltheit, die einen so verblüffen lassen und einen [...] durch ihre Weltsicht, ihre Formulierungen zum Lachen, zum Schmunzeln bringen.«

Deutschlandfunk / Die besten 7 über »Das Blubbern von Glück«

»Herzbewegend und sehr witzig«

Süddeutsche Zeitung über »Das Blubbern von Glück«

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