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Wer kriegt was - und warum? Bildung, Jobs und Partnerwahl: Wie Märkte funktionieren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8275-0044-1

Erschienen: 08.03.2016
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Wenn’s nicht um Geld geht: Ein Nobelpreisträger zeigt, wie wir Märkte für uns nutzen können

Wie finden Eltern die richtige Schule für ihr Kind? Oder Jobsuchende den richtigen Arbeitgeber – und umgekehrt? Wie finden Nierenkranke den richtigen Organspender? Und Singles den richtigen Partner? Nobelpreisträger Alvin Roth, einer der weltweit führenden Wirtschaftswissenschaftler, zeigt, was geschieht, wenn wir etwas wollen, das für Geld allein nicht zu kriegen ist – und wie wir unsere Ziele erreichen können.

Alvin E. Roth, Spieltheoretiker, Miterfi nder des »Market Designs« und Nobelpreisträger für Wirtschaft 2012, widmet sich in seinem Buch einem Thema, das uns täglich begegnet, ohne dass wir uns dessen bewusst sind: den Märkten, die sich kaum oder gar nicht über Preise regeln lassen – sondern über den Abgleich von Interessen, das optimale Verkuppeln von Wünschen zur Zufriedenheit aller. An vielen konkreten Beispielen aus Beruf und Alltag, von der Berufswahl bis zur Parkplatzsuche, vom Hauskauf über die Online-Partnervermittlung bis zur Organspende zeigt er, wie die verschiedenen Märkte funktionieren, die unser Leben bestimmen (ob wir wollen oder nicht) – und wie wir lernen können, sie zu unseren Gunsten zu nutzen

Alvin E. Roth in "Kontext" - auf orf.at

"Biete Niere, suche Niere" - Rezension auf stern.de

"Wirtschaft ist überall" - spektrum.de

»Mitreißender und relevanter kann Wirtschaftswissenschaft nicht sein.«

Handelsblatt (19.08.2016)

Alvin E. Roth (Autor)

Alvin E. Roth, geboren 1951, war Wirtschaftsprofessor an der Harvard University und lehrt seit 2012 an der Stanford University. Er zählt zu den weltweit führenden Experten der Spieltheorie und des Marketdesigns. 2012 erhielt er für seine Forschungen den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

»Mitreißender und relevanter kann Wirtschaftswissenschaft nicht sein.«

Handelsblatt (19.08.2016)

»Unterhaltsam und andekdotenreich. (...) Das Buch ist ein Plädoyer, die Ökonomie wieder ernst zu nehmen.«

NZZ Bücher am Sonntag (27.03.2016)

»Mit seinem Buch öffnet Roth die Welt des Marktdesigns einem größeren Publikum.«

Süddeutsche Zeitung (19.03.2016)

»In einem neuen Buch erklärt er seine Forschung auch für Nichtökonomen verständlich (...).«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (20.03.2016)

»Man wird auf jeden Fall klüger bei der Lektüre, weil Roth theoretisches Wissen auf praktische Probleme anwendet, die jeden betreffen. Denn Märkte bestimmen unser Leben.«

Deutschlandradio Kultur (07.04.2016)

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Aus dem Englischen von Thorsten Schmidt
Originaltitel: Who Gets What. The New Economics of Matchmaking and Market Design
Originalverlag: Houghton Mifflin

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8275-0044-1

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 08.03.2016

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Einsichten in die Regeln aller „Märkte“

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 30.03.2016

www.rezensions-seite.de

Nobelpreis in Wirtschaft. Fachmann für die Spieltheorie und des „Market Design“, wenn einer die inne liegenden Regeln von Märkten, vom „sich Behaupten des Menschen“ in den „Verhandlungen des Lebens“ um Dinge oder Ziele oder Einfluss sich auskennt, dann ist das tatsächlich Alvin E. Roth.

Was nicht nur als Vorschusslorbeeren im Raum steht, sondern was er auch durch dieses sehr lesenswerte, sehr kundige Buch dokumentiert. In dem es letztlich um das Leben an sich geht. Nicht im biologischen Sinne, sondern im „Beziehungsgeschehen“ um das „Handeln“ im doppelten Sinne des Wortes als „aktiv werden“ und als „Geschäfte abschließen“. (im weitesten Sinne des Begriffes).

Denn „Märkte sind überall“, das ist, was Roth im ersten Kapitel überzeugend zu Grunde legt. Und das Ganze mit viele praktischen Beispielen und Hinführungen in sehr fließender Sprache zudem noch einsichtig und unterhaltsam darstellt.

Seien es „Spendernieren“, die, ob man es will oder nicht, einen „Markt für die Gesundheit“ darstellen oder ob der Luftraum für Flugzeuge eben auch einen eigenständigen Markt darstellt (nicht von der Luft her, sondern vom Raumangebot und den Prioritäten für die Nutzung dieses Raumes). Und auch die Zeit der Passagiere in diesem Flugzeug mit der Spenderniere an Bord ist schon wieder ein Markt, hat ihren Wert und ihren Preis.

Was aber nicht einfach materiell zu berechnen und aufzuwiegen ist, das ist der erste Schritt Roths, der den Leser tiefer hineinführt.
„Nichts von alledem bekommt automatisch derjenige, der bereit ist, am meisten dafür zu bezahlen….. In jedem Fall ist eine passgenaue Zuordnung von Nöten“.

Ein „Matching“, das im Großen breit stattfindet, dass nun der Leser auch für sich profund reflektieren kann. Um neben den rein materiellen Wert, der lange Zeit als der einzig entscheidende auch für die eigenen Entscheidungen galt, nun die „Passgenauigkeit“ mehr in den Mittelpunkt zu rücken und sich damit, ein Stückweit zumindest, auch frei von aufdrängender Werbung zu machen.

Wie nun für das Ziel, das Interesse des einzelnen an einem bestimmten Ding, an einer bestimmten Entwicklung in Partnerschaft, Beruf, Gesundheit, Ausbildung, Umfeld, materielle Güter, Karriere, aber auch die eigene Zufriedenheit sich solche „passgenauen Zuordnungen“ herstellen lassen, wie Märkte „designed“ werden und wie man selbst (in Maaßen) Einfluss darauf nehmen kann, dies stellt Roth umfassend und differenziert im weiteren Verlauf des Werkes dar.

„Regeln der Märkte“, auf denen letztendlich „zusammenfinden soll, was zusammen passt“.

Wobei Roth anhand von Partnervermittlungen und eines jüdischen Rabbi verdeutlicht, dass dieses „Matching“ von Suchen und Passen lebensentscheidende Bedeutung hat und behalten wird.

Über diese „Zuordnungsverfahren“, seien es solche, die sich natürlich heraus entwickeln oder seien es solche, die bewusst gesetzt werden (Markt-Design) findet sich zurzeit sicher kein besser geeignetes populärwissenschaftliches Werk als dieses.

Warum Märkte versagen, wie innovativ Märkte beeinflusst werden können (auch „verbotene Märkte“) und wie freie Märkte sich aktuell darstellen und entwickeln werden (eben deutlich mehr hin zu einem „passend“ als zu einem „nur teuer“), all das vermittelt Roth dem Leser verständlich und überzeugend.
So dass am Ende ein echter Informationsgewinn bleibt, der nicht nur dazu verhilft, das „Geschehen an den Märkten“ als Beobachter besser zu verstehen und die jeweiligen inneren Regeln zu erkennen, sondern das eben auch dazu verhilft, mittels der allgemeinen Erkenntnisse aus dem Buch, die eigenen „Märkte“ individuell zu reflektieren und damit die eigenen „Markt-Chancen“ besser einschätzen und steigern zu können.

Auch wenn von der Sprache her (Umwandlung eines Produktes in Ware, Marktverdichtung, Umwandlung es Marktes in eine Warenbörse u.v.m.) erst einmal in das eigene, praktische Leben übersetzt werden muss. Roth aber macht klar, dass die „Spielregeln“ des „Markt-Designs“ im Großen wie im Kleinen gleich sind und gleich gelten.

Eine hochinteressante Lektüre.

interessant erläutert

Von: huckleberryfriendz Datum: 29.03.2016

https://huckleberryfriendz.wordpress.com/2016/03/29/interessant-erlaeutert/

Alvin E. Roth, ehem. Wirtschaftsprofessor, erläutert in seinem Buch „Wer kriegt was und warum?“ , wie ein geldloser Markt mit unteilbaren Gütern funktioniert.

Anhand des Beispiels einer Nierenspende zur Nierenplantation zeigt er den Aufbau von Tauschringen, – ketten, nicht-gleichzeitigen Ketten und deren Kombination auf und beschreibt danach ausführlich verschiedene Formen von Marktversagen, z.B. „explodierende“ Angebote und damit verfrühte Transaktionen ( z.B. bei verfrühter Rekrutierung von Jura- oder Medizinstudenten), unzureichende Marktdichte, „Verstopfung“, mangelnde Sicherheit und Einfachheit. Anhand vieler Beispiele werden Auswahlverfahren erläutert, die auf einer „doppelten Übereinstimmung“ basieren, davon, wie man durch Parameter und Logarithmen bestmögliche Verbindungen findet, zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Zum Abschluß werden verbotene oder abstoßende Märkte beleuchtet ( z.B. Organhandel) und ergründet, warum diese Möglichkeiten so eingeschätzt werden. Stellenweise war es schon recht theoretisch und einiges wiederholte sich; auch hätte der Aspekt des Schwarzhandels/marktes etwas mehr Raum verdient.

Insgesamt fand ich die Darstellungen verschiedener Marktmechanismen, die Aufarbeitung durch eine Vermittlungs/Clearingagentur sehr interessant.

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