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Konklave

Ungekürzte Lesung mit Frank Arnold

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€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-3720-0

Erschienen:  31.10.2016
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Verschwörung im Vatikan.
Der neue große Politthriller von Robert Harris

Der Papst ist tot. Die um den Heiligen Stuhl buhlenden Gegner formieren sich: Traditionalisten, Modernisten, Schwarzafrikaner, Südamerikaner … Kardinal Lomeli, den eine Glaubenskrise plagt, leitet das schwierige Konklave. Als sich die Pforten hinter den 117 Kardinälen schließen, trifft ein allen unbekannter Nachzügler ein. Der verstorbene Papst hatte den Bischof von Bagdad im Geheimen zum Kardinal ernannt. Ist der aufrechte Kirchenmann der neue Hoffnungsträger in Zeiten von Krieg und Terror oder ein unerbittlicher Rivale mit ganz eigenen Plänen? Die Welt wartet, dass weißer Rauch aufsteigt ...

Frank Arnold nimmt den Hörer mit hinter die Kulissen des Vatikans.

Weitere Infos zu Robert Harris und seinen Romanen

Robert Harris (Autor)

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige, Dictator und zuletzt Konklave wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.


Frank Arnold (Sprecher)

Frank Arnold, Regisseur, Schauspieler und Dramaturg, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Dieter Dorn, Luc Bondy, George Tabori und Peter Stein zusammen und hat viele erfolgreiche Hörbücher gelesen.

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
Originaltitel: Conclave (Hutchinson)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 613 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3720-0

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  31.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Spannungsträchtiger Roman erster Güte!

Von: The Book and the Owl Datum: 30.04.2018

www.thebookandtheowl.com

Ich habe das Buch VERSCHLUNGEN. Die Charaktere, das Fachwissen, die Recherche, die Storyline... Das alles wirkt so real als handele es sich hierbei um keinen Roman, sondern um ein Zeitzeugnis.


Bildlich wurden Intrigen, Machtspiele, Korruption, menschliche Fehltritte, Zufälle und der Bezug zu Gott geschildert. Wir haben hier verschiedene Ansätze der katholischen Theologie, mit der sich nicht nur die Leser auseinandersetzen müssen, sondern auch die am Konklave teilnehmenden Kardinäle.

Das Ende überzeugt mit einer unerwarteten Wendung, die eigentlich wieder zu erwarten war. Klingt nach einem Widerspruch, ist aber so.

Letzten Endes bleibt der Roman eine spannende Lektüre, die einfach pflichtgelesen werden sollte. Robert Harris ist ein wirklich herausragender Schriftsteller und hat sein Können mit "Konklave" einmal mehr unter Beweis gestellt. Einfach nur toll!

Papswahl mit unnötigem Twist

Von: Tharos Datum: 25.02.2018

read.tharos-web.de

Robert Harris ist bekannt dafür, dass er sich historische Vorbilder für eine Thriller nimmt und dann Fiktion und Wahrheit schlau vermengt. Sei es in Vaterland (ein Krimi in einem Nachkriegsdeutschland, dass als Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg hervorging), in seiner Cicero-Thrilogie, in der er das leben Ciceros als spannenden Politthriller niederschreibt oder Pompeji, welches er in den letzten Tagen von Pompeji spielen lässt, bevor der Vulkanausbruch die Stadt unter sich begräbt.

In Konklave widmet er sich der Kardinalsversammlung zur Wahl eines neuen Bischofs von Rom (und damit auch Papstes) - ein geheimnisumwittertes Prozedere, dass immer wieder für Thriller, Verschwörungstheorien und Co herhalten darf. Wer jetzt große Action erwartet, sollte Konklave aber besser gleich im Regal stehen lassen. Konklave ist, wie oftmals bei Harris, ein Thriller, der sein Hauptaugenmerk weniger auf Action sondern auf Macht, Intrigen und Verschwörungen legt.

Von guten und bösen Kardinälen
Das Tempo des Buches ist eher gemächlich. Harris beschreibt im wesentlichen das Konklave, ein trockener, ritueller Prozess, der sich seit vielen hundert Jahren wiederholt und sich an seine vorgegebenen Abläufe halten muss. Trotzdem schafft er es, das Interesse des Lesers für dieses recht trockene Thema zu wecken.

Ein großes Problem des Buches ist aber, dass es allzu vorhersehbar ist. Auch die Personen haben nicht wirklich die Tiefe, die man sich vielleicht erhofft hätte. Die Kardinäle sind teilweise doch arg schablonenhaft angelegt wurden. Es gibt gute, weniger gute, und welche, die der Vorstellung eines machtgierigen Kirchenherrscher aus dem Mittelalter recht nahe kommen. So ist im Prinzip schon extrem früh klar, worauf das ganze hinausläuft und man wartet eigentlich nur drauf, wie Harris den Roman zu diesem Ende führen wird. Leider hat er bei der Wahl des "Wendepunktereignisses" nicht wirklich eine gute Wahl getroffen. Das Ganze wirkt an dieser Stelle arg konstruiert, dem Zwang das gewünschte Ende zu finden geschuldet.

Twists die die Welt nicht braucht
Der größte Fehltritt des Buches: Der "Twist" am Ende. Ich hab keine Ahnung was Harris dort geritten hat.... Der Twist ist für das Buch vollkommen unnötig, total unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Während man bis zu dieser Stelle immer wieder denkt: "OK, das könnte jetzt schon so oder zumindest so ähnlich beim Konklave ablaufen" ist hier definitiv der Punkt zu sagen "Ja, ne, ist klar..." - für einen Harris Roman ziemlich ungewöhnlich (und störend).

Das mag jetzt teilweise doch recht negativ klingen - trotzdem war ich (bis auf die zwei angesprochenen Situationen) durchaus von Konklave gefesselt. Es passiert (für Thrillerverhältnisse) zwar erstaunlich wenig, aber Harris schafft es das Interesse des Leser für das (doch recht träge) System Papstwahl zu wecken. Selbst wenn das Ende zu erwarten ist, fragt man sich, wie der Weg dorthin aussehen wird.

Hätte Harris hier nicht das Wendeereignis und (vor allem) die Schlusspointe versaut, wäre der Eindruck wirklich sehr gut gewesen. So hat die Wertung leider ein paar Schrammen bekommen.

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