VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Stolz und Vorurteil

Hörspiel mit Gerhard Ritter, Ellinor von Wallerstein, Margot Trooger, Irene Marhold

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2000-2

Erschienen:  08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Termine

  • Service

  • Biblio

Janes Austens Klassiker erstmals als Hörspiel

Die fünf Töchter der nicht gerade wohlhabenden Familie Bennet müssen unter die Haube gebracht werden. Hoffnung schöpft die Familie, als der unverheiratete Gutsbesitzer Darcy im benachbarten Herrenhaus zu Gast ist. Doch seine stolze Reserviertheit wird ihm von der klugen und selbstbewussten Eliza als Standesdünkel ausgelegt. Erst wenn Eliza ihre Vorurteile und Darcy seinen Stolz ablegt, kann sich das Hochzeitskarussell wieder drehen.

(Laufzeit: 1h 15)

Jane Austen (Autorin)

Jane Austen (1775-1817) wurde in Steventon, Hampshire, geboren und wuchs im elterlichen Pfarrhaus auf. Nach Meinung ihres Bruders führte sie „ein ereignisloses Leben“. Sie heiratete nie. Ihre literarische Welt war die des englischen Landadels, deren wohl kaschierte Abgründe sie mit feiner Ironie und Satire entlarvte. Psychologisches Feingefühl und eine lebendige Sprache machen ihre scheinbar konventionellen Liebesgeschichten zu einer spannenden Lektüre. Vor einigen Jahren wurde Jane Austen auch vom Kino wiederentdeckt: Sinn und Sinnlichkeit mit Emma Thompson und Kate Winslet gewann 1996 den Golden Globe als bester Film des Jahres und den Oscar für das beste Drehbuch; Stolz und Vorurteil mit Keira Knightley war 2006 für vier Oscars nominiert.


Sprecher

Ellinor von Wallerstein wurde am 14. April 1907 im österreichischen Wels geboren. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre zahlreichen Theaterrollen auf den Bühnen Münchens und Stuttgarts. Ab den 1950er Jahren wirkte sie außerdem an einigen Film- und Fernsehproduktionen mit und war dort unter anderem 1974 in der ersten Folge der bekannten Serie „Derrick“ zu sehen.
Neben dem Schauspiel war Wallerstein auch als Sprecherin für zahlreiche Hörspiele tätig. Zu hören war sie unter anderem in „Stolz und Vorurteil“ (1959) und „Paul Temple und der Conrad-Fall“ (1965). Ellinor von Wallerstein starb am 21. April 1985 in München.

Margot Trooger, geboren am 2. Juni 1923 in Rositz, war eine deutsche Schauspielerin. Nach ihrer Ausbildung arbeitet sie zunächst als Sekretären, zog aber 1945 nach München und begann dort Schauspielunterricht zu nehmen. Ihrem Debüt 1946 folgten mehrere Engagements unter anderem an den Kammerspielen Bremen, dem Schillertheater Berlin und dem Bayerischen Staatsschauspiel. Ihren großen Durchbruch hatte sie 1962 mit ihrer Rolle in der Francis Durbridge Verfilmung „Das Halstuch“.
Neben ihrer Schauspielkarriere war Trooger auch häufig für den Rundfunk und als Synchronsprecherin tätig.
Margot Trooger starb am 24. April 1994 in Mörlenbach, nachdem sie Ende der 70er Jahre bereits aus gesundheitlichen Gründen ihre Karriere beenden musste.

Günther Dockerill wurde am 14. September 1924 in Hamburg geboren. Er war als Schauspieler, Sprecher für Hörspiele und Synchronsprecher tätig. Zwischen 1960 und 1988 war er immer wieder in kleineren Fernsehrollen zu sehen, unter anderem in 4 Folgen der Serie „Tatort“. Bekanntheit erlangte Dockerill durch seine Rolle des Erzählers in den TKKG-Folgen 1 bis 65 und durch seine Synchronisation von James Stewart in dem bekannten Klassiker „Ist das Leben nicht schön?“.
Dockerill starb am 3. September 1988 in Hamburg.


Ulrich Lauterbach (Regisseur)

Ulrich Lauterbach (* 28. März 1911 in Schöneberg; gestorben 1988 in Frankfurt am Main) wuchs in Breslau auf. Von 1930-32 besuchte er die Schauspielschule Breslau unter der Leitung von Paul Barnay, zu seinen Lehrern gehörte dort auch der Filmregisseur Max Ophüls. Von 1930 bis 1933 war er Mitarbeiter der Schlesischen Funkstunde unter Friedrich Bischoff. Nach 1945 wurde er Geschäftsführer und später Chefdramaturg der neu gegründeten Augsburger Komödie, ab 1948 Intendant des Städtebundtheaters in Hof. Von 1955 bis 1976 übernahm er die Leitung der Hörspielabteilung des Hessischen Rundfunks. Unter seiner Regie entstanden Hörspiele wie Thomas Manns "Königliche Hoheit", Charles Dickens' "Die Pickwickier", Heinrich von Kleists "Michael Kohlhaas" oder Cervantes' "Don Quijote". Darüber hinaus machte er sich als Herausgeber der zehnbändigen Ausgabe Gerhart Hauptmann: "Das erzählerische Werk" einen Namen.

17.06.2018 | 18:20 Uhr | Fernsehen & Radio

Das Hörspiel "Stolz und Vorurteil" nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen auf SWR 2.

  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

20.06.2018 | 19:00 Uhr | Frankfurt

Lesung und Gespräch mit Denis Scheck und der Übersetzerin Andrea Ott

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Regie: Ulrich Lauterbach

Hörbuch Download, Laufzeit: 75 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2000-2

€ 10,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  08.09.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Diese Ausgabe ist nicht nur vom Cover her eine Augenweide, sondern auch vom Inhalt. Da zahlt sich ein Re-Read definitiv aus.

Von: Pink Anemone Datum: 17.03.2018

www.pinkanemoneblog.wordpress.com

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau. " (S. 5 - Anfang)

So beginnt Jane Austens Roman "Stolz und Vorurteil" und dieser Satz ist fast so berühmt wie Jane Austen und ihre Romane selbst.
"Stolz und Vorurteil" ist einer ihrer populärsten Romane und somit spare ich mir eine Zusammenfassung des Inhalts.
Es ist ein typischer Entwicklungsroman aus Jane Austens Feder mit viel Liebe zum Detail, der typischen auktorialen Erzählweise mit den bissigen und ironischen Bemerkungen der Erzählerin aus dem "Off" und somit ist es regelrecht erfrischend der Entwicklung der Protagonisten zu folgen.
Fast durchgehend lag mir ein Schmunzeln auf den Lippen, da Jane Austen es wirklich versteht das damalige Sittenbild aufs Korn zu nehmen.

"...<<man kann keine Frau wirklich gebildet nennen, die nicht das übliche Maß weit übertrifft. Eine Frau muss grundlegende Kenntnisse in Musik, Gesang, Zeichnen, Tanzen und moderner Sprache haben, um diese Bezeichnung zu verdienen, und außerdem das gewisse Etwas in Haltung, Gang, Tonfall, Benehmen und Sprechweise besitzen, sonst verdient sie die Bezeichnung nur zur Hälfte.>>" (S. 62)

Jane Austen ein literarisches Sittengemälde zu erschaffen, welches vor Ironie und Sarkasmus nur so strotzt.

Ebenso spitzzüngig werden hier die skurrilsten Personen porträtiert und dem Leser so auf humorvolle Art und Weise näher gebracht. Man liebt sie, man hasst sie, man bemitleidet sie. Durch so manche bissige Beschreibung kann man das Gefühl des genervt seins der Hauptprotagonistin bezüglich mancher Bekannten und Verwandten mehr als deutlich nachempfinden:

"Sir William Lucas und seine Tochter Maria, ein gutmütiges Mädchen, aber ebenso hohlköpfig wie er, wußten nichts zu sagen. was des Zuhörens wert gewesen wäre, und Elizabeth lauschte ihnen mit etwa demselben Vergnügen wie dem Rattern der Räder." (S.242)

Der Roman ist aber ebenso tiefgründig wie amüsant und auch die Romantik kommt hier nicht zu kurz, enthält der Roman doch eine der größten literarischen Liebesgeschichten.

"Stolz und Vorurteil" eignet sich daher hervorragend, um mit den Werken von Jane Austen zu beginnen und hier möchte ich Euch vor allem diese Ausgabe aus dem Penguin-Verlag ans Herz legen.
Inzwischen kann ich 3 Ausgaben von "Stolz und Vorurteil" mein eigen nennen und die Übersetzung von Andrea Ott ist meiner Meinung nach für Jane Austen-Beginner sehr gut geeignet. Jane Austens Schreibstil wurde hier leicht modernisiert und daher verständlicher. Trotzdem gehen hier der erfrischende Esprit und der Humor einer Jane Austen keineswegs verloren.
Zudem enthält diese Ausgabe Anmerkungen, welche einem viele Bezeichnungen oder Geschehnisse verständlicher machen, sowie ein Nachwort der Übersetzerin selbst, welches interessante Einblicke zu dem Roman besteuern.

Falls in der Schule dieser Roman gelesen und besprochen werden soll, dann ist diese Ausgabe auch in dieser Hinsicht ans Herz zu legen.

Fazit:
Ich weiß nicht wie oft ich schon "Stolz und Vorurteil" gelesen habe, aber dieser Roman begeistert mich immer wieder aufs Neue und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Mittlerweile besitze ich schon drei Ausgaben von "Stolz und Vorurteil" und die vorliegende Ausgabe ist nicht nur vom Cover her eine Augenweide, sondern auch vom Inhalt. Diese eignet sich aufgrund des leicht modernisierten Schreibstils hervorragend, um mit Jane Austens Romanen einzusteigen.
Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und hoffe, dass noch weitere Jane Austen-Romane in diesem "Kleid" im Penguin-Verlag erscheinen werden.

© Pink Anemone

Stolz und Vorurteil

Von: LovinBooks Datum: 23.02.2018

www.lovin-books.de

Mein erster Klassiker, den ich freiwillig und ausserhalb der Schule gelesen habe. So viele schwärmen von Jane Austen’s Büchern und insbesondere von „Stolz und Vorurteil“. Natürlich wollte ich mich selber überzeugen, dass Mr. Darcy einfach wundervoll ist.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer. Nun bin ich ja schon einige Zeit aus der Schule raus und somit habe ich meinen letzten Klassiker vor gut 16 Jahren gelesen. Ich musste mich erstmal an den Schreibstil und die Sprache an sich gewöhnen. Denn diese ist natürlich aus dem frühen 19. Jahrhundert und somit für unsereins ziemlich aussergewöhnlich und hochgestochen. Doch wenn man sich erstmal daran gewöhnt, dann fliegen die Seiten auch nur so dahin. Auch wenn sich das Buch relativ schnell lesen lässt, so muss ich doch sagen, dass Jane Austen sehr ausschweifend erzählt und oftmals die Geschichte nur so vor sich hin plätschert. Stellenweise habe ich mich gefragt, wann denn nun endlich der Zauber einsetzt, von dem so viele sprechen. Ich muss gestehen, mir blieb er verborgen. Ja, Mr. Darcy ist zum Ende hin echt toll und auch Elizabeth mochte ich von Anfang an. Auch wenn sie manchmal ziemlich verbohrt wirkt und sich nicht von ihrer Meinung abbringen lässt, so fand ich, dass sie für ihre Zeit eine aussergewöhnliche und starke junge Frau ist. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und ihr Ziel besteht nicht nur darin, sich gut zu verheiraten. Das hat mir sehr gut gefallen und deswegen habe ich sie auch so ins Herz geschlossen.

Schade fand ich, dass die anderen Schwestern eher ziemlich blass sind und stellenweise echt in Vergessenheit geraten. Viel hat man nicht von ihnen erfahren, ausser von Jane. Und das hat mir auch gut gefallen. Jane und Mr. Bingley haben ihre ganz eigene nervenaufreibende Geschichte und diese fand ich auch echt schön.

So habe ich „Stolz und Vorurteil“ als ein auf und ab erlebt. Es hat mir schon einige schöne Lesestunden bereitet, allerdings bin ich nicht so verzaubert wie viele andere Leser. Das mag an mir und meinem Lesegeschmack liegen. Ich bin wohl einfach kein anspruchsvoller Mensch und greife in Zukunft lieber wieder zu meinen Jugendromanen. Dennoch fand ich den „Ausflug“ in die klassische Literatur sehr unterhaltsam und es war allemal ein Erlebnis wert.

FAZIT

„Stolz und Vorurteil“ war für mich ein Auf und Ab. Ich habe einige schöne Lesestunden gehabt. Allerdings blieb mir der Zauber, von dem viele sprechen, verborgen.

4 von 5 Punkten

Voransicht

  • Weitere Hörbücher der Autorin