VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

Gekürzte Lesung mit Nina Kunzendorf

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 15,00 [D]* inkl. MwSt.
€ 16,90 [A]* | CHF 21,50*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-4148-1

Erschienen:  19.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Video

  • Links

  • Service

  • Biblio

„Der fesselndste Thriller, den ich seit Gone Girl gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.” Tess Gerritsen

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre Wohnung nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

Meisterhaft und nuanciert gelesen von Nina Kunzendorf

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 9h 15)

Wussten Sie, dass A. J. Finns Roman auf seinem eigenen Kampf gegen Angst und Depressionen basiert? Interview mit A. J. Finn

A. J. Finn (Autor)

A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 39 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.


Nina Kunzendorf (Sprecherin)

Nina Kunzendorfs Karriere startete am Theater, inzwischen ist sie auch als Sprecherin, TV- und Filmdarstellerin mehrfach preisgekrönt (u. a. 2005 mit dem Bayrischen und 2011 mit dem Deutschen Fernsehpreis sowie 2015 mit dem Deutschen Filmpreis). Bis 2012 ermittelte sie u. a. neben Joachim Król als Tatort-Kommissarin in Frankfurt.

Aus dem Amerikanischen von Christoph Göhler
Originaltitel: The Woman in the Window (William Morrow, New York 2018)
Originalverlag: Blanvalet HC

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: ca. 555 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4148-1

€ 15,00 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  19.03.2018

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Eine authentische Darstellung von Phobien

Von: Kaisu Datum: 28.05.2018

life4books.de

“Gleich kommt ihr Mann nach Hause. Diesmal erwischt er sie. Es gibt nicht einen Streifen Vorhang, nicht eine einzige Jalousie in Nummer 212 – dem rostroten Stadthaus, in dem früher die frisch verheirateten Motts wohnen, bis sie sich vor kurzem wieder entheirateten.” (Buchbeginn)

Anna Fox – “the woman in the window” – ist alleinstehend. Zumindest derzeit. Was nicht daran liegt, dass sie keine Menschen mag. Es liegt eher daran, dass sie sich nicht aus dem Haus traut. Sie leidet an diversen Ängste und Phobien. Somit ist ein Spaziergang in der Stadt, für sie ein Ding der Unmöglichkeit. Allein der Gedanke daran, lässt sie förmlich in Schweiß ausbrechen. Dabei ist sie Psychologin und hilft anderen mit ihren Ängsten.

Langweilig wird ihr dennoch nicht. Neben der Online-Beratung, schaut sie gerne Filme und beobachtet ihre Nachbarn leidenschaftlich gerne. So fallen ihr sofort Veränderungen auf, wie an jenem schicksalhaften Tag, der alles auf den Kopf stellt. Anna ist der festen Überzeugung, dass ihre Nachbarin ermordet wurde. Eine Frau, die sie noch die Tage zuvor besucht und mit der sie sich sofort verstanden hatte. Entsprechend tief sitzt der Schock und sie kontaktiert die Polizei.

“Es ist nicht so, dass du dir eine Handvoll Pillen einwirfst und dir so etwas einbildest. Ich weiß, was ich gesehen habe.” (CD 2)

Dummerweise glaubt ihr niemand. Die Nachbarn streiten alles ab und eine Leiche gibt es auch nicht. Wie bei einem kleinen Kind, klopft man ihr sanft auf die Schulter und schiebt es auf ihre Krankheit mitsamt den Umständen. Dazu zählen die Medikamente, die sie regelmäßig nimmt und der Alkohol. Aber Anna bleibt stur, sie weiß, was sie gesehen hat! Sie ist noch Herr ihrer Sinne und fantasiert sich nicht ein Hirngespinst zusammen. Auf der Suche nach beweisen, gerät sie dann doch ins Grübeln. War es echt oder eingebildet? Wer sagt die Wahrheit und wer lügt ihr ins Gesicht?

Als Leser steht man natürlich neben Anna. Schließlich kennt man alle Details. Hat ihr Leben kennen gelernt und hofft, dass sie die wahren Umstände herausbekommt. Doch bei ihrem Kampf mit sich selbst und dem Versuch alles zu rekonstruieren, gerät man ins Straucheln. Was wenn sich Anna etwas vorlügt? Sie nur glaubt etwas gesehen zu haben? Wenn sogar die Polizei keine Hinweise findet. Auf der anderen Seite erfährt man irgendwann den Grund für Annas private Probleme. Den Auslöser und will ihr nur noch unter die Arme greifen und sagen: “Du packst das! Bleib am Ball!”

“Ich bin nicht verrückt.” (CD 2)

Dieses ewige Hin und Her sorgt für einige Spannung und man will eigentlich nur noch wissen, was am Ende passiert. Die Auflösung selbst fand ich gelungen. Nicht perfekt, aber gelungen und stimmig. Gestört hat mich das letzte Drittel der Geschichte. Es wirkte gezogen und langweilig. Bis auf die Abschnitte, wo es um Annas Vergangenheit geht. Ob das an der ruhigen Stimme der Sprecherin Nina Kunzendorf lag oder meinem Desinteresse an den Ausschweifungen, kann ich schlecht beurteilen. Es fließt wohl beides zusammen.

Letztendlich ließ meine anfängliche Begeisterung immer mehr nach. Es dauert recht lange, bis DAS Ereignis stattfindet. Man folgt dem Verlauf der Geschichte, erlebt das stetige Pro und Contra, bekommt mögliche Szenarien präsentiert und mittendrin gibt es wieder einen Sprung in die Vergangenheit von Anna. Was theoretisch nicht schlimm ist, nur zog es sich. Selbst nachdem die Lösung sichtbar wird, folgt noch ein kleiner Rattenschwanz. Was ich aber noch positiv vermerken möchte, ist die authentische Darstellung von Anna. Die hat mir wirklich gut gefallen.
Ein Hörbuch, was sicher seine Freunde findet, mich hat es im Laufe der Hörzeit verloren. Leider.

Der deutlich andere Thriller aus der Sicht einer Frau mit Angststörung

Von: puppetgirl Datum: 28.05.2018

https://puppetsleseblog.de


Der deutlich andere Thriller aus der Sicht einer Frau mit Angststörung

„The Woman in the Window – was hat sie wirklich gesehen?“, von A. J. Finn, durfte ich zur Rezension hören. Das Buch wird unter dem Genre Thriller geführt, aber es ist kein normaler Thriller, wie man ihn kennt: Mord passiert – es wird ermittelt – irgendwann weiß man, was passiert ist.
Denn A. J. Finn arbeitet hier anders und das macht die ganze Geschichte unglaublich interessant und zu etwas Anderem. Wir hören alles aus der Sicht von Anna Fox. Sie hatte ein einschneidendes Erlebnis mit ihrem Mann Ed und ihrer Tochter Olivia. Sie leidet unter einer Angststörung, genauer Agoraphobie, das heißt, dass sie Angst vor der Außenwelt hat, sich nicht vor die Tür traut, denn es erscheint ihr alles so ungeschützt und so weit. Somit verbringt sie 24 Stunden in der Wohnung. Soziale Kontakte führt sie nur noch über Internetforen in denen sie anderen Menschen Hilfe gibt, denn sie ist selbst Therapeutin. Da ihre Familie nicht mehr bei ihr ist, wohnt sie allein, hat nur einen Untermieter im Keller, der aber auch sein eigenes Leben lebt. So beobachtet sie die Nachbarn durch das Fenster und macht mit ihrer Kamera teilweise auch Bilder vom Geschehen. Sie kennt sich genau aus, wer wo wohnt und dann ziehen gegenüber die neuen Nachbarn ein. Es sind die Russels. Anna findet die Familienkonstellation – Vater, Mutter, Kind so schön und wird an ihr altes Leben mit Ed und ihrer Tochter erinnert, was so wohl nicht mehr zustande kommen wird. Doch es scheint wohl alles nur so toll zu sein, denn eines Tages sieht Anna durch das Fenster einen brutalen Überfall, sie will helfen, doch wie? Sie kann ja nicht aus ihrem Haus, die Panik ist zu groß und doch versucht sie es. Scheitert aber durch eine Ohnmacht und als sie wiedererwacht, stellt man sie als doch leicht verwirrt hin, denn angeblich ist gar nichts passiert.
Doch ist es wirklich so? Hat Anna zu viel getrunken und ihre Tabletten, die sie wegen ihrer Angststörung nimmt und den Depressionen, haben dann zu Halluzinationen geführt? Die Person Anna Fox ist unglaublich gut ausgearbeitet, sie hat ihre Ecken und Kanten und man versteht ihre Lage, wie sie sich fühlt, wie schwer es ihr fällt dort rauszugehen und dann auch, wie schwer es ist zu begreifen, dass sie sich wohl nur etwas eingebildet hat. Die ganzen handelnden Personen, die wir nur über die Erzählungen von Anna kennenlernen, haben ihr eigenes Leben, ihren eigenen Charakter und gerade das macht A. J. Finn sehr spannend, denn wir wissen nichts, was Anna nicht weiß und so kommen immer wieder Wendungen auf, die man so nicht vermutet hätte.
Dieses Werk ist definitiv kein normaler Thriller, man denkt am Anfang auch deutlich: sicher, dass da noch ein Mord passiert? Denn wir befassen uns deutlich mit Anna, lernen sie kennen und verstehen und dann kommt es eben zu diesem Überfall, der alles ändert und in Frage stellt.
Nina Kunzendorf ist in meinem Ohr nun wahrscheinlich für immer Anna Fox und ich fand die Sprecherin sehr gut gewählt, denn es machte Spaß ihr zuzuhören, man hat die Emotionen, die in Anna ausgelöst wurden immer deutlich gehört und konnte so sehr gut mitfühlen. Mir hat es viel Spaß gemacht ihr zuzuhören und jeden Tag ein wenig mehr über Anna zu erfahren.
Wer also mal auf etwas neues Lust hat, der sollte sich dieses Werk zulegen, denn ich fand es sehr interessant, wie auch die Meinung der Gesellschaft zu psychischen Krankheiten ausgebildet ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Sabine Dittrich aus Frankfurt-Bornheim Datum: 05.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Schutt

Sehr spannend und brisant geschriebener Krimischmöker!

Von: Maria Spranck aus Brilon Datum: 05.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Walter Podszun GmbH

Spannung pur! Habe die Nacht durchgelesen!

Voransicht