Das barmherzige Fallbeil

Gekürzte Lesung mit Hannelore Hoger
(5)
Hörbuch CD (gekürzt)
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Fred Vargas ist zurück – und Jean-Baptiste Adamsberg mit ihr!

Innerhalb weniger Tage werden die Leichen einer Mathematiklehrerin und eines reichen Schlossherrn in Paris entdeckt, die vermeintlich Selbstmord begangen haben. Die brutale Szenerie alarmiert zwar die Polizei, doch es scheint keine Verbindung zu geben. Bis Jean-Baptiste Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an beiden Tatorten aufmerksam wird. Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Lehrerin vor ihrem Tod dem labilen Sohn des zweiten Toten geschrieben hat. Der Brief führt Adamsberg auf die Spuren einer verhängnisvollen Reise nach Island, die zehn Jahre zuvor stattfand – und von der zwei Personen nicht zurückkamen. Sowie in die Untiefen einer Geheimgesellschaft, die sich Robespierre und der Terrorherrschaft während der Französischen Revolution verschrieben hat. Weitere Menschen sterben, und für Adamsberg beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und einen ebenso wandelbaren wie unbarmherzigen Mörder …

Mit untrüglichem Gespür für abgründige Spannung und außergewöhnliche Charaktere eingelesen von Hannelore Hoger.

(6 CDs, Laufzeit: 8h 09)

„Die Darbietung von Hannelore Hoger ist mitreißend und atmosphärisch. Ihre charismatische Stimme passt sich perfekt an den Charme von Vargas’ Kosmos an.“

NDR Kultur (03. November 2015)

Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze
Originaltitel: Temps Glaciaires (Flammarion, Paris 2015)
Originalverlag: Limes
Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 8h 9 min
ISBN: 978-3-8371-3197-0
Erschienen am  26. Oktober 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Kommissar Adamsberg ermittelt

Leserstimmen

Adambsberg ermittelt wieder

Von: Angelika O.

11.12.2015

Kommissar Adamsberg ermittelt wieder. In seiner ganz eigenen etwas schrulligen Art deckt er allmählich die Zusammenhänge der einzelnen Taten auf. Als Zuhörer ist es nicht immer leicht, diesen Gedanken und Aktionen zu folgen. Da die Ermittlungen, dann auch noch in eine andere Richtung geleitet werden, stellt sich die Frage ein, wie die ersten beiden Toten in dieses Chema passen. Auch wenn Hannelore Hoger eine grandiose Erzählerin ist, viel das Zuhören bei dieser Geschichte doch recht schwer. Vieles dreht sich um die Französische Revolution und diese Abschnitte waren mitunter lehrreich aber auch sehr langatmig. Das Hörerlebnis blieb mir leider einmal aus. Die Ermittlungsarbeiten sind durchaus gut gemacht, doch die Spannung fehlte mir komplett. Vielleicht lag es auch an der Revolution. Fred Vargas hat mit ihrem Kommissar Adamsberg ja schon viele Erfolge gefeiert. Ihr neuer Roman hat mir persönlich zu wenig Nervenkitzel. Das Cover neblig und kalt. Es passt zur Geschichte. Hannelore Hoger mit ihrer charismatischen einzigartigen Stimme, hat gute Arbeit geleistet. Leider konnte ich der Erzählung öfters nicht so folgen, meine Gedanken kreisten ab. Das lag aber weniger an Frau Hogers Erzählstil, als der doch mehr an der wenig vorhandenen Spannung in der Geschichte. Mein Fazit: Mir persönlich leider zu langatmig und Spannungslahm.

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Spannend, aber eigen - typisch Fred Vargas.

Von: Ritja

12.11.2015

Jean-Baptiste Adamsberg und seine Kollegen mag man oder nicht. Sie sind eigenwillig, speziell und scharfsinnig. Die Fälle sind teilweise sehr verworren und ausschweifend. So auch dieser Fall. Die erste Leiche wird in Paris gefunden und man landet im Laufe der Geschichte, mit Adamsberg und den Kollegen, in Island und untersucht Bodenproben. Eine Leiche allein ist noch lange kein Mord, aber das Zeichen an der Badewanne bleibt bei Adamsberg haften und weckt in ihm die Neugier. Stets geht Adamsberg seinen eigenen Weg und mag er anfangs noch so unlogisch erscheinen. Diese Geschichte ist voll mit französischer Vergangenheit und man merkt, dass Fred Vargas eine studierte Historikerin und Archäologin ist. Man ist dabei, wenn Maximilien de Robespierre wieder aufersteht und vor der Versammlung spricht. Die Männer, in den Gewändern, den Stoffhosen und Perücken aus der Zeit der französischen Revolution, werden wieder lebendig und zelebrieren die Zeit. Die Revolution nimmt einen Großteil der Geschichte ein. Ich habe mich etwas schwer getan mit den vielen französischen Namen. Da man sie nicht geschrieben sieht, kann es leicht zu Verwechslungen kommen. Wer sich nicht mehr an die französische Revolution (aus dem Geschichtsunterricht) erinnern kann, bekommt ihr eine Auffrischung. Mir, persönlich, hat der Exkurs sehr gut gefallen. Auch der sich immer mehr ausweitende Kriminalfall war gut aufgebaut und typisch Vargas verworren. Zum Schluss lässt sie wieder die ganzen einzelnen Stränge zusammenkommen. Hannelore Hogers Stimme trägt den Zuhörer gut durch die Geschichte. Nur Adlatus Danglard fand ich nicht so gelungen und hatte ihn auch anders in Erinnerung, aber dies ist rein subjektiv.

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Vita

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.

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Hannelore Hoger

Hannelore Hoger arbeitete u. a. mit Volker Schlöndorff, Peter Zadek und Alexander Kluge. Sie spielt seit fast 20 Jahren Bella Block, die TV-Kommissarin schlechthin. Für diese Rolle wurde sie mehrfach auch international ausgezeichnet. Außerdem arbeitet sie als Regisseurin und Sprecherin.

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Zitate

"Es wird oft sehr sorglos mit dem Wort „Kult“ umgegangen. Auf Hannelore Hoger als großartige Schauspielerin und Hörbuchsprecherin trifft das Wort allerdings zu."

BRIGITTE Buchmessenbeilage "Die neuen Bücher" Herbst 2015 (30. September 2015)

„Hannelore Hoger ist Kult. Man hört der berühmten Schauspielerin immer gerne zu –erst recht, wenn sie eine so spannende Geschichte wie diesen Vargas-Krimi erzählt.“

BILD (12. November 2015)

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