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Hörbuch CD ISBN: 978-3-8445-2720-9

NEU
Erschienen: 09.10.2017
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Malen Sie sich den Winter bunt!

Wer wünscht sich nicht eine kurze Auszeit vom Weihnachtsstress? Nehmen Sie sich Ihre Zeit, um zur Ruhe zu kommen, bringen Sie beim Malen von Weihnachtsmotiven Ihre Gedanken und Gefühle in Einklang und lassen Sie sich durch besinnliche Geschichten und Gedichte kreativ inspirieren. Bekannte Autoren erzählen von der Vorfreude im Advent, von magischen Winternächten, von Glockenklang, Kerzenschein und Lebkuchenduft.

Gelesen von Stefan Wilkening, Beate Himmelstoß, Felix von Manteuffel, Elke Heidenreich u. v. a.

(1 CD, Laufzeit: ca. 1h 15)

Hörbuch-Sprecher im Interview: Stefan Wilkening

Joseph von Eichendorff (Autor)

Freiherr Joseph von Eichendorff, geboren 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor, entstammte einer katholischen Adelsfamilie. Nach dem Besuch des katholischen Gymnasiums in Breslau begann er ein Jurastudium in Halle, das er in Heidelberg fortsetzte und 1812 in Wien abschloss. 1813-1815 nahm er an den Befreiungskriegen teil. Im Jahr darauf trat er in Breslau als Referendar in den preußischen Staatsdienst ein. 1821 wurde er katholischer Kirchen- und Schulrat in Danzig, und 1824 Oberpräsidialrat in Königsberg. 1831 übersiedelte er mit der Familie nach Berlin und war dort in verschiedenen Ministerien beschäftigt, bis er 1841 zum Geheimen Regierungsrat ernannt wurde. 1844 ging er in Pension. Am 26. November 1857 starb Eichendorff in Neisse.
Seine von höchster Musikalität und Innigkeit geprägte Lyrik ist von zahlreichen Komponisten, insbesondere von Schuhmann und Hugo Wolf, vertont worden. Weltruhm hat auch seine Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts« erlangt.


Joachim Ringelnatz (Autor)

Joachim Ringelnatz, der deutsche Schriftsteller, Kabarettist und Maler wurde 1883 in Wurzen und starb 1934 in Berlin. Bereits 1892 verfasste und illustrierte er sein frühestes erhaltenes Werk: "Die Landpartie der Tiere". Nach seiner für ihn qualvollen Schulzeit schlug er sich als Seemann und Gelegenheitsarbeiter durch. 1909 verschlug es ihn nach München, wo er in der Künstlerkneipe als Dichter und Satiriker Fuß fasste und bald darauf unter verschiedenen Pseudonymen in der angesehenen satirischen Zeitschrift Simplicissimus veröffentlichte. Er ging zur Marine und zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. 1930 verdingte er sich als reisender Vortragskünstler und trat auf vielen deutschsprachigen Bühnen auf, darunter dem Berliner Kabarett Schall und Rauch. Nebenher malte und schrieb er unvermindert. Als die Nazis ihm 1933 Auftrittsverbot erteilten, wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Dazu erkrankte er an einer Tuberkulose, die bald nach seinem 50. Geburtstag zu seinem Tod führte. Ringelnatz ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.


Wilhelm Busch (Autor)

Wilhelm Busch (1832–1908) studierte Malerei in Düsseldorf und Antwerpen. Sein Talent als Karikaturist und Zeichner wurde Ende der 1850er Jahre in München entdeckt, wo er als Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des "Münchner Bilderbogens" mit seinen "Bilderpossen" weltberühmt wurde. Buschs Prosa entstand erst gegen Ende seines Lebens, "Der Schmetterling" 1895.


Herman Bang (Autor)

Herman Bang (1857–1912) versuchte sich als Schauspieler, Regisseur und Feuilletonist, ehe er sich ganz der Literatur zuwandte. Er gilt als Vollender der impressionistischen Erzählkunst, stilistisch wie thematisch gehört er zur künstlerischen Avantgarde seiner Zeit.

Walter Benjamin (1892-1940) war Philosoph, Kulturkritiker und Übersetzer. Sein Werk besteht hauptsächlich aus marxistischen und literaturkritischen Texten. Doch es weist auch literarische Züge auf, so im „Passagen-Werk“ oder „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“.

Wilhelm Busch (1832–1908) wurde mit seinen "Bilderpossen" in den "Fliegenden Blättern" und dem "Münchner Bilderbogen" als Karikaturist und Zeichner weltberühmt. Buschs Prosa entstand erst gegen Ende seines Lebens.

Paula Dehmel (1862-1918) verfasste Gedichte und Märchen für Kinder. Die Berlinerin war von 1889 bis 1898 mit dem Dichter Richard Dehmel verheiratet, mit dem sie auch gemeinschaftlich Kinderbücher schrieb.

Richard Dehmel (1863-1920) war Mitbegründer der Kunst- und Literaturzeitschrift „PAN“. Er verfasste hauptsächlich Gedichte, zudem gemeinsam mit seiner ersten Frau Paula Kinderbücher. Zahlreiche seiner Gedichte wurden von bekannten Komponisten vertont.

Freiherr Joseph von Eichendorffs (1788-1857) von Musikalität und Innigkeit geprägte Lyrik ist von zahlreichen Komponisten vertont worden. Weltberühmt wurde u.a. seine Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts".

Cäsar Flaischlen (1824-1920) war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein bekannter Lyriker. Nach einer Buchhändlerausbildung studierte er Germanistik und Philosophie. Mehrere Jahre arbeitete er als Redakteur der Kunst- und Literaturzeitschrift „PAN“.

Theodor Fontane (1819-1898) ist noch heute für seine Balladen bekannt. Seine Romane zeigen ihn als einfühlsamen Beobachter der Frauengestalten. Was mit scheinbar leichter Feder beschrieben, angedeutet, auch verschleiert wird, ist in mühevoller Arbeit entstanden.

Joachim Ringelnatz (1883–1934) war Dichter und Satiriker. Nach dem 1933 erteilten Auftrittsverbot wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Er ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.

Peter Rosegger (1843-1918) war ein österreichischer Schriftsteller und Poet. 1869 veröffentlichte er seine ersten Erzählungen. Er war als Schriftsteller sehr erfolgreich, von seinem Roman „Der Gottsucher“ wurde noch zu seinen Lebzeiten die 76. Auflage gedruckt.

Agnes Sapper (1852-1929) war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine sehr erfolgreiche Jugendbuchautorin. Großer Beliebtheit erfreute sich ihr Roman „Die Familie Pfäffling“, von dem bis heute etwa 900.000 Exemplare verkauft wurden.

Adalbert Stifter (1805-1868) lebte nach ersten Erfolgen mit den Erzählungen »Der Condor« und »Feldblumen« als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen zog er sich nach Linz zurück.

Ludwig Thoma (1867-1921) war Mitarbeiter des "Simplicissimus" und des "März". Im 1. Weltkrieg war er Krankenpfleger. Er lebte danach in München und Rottach-Egern.


Theodor Fontane (Autor)

Theodor Fontane (1819-1898) wurde als Spross einer in Preußen heimisch gewordenen Hugenottenfamilie in Neuruppin geboren. Der Vater war Apotheker, und auch Fontane selbst ließ sich 1836-1840 in Berlin zum Apotheker ausbilden. 1849 gab er seinen Apothekerberuf jedoch auf und arbeitete mit Unterbrechung bis 1859 als freier Mitarbeiter im Büro eines Ministeriums. Von 1855 bis 1859 lebte er in England als Berichterstatter für die "Preußische Zeitung"; anschließend war er zehn Jahre lang Redakteur bei der Berliner "Kreuz-Zeitung", schließlich 1870-1889 Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". 1876 wurde er außerdem Sekretär der Akademie der Künste Berlin. Seinen ersten Roman "Vor dem Sturm" veröffentlichte er erst im Alter von 59 Jahren, war dann aber bis ins hohe Alter überaus produktiv.
Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Romancier zwischen Goethe und Thomas Mann.


Adalbert Stifter (Autor)

Adalbert Stifter wurde 1805 in Oberplan (Böhmen) als Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers geboren. Nach der Gymnasialzeit studierte er in Wien Rechtswissenschaften. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst als Privatlehrer. Nachdem ihm die Veröffentlichung der Erzählungen »Der Condor« und »Feldblumen« erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück und wurde zum Schulrat ernannt, 1853 dann zum Konservator für Oberösterreich bestellt. 1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er am 28. Januar 1868 in Linz.


Ludwig Thoma (Autor)

Ludwig Thoma wurde am 21.1.1867 in Oberammergau geboren. Sein Vater war Oberförster. Der junge Thoma wuchs im Försterhaus auf. Er studierte Forstwissenschaft und dann Jura in München und Erlangen. Von 1893 bis 1899 arbeitete er als Rechtsanwalt in Dachau, danach in München. Seit 1899 war er Mitarbeiter des "Simplicissimus", seit 1907 des "März". Im 1. Weltkrieg war er Krankenpfleger. Er lebte danach in München und Rottach-Egern. Thoma starb am 26.8.1921 in Rottach/Tegernsee.


Paula Dehmel (Autorin)

Paula Dehmel (1862-1918) verfasste Gedichte und Märchen für Kinder. Die Berlinerin war von 1889 bis 1898 mit dem Dichter Richard Dehmel verheiratet, mit dem sie auch gemeinschaftlich Kinderbücher schrieb.


Richard Dehmel (Autor)

Richard Dehmel (1863-1920) war Mitbegründer der Kunst- und Literaturzeitschrift „PAN“. Er verfasste neben Kinderbüchern, die er gemeinsam mit seiner ersten Frau Paula Dehmel schrieb, hauptsächlich Gedichte. Zahlreiche dieser Gedichte wurden von bekannten Größen der Musikszene, wie beispielsweise Richard Strauss, vertont.


Peter Rosegger (Autor)

Peter Rosegger (1843-1918) war ein österreichischer Schriftsteller und Poet. 1869 veröffentlichte er seine ersten Erzählungen. Er war als Schriftsteller sehr erfolgreich, von seinem Roman „Der Gottsucher“ wurde noch zu seinen Lebzeiten die 76. Auflage gedruckt.


Walter Benjamin (Autor)

Walter Benjamin (1892-1940) war Philosoph und Kulturkritiker. Zudem übersetzte er die Werke Balzacs, Baudelaires und Prousts. Er pflegte eine enge Freundschaft zu dem Philosophen Theodor W. Adorno. Bei seinen Texten handelt es sich hauptsächlich um marxistische Schriften und literaturkritische Arbeiten. Doch sein Werk weist auch einige literarische Züge auf, so im „Passagen-Werk“ oder in „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“. Nach der Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland nahm Walter Benjamin sich im spanischen Ort Portbou das Leben.


Cäsar Flaischlen (Autor)

Cäsar Flaischlen (1824-1920) war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein bekannter Lyriker und Mundartdichter. Nach einer Buchhändlerausbildung studierte er Germanistik und Philosophie. Mehrere Jahre arbeitete er als Redakteur der Kunst- und Literaturzeitschrift „PAN“.


Agnes Sapper (Autorin)

Agnes Sapper (1852-1929) war die Tochter Karl Braters, dem Begründer der „Süddeutschen zeitung“. Siw war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine sehr erfolgreiche Jugendbuchautorin. Großer Beliebtheit erfreute sich ihr Roman „Die Familie Pfäffling“, von dem bis heute etwa 900.000 Exemplare verkauft wurden.


Sprecher

Elke Heidenreich lebt in Köln. Sie hat jahrelang für Radio und Fernsehen gearbeitet, als Drehbuch- und Hörspielautorin, Talkmasterin, Literaturexpertin, früher auch als Kabarettistin. Ihre Arbeit gilt der Literatur und der Musik: an der Kölner Kinderoper wirkte sie zwölf Jahre lang mit. Beide Leidenschaften vereinigt sie seit 2008 in ihrer Rolle als Herausgeberin der Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann.

Felix von Manteuffel, geboren 1945, steht seit über 30 Jahren auf den großen Bühnen. Daneben ist er regelmäßig im Fernsehen zu sehen und spielte im Kinofilm "Requiem für eine romantische Frau". Seine markante Charakterstimme ist aus zahlreichen Hörbüchern bekannt.

Ulrich Noethen, geboren 1959 in München, ist ein vielseitiger Schauspieler, der den Bösewicht genauso überzeugend verkörpert wie den gutmütigen Kinderstar. Das junge Publikum kennt Ulrich Noethen als Herr Taschenbier in der Verfilmung der Sams-Bücher und als Vater Bernhard in den Bibi Blocksberg-Filmen. Mit seiner melodiösen, warmen Erzählstimme hat er viele Hörbücher gesprochen. Nach seiner Schauspielausbildung an der Hochschule für Darstellende Kunst in Stuttgart, spielte er auf vielen Bühnen klassische und moderne Rollen. In den letzten zehn Jahren war er zunehmend und mit großem Erfolg als Filmschauspieler tätig. Er wurde u.a. mit dem Goldenen Löwen, dem Bayerischen Filmpreis und dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet.

Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. "Tatort", "Der Alte", "Um Himmels Willen") zu sehen.
Für den Hörverlag las er z. B. "Glaube der Lüge" von Elizabeth George, die "Merlin-Saga" von T.A. Barron, "Das Böse unter der Sonne" und "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie und erzählt Uwe Timms Geschichte vom "Rennschwein Rudi Rüssel". Darüber hinaus wirkte Stefan Wilkening u. a. bei den Hörspielproduktionen "Ulysses" und "Moby-Dick" mit. Mit seinen erfolgreichen Solo-Live-Hörspielen ist er gern gesehener Gast auf allen deutschen Bühnen.

Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, lebt als freier Schriftsteller und Sprecher in der Nähe von München. Sein Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Essays und Lyrikbände sowie Übersetzungen englischer und amerikanischer Dramen. Zuletzt erschienen die Romane "Mein ist der Tod" (2011) und "Der Fall" (2014), sowie die Erzählung "Die andere Heimat" (2013). Er erhielt unter anderem den Adolf-Grimme-Preis (1986), den Marieluise-Fleisser-Preis (1998), den Bayerischen Filmpreis (2013) und den 2014 Deutschen Filmpreis für das Drehbuch, das er gemeinsam mit Edgar Reitz für dessen Film "Die andere Heimat" geschrieben hat. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Der „sprechende Schriftsteller“ (Magazin hör-Bücher) ist seit 1972 in zahlreichen Literatursendungen und Hörbuchproduktionen zu hören, u. a. in Umberto Ecos "Der Name der Rose" sowie in J.R.R. Tolkiens "Die zwei Türme", "Die Wiederkehr des Königs" und "Der Hobbit".

Frank Arnold, Regisseur, Schauspieler und Dramaturg, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Dieter Dorn, Luc Bondy, George Tabori und Peter Stein zusammen, und hat viele erfolgreiche Hörbücher gelesen, u. a. auch Goethe. Kunstwerk des Lebens von Rüdiger Safranski.

Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie "Verdammt verliebt". Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in "Raum" (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der "Twilight"-Reihe. Daneben war sie immer wieder in "How I Met Your Mother" zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller "Schattengrund" von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr "virtuoses Sprach-Spiel" noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

Der Schauspieler Thomas M. Meinhardt ist gleichermaßen aus Fernseh- und Hörbuchproduktionen bekannt. Er hat bereits in mehreren TV-Serien wie beispielsweise "Tatort", "SOKO 5113" oder "Polizeiruf 110" mitgewirkt. Er spielte an zahlreichen renommierten Bühnen – vornehmlich am Münchner Metropoltheater in Erfolgsstücken wie "Tannöd" und "Unter dem Milchwald". Für den Hörverlag las er u. a. "Jimi Hendrix – Starting at Zero", Elisabeth Herrmanns "Versunkene Gräber" und Erik Axl Sunds "Victoria-Bergman"-Trilogie.

Gerd Anthoff, Jahrgang 1946, kam schon früh mit dem Theater in Berührung. Bereits als Jugendlicher nahm er Schauspielunterricht und 1964 erhielt er ein Stipendium vom Bayerischen Rundfunk. Dort wurde er u. a. von Fritz Straßner und Gustl Bayrhammer unterrichtet. Anthoff hatte Engagements an den großen Münchner Bühnen, bevor er 1970 festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel wurde und dem Theater über 40 Jahre die Treue hielt. Er arbeitete dort mit vielen bekannten Regississeuren wie Ingmar Bergmann, Hans Neuenfels, Hans Lietzau und Dieter Dorn. Seit 1989 ist Anthoff auch vor der Kamera zu sehen. Einem großen Publikum wurde der gebürtige Münchner spätesten mit der Rolle des Baulöwen Toni Rambold in der Serie „Der Bulle von Tölz“ bekannt. 1995 erhielt Anthoff er den Bayerischen Fernsehpreis, 2003 den Adolf-Grimme-Preis. Seit 2010 ist er Träger des Bayerischen Verdienstordens und 2012 wurde ihm die Medaille "München leuchtet" in Gold verliehen.

Beate Himmelstoß wurde 1957 in Starnberg geboren. Nach dem Abitur studierte sie Philosophie und Theaterwissenschaft in München und machte eine private Schauspielausbildung. Sie gestaltete mehrere Lyrikprogramme mit Musik und hält regelmäßig Originaltextlesungen philosophischer Texte.
Für den Hörverlag las sie u. a. Agatha Christies Klassiker "16:50 ab Paddington" und "Bertrams Hotel" sowie Franklins Erfolgsromane "Die Totenleserin", "Die Teufelshaube" und "Der König und die Totenleserin".

29.12.2017 | 22:04 Uhr | Fernsehen & Radio

Das Hörspiel bei Kulturradio rbb

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Hörbuch CD, 1 CD, Laufzeit: 75 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2720-9

€ 12,99 [D]* | € 14,60 [A]* | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen: 09.10.2017

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Kleiner Allrounder, der die Vorfreude auf Weihnachten von Kapitel zu Kapitel wachsen lässt...

Von: printbalance Datum: 11.11.2017

printbalance.blogspot.de/

Inhalt / Aufbau:
Ansage
Noch ist Herbst nicht ganz entflohn (Theodor Fontane)
Weihnachten (Herman Bang)
Weihnachten (Joachim Ringelnatz)
Christkindl-Ahnung im Advent (Ludwig Thoma)
Die Meise (Wilhelm Busch)
Wie der alte Christian Weihnachten feierte (Paula Dehmel)
Des armen Mannes Weihnachtsbaum (Theodor Fontane)
Durch stille Dämmrung (Richard Dehmel)
Es wird Weihnachten! (Theodor Fontane)
Schenken (Joachim Ringelnatz)
Am kürzesten Tag (Agnes Sapper)
Weihnachten (Adalbert Stifter)
Die heilige Weihnachtszeit (Peter Rosegger)
Weihnachten (Joseph von Eichendorff)
Der Stern der Mitte (Paula Dehmel)
Einsam am heiligen Abend (Hermann Bang)
Mit den Tannenbäumen fing es an / Ein Weihnachtsengel (Walter Benjamin)
Sylvester (Cäsar Flaischlen)
18 Geschichten und Gedichte inkl. 10 Ausmalvorlagen und einem kleinen Heft über Informationen zu den mitwirkenden Sprechern und Autoren.

Eigene Meinung:
Meine Zauberweihnacht hat mich wie der Name schon verrät wahrhaftig verzaubert. In dieser einstündigen Anthologie von Novellen und Gedichten konnte ich mich komplett entspannen und jeglichen Alltagsstress hinter mir lassen. Die vielen unterschiedlichen Sprecher haben jede einzelne Geschichte zu etwas ganz Besonderem gemacht und meine Vorfreude auf Weihnachten gesteigert. Während ich die CD abspielen ließ, habe ich einige der zehn Ausmalbögen nebenbei verziert. Diese befinden sich in einer extra angelegten Einstecktasche in der Verpackung. Die Malbögen dienen nicht nur zur kreativen Entspannung während des Zuhörens, sondern können auch gleichzeitig als Postkarten für liebe Personen verwendet werden.
Das Cover selbst ist ein absoluter Eyecatcher, der durch die weihnachtliche Farbgestaltung und einzelnen Motive aus Goldfolie sofort ins Auge sticht.
Dieser kleine Allrounder bietet sich als Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk für alle an, die beim Ausmalen und Geschichten zuhören sich so richtig entspannen können.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Endlich ist sie da - die Vorweihnachtszeit!

Von: Sarah Rawrpunx Datum: 09.11.2017

rawrpunx.blogspot.co.at


Entspannt malen und kreativ sein - der Slogan hat bei mir gewirkt und ich wollte das Hörbuch sogleich ausprobieren.

Normalerweise kann ich mich nicht lange auf ein Audiobook konzentrieren, nach einiger Zeit schweife ich meist ab und such mir eine andere Beschäftigung. Bei "Meine Zauberweihnacht" ist aber genau das gewollt. Insgesamt befinden sich 18 weihnachtliche Geschichten auf der CD und 10 Ausmalvorlagen im Booklet.

Enthalten sind Geschichten von:

Herman Bang, Walter Benjamin, Wilhelm Busch, Paula Dehmel, Richard Dehmel, Joseph von Eichendorff, Cäsar Flaischlen, Theodor Fontane, Joachim Ringelnatz, Peter Rosegger, Agnes Snapper, Adalbert Stifter und Ludwig Thoma.

Die Laufzeit ist ca 1h 75min. Da kann man sich also schon ausrechnen, dass es natürlich nur Kurzgeschichten sind. Persönlich hätte ich es besser gefunden, wenn das ganze als Adventshörbuch gestaltet geworden wäre. So hätte man jeden Abend eine Geschichte hören plus eine Postkarte gestalten können. Wäre eine schöne Idee gewesen, aber auch im kleinen Format funktioniert es wie es soll.

Ein tolles Geschenk um jemanden eine kleine Freude zu machen, aber auch für sich selbst eine gute Möglichkeit abzuschalten und in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Wer gerne Adventspost verschickt, kann hier gleich doppelt Nutzen daraus ziehen und die Postkarten versenden. Die Malvorlagen sind von klassisch bis modern und allesamt gut auszumalen. Die Aufmachung finde ich auch gelungen und abgesehen davon, dass ein paar Geschichte wirklich sehr kurz sind - da hätte man lieber andere Geschichten auswählen sollen bzw längere dafür weniger, gibt es nichts zu meckern.

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