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Das Scherbenhaus Psychothriller

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-58566-5

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Nominiert für den Crime Cologne Award 2017

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

Ein raffinierter Psychothriller, der in die Abgründe der menschlichen Psyche vordringt und den Leser bis zur letzten Seite in Bann hält.

"Ein hochdramatischer, hochspannender Psychothriller."

Michael Sahr bei ZDF "Das blaue Sofa" (25.03.2017)

Susanne Kliem (Autorin)

Susanne Kliem wurde am Niederrhein geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist gelernte Buchhändlerin und arbeitete u. a. als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF sowie für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 hat sie bereits zahlreiche Krimis geschrieben. Nach dem Thriller Die Beschützerin (2014) erschien von ihr – ebenfalls bei carl’s books – der hochgelobte Kriminalroman Trügerische Nähe (2015), zu dem eine Verfilmung bereits in Vorbereitung ist.

"Ein hochdramatischer, hochspannender Psychothriller."

Michael Sahr bei ZDF "Das blaue Sofa" (25.03.2017)

"Geschickt spielt Kliem mit einer der großen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, wenn wir unsere Daten kaum noch schützen können?"

Emotion

"Spannender deutscher Psychothriller!"

Elle (05.04.2017)

"'Das Scherbenhaus' ist ein perfides Ränkespiel um Macht und Ohnmacht."

Neue Presse (06.04.2017)

"Subtiler Psychothriller voll Atmosphäre und zwischenmenschlicher Abgründe."

Für Sie (07.06.2017)

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08.09.2017 - 10.09.2017 | Juist

Lesung

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Buchhandlung Juist Buch
Friesenstraße 23
26571 Juist

Tel. 04935 8464

13.09.2017 | 20:00 Uhr | Marburg

Lesung im Rahmen des Marburger Krimifestivals

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Stadtbücherei Marburg
Ketzerbach 1
35037 Marburg

Weitere Informationen:
Kulturelle Aktion Marburg - Strömungen e.V.
35037 Marburg

26.09.2017 | Nordenham

Lesung

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Buchhandlung Bestenbostel
Marktpassage 2
26954 Nordenham

Tel. 04731/ 923040

27.09.2017 | Zeven

Lesung

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Buchhandlung Lesezeichen
Lange Straße 36 - 38
27404 Zeven

Tel. 04281/999310, lesezeichen@ewetel.net

28.09.2017 | 20:00 Uhr | Bremerhaven

Lesung

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Pferdestall Bremerhaven
Gartenstr. 5-7
27568 Bremerhaven

Weitere Informationen:
Buchhandlung Memminger
27570 Bremerhaven

Tel. 0471/36052, mail@buchhandlung-memminger.de

Weitere Informationen:
Buch- und Kunsthandlung Gottfried Hübener
27570 Bremerhaven

Tel. 0471/32145, mail@huebener.de

29.09.2017 | Bremen

Lesung im Rahmen des Bremer Krimifestivals "Prime Time Crime Time"

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Bremer Kriminaltheater
Theodorstraße 13a
28219 Bremen

03.11.2017 - 04.11.2017

Lesung

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Weitere Informationen:
Tourist Information Wachenheim
67157 Wachenheim

Tel. 06322 9580801

12.11.2017 | 17:00 Uhr | Krefeld

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Markuskirche Fischeln
Kölner Straße 480
47807 Krefeld

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 336 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-58566-5

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: carl's books

Erschienen: 20.03.2017

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Besser als the Girl before

Von: De Bichergeck Datum: 17.08.2017

bichergeck.blogspot.lu/?m=1

Anfangs dachte ich, dass das Scherbenhaus Ähnlichkeiten mit 'The Girl before' hat, doch dem war Gott sei Dank nicht so.
Da habe ich wohl voreilige Schlüsse gezogen ...

Ein Stalker, der hinter einem her ist?
Unheimlich, beängstigend - aber was dagegen tun? Wegrennen? Die Polizei um Hilfe bitten?
Die Protagonistin Carla im Psychothriller "Das Scherbenhaus" geht zu ihrer Schwester, da diese sie gerufen hat wegen einem Problem, doch dort wird es auch nicht besser.
Diese besitzt ein luxuriöses Haus, das "Save Haven", welches mit besten Sicherheitssystemen ausgestattet ist.
Doch Carla muss schnell lernen, dass nichts sicher ist, ihre Schwester verschwindet spurlos!
Als Leser empfindet man „Das Scherbenhaus“ wie ein Puzzle, dessen Teile es heißt zusammenzusetzen. Wer stalkt Carla? Warum ist Ellen verschwunden? Ist ihr etwas zugestoßen und wenn ja, weshalb?

Je länger Carla in „Safe Haven“ lebt, desto seltsamer kommen ihr die anderen Bewohner vor. Es scheint, als würden alle nach eigenen Regeln und Gesetzen leben und in Carla wächst die Vermutung, dass hinter dem Schweigen der Hausbewohner ein Geheimnis schlummert. Noch ahnt Carla nicht, wie Recht sie damit hat und in welch tödlicher Gefahr sie sich befindet…
Wem kann sie jetzt noch trauen?

Susanne Kliem Kriminalautorin, führt den Leser durch verschiedene Wendungen immer wieder in die Irre, so dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Zwar hatte ich einen Verdacht bezüglich des Täters, war mir aber nie wirklich sicher.

Richtig gut gefallen hat mir der Schauplatz, das Safe Heaven, ein sich selbst steuernder Gebäudekomplex, sowie das Potenzial der Stalker-Geschichte.

Mir hat diese Story total gut gefallen, da dieser Psychothriller von seiner beklemmenden Atmosphäre und von seinen starken Dialogen lebt.
Was fehlt? Für meinen Geschmack eine Prise Humor. Aber der ist in diesem Genre per se ein schwieriger Gast und kann bei dem heiklen Thema nur schwer einen Platz finden.

Leicht zugänglich, beängstigend und packend mit ein paar Schwächen

Von: somethoughtsonbooks Datum: 02.08.2017

www.somethoughtsonbooks.com

Die Protagonistin, Carla, ist eine starke und mutige Frau, welche, auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod ihrer Halbschwester, unnachgiebig ist. Bereits zu Beginn des Buches erfährt man viel über sie, weshalb Carla für den Leser zweifelsohne kein Rätsel ist. Das moderne Glashaus, in welches sie nach dem Tod ihrer Halbschwester zieht, ist Schaukulisse für einen Großteil der Handlungen. Erinnert hat mich die Art der Geschichtenerzählung an eine Mischung aus Kammerspiel und dem Hitchcock Klassiker „Das Fenster zum Hof“, da alle Ereignisse in dem Glashaus stattfinden und alle für die Story relevanten Charaktere Bewohner des Hauses sind. Diesen Aspekt mochte ich sehr (!), nur hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin den Anfang der Geschichte, bevor Carla in das Glashaus zieht, weggelassen hätte, nach dem Motto „Lass weg, was unnütz ist“, damit hätte die Geschichte weniger inszeniert gewirkt.

Der Schreibstil ist einfach und geradeaus, es wird nicht ausschweifend erzählt und alle Informationen sowie Handlungen sind wichtig für die Geschichte. Leider lag darin in meinen Augen auch die Schwachstelle, denn der Erzählstil war mir zu simpel. Kurz zuvor hatte ich „Fay“ von Larry Brown, einem wirklich tollen Schriftsteller gelesen und „Das Scherbenhaus“ las sich im Vergleich hierzu wie eine Kinder-Hörspielkassette. Grundsätzlich glaube ich, dass der Thriller wahrscheinlich für eine jüngere Zielgruppe oder für Psychothriller-Einsteiger gedacht ist.

Nichtsdestotrotz, auch wenn „Das Scherbenhaus“ nicht perfekt geschrieben ist, hat es mich dennoch, durch seine gruselige und makabre Geschichte, in seinen Bann gezogen. Susanne Kliem schafft es, das beklemmende Gefühl, welches das Haus auf die Protagonistin ausstrahlt, sehr gut zu transportieren. Ich muss zugeben, an manchen Stellen hatte ich sogar das Bedürfnis mich in meinen eigenen vier Wänden umgucken zu wollen. Durch das technisch hochmoderne Haus kriegt das Buch einen leichten Hang zum Sci-Fi-Thriller. Susanne Kliem stellt eine Zukunftsvision dar, in der wir ohne Schlüssel in einem Smart-Home wohnen und alles bis zur Kellertür per App steuern können.

Die Dramaturgie steigert sich bis die Handlung kurz vor Schluss seinen Höhepunkt erreicht. Auch wenn dies ein klassisches Stilmittel ist, kam mir die Einfachheit sehr entgegen, da meine zuletzt gelesenen Bücher kaum merkliche Dramaturgie-Schwankungen hatten. Der Leser kann sich außerdem bis zum Ende nicht sicher sein wohin die Geschichte ihn führt. Selbst auf den letzten 10 Seiten konnte ich noch nicht mit Sicherheit sagen wie die Geschichte enden wird. Dieses Katz- und Maus-Spiel mit dem Leser hat mir sehr gefallen und macht das Buch von Anfang bis Ende zu einem durchgehend spannenden Thriller.

Was mir gefiel:
„Das Scherbenhaus“ ist beängstigend, packend und leicht zugänglich. Ohne jegliche Längen, lässt sich der Thriller innerhalb von 2 Tagen schnell lesen.

Was mir fehlte:
Sprachlich und stilistisch hätte die Idee der Geschichte eindeutig mehr hergegeben. Die Erzählungen, gerade zu Beginn, wirkten auf mich etwas zu inszeniert. Inhaltlich hätte ich den Teil vor dem Einzug in das Glashaus gestrichen, denn die Idee hätte auch so funktioniert.

Mein Gesamteindruck:
Ein kurzweiliger, schnell gelesener Psychothriller mit einer beklemmenden und teils gruseligen Geschichte. Gut für einen entspannten Sonntagnachmittag, aber leider nichts woran man sich in 10 Jahren noch erinnert.

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